Verlassenes Pripyat

Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl auf Deutschland


18.4.2016
Jodtabletten für die Kinder, vernichtete Gemüseernten und Angst vor radioaktivem Niederschlag: Auch in Deutschland ist Tschernobyl 1986 Thema. In beiden deutschen Staaten versuchten die Regierungen zunächst die Bevölkerung zu beruhigen. Eine Gefahr bestehe nicht.

Tschernobyl in Deutschland: Nach der Reaktorkatastrophe im sowjetischen Atomkraftwerk herrscht Angst vor radioaktivem Regen.Tschernobyl in Deutschland: Nach der Reaktorkatastrophe im sowjetischen Atomkraftwerk herrscht Angst vor radioaktivem Regen. (© picture alliance/AP Images)

In der Nacht zum 26. April 1986 ereignete sich im sowjetischen "Atomkraftwerk Tschernobyl Wladimir Iljitsch Lenin" der bisher größte nukleare Unfall der Menschheitsgeschichte. Weite Teile Europas sind seitdem radioaktiv kontaminiert, erhöhte Strahlenwerte konnten nicht nur in Polen, Skandinavien, den baltischen Ländern, der Schweiz, Nordfrankreich, England, der Türkei und Süddeutschland, sondern sogar in den USA und in China gemessen werden. 31 Menschen verloren unmittelbar durch die Reaktorexplosion ihr Leben. Schätzungen der Anzahl der Menschen, die in den folgenden Monaten und Jahren an den Folgen der Katastrophe gestorben sind oder sterben werden, reichen aufgrund unterschiedlicher Prämissen und Interessen von einigen hundert bis zu einer Million. Etwa 350.000 Menschen wurden evakuiert, umgesiedelt oder verließen die betroffene Region auf eigene Initiative. Noch heute leben etwa fünf Millionen Menschen in radioaktiv kontaminierten Gebieten.

Erste Reaktionen in der Bundesrepublik und der DDR



Nachdem Angestellte des schwedischen Atomkraftwerk Forsmark erhöhte Strahlenwerte gemessen und die Öffentlichkeit am 28. April darüber informiert hatten, brachen sich in ganz Westeuropa und den USA Gerüchte über einen atomaren Unfall bisher ungekannten Ausmaßes Bahn. Von tausenden von Toten war die Rede, ohne dass irgendwelche Informationen zur Verfügung standen. Trotz der proklamierten "brüderlichen" Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der DDR erhielt auch Ost-Berlin keine Information über den Unfall. Statt aus Moskau kam die Unfallmeldung auch für die DDR aus dem Westen: Während das Westfernsehen die Hiobsbotschaft in die ostdeutschen Wohnzimmer trug, setzte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien das zuständige Staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz der DDR über den Unfall in Kenntnis.

Beide deutsche Regierungen ordneten sofort intensivierte Strahlenmessungen an. Beide ignorierten die potenziellen Gefahren der gemessenen Werte, die durchaus Besorgnis hätten auslösen können. Gleichzeitig ließen sie die Sicherheitsvorkehrungen an den eigenen Atomkraftwerken überprüfen. Noch bevor die bundesdeutsche Strahlenschutzkommission im Juni 1986 ihren Prüfbericht der Bundesregierung vorlegte, erklärten Vertreter der Bundesregierung, dass westdeutsche Atomkraftwerke sich von denen in der Sowjetunion grundsätzlich unterschieden und die sichersten der Welt seien. Eine Katastrophe wie in der sowjetischen Ukraine sei in der Bundesrepublik schlicht undenkbar. Innenminister Friedrich Zimmermann (CSU), zuständig für Nuklearfragen, ging so weit zu erklären "Bei uns kann ein Jumbo auf ein Kernkraftwerk aufplatzen, und es wird dem Reaktor nichts passieren."[1]

Das Vorgehen der Führung der DDR ähnelte dem der Bundesregierung in den ersten Tagen nach der Katastrophe. Noch bevor ausführlichere Informationen und Auswertungen des Strahlenschutzamtes vorlagen, verkündete die größte Zeitung der DDR, das "Neue Deutschland", am 8. Mai 1986 knapp "dass (...) keinerlei gesundheitliche Gefährdungen für die Bevölkerung der DDR bestanden haben oder bestehen".[2] Der Bericht des ostdeutschen Strahlenschutzamtes über den Zustand der eigenen drei Kernkraftanlagen beinhaltete durchaus beunruhigende Erkenntnisse in Bezug auf die Reaktorsicherheit in der DDR. Der DDR-Bevölkerung blieb die lange Liste der Mängel und Sicherheitslücken jedoch vorenthalten. In der Bundesrepublik offenbarte die Katastrophe ein vollkommen überfordertes und unzulängliches Katastrophenmanagement. Unklar waren sowohl die Verantwortlichkeiten als auch die Kommunikationswege. Die Strahlenschutzverordnung von 1976 sah den Fall eines grenzüberschreitenden Unfalls außerhalb des bundesdeutschen Territoriums nicht vor. Sie konzentrierte sich auf den Normalbetrieb von Atomkraftwerken und konnte demzufolge im nun eingetretenen Katastrophenfall nicht weiterhelfen. Auf fertige, zweckentsprechende Richtlinien konnte die Regierung deshalb nicht zurückgreifen. So ist es kaum verwunderlich, dass die ersten Wochen nach dem Unfall von einem Chaos aus Entwarnungen, Alarmmeldungen, Information und Desinformation gekennzeichnet waren. Bund, Länder und Kommunen schätzten die Gefahrenlage unterschiedlich ein, trafen teilweise sogar konträre Vorkehrungen. Experten- und Gegenexperten meldeten sich – mal beschwichtigend und beruhigend, mal warnend und Besorgnis erregend – nahezu pausenlos zu Wort. Die einen verlangten Maßnahmen und gaben Ratschläge zum Schutz vor der Strahlung, die anderen belächelten die vermeintliche Hysterie der anderen.

Feuerwehrleute reinigen am 3. Mai 1986 an der innerdeutschen Grenze Autos, die aus Polen kommen und radioaktiv kontaminiert sind.Feuerwehrleute reinigen am 3. Mai 1986 an der innerdeutschen Grenze Autos, die aus Polen kommen und radioaktiv kontaminiert sind. (© picture alliance/AP Images)

Besonders kontrovers diskutiert und gehandhabt wurde die Festsetzung von Grenzwerten für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln. Während die Bundesregierung beispielsweise einen Höchstwert von 500 Becquerel radioaktiven Jods pro Liter Milch zuließ, legten manche Bundesländer eigenständig weitaus strengere Grenzwerte an. Der Senat von West-Berlin und die Landesregierung in Schleswig-Holstein sahen lediglich 50 Becquerel pro Liter als vertretbar und sicher an. Hessen, mit Joschka Fischer als Umweltminister, unterbot selbst diese Grenze mit einer 20-Becquerel-Norm. Bayern, wo die höchsten Werte gemessen wurden, sah sich nicht zu strengen Regelungen veranlasst und hielt sich an die Empfehlungen der Strahlenschutzkommission. Eigene Grenzwerte definierten selbst einige Städte, wie Konstanz, und verletzten damit sowohl Länder- und Bundesbestimmungen.

Als Reaktion auf das Kompetenz- und Kommunikationschaos der ersten Wochen wurde am 6. Juni 1986 das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gegründet. Das Ministerium wurde damit beauftragt, sich um die Folgen der Reaktorkatastrophe sowie Umweltprobleme im Allgemeinen zu kümmern. Damit wurden die Kompetenzen, die bis dato auf verschiedene Ministerien - vor allem auf die Ministerien für Inneres, Landwirtschaft sowie Familie und Gesundheit - verteilt waren, in einer Institution vereinigt. Ein Schritt, den die DDR schon fünfzehn Jahre zuvor gegangen war.

Statt Grenzwerte festzusetzen, formulierte die DDR-Führung intern kurzfristig "Richtwerte" für die Belastung mit radioaktivem Jod. Als "Richtwerte" für Jod-131 galten in den ersten vier Wochen nach dem Reaktorunglück: 500 Becquerel pro Liter Milch und 1.000 Becquerel pro Kilogramm Blattgemüse. Während die Werte für Milch denen der Bundesrepublik entsprachen, lagen sie für Blattgemüse weitaus höher (Bundesrepublik: 250 Becquerel). Das Staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz (SAAS) war überzeugt, dass "bei ihrer Einhaltung mit Sicherheit keine unmittelbaren gesundheitlichen Schäden auf(treten), wobei auch kurzfristige Überschreitungen der Werte nicht bedenklich sind".[3] Die ehemals geheimen Statistiken belegen jedoch, dass die Messungen nicht selten Kontaminationen aufdeckten, die den Rahmen der Richtwerte sprengten.[4] Auch deuten die Dokumente darauf hin, dass diese Lebensmittel weder aus den Kaufhallenregalen geräumt noch aus dem Kindergartenessen gestrichen wurden.

Während das politische System der DDR keine öffentliche Opposition gegen das Katastrophenmanagement zuließ, kritisierten die Grünen und die SPD in der Bundestagssitzung am 14. Mai die Bundesregierung wegen ihrer nachlässigen Informationspolitik. Die SPD forderte ein Moratorium und den schrittweisen Rückzug aus der Atomenergie, die Grünen gingen einen Schritt weiter und plädierten für den sofortigen Ausstieg. Massendemonstrationen der Anti-AKW-Bewegungen begleiteten die aufgeheizte Debatte in Städten wie Hamburg, Berlin, Stuttgart, München und Hannover, aber auch am geplanten Standort der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf, wo im März 1986 bei heftigen Protesten zwei Atomkraftgegner ums Leben gekommen waren.

Sorge und Protest



"Muss ich für meine Kinder Jodtabletten kaufen? Ich war mit meinem kleinen Sohn spazieren, soll ich ihn jetzt duschen? Dürfen Kinder überhaupt noch ins Freie? Ist der Salat aus unserem Garten noch genießbar?", diese und ähnliche Fragen bewegten zehntausende Bundesdeutsche, die nach Bekanntwerden der Katastrophe Rat suchten.[5] Im Westen Deutschlands beruhte die Verunsicherung der Bevölkerung vor allem auf den kontroversen Deutungen der Folgen der Katastrophen; in der DDR basierte sie vor allem auf dem Mangel an kritischer öffentlicher Auseinandersetzung. Susi Franke, Mitglied einer oppositionellen Frauengruppe aus Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und junge Mutter, brachte es, symptomatisch für einen nicht unerheblichen Teil der vor allem jüngeren DDR-Bevölkerung, in ihren Tagebuch folgendermaßen auf den Punkt: "Ich lese intensiv die Zeitungen. Ich finde keinen Rat."[6] Doch bei weitem nicht alle DDR-Bürgerinnen und -Bürger empfanden Angst und Verunsicherung. Das Vertrauen in Technik, Expertenaussagen und die Bekundungen der Staatsspitze war in Teilen der Bevölkerung ungebrochen. In den Ohren dieser Menschen klangen die Berichte der Westmedien nach übertriebener Panikmache.

Vor der Katastrophe von Tschernobyl war die Beschäftigung mit den Risiken der Atomenergienutzung eine Ausnahmeerscheinung in den ökologisch orientierten und anderen oppositionellen Gruppierungen der DDR. Der Umgang mit der Katastrophe in der DDR, aber auch in anderen Ländern sowie die grenzübergreifende Verunsicherung wirkten nun wie ein Katalysator für die unabhängigen Friedens- und Umweltgruppen in der DDR. Die Themen und Kritikpunkte der Umweltkreise ähnelten dabei denen der längst etablierten Anti-AKW-Bewegung im Westen, zu der zumindest einige Initiativen auch intensive Kontakte pflegten. Die ostdeutschen Umweltbewegten forderten einen Baustopp für das Kernkraftwerk Stendal und die Erweiterungsarbeiten in Lubmin. Statt auf Atomenergie zu setzen, sollten alternative Energiequellen gefördert werden. Das Ende der Atomkraftwerke auf dem Territorium der DDR wurde schließlich im Zuge des Wiedervereinigungsprozesses 1990 besiegelt. Alle Reaktoren wurden abgeschaltet.

Die west- und auch ostdeutsche Umweltbewegung wächst unter dem Eindruck von Tschernobyl. In vielen deutschen Städten gehen Atomkraftgegner auf die Straße, so wie hier am 3. Mai 1986 in Frankfurt am Main.Die west- und auch ostdeutsche Umweltbewegung wächst unter dem Eindruck von Tschernobyl. In vielen deutschen Städten gehen Atomkraftgegner auf die Straße, so wie hier am 3. Mai 1986 in Frankfurt am Main. (© picture-alliance/dpa)

Deutsches Tschernobyl-Engagement



Schon vor der Wiedervereinigung Deutschlands entstand eine äußerst aktive Bewegung zur Hilfe für die von der Katastrophe Betroffenen in den Sowjetrepubliken, die sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Nachfolgestaaten fortsetzte. Für viele Deutsche sind dieses Engagement und insbesondere die sogenannten Tschernobylkinder zu einem wichtigen Referenzpunkt für die Katastrophe geworden. Zumeist ehrenamtliche Helferinnen und Helfer organisierten Spendenaktionen und Sammlungen in ihren Heimatorten und brachten unzählige LKW-Ladungen mit Medikamenten, medizinischer und technischer Ausrüstung, Kleidung oder Spielzeug in die am meisten betroffenen Regionen. Zusammen mit den Erholungsaufenthalten für hunderttausende "Tschernobylkinder" aus Belarus, der Ukraine und Russland in Deutschland ist das nur der sichtbarste Teil eines sehr breiten Engagements deutscher zivilgesellschaftlicher Organisationen. Parallel zur Kindererholung im Ausland entstanden seit Anfang der neunziger Jahre Erholungszentren in "sauberen" Regionen der am meisten betroffenen Länder. Daneben fanden Fortbildungen für verschiedene Berufsgruppen statt, entstanden auf deutsche Initiative und mit deutscher Finanzierung ganze belarussische Ortschaften auf der Grundlage alternativer Energiekonzepte für Umgesiedelte aus kontaminierten Gebieten. Auch wenn das Engagement mittlerweile rückläufig ist und viele der Organisationen Schwierigkeiten haben, Nachwuchs für ihre Aktivitäten zu generieren, trägt die deutsche Tschernobylhilfe noch immer dazu bei, das Thema "Tschernobyl" in der deutschen Gesellschaft präsent zu halten.

Auf dem Weg zum Ausstieg



Nach einigen Jahren der weitgehenden Abstinenz des Atomthemas im öffentlichen Diskurs flammte es Mitte der neunziger Jahre wieder auf. Die Debatten kulminierten im Atommoratorium von 1998, mit dem die rot-grüne Koalition den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie anhand des Prinzips der Reststrommengen beschloss. Entsprechend dieser Regelung sollten die letzten Atomkraftwerke 2020 aus dem Netz genommen werden. 2010 widerrief die neue CDU-FDP-Koalition diese Entscheidung und setzte ohne die Mitsprache der Bundesländer eine Laufzeitverlängerung von durchschnittlich zwölf Jahren durch. Fünf Bundesländer reichten daraufhin eine Verfassungsklage ein, weil die Kontrolle der Atomkraftwerke der Verantwortung der Länder obliegt. Die Diskussionen um die Laufzeitverlängerungen führten zu einer erneuten Massenmobilisierung. An den Protestdemonstrationen nahmen Hunderttausende Menschen teil, die forderten, am Atommoratorium festzuhalten.

Inmitten der Auseinandersetzungen um die Laufzeitverlängerungen erschütterten die Unfälle im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi im März 2011 den Glauben daran, dass es sich bei Tschernobyl um einen genuin sowjetischen Unfall gehandelt habe, der in einem hochtechnologisierten und demokratisch regierten Land nicht passieren könne. Die Katastrophe von Fukushima leitete eine epochale Kehrtwende in der deutschen Atompolitik ein. Nur wenige Monate nach der vollzogenen Laufzeitverlängerung beschloss der Bundestag schließlich am 30. Juni 2011 den endgültigen Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Auch wenn es nicht die Katastrophe von Tschernobyl war, die diese Entscheidung bewirkte, so war sie doch ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg dorthin.

Der Konflikt um die Atomenergienutzung ist in Deutschland indes ungebrochen. Nach wie vor entzündet er sich an der ungeklärten Frage der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls, den tatsächlichen Kosten des gesamten Zyklus‘ der Atomstromproduktion vom Uranabbau bis zur Abfalllagerung, den gesundheitlichen Gefahren der Niedrigstrahlung und dem Risiko eines weiteren Unfalles oder eines terroristischen Aktes. Befürworter der Atomenergie stützen sich weiterhin vornehmlich auf das Argument einer "sauberen" Energiequelle ohne Kohlenstoffdioxidausstoß mit vernachlässigbaren Risiken, die es besonders in Anbetracht des Klimawandels zu fördern gelte.

Literatur:



  • Melanie Arndt, Tschernobyl. Auswirkungen des Reaktorunfalls auf die Bundesrepublik Deutschland und die DDR, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 3. überarb. Aufl. 2012.
  • Melanie Arndt (Hrsg.), Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl. (Ost-)Europäische Perspektiven, Berlin 2016.
  • Franz-Josef Brüggemeier, Tschernobyl, 26. April 1986 – die ökologische Herausforderung, München 1998.
  • Astrid Sahm, Transformation im Schatten von Tschernobyl. Umwelt- und Energiepolitik im gesellschaftlichen Wandel von Belarus und Ukraine, Münster 1999.


Fußnoten

1.
"Frankfurter Neue Presse", 5.5.1986, S.1.
2.
"Neues Deutschland", 8.5.1986.
3.
Zit. n. Dorothée de Nève, Die Atomkatastrophe von Tschernobyl: Reaktionen in der DDR, Berlin 1995, S. 51.
4.
Kopien der Statistiken sind zu finden bei: Ibid., S. 56ff.
5.
Vgl. "Frankfurter Neue Presse", 2.5.1986, S. 5.
6.
Archiv der Robert-Havemann-Gesellschaft, PS 68/2.

 

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