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Veranstaltungskalender | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

Radikalisierungsprävention Islamismus Nach Berufsgruppen Schule & pädagogische Praxis Politische Bildung Jugendarbeit & Soziale Arbeit Wissenschaft & Forschung Sicherheitsbehörden & Justiz Verwaltung & Politik Beratung & Ausstieg Kinder- & Jugendhilfe Journalismus & Medien Hintergrund-Beiträge Grundlagen: Begriffe & Konzepte Islamismus, Salafismus, Dschihadismus "Politischer Islam" Die Begriffe Radikalisierung, Deradikalisierung und Extremismus Zum Konzept der Prävention Was ist antimuslimischer Rassismus? Debatte: Politische Bildung & Primärprävention Antisemitismus unter Muslim:innen: Warum eine kritisch-differenzierte Debatte notwendig ist Salafismus – was ist das überhaupt? Islamismus: Gruppierungen, Ideologie & Propaganda Zahlen zur islamistischen Szene in Deutschland Die salafistische Szene in Deutschland „Legalistischer Islamismus“ als Herausforderung für die Prävention Die Hizb ut-Tahrir in Deutschland Die Furkan-Gemeinschaft Mädchen und Frauen im Salafismus Antisemitische Narrative in deutsch-islamistischen Milieus Antimuslimischer Rassismus als islamistisches Mobilisierungsthema Monitoring von islamistischen YouTube-Kanälen Salafistische Online-Propaganda Das Virus als Mittel zum Zweck Dschihadistinnen. Faszination Märtyrertod Gewalt als Gegenwehr? Ausdifferenzierung der islamistischen Szene in Deutschland „Ein Haufen Schutt“ LGBTIQ*-Feindlichkeit in islamistischen Social-Media-Beiträgen Islamistische Stimmungsmache in den Sozialen Medien Islamistische Ideologien auf Social Media Gaming und islamisch begründeter Extremismus Islamismus in den Sozialen Medien Radikalisierung: Gründe & Verlauf Radikalisierung – eine kritische Bestandsaufnahme Forschungsbefunde zur Radikalisierung junger Menschen zum islamistischen Extremismus Islamistische Radikalisierung bei Jugendlichen erkennen Interview mit Ex-Salafist Dominic Musa Schmitz Wie sich zwei Teenager radikalisierten Wer sind die „IS“-Unterstützer? Deutschsprachiger Islamkreis Hildesheim: Geschichte einer Radikalisierung Anzeichen von Radikalisierung Prävention & Politische Bildung Ansätze der Prävention mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 20 Thesen zu guter Präventionspraxis Diskussion: Gute Praxis in der Extremismusprävention Religion – eine Ressource in der Radikalisierungsprävention? Emotionen in der Präventionsarbeit Counter Narratives Gender-reflektierte Präventionsarbeit Die Bedeutung innermuslimischer Salafismuskritik für die Radikalisierungsprävention Rechtsextremismus und Islamismus - Was ist übertragbar? Phänomenübergreifende Jugendkulturarbeit Museen & Extremismusprävention Paradies – Hier, Jetzt, Später? Muslimische Jugendarbeit Muslimische Institutionen & Prävention Politische Bildung im Jugendstrafvollzug Politische Bildung in der Untersuchungshaft Prävention in Gefängnissen Jugendquartiersmanagement Interview: Polizei und Extremismusprävention in Mannheim Videos und soziale Medien: Prävention im Internet Online-Streetwork gegen Extremismus Aufsuchende Sozialarbeit in Social Media Online-Projekt: Fragen zum Glauben Phänomenübergreifende Radikalisierungsprävention Polizei NRW: Kontaktbeamte für muslimische Institutionen Soziale Arbeit und Radikalisierungsprävention – ein Spannungsfeld?! Islamismus, Radikalisierung und Prävention in Ostdeutschland Politische Bildung zum Nahostkonflikt Beratung & Fallmanagement Interview: Die Rolle der Angehörigen in der Radikalisierungsprävention Der rechtliche Rahmen für die Präventionspraxis Datenschutz in der Präventionsarbeit Religionsfreiheit vs. Kindeswohlgefährdung Beratung in Zeiten von Corona Risk Assessment im Phänomenbereich gewaltbereiter Extremismus BAMF: Prävention im Flüchtlingsbereich Mit Kommunaler Fachberatung zu einer nachhaltigen, lokal verankerten Radikalisierungsprävention Psychologische Unterstützung in der Distanzierungsarbeit Was kann Distanzierungsberatung bewirken? Soziale Diagnostik in der Radikalisierungsprävention und Beratungsarbeit Deradikalisierung & "IS"-Rückkehrende „Rückkehrer:innen radikalisierten sich meist in Gruppen" Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Zur Rolle von Psychotherapie in der Ausstiegsbegleitung und Deradikalisierung Psychische Gesundheit von radikalisierten Straftätern in Haft und Bewährungshilfe Und was nun? Ausstiegsarbeit und Psychotherapie Distanzierung vom Salafismus Wie "ZiVI-Extremismus" Beratungsstellen für Deradikalisierung unterstützen kann Praxisbericht: Deradikalisierung im Strafvollzug Wie das BAMF den Umgang mit Rückkehrenden koordiniert Interview: Zurück aus dem "Kalifat" Rehabilitation von „IS“-Rückkehrerinnen und ihren Kindern Rückkehrende und Strafjustiz Rückkehrer und „Homegrown Terrorists“ Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung Islamismus & Prävention in Schule & Jugendarbeit Über den Nahostkonflikt sprechen – Die Trialoge als Gesprächsangebot an Schulen Diskutieren mit radikalisierten Schülerinnen und Schülern Globale Konflikte im Klassenzimmer „Konfrontative Religionsbekundung“?! Staatlich verantworteter islamischer Religionsunterricht und bekenntnisorientierte Moscheeunterweisung Umgehen mit Kindern aus salafistisch geprägten Familien Kinder in salafistisch geprägten Familien Radikalisierung an Schulen früh erkennen FAQs zum Sprechen über Anschläge Mohammed-Karikaturen im Unterricht Schweigeminuten: Möglichkeiten & Fallstricke Salafismus als Herausforderung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit Radikalisierungsprävention in der Schule Interview: Wie können Schulen reagieren? Die Bedeutung der Schule für die Prävention von islamistischer Radikalisierung und Deradikalisierung „Die Kids sind auf TikTok und wir dürfen sie dort nicht allein lassen" „Diese Probleme haben wir auch, egal ob Kopftuch oder Kippa“ Akteure, Netzwerke & Internationales Serie: Islamismusprävention in Deutschland BAG religiös begründeter Extremismus Das KN:IX stellt sich vor Radicalisation Awareness Network RAN aus Praxis-Sicht Hass im Netz bekämpfen Bundesprogramm gegen Islamismus Soziale Arbeit und Sicherheitsbehörden Zusammenarbeit Beratungsstellen & Jugendhilfe Kommunale Radikalisierungsprävention Netzwerkarbeit vor Ort: Augsburg "Prevent", die Anti-Terrorismus-Strategie Großbritanniens Interview: Vilvoorde – vom "belgischen Aleppo" zum Vorbild Frankreich: Was hilft gegen Dschihadismus? Lücken schließen und Perspektiven schaffen – fünf Jahre KN:IX Forschung & Evaluation Übersicht: Forschung zu Islamismus Übersicht: Evaluation von Präventionsprojekten modus|zad: Zwischen Forschung und Praxis Umfrage: Phänomenübergreifende Perspektiven gefordert, Islamismus weiterhin relevant Partizipative Evaluationen Evidenzbasierte Prävention (Neue) Evaluationskultur? Evaluation neu denken Das „Erwartungsdreieck Evaluation“ Evaluation von Präventionspraxis Angemessene Evaluationsforschung Weitere Themen Das Sprechen über den Islam Gesetze und Plattformregeln gegen Online-Radikalisierung MasterClass: Präventionsfeld Islamismus Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz Türkischer Ultranationalismus als pädagogisches Arbeitsfeld Hintergrund-Beiträge chronologisch Schwerpunkt-Themen: Serien Fachtagung „Islamismus & Prävention in Krisenzeiten 2025“ – ein Rückblick "Legalistischer" Islamismus Psychologie & Psychotherapie Antimuslimischer Rassismus Rechtlicher Rahmen Kooperation von Präventionsakteuren Umgang mit Anschlägen in der Schule Evaluationen Materialsammlungen Wie umgehen mit dem Nahostkonflikt? – Eine Übersicht für Schulen und Bildungseinrichtungen Handreichung: Schule und religiös begründeter Extremismus Handreichung: Umgang mit Anschlägen Pädagogische Materialien Sekundarstufe Grundschule Medien für den Unterricht Publikationen für die Schule Jugendbücher & Unterrichtsmaterialien von dtv Fachbeiträge für Schule und Pädagogik im Kontext Islamismus und Prävention Video & Audio Video: Dokumentationen, Filme & Erklärvideos Podcast-Serien und Radiobeiträge Veranstaltungen: Vorträge, Podiumsdiskussionen & Fachgespräche Islam & muslimisches Leben Bücher & Zeitschriften Fachbücher Sachbücher Biografien & Autobiografien Romane Fachzeitschriften Broschüren, Handreichungen & Online-Portale Service Newsletter: Abo & Archiv Newsletter-Archiv Datenbank: Beratung & Angebote vor Ort finden FAQ Infodienst-Publikationen Infodienst-Journal Aktuelle Termine Termin-Rückblick 2023 Termin-Rückblick 2022 Termin-Rückblick 2021 Termin-Rückblick 2020 Stellenangebote Über den Infodienst & Kontakt Verlinkung mit dem Infodienst Datenbank-Widget

