Ein schmelzender Eisberg am 19. Juli 2007 vor der Insel Ammassalik in Ostgronland. Nach dem dramatischen Gipfel auf der indonesischen Ferieninsel Bali vor einem Jahr haben die Verhandlungen ueber einen neuen globalen Klimapakt längst die Mühen der Ebene erreicht. Im polnischen Posen (Poznan) versuchen Experten aus aller Welt ab Montag (1.12.) erste Pfloecke einzurammen, um den hoch komplizierten Vertrag bis Ende 2009 fertig zu bekommen.
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Glossar

28.1.2009

Umbrella Group



Erweiterung der JUSSCANNZ-Gruppe um Russland und die Ukraine kurz nach der COP 3 in Kyoto.

United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC)



Internationales Umweltabkommen zur Bündelung der weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Die Konvention legt die Kernziele und Prinzipien der internationalen Klimapolitik fest und bildet die Grundlage für weiter gehende Abkommen wie das Kyoto-Protokoll. Sie wurde 1992 verabschiedet und trat 1994 in Kraft.

Verwundbarkeit (Vulnerability)



Verwundbarkeit ist das Ausmaß der Gefährdung, den negativen Folgen des Klimawandels ausgesetzt zu sein, bzw. der Unfähigkeit, sich dem Charakter und der Intensität des Wandels anzupassen.

Wertschöpfung



Wertschöpfung ist – in einer Geldwirtschaft – das Ziel produktiver Tätigkeit. Diese transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert. Der zusätzlich geschaffene Wert kann als Einkommen verteilt werden. Wertschöpfung als Kennzahl misst den Ertrag wirtschaftlicher Tätigkeit als Differenz zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit und der zur Leistungserstellung verbrauchten Vorleistung.

Wetter



kurzfristige Geschehnisse in der  Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit.

Wetterextreme



Mit Wetterextremen kann ein Einzelereignis gemeint sein, das im Verhältnis selten auftritt, jedoch einen großen Schaden verursacht, wie beispielsweise ein Orkan oder auch jahreszeitliche Ausprägungen, wie ein besonders heißer Sommer. Extrem bedeutet dabei, dass die aufgetreten Werte von dem geläufigen Mittelwert relativ weit abweichen und nicht mehr der Norm entsprechen.

Wirkungsgrad



Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei der Energieumwandlung. Er ist ein Maß für die Energieeffizienz und für den notwendigen Ressourceneinsatz. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem elektrischen Wirkungsgrad, der nur die Stromerzeugung berücksichtigt, dem thermischen Wirkungsgrad bei der Wärmeumwandlung und dem Gesamt-Wirkungsgrad. Typische heute technisch erreichte Wirkungsgrade sind: Photovoltaik 10 Prozent, Kohlekraftwerke 45 Prozent, Brennstoffzelle 30 - 55 Prozent, Gaskraftwerke 60 Prozent, Blockheizkraftwerke 70 – 85 Prozent, Dieselmotor 30 Prozent, Benzinmotor 25 Prozent. Die Erhöhung der Wirkungsgrade ist ein wesentliches Ziel der Energieforschung.

Zwischenstaatliche Organisationen



Eine zwischenstaatliche Organisation bezeichnet eine staatliche internationale Organisation. Der Begriff wird nur in Abgrenzung zu den nichtstaatlichen internationalen Organisationen verwendet, die in den Sozialwissenschaften ebenfalls als internationale Organisationen bezeichnet werden.



 

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