Rasenstück mit Sonderbriefmarke zur Fußball WM 2006 in Deutschland. Auf der Briefmarke ist das Maskottchen Goleo im Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu sehen.

11.4.2006

Schweiz

Erst in den Playoff-Spielen gegen die Türkei konnten die Schweizer ihre WM-Teilnahme sichern. Damit ist das Team unter Leitung von Trainer Köbi Kuhn zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder bei einer WM vertreten. Neben Kapitän Johann Vogel gehören Tranquillo Barnetta und Philippe Senderos zu den Topspielern.

Landesflagge SchweizLandesflagge Schweiz
Erst in den Playoff-Spielen gegen die Türkei konnten die Schweizer ihre WM-Teilnahme sichern. Damit ist das Team unter Leitung von Trainer Köbi Kuhn zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder bei einer WM vertreten. Neben Kapitän Johann Vogel gehören Tranquillo Barnetta und Philippe Senderos zu den Topspielern.
  • WM-Teilnahmen: sieben
  • Größte Fußball-Erfolge: Erreichen des Viertelfinales (1934, 1938, 1954)
  • Fifa-Weltrangliste: Platz 35
  • Aktive Fußballer: 438.000
Das Land in Daten

Fläche
41.285 km2 (Weltrang: 132)

Einwohner
7.350.000 = 178 je km2 (Stand 2003, Weltrang: 93)

Hauptstadt
Bern

Amtssprachen
Deutsch, Französisch, Italienisch, teilweise Rätoromanisch (Rumantsch)

Bruttoinlandsprodukt
320,118 Mrd. US-$
realer Zuwachs: -0,4%

Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
40.680 $

Währung
1 Schweizer Franken (sfr) = 100 Rappen (Rp)/Centimes (c)

Regierung
Staatsoberhaupt: Samuel Schmid, Äußeres: Micheline Calmy-Rey

Nationalfeiertag
1.8. (Rütlischwur im Jahr 1291)

Verwaltungsgliederung
20 Vollkantone und 6 Halbkantone

Staats- und Regierungsform
Verfassung von 2000
Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848
Parlament (Bundesversammlung/Assemblée fédérale/Assemblea federale): Nationalrat (Conseil national/Consiglio nazionale) mit 200 Mitgl. (Präsidentin: Thérèse Meyer-Kaelin, CVP, bis 12/2005) und Ständerat (Conseil des Etats/Consiglio degli Stati) mit 46 Mitgl. (Präsident: Bruno Frick, CVP, bis 12/2005)
Wahl jeweils alle 4 J.
Wahl des Staatsoberhaupts jährlich im Dezember von der Bundesversammlung aus den Mitgl. des Bundesrates
Wahlrecht ab 18 J.

Bevölkerung
Schweizer
Stand 2003: 7.350.000 Einw.
Bevölkerungswachstum: 0,8%
letzte Zählung 2000: 7.288.010 Einw.
Stand 2004: 79,5% Schweizer, 20,5% Ausländer

Städte (mit Einwohnerzahl)
Zürich 342.853 Einw. (Stand 2003)
Genève/Genf 178.500 Einw. (Stand 2003)
Basel 164.802 Einw. (Stand 2003)

Religionen (Stand 2003)
41,8% Katholiken, 35,3% Protestanten, 4,3% Muslime, 1,8% Orthodoxe, 0,2% (17.914) Juden 11,1% konfessionslos

Sprachen
(Erstsprache) 63,7% Deutsch, 20,4% Französisch, 6,5% Italienisch, 0,5% Rätoromanisch (im Kanton Graubünden 17,1%), 9,5% andere Sprachen

Wichtigste Wirtschaftszweige (Anteil am BIP in %)
Landwirtsch. 3,9%, Industrie 26,1%, Dienstl. 69,9% (2004)

Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
durchschnittlich 2004: 3,9%

Inflationsrate (in %)
durchschnittlich 2004: 0,8%

Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
22,3% Chemikalien, 20,6% Maschinen, Elektronik, 10,2% Fahrzeuge, 8,7% Metalle, 7,9% land-und forstwirtschaftliche Produkte, 6,5% Textilien, Bekleidung, Schuhe, 6,2% Instrumente, Uhren

Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
34,9% Chemikalien, 23,6% Maschinen, Elektronik, 17,1% Instrumente, Uhren, 7,8% Metalle, 3,4% land-und forstwirtschaftliche Produkte, 3,1% Fahrzeuge, 2,7% Textilien, Bekleidung, Schuhe

Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005.