Veranstaltungskalender Radikalisierung, Islamismus & Prävention

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

/ 29 Minuten zu lesen

Die Redaktion des Infodienst Radikalisierungsprävention stellt Veranstaltungshinweise und Fortbildungen aus dem Themenfeld Radikalisierung, Islamismus & Prävention zusammen.

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Übersicht

Zu den Termindetails gelangen Sie, indem Sie auf den Titel der Veranstaltung klicken.

Sammeltermine & regelmäßige Angebote

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

September

Infodienst RadikalisierungspräventionMehr Infos zu Radikalisierung, Prävention & Islamismus

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Sammeltermine & regelmäßige Angebote

Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention

Im Rahmen der bundesweiten Projektarbeit bieten Mitglieder des Projekts nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk spezialisierte psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Fallhilfen an, die Beratungsfachkräfte bedarfsorientiert in ihrer Arbeit unterstützen können. Neben der Möglichkeit der Einzelfallberatung findet ab sofort eine Fachkräfte-Sprechstunde in einem Online-Format statt. Sie ist niedrigschwellig und kann punktuell besucht werden.

Dieses Format bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,

  • Fälle anonymisiert vorzustellen

  • konkrete Fragestellungen zu erörtern und Fachfragen aus dem Bereich psychische Gesundheit zu stellen

  • gemeinsam Lösungen zu erarbeiten

  • den Raum für inhaltliche Diskussion, Reflexion und der Beantwortung von Fachfragen zu nutzen

  • Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen oder Belastungen zu erhalten, die im beruflichen Kontext auftreten können

  • eine weitere Perspektive für Ihre Arbeit im Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung gemeinsam zu entwickeln

Die Sprechstunde wird von einer psychologischen Psychotherapeutin i.A. und einem Assistenzarzt für Psychiatrie und Psychotherapie moderiert.

Zielgruppe:
Für Fachkräfte und Beraterinnen bzw. Berater im Feld der Radikalisierungsprävention, insbesondere aus den Phänomenbereichen Islamismus und Rechtsextremismus.

Für zusätzliche Informationen zum Angebot klicken Sie Externer Link: hier.

Für weitere Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: nexus-fachstelle@charite.de. Sie erhalten den Zugangslink per E-Mail nach formloser Anmeldung. Die Teilnahme bzw. die Beratungen sind kostenfrei.

Termine:

  • Fortlaufend, ab Montag, 11. August 2025, alle zwei Wochen (ungerade Wochen), 18:30–20:00 Uhr

Ort: Online über MS Teams
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Webtalkreihe: „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“

Islamistische und rassistische Anschläge richten sich nicht allein gegen einzelne Personen, sondern zielen auch auf das Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt vor Ort. Neben dem Schüren von Unsicherheit und Angst vor Gewalt im öffentlichen Raum gehört hierzu auch die Mobilisierung von Feindbildern und die Polarisierung des gesellschaftlichen Klimas. Ob in Berlin, Bielefeld, Dresden, Hanau, Magdeburg, München oder Solingen – die emotionalen, sozialen und politischen Folgen der Gewalttaten gehen über die unmittelbar Betroffenen weit hinaus.

Wie gehen zivilgesellschaftliche und städtische Akteurinnen bzw. Akteure mit den Folgen dieser Gewalt um? Welche lokalen Strategien entstehen im Umgang mit kollektiven Traumatisierungen, Verunsicherung und gesellschaftlicher Polarisierung? Wie werden Betroffene unterstützt und Gedenken organisiert? Welche Strukturen haben sich nach solchen Ereignissen bewährt und können als präventive Ansätze für andere Städte dienen?

Die Webtalkreihe „Getroffene Orte“ widmet sich diesen Fragen aus der Perspektive lokaler Akteurinnen bzw. Akteure und trägt Erfahrungen zusammen, die sich in Präventionsansätzen, aber auch in akuten Krisensituationen aufgreifen lassen. Denn an Orten, die zum Ziel von islamistischen oder rassistischen Anschlägen wurden, sind neue Formen der Solidarität, der Erinnerung und der Zusammenarbeit und Koordination vonnöten. Dabei sind vielfältige Ansätze denkbar: von kommunalen Erinnerungsprojekten über Bildungsangebote bis hin zur konkreten Unterstützung für Betroffene sowie Ansätze, die Wechselwirkungen zwischen polarisierten Gruppen, Instrumentalisierungen und Phänomene von Co-Radikalisierungen berücksichtigen.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich vor allem an zivilgesellschaftliche Akteurinnen bzw. Akteure sowie an Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter von kommunalen Verwaltungen und Kommunalpolitikerinnen und -politiker, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu benennen und Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.

Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.

Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie Interner Link: hier.

Termine:

  • 27. Januar 2026: Die Macht der ersten Erzählung: Medien und der Kampf um die Deutungshoheit nach Anschlägen

  • 10. Februar 2026: Reden nach dem Anschlag - Erfahrungsbericht Bielefeld

Ort: Online
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung, RADIS und ufuq

Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern.“

Adoleszenz - der Übergang vom Kindesalter zum Erwachsenenalter - ist eine Zeit intensiver Selbstsuch, der emotionalen Umbrüche und existenziellen Fragen. Ein Lebensabschnitt, der turbulent verlaufen kann. In dieser vulnerablen Phase können Gefühle, traumatische Erfahrungen oder das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sinn eine besondere Rolle für Hinwendungsprozesse zu extremistischen Ideologien spielen.

Die Veranstaltungsreihe „nexus.dialog“ widmet sich 2025 und 2026 der Frage, wie radikale Weltbilder und extremistische Gruppenzugehörigkeiten als Bewältigungsversuche adoleszenter und psychosozialer Krisen verstanden werden können. Dabei werden sowohl individuelle als auch soziale Dynamiken der Radikalisierung in der Adoleszenz beleuchtet.

Im Rahmen von Online-Veranstaltungen ist das Ziel, mit Vorträgen und praxisnahen Diskussionen gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Perspektiven zu diesem Themenschwerpunkt zu entwickeln.

Zielgruppen: Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, Pädagogik, Psychotherapie, sozialen Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie auf Externer Link: dieser Seite des Trägers.

Für Rückfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie Herrn Heiner Vogel und Frau Clara-Sophia Adamidis unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: nexus-fachstelle@charite.de

Programm:

  • „Selbstwert und Ungleichwertigkeit: Zur Rolle von negativen Selbst- und Fremdwahrnehmungen bei Radikalisierungsprozessen“ (Timon Fröhlich) | 16. März 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr

  • „Paranoid geprägte Innenwelten: Zur Psychologie von Verschwörungsdenken und -ideologien in extremistischen Szenen“ (Cornelia Kaus) | 19. Mai 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr

  • „Sinnsuche und Transzendenz: Zum Umgang mit existenziellen Krisen in Beratung und Therapie“ (Kerstin Schwarz) | 29. Juni 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr

Weitere Termine sind bis Ende 2026 in Planung.

Termin: von 29. September 2025 bis 30. Juni 2026, alle sechs Wochen, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk

Qualifizierungslehrgang zur Stärkung demokratischer Schulkultur und Radikalisierungsprävention für Lehrkräfte und Schulsozialarbeitenden bundesweit

Im April 2026 startet der siebte Weiterbildungsdurchgang für schulisches Personal bundesweit. Im Qualifizierungslehrgang lernen 20 Teilnehmende, Hinweise auf Radikalisierung pädagogisch zu bearbeiten und an ihrer Schule nachhaltige Strukturen von Prävention und demokratischer Schulkultur aufzubauen, die moderierte Kontroversität fördern und Raum für jugendrelevante Themen schaffen.

Ziel des Lehrgangs ist die Stärkung demokratischer Schulkultur und systematischer, sensibler Radikalisierungsprävention

Zielgruppe: Personal weiterführender Schulen bundesweit (zwei Personen pro Schule, idealerweise unterschiedlichen Berufs)

Umfang: sieben je zweitägige Module in Präsenz (inkl. Übernachtung & Verpflegung)

Kosten: Einzelzimmer, Vollverpflegung, kalte und heiße Getränke, Unterlagen, Zertifizierung inkludiert. Eigenanteil einmalig 450,- EUR pro Person. Es findet keine Übernahme von Reisekosten durch das Projekt statt.

Der Lehrgang wird bundesweit veranstaltet. Die Auswahl wird im Sinne ausgewogener Anreise aller Teilnehmenden getroffen, allerdings immer in der Nähe eines Bahnhofs.

Aufbau des Qualifizierungslehrgangs

  • 27. bis 28. April: „Einführung“ (Modul 1) | DJH Jugendherberge Dortmund, Silberstraße 24-26, Dortmund

    • Prämissen des Clearing-Verfahrens

    • Die 7 Schritte des Clearing-Verfahrens

    • Annäherung an das Konzept Radikalisierung

    • Das Konzept FreiRaum

    • Entwicklung schulischer Konzepte für Demokratie und Prävention

    • Umgang mit Fällen von Radikalisierung

    • Psychologische Erklärungsversuche von Radikalisierung

  • KW 19: „Gesprächsführung“ (Modul 2)

    • Einführung in die systemische Beratung

    • systemische Fragetechniken

    • pädagogische Maßnahmen im Gespräch mit sich radikalisierenden jungen Menschen in einem Clearing-Verfahren

    • Umgang mit herausfordernden Weltanschauungen und Haltungen

    • systemische Beratungsmethoden

  • KW 24 / 25: „Diskiminierungssensibilität“ (Modul 3)

    • Schule im Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse

    • Privilegien sichtbar machen

    • institutionelle Diskriminierung in der Schule

    • diskriminierungskritische Fallarbeit

    • Handlungsschritte entwickeln

  • KW 26: „Religionssensibilität & das Konzept FreiRaum“ (Modul 4)

    • Religionsbezogene Ausdrucksformen und Konfliktlinien

    • Sensibler Umgang mit religiöser Praxis in der Schule

    • Reflexion eigener religiöser Prägungen und deren Einfluss auf pädagogisches Handeln

    • Konfliktsituationen zwischen schulischen Regeln und Religionsfreiheit

    • Praktische Fragen rund um das Konzept FreiRaum: Partizipative Implementierung, Nutzungsregeln, Gestaltung, Betreuung

  • KW 38 / 39 / 40: „Das Clearing-Verfahren und seine Implementierung“ (Modul 5)

    • Ressourcen schaffen

    • Weiterentwicklung schulischer Radikalisierungspräventionskonzepte

    • Erfolge und Herausforderungen in der Implementierung schulischer Radikalisierungsprävention

    • multiprofessionelle Beziehungsarbeit

    • LifeTeachUs

    • Rollenspiel eines Clearing-Verfahrens

  • KW 41 / 46 / 47: „Phänomene der Radikalisierung I“ (Modul 6)

    • Phänomenübergreifende Radikalisierungsprävention

    • multiperspektivische Auseinandersetzung mit dem Israel-Palästina-Konflikt und hiesige pädagogische Handlungsoptionen

    • Online-Prediger: Modernes Auftreten, ultrakonservatives Gedankengut

  • KW 48 / 49 / 50 / 51: „Phänomene der Radikalisierung II“ (Modul 7)

    • Rechtsextremismus im Klassenzimmer: Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten

    • Geschlecht, Sexualität und die Talahon-Szene als Herausforderung für pädagogisches Handeln

Die Zertifizierung erfolgt durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Anmeldung: Externer Link: www.clearing-schule.de/anmeldungen. Anmeldefrist: 26. März 2026.

Termin: April bis Dezember 2026, 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: bundesweit
Veranstalter: Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.

Seminar: „Jugendarbeitslosigkeit und Jugendkriminalität - Chancen und Barrieren bei der Förderung von ´auffälligen´ Jugendlichen (unter Einbeziehung von islamistischen Phänomenen)“

Schwerpunkte

  • Psychologische und soziologische Aspekte:

  • Verhalten und Einstellungen

  • Grundlagen der Lernpsychologie

  • Einführung in die Entwicklungs- bzw. Persönlichkeitspsychologie

  • Sozialisation

  • Erfolge und Mängel bzw. Defizite

  • Persönlichkeitsstörungen/Belastungsreaktionen

Einführung in die Kriminologie:

  • Einflüsse der Sozialisationsagenturen auf den sozialen Entwicklungsprozess des Menschen

  • Erklärungsansätze für abweichendes Verhalten

  • Grundlagen der Raumsoziologie

  • Einführung in die Opferlehre

  • Phänomenologie spezieller Kriminalitätsarten

  • interkulturelle Probleme, Islamismus (Salafismus)

  • Kriminalprävention - Chancen und Grenzen

Analyse und Bewertung von Fällen:

  • Einordnung, Interpretation und Bewertung von Ressourcen und Sozialisationsmängeln

  • Interventionen, Chancen und Grenzen

  • Formen und Methoden von Prognosen

Ziel des Seminars ist, auf der Basis seriöser kriminologischer Kenntnisse Grundlagen zu vermitteln, um für Beraterinnen bzw. Berater und Sachbearbeitende einen professionellen Umgang mit „auffälligen“ Jugendlichen zu gewährleisten. Theoretischer Input wird dabei sinnvoll mit Fällen aus der Praxis verknüpft. Arbeitslosigkeit oder Perspektivlosigkeit fördern bei einigen Jugendlichen Kriminalität, aber auch andere Formen der Desorientierung und führen in Einzelfällen zu gefährlichen und abweichenden Entwicklungen. Die Kriminologie bietet in diesen Zusammenhängen einschlägige Erklärungsansätze und interessante Erkenntnisse im Hinblick auf die kriminogenen/kriminoresistenten Faktoren. Die Teilnehmer sind eingeladen, ihre Praxisfragen bis 14 Tage vor Seminarbeginn beim Kommunalen Bildungswerk e. V. einzureichen.

Zielgrupp: Beschäftigte der SGB II-Behörden, die als Arbeitsvermittlerinnen bzw. -vermittler o. ä. tätig sind, Fallmanagerinnen bzw. -manager, Sachbearbeiterinnen bzw. -bearbeiter von Jugendämtern bzw. der Jugendgerichtshilfe; sozialpädagogische Mitarbeitende von Beratungsstellen; weitere Interessenten

Mehr Informationen zur Veranstaltung finde Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 16. bis 17. März 2026, 9:00 bis 16:30 Uhr bzw. 8:00 bis 14:30 Uhr

  • 14. bis 15. September 2026, 9:00 bis 16:30 Uhr bzw. 8:00 bis 14:30 Uhr

Ort: Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel, Berliner Allee 125, Berlin
Veranstalter: Kommunales Bildungswerk e. V.

Fortbildung: „Plan P. – Jugend stark machen gegen islamistische Radikalisierung“

Islamismus ist ein Phänomen, das seit einigen Jahren Öffentlichkeit, Politik und Sicherheitsbehörden beschäftigt. Die islamistische Szene ist dabei keineswegs homogen, sie umfasst sowohl apolitische als auch politische, gewaltlose wie militante Anhänger, jeweils mit sehr unterschiedlicher politischer Brisanz und mit unterschiedlichem Konfliktpotential. Dieses Spannungsfeld zwischen Militanz, jugendlicher Provokation und Rebellion stellt Fachkräfte der Jugendhilfe vor große Herausforderungen; viele sind unsicher, wie zwischen radikalem und nicht radikalem Gedankengut, gefährlichen und ungefährlichen Einstellungen zu unterscheiden ist. Gerade vor dem Hintergrund, wie aktiv islamistische Gruppierungen insbesondere im Internet und in den Sozialen Medien sind, fragen sich Fachkräfte häufig, wie sie zum Phänomenfeld Islamismus konkrete Präventionsarbeit leisten können.

Die Weiterbildung führt in drei Modulen – ERKENNEN, VERSTEHEN, HANDELN – schrittweise an das Phänomen Islamismus heran und vermittelt das nötige Wissen, um Herausforderungen in der Jugendhilfe angemessen und mit differenziertem Blick zu begegnen.

Im Laufe der Weiterbildung werden bestehende Präventionsprojekte vorgestellt und die Teilnehmenden im Aufbau eigener präventiver Netzwerke unterstützt. Die Weiterbildung wird begleitet von praktischen Übungen und bietet Informations- und Arbeitsmaterialien zur lokalen Verbreitung.

Zielgruppe der Weiterbildung: Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, vor allem aus den Bereichen erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Jugendarbeit und Schulsozialarbeit

Im Sinne der Vernetzung und des Plan P.-Netzwerks begrüßt der Veranstalter Anmeldungen von Fachkräften aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind jedoch auf die beschriebene Zielgruppe ausgelegt und Fachkräfte aus diesen Arbeitsbereichen werden im Falle einer hohen Anmeldezahl mitunter bevorzugt. Sprechen Sie den Veranstalter bei Interesse an – im Rahmen eines Auswahlverfahrens ist die Teilnahme durchaus möglich.

Die Weiterbildung findet in drei je zweitägigen Blöcken statt.

Ziele der Weiterbildung

  • Qualifizierung der Fachkräfte zu phänomenspezifisch geschulten Präventionsakteuren und Ansprechpersonen in ihrer Kommune (Themenfeld Radikalisierungsprävention / Islamismus) im Rahmen des Plan P.-Netzwerks

  • Unterstützung der Fachkräfte beim Aufbau lokaler Netzwerkstrukturen und Präventionsvorhaben

Alle Absolventinnen bzw. Absolventen der Weiterbildungsreihe erhalten bei erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat und werden als phänomenspezifisch geschulte Fachkräfte und Ansprechpersonen in das NRW-weite Plan P.-Netzwerk aufgenommen. Entlang zusätzlicher Angebote und Formate (u.a. regelmäßige Netzwerktreffen, interne Fortbildungen, Vernetzungs- und Informationsdienste) werden Absolventinnen bzw. Absolventen so auch über die Weiterbildungsreihe hinaus fortlaufend für ihre Arbeit im Themenfeld unterstützt.

Teilnehmendenzahl: Begrenzte Teilnehmendenzahl (max. 20 Personen) – es wird eine automatische Warteliste geben.

Im Sinne des Ziels eines landesweiten Netzwerks findet ein Auswahlverfahren statt. Ende März werden alle, die sich angemeldet haben, darüber informiert, ob sie zugelassen sind oder ggfls. weiterhin auf der Warteliste vermerkt sind.

Hinweise

  • Eine Zulassungsvoraussetzung ist die Teilnahme an allen drei Modulen.

  • Anmeldeschluss ist der 20. März 2026.

  • Die Teilnahme an der Weiterbildung ist mit einer Verwaltungspauschale (Druck-, Materialkosten) von 50,00 Euro verbunden.

  • Die Verpflegung an allen Veranstaltungstagen ist inklusive. Reise und Übernachtungskosten werden nicht erstattet oder übernommen.

  • Es wird eine vegetarische Verpflegung durch das Tagungshaus angeboten. Wird eine vegane Verpflegung benötigt, bittet der Veranstalter Sie, dies in die Anmerkungen zu schreiben, damit eine Alternativlösung gefunden werden kann.

  • Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl bittet AJS NRW um verbindliche Zusagen. Beachten Sie, dass im Falle kurzfristiger Absagen (bis zu 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn) oder einem nicht-Erscheinen zusätzlich anfallende Stornokosten über die Verwaltungspauschale hinaus in Rechnung gestellt werden müssen.

Bei Fragen zur Weiterbildung wenden Sie sich gerne an:

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.

Termine:

  • 6. bis 7. Mai 2026 (Modul 1), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

  • 20. bis 21. Mai 2026 (Modul 2), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

  • 24. bis 25. Juni 2026 (Modul 3), 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr.

Ort: Herbert-Siebold-Haus, IFAK e.V., Engelsburger Straße 168, Bochum
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW

„AwareNet“-Fortbildungen für Sozialarbeitende

  • 20. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr: Workshop 1 (Digitale Streetwork & Risikointervention)

  • 10. November 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr: Workshop 2 (KI-Content für demokratische Narrative)

Im ersten Workshop geht es um das Erlernen des Einsatzes von KI-Monitoring-Tools wie Brandwatch zur Identifikation von Risikodiskursen, das Antrainieren von Deeskalationstechniken in Kommentarspalten und die professionelle Dokumentation von Chat-Interventionen – inklusive Leitfaden „10 No-Gos in der Online-Ansprache“.

Der zweite Workshop beschäftigt sich mit der Entwicklung wirksamer Gegennarrative: Von der Erstellung theologiebasierter Videoskripte mit ChatGPT über die ethisch reflektierte Nutzung von Avatar-Tools (D-ID) bis zur strategischen Reichweitenoptimierung auf TikTok. Als Abschlussprojekt produzieren Sie einen eigenen 60-Sekunden-Präventionsclip.

Beide Workshops sind dank Bundesförderung kostenfrei und auf maximal 20 Teilnehmerinnen begrenzt, um intensives Lernen zu garantieren. Erfahrene Online-Streetworkerinnen begleiten Sie mit Fallbeispielen aus der Praxis und klären rechtliche Rahmenbedingungen.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termine: 20. Oktober 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr, und 10 November 2026, von 12:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e. V.

Januar

Webtalk: „Die Macht der ersten Erzählung: Medien und der Kampf um die Deutungshoheit nach Anschlägen“

Nach Anschlägen werden Medien und soziale Netzwerke binnen Minuten zu zentralen Orten der Orientierung – und der Verunsicherung. Die Art der Berichterstattung und Kommunikation prägt entscheidend, wie Ereignisse eingeordnet werden: Stehen Täterinnen und Täter im Fokus oder die Perspektiven der Betroffenen? Wird ein Anschlag als Einzelfall oder als Ausdruck struktureller Probleme verstanden? Gerade in dieser frühen Phase entscheidet professionelle Krisenkommunikation darüber, ob Vertrauen entsteht, Panik vermieden und Stigmatisierungen entgegengewirkt wird – oder ob Gerüchte, Desinformation und falsche Verdächtigungen die öffentliche Wahrnehmung bestimmen. Der Webtalk beleuchtet, wie Behörden, Medien und Redaktionen in den ersten Stunden nach einem Anschlag Verantwortung übernehmen können: Welche kommunikativen Entscheidungen sind zentral? Wie lässt sich transparent informieren, ohne Ermittlungen zu gefährden? Und welche Rolle spielen journalistische Faktenchecks dabei, falsche Narrative frühzeitig einzuordnen und ihre Verbreitung zu begrenzen?

Marcus da Gloria Martins ist seit 1994 in zahlreichen Verwendungen und bundeslandübergreifend im Polizeidienst. Zu seinen letzten Schwerpunkten gehörte unter anderem die behördliche Kommunikationsplanung. Aktuell ist er verantwortlicher Leiter des polizeilichen Staatsschutzes im Polizeipräsidium München und damit befasst mit den Bereichen Extremismusbekämpfung und der Verfolgung ideologisch motivierter Kriminalität. Bundesweit bekannt wurde er durch seine besonnene und empathische Krisenkommunikation nach dem OEZ-Anschlag 2016.

Sarah Thust beleuchtet die Rolle von Desinformation und Gerüchten, die sich in den Stunden nach einem Anschlag oder Angriff rasant verbreiten. Sie erklärt, wer von solchen Narrativen profitiert und wem sie schaden. Ob Akteure falsche Verdächtigungen in Umlauf bringen oder Influencer Fakes für Aufmerksamkeit nutzen – Faktenchecks können hier aufklären.

Mit Marcus da Gloria Martins (Leiter Staatsschutz im Polizeipräsidium München) und Sarah Thust (Journalistin bei der Faktencheck-Redaktion CORRECTIV)

Der Webtalk findet im Rahmen der Webtalkreihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie Externer Link: hier.

Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.

Termin: 27. Januar 2026, 16:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung, RADIS und ufuq

Februar

Fachtagung: „Radikalisierung erkennen & begegnen! Handlungskompetenz für die Bildungsarbeit“

Die Fachtagung findet anlässlich des fünfjährigen Bestehens des berufsbegleitenden Weiterbildungslehrgangs „Extremismus und Radikalisierung“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Fachkräfte aus unterschiedlichen pädagogischen Handlungsfeldern zusammen zu bringen, um sie in ihrem professionellen Umgang mit jungen Menschen im Kontext von Radikalisierung und Extremismus zu sensibilisieren und zu stärken.

Extremistische Strömungen sind in den vergangenen Jahren im öffentlichen Raum, in sozialen Medien und zunehmend auch in Bildungseinrichtungen sichtbarer geworden. Pädagogische Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, demokratiefeindliche Äußerungen, Provokationen oder verändertes Verhalten junger Menschen einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Gerade wenn religiöse, politische oder identitätsbezogene Aspekte berührt sind, erfordert dies fachliche Sicherheit, Reflexionsfähigkeit und ein hohes Maß an Sensibilität. Der Fachtag greift diese Herausforderungen auf und setzt den Fokus auf die Stärkung von Handlungskompetenz, fachlichem Wissen und interdisziplinärer Vernetzung.

Die Teilnehmenden der Fachtagung erhalten fachliche Impulse aus den Bereichen (Sozial-)Pädagogik, politische Bildung, Staatsschutz, Opferschutz und Kriminologie. Den inhaltlichen Höhepunkt bildet die Keynote von Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner, einem renommierten Kriminologen, der wissenschaftlich fundierte Perspektiven auf Extremismus und Radikalisierung eröffnet und praxisnahe Impulse für die (Bildungs-)Arbeit mit jungen Menschen gibt. Im Anschluss an die Keynote vertiefen fachliche Inputs, ein moderiertes Experten-Gespräch sowie verschiedene thematische Foren zentrale Fragestellungen der Präventions- und Bildungsarbeit. Diese bieten Raum für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Vernetzung zwischen den beteiligten Professionen und Institutionen.

Der Fachtag knüpft inhaltlich an den berufsbegleitenden Weiterbildungslehrgang „Extremismus und Radikalisierung – Handlungskompetenz für die Bildungsarbeit mit jungen Menschen“ an. Das dreimonatige, modular aufgebaute Qualifizierungsangebot richtet sich an Fachkräfte aus unterschiedlichen – vornehmlich (sozial)pädagogischen – Berufsfeldern, für die das Themenfeld Extremismus im beruflichen Alltag eine hohe Relevanz besitzt. Entwickelt wurde es als Antwort auf bestehende Lücken in der Fortbildungslandschaft: Einerseits werden komplexe Dynamiken von Radikalisierung in eintägigen Fortbildungen oft nur unzureichend abgebildet, andererseits greifen stark berufsgruppenspezifische Angebote zu kurz, wenn es um interdisziplinäre Fragestellungen geht.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 5. Februar 2026, 14:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Aula (Raum 011), Keplerstraße 87, Heidelberg
Veranstalter: Pädagogische Hochschule Heidelberg, Mosaik Deutschland e. V., Muslimische Akademie Heidelberg, Weisser Ring e. V., Sicheres Heidelberg e. V. und Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e. V.

Tagung: „Antisemitismus und Rassismus gemeinsam begegnen“

Antisemitismus und Rassismus sind beides Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die praktische Auseinandersetzung findet jedoch meist in getrennten Diskursen, Netzwerken und sogar Forschungszusammenhängen statt. Wie können Polarisierungen überwunden werden, ohne Unterschiede einzuebnen? Wie können die Phänomene zugleich angegangen werden? Die Tagung wird dies für verschiedene gesellschaftliche Arenen, zum Beispiel Bildung, Politik, Kultur, Recht reflektieren.

Beide Phänomene werden häufig in getrennten Diskursarenen verhandelt. Das gilt für die Forschung ebenso wie für öffentliche Debatten oder die Bildungs- und Präventionsarbeit. Dadurch ergeben sich vielfältige Fragmentierungen im gesellschaftlichen Engagement, Synergien werden verhindert und können sogar unbeabsichtigt neue Trennlinien schaffen.

Die Tagung soll beide Stränge zusammenbringen. Dabei soll geklärt werden, warum Antisemitismus nicht in Rassismus „aufgeht“ und warum es auch nötig ist, beide Phänomene gemeinsam anzugehen, um nicht Trennungen, sondern Bündnisse zu ermöglichen. Welche Formen und Mechanismen liegen Antisemitismus und Rassismus in Mehrheitsgesellschaft wie Minderheiten, theoretisch wie empirisch betrachtet, zugrunde? Wie lassen sich Antisemitismen wie Rassismen erkennen und praktisch bekämpfen? Was ist seit dem 7. Oktober in Deutschland geschehen und welche aktuellen Herausforderungen ergeben sich aus diesen Entwicklungen?

Auf der Tagung werden die getrennten Diskurse in einen gemeinsamen Suchprozess gebracht, der verschiedenen wissenschaftlichen, praktischen und persönlichen Perspektiven Raum gibt, Kontroversen benennt und versteht und nach einer gemeinsamen Praxis in der aktuellen gesellschaftlichen Situation sucht.

Für mehr Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier

Termin: 9. bis 11. Februar 2026
Ort: Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, Rehburg-Loccum
Veranstalter: Evangelische Akademie Loccum

Webtalk: „Reden nach dem Anschlag – Erfahrungsbericht Bielefeld“

Der Messerangriff auf Besucherinnen und Besucher einer Bar in der Bielefelder Innenstadt am 18. Mai 2025 stand in einer Reihe von mehreren Anschlägen, bei denen eine islamistische Motivation anzunehmen ist. Umso stärker war die Sorge vor einer rechtsextremen Instrumentalisierung, die beispielsweise bei einer Demonstration wenige Tage nach dem Anschlag in Bielefeld mit Forderungen nach einer „Remigration“ zum Ausdruck wurde. In diesem Webtalk stellen Mareike Wilke und Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Erfahrungen vor, die sie mit einem offenen Dialogabend unter dem Motto „Reden nach dem Anschlag“ gesammelt haben. Die öffentliche Veranstaltung zielt darauf, persönlichen Eindrücke und Ängsten auszutauschen und über Fragen zu Islam und Islamismus aufzuklären, aber insbesondere auch Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung und Solidarität aufzuzeigen.

Mit Mareike Wilke und Andreas Zick (beide Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld)

Moderiert von Götz Nordbruch (ufuq)

Der Webtalk findet im Rahmen der Webtalkreihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie Externer Link: hier.

Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 10. Februar 2026, 16:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung, RADIS und ufuq

Fortbildung: „Radikalisierung vorbeugen – Prävention wirksam gestalten“

Extremistische Einstellungen bei jungen Menschen nehmen zu. Die gute Nachricht: Radikalisierung ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess – und Prozesse lassen sich beeinflussen, wenn man weiß, wo man ansetzen muss. Diese Fortbildung zeigt Ihnen, wo.

Das Fundament: Wissenschaft, die in der Praxis funktioniert

Die Fortbildung basiert auf dem entwicklungsorientierten Präventionsmodell von Prof. Dr. Andreas Beelmann (Universität Jena) – dem aktuell fundiertesten Ansatz zur Radikalisierungsprävention im deutschsprachigen Raum.

Das Modell identifiziert vier Faktoren, die Radikalisierung begünstigen:

  1. Dissoziale Entwicklungsprobleme

  2. Vorurteile und Intoleranz

  3. Identitätsprobleme

  4. Extremistische Narrative

Für jeden Faktor gibt es Präventionsansätze, deren Wirksamkeit durch internationale Meta-Analysen belegt ist. Grundlage sind die 2024 veröffentlichten Praxisempfehlungen – der aktuelle Forschungsstand, aufbereitet für die Anwendung vor Ort. Das Curriculum orientiert sich didaktisch an international anerkannten Weiterbildungscurricula für Präventionsarbeit.

Nach zwei Tagen haben Sie:

  • Ein klares Modell, das Radikalisierung erklärbar und Prävention planbar macht

  • Einen Überblick über Maßnahmen, die nachweislich wirken – für verschiedene Altersgruppen und Kontexte

  • Werkzeuge zur Bedarfsermittlung und Strategieentwicklung

  • Einen konkreten Umsetzungsplan für Ihren Verantwortungsbereich

  • Argumente, um Unterstützung und Ressourcen für Präventionsarbeit zu gewinnen

  • Kontakte zu anderen Verantwortungstragenden und Zugang zu weiterer Beratung

Ablauf

  • Tag 1 vermittelt die Grundlagen: Wie entwickeln sich extremistische Einstellungen? Wo kann Prävention ansetzen? Welche Ansätze sind für welche Zielgruppen geeignet?

  • Tag 2 fokussiert auf Umsetzung: Wie ermittle ich den Bedarf vor Ort? Wie baue ich Netzwerke auf? Wie argumentiere ich gegenüber Entscheidungsträgern? Sie erarbeiten eine Strategie, die Sie direkt anwenden können.

Für wen?

  • Für Verantwortliche, die Prävention strategisch voranbringen wollen:

  • Schulleitungen und Leitungskräfte im Bildungsbereich

  • Leitungen in der Kinder- und Jugendhilfe

  • Kommunale Präventionsbeauftragte

  • Fachkräfte mit Leitungs- oder Koordinierungsaufgaben

  • Verantwortliche auf kommunaler oder Landesebene

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer bereits Erfahrung hat, vertieft sein Wissen und lernt den aktuellen Forschungsstand kennen.

Gut zu wissen
Die vermittelten Ansätze wirken vorbeugend – bevor Probleme entstehen. Sie stärken soziale Kompetenzen und demokratische Werte bei allen jungen Menschen, nicht nur bei Gefährdeten. Teams, die gemeinsam teilnehmen, können das Gelernte leichter umsetzen. Melden Sie gerne mehrere Personen an.

Anmeldung: Die Plätze sind begrenzt. Anmelden können Sie sich Externer Link: hier. Bei Fragen wenden Sie sich an: E-Mail Link: maximilian.vonheyden@finder-akademie.de

Termin: 9. bis 10. Februar 2026, von 9:30 bis 15:30 Uhr
Ort: Landespräventionsrat Niedersachsen, Siebstraße 4, Hannover
Veranstalter: FINDER Akademie in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen

Diskussion: „Antisemitismus, Rassismus und Nahost als Themen der politischen Bildung“

Erst mit den erneuten Anpassungen des Staatsbürgerschaftsrechts unter der Ampel-Regierung hat Deutschland vollständig anerkannt, ein Einwanderungsland zu sein, in dem die Frage der politischen Teilhabe keine der Abstammung (mehr) sein soll. Gleichwohl bleibt die Ausgestaltung noch in vielen Bereichen ungeklärt und politisch umkämpft. Erst nach dem langen Sommer der Migration 2015/16 wurde die Frage der Bedeutung der politischen Teilhabe für die Gestaltung der „Integration“ auf die Tagesordnung gesetzt, vorher war die politische Teilhabe erst als Endpunkt eines Integrationsprozesses konzipiert. Ungeklärt bleibt jedoch, wie politische Teilhabe für die Einwohnerschaft ohne deutsche Staatsbürgerschaft ausgestaltet werden soll. In deutschen Großstädten ist dies meist mehr als ein Viertel der Bewohnerinnen bzw. Bewohnern. Zugleich ist bei allen Modernisierungsprozessen nicht zu übersehen, wie sehr die historischen Prägungen fortwirken, warum sich auch etliche Debatten in Deutschland deutlich von jenen in anderen westeuropäischen Ländern unterscheiden.

Ob politische Bildung will oder nicht: Schon alleine die Thematisierung der mit dem Wandel hin zu einer postmigrantischen Gesellschaft verbundenen gesellschaftspolitischen Verschiebungen macht die politische Bildung selbst zu einem Akteur in den offenen Aushandlungsprozessen. Daher ist die politische Bildung gefordert, sich in diesem Kontext selbst zu verorten und kritisch eigene Prägungen als Profession und Akteure der Profession zu reflektieren.

Moderation:

  • Prof. Dr. Sabine Achour, Freie Universität Berlin

  • Thomas Gill, Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Kooperationspartner: Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Professur für Politikdidaktik / Politische Bildung

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 11. Februar 2026, 16:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Henry-Ford-Bau, Hörsaal D, Garystr. 35-37, Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Online-Fortbildung: „Antimus­li­mi­schen Rassismus erkennen – Grund­lagen für diskri­mi­nie­rungs­sen­sibles Verwal­tungs­handel"

Woran lässt sich antimuslimischer Rassismus im Verwaltungsalltag erkennen? Welche Ansätze und Perspektiven helfen, ihn einzuordnen – und wie können Unsicherheiten im professionellen Umgang damit abgebaut werden?

Die 3-stündige Online-Fortbildung ermöglicht eine Einführung in zentrale Fragen diskriminierungssensiblen Verwaltungshandelns. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf antimuslimischem Rassismus – seine Erscheinungsformen und Wirkweisen. Kurze Impulse, praxisnahe Beispiele sowie Austausch und Vernetzung bieten Raum für Einordnung, Fragen und erste Orientierung.

Das Format richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Behörden, Ämtern und öffentlichen Einrichtungen, die Grundlagen kennenlernen und mehr Handlungssicherheit gewinnen möchten.

Anmeldung: bis 6. Februar 2026 über das Anmelde-Formular

Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier. Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: Dienstag, 24. Februar 2026, 9:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: CLAIM gGmbH

Online-Fortbildung: „Verstehen, einordnen, handeln: Grundlagen zu psychischer Gesundheit und religiös begründetem Extremismus.“

Was versteht man unter religiös begründetem Extremismus und Radikalisierung und wie gehe ich vor, wenn ich bei einer Person mit (vermeintlich) extremistischem Hintergrund psychischen Unterstützungsbedarf wahrnehme? KN:IX connect lädt Sie herzlich zur Fortbildung ein, die sich diesen Fragen widmet.

Fachkräfte in Ausbildungskontexten sind oft die ersten Ansprechpersonen, wenn junge Menschen durch problematische Äußerungen oder auffälliges Verhalten Aufmerksamkeit erregen. Besonders herausfordernd wird es, wenn religiös-extremistische Bezüge mit psychischen Belastungen zusammentreffen. Die kostenlose Online-Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen, bietet Orientierung im Umgang mit solchen Situationen und stärkt Ihre Handlungssicherheit im Berufsalltag. Neben fachlichen Inputs zu Radikalisierung und psychischer Gesundheit geht es um konkrete Vorgehensweisen, Einblicke in die Versorgungslandschaft sowie um Selbstfürsorge in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld. Ein gemeinsamer Austausch ist ausdrücklich vorgesehen.

Die Fortbildung wird von Mitarbeitenden der IFAK e.V. organisiert. Die Mitarbeit von IFAK e.V. erfolgt im Rahmen von KN:IX connect.

Mehr Informationen zur Veranstatung finde Sie Externer Link: hier. Zur Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 25. Februar 2026, 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: KN:IX connect

März

Konferenz: „MOTRA-Konferenz“

Der MOTRA-Forschungsverbund wird bis einschließlich der MOTRA-Konferenz im März 2028 weitergefördert. Diese Neuigkeit eröffnet viele Möglichkeiten, Forschungs- und Transferaktivitäten auszubauen und – so MOTRAs mittelfristiges Ziel – zu verstetigen.

Für die kommenden Jahre sind ambitionierte Etappenziele definiert. Interessierte sind eingeladen, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen und bei Interesse an geeigneter Stelle mitzuwirken.

Die nächste MOTRA-Konferenz findet am 4. und 5. März 2026 in Wiesbaden statt. Weitere Informationen zu den Call for Papers finden Sie Externer Link: hier. Die Programmübersicht wird in Kürze Externer Link: hier verfügbar sein.

Termin: 4. bis 5. März 2026
Ort: Hochschule Fresenius, Wiesbaden
Veranstalter: MOTRA - Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung

Sofa-Talk: „Radikalisiert und/oder psychisch belastet?“

Welche Rolle spielt psychische Gesundheit für die Anfälligkeit für extremistische Ansprachen? Wo endet die pädagogische Verantwortung, wie sieht die konkrete Zusammenarbeit mit Psychologinnen bzw. Psychologen aus? Auf diese Fragen wird im nächsten Sofa-Talk am 9. März von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr eingegangen. Das Onlineformat Sofa-Talk bietet einen regelmäßigen Raum für fachlichen Austausch zu aktuellen Fragen der Extremismusprävention. In der kommenden Ausgabe steht die Verbindung zwischen psychischen Belastungen und Radikalisierungsprozessen bei Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt – inklusive Hinweise, wie Fachkräfte diese einordnen können.

Im moderierten Gespräch diskutieren Dieter Gremel (Psychologe, Psychotherapeut und Leiter des Beratungsteams der Beratungsstelle Extremismus Wien) und Mona Apfl (Systemische Psychotherapeutin und Familientherapeutin) psychologische Perspektiven auf Radikalisierung, Risikofaktoren und Handlungsmöglichkeiten in der Praxis.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • die Rolle psychischer Gesundheit in Radikalisierungsprozessen

  • die Abgrenzung zwischen alterstypischer Provokation, psychischer Belastung und ideologischer Verfestigung

  • Risikofaktoren wie Einsamkeit, Diskriminierung oder soziale Belastungen

  • Handlungssicherheit für Fachkräfte und die Zusammenarbeit mit psychologischen Unterstützungsangeboten

Der Sofa-Talk ist als interaktives Onlineformat angelegt. Neben dem Expertinnen- bzw Expertendialog sind Fragen aus dem Publikum ausdrücklich erwünscht und fließen in die Diskussion ein.

Die Fortbildung wird von Mitarbeitenden der IFAK e.V. organisiert. Die Mitarbeit von IFAK e.V. erfolgt im Rahmen von KN:IX connect.

Zur Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 9. März 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: KN:IX connect

Online-Vortrag: „Noch normal oder doch schon radikal? Islam vs. Islamismus“

„Die Menschen sollten in der Lage sein, deutlicher zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.“ Diesen Wunsch haben nicht nur Forschende verschiedenster wissenschaftlicher Richtungen, sondern auch die Mehrheit der Musliminnen und Muslimen in Deutschland, insbesondere muslimische Jugendliche. Viel zu oft werden diese nämlich unter Generalverdacht ge- stellt und der Islam mit Terror gleichgesetzt.

Der kostenlose Online-Vortrag soll aufzeigen, wie wenig Extremismus eigentlich mit dem Islam zu tun hat und wie eine Religion instrumentalisiert und auch kriminalisiert werden kann. Gleichzeitig sollen folgende Fragen beantwortet werden: Was ist der Islamismus eigentlich? Wer sind diese Islamistinnen und Islamisten und welcher Ideologie folgen sie? Warum hat der Islamismus eine so große Anziehungskraft – insbesondere auf junge Menschen und Heranwachsende?

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Der Online-Workshop ist ausgebucht. Diesen und weitere Workshops im Themenbereich bietet die Wegweiser Beratungsstelle regelmäßig an. Bei Interesse können Sie sich bei dem Veranstalter melden, um auf die Warteliste gesetzt zu werden.

Termin: 12. März 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Wegweiser Beratungsstelle

Fachtag: „Zwischen Beratung und Therapie. Schnittstellen in der Deradikalisierungsarbeit gestalten“

In der Arbeit mit Menschen, die Anzeichen von Radikalisierung zeigen oder sich von extremistischen Strukturen lösen wollen, treffen Beratung und Psychotherapie häufig in Momenten hoher Komplexität und bei (akuten) persönlichen Krisen aufeinander. Ausgelöst werden diese Krisen u. a. durch psychische Belastungen, traumatische Erfahrungen, Identitäts- und Sinnkonflikte, soziale Ausgrenzung oder familiäre Instabilität. All diese Faktoren beeinflussen den Distanzierungs- und Ausstiegsprozess direkt.

Noch fehlen vielerorts klare Zuständigkeiten, abgestimmte Schnittstellen und Verfahren. Bei diesem Fachtag wird sich diesen Fragen aus struktur- und praxisorientierter Perspektive angenommen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Suche nach Wegen, wie Beratung und Psychotherapie langfristig ineinandergreifen können – sowohl in der Fallarbeit als auch auf institutioneller und struktureller Ebene. Ziel ist es, Bedarfe zu definieren und Modelle einer nachhaltigen Versorgung vorzustellen. Diese Modelle sollen auf den realen Bedarfen der Zielgruppe aufbauen und sich in bestehende Justiz-, Gesundheits- und Präventionsstrukturen einfügen lassen.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Beratung, Psychotherapie, Justiz, Verwaltung und Zivilgesellschaft und bietet eine Plattform für den gemeinsamen Austausch über tragfähige Schnittstellen. Das Ziel ist eine langfristige Perspektive: eine Versorgung, die der Komplexität der Bedürfnisse der Zielgruppe gerecht wird, Übergänge stabilisiert und nachhaltig wirkt.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 26. März 2026, 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Osram-Höfe, Oudenarder Str. 16, Berlin
Veranstalter: Grüner Vogel e.V., BIOS Opferschutz und nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk

April

Fachveranstaltung: „Der Islamische Religionsunterricht in NRW – Chancen und Herausforderungen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der wissenschaftlichen Evaluation“

Der neue Termin für die im Rahmen der Evaluation des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen gemäß § 133 Abs. (3) SchulG NRW durch das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster durchgeführte Fachtagung steht fest.

Im Rahmen der Fachveranstaltung werden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation des islamischen Religionsunterrichts vorgestellt. Zudem werden Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung des islamischen Religionsunterrichts gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutiert.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zum Programm finden Sie Externer Link: hier.

Termin: 13. April 2026, 14:00 bis 17:45 Uhr
Ort: Universität Münster Professional School gGmbH Königsstraße 47, Münster
Veranstalter: Universität Münster Zentrum für Islamische Theologie Münster

Fachtag: „31. Deutscher Präventionstag“

Der 31. Deutsche Präventionstag findet am 13. bis 14. April 2026 in Hannover statt. Er steht unter dem Schwerpunktthema „KI in der Prävention“. Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, übernommen.

Aktuelle Informationen werden seit Mitte August fortlaufend auf der Externer Link: Seite des Veranstalters veröffentlicht.

Anmeldungen zur Teilnahme sind bereits seit dem 15. September 2025 möglich.

Termin: 13. bis 14. April 2026
Ort: Hannover
Veranstalter: Deutscher Präventionstag gGmbH

Mai

Tagung: „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma: Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung“

Die Forschungsstelle „Islam und Politik" am Zentrum für Islamische Theologie Münster lädt am 8. und 9. Mai 2026 zur Tagung am Zentrum für Islamische Theologie Münster, Hammer Str. 95, ein.

Die Tagung widmet sich im Lunch-to-Lunch-Format der Frage, wie Forschung zu Musliminnen bzw. Muslimen in Deutschland inmitten politischer Erwartungen, medialer Reaktionen und gesellschaftlicher Sensibilitäten verantwortungsvoll, differenziert und zugleich mutig betrieben werden kann.

Studien mit positiven Befunden geraten schnell unter Generalverdacht islamfeindlicher Akteur:innen, während empirische Ergebnisse, die Probleme benennen, häufig massiven Gegenreaktionen aus antirassistischen oder muslimischen Kontexten ausgesetzt sind. Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler bewegen sich damit in einem schwierigen Feld widersprüchlicher Erwartungen, in dem Forschungsergebnisse oft politisch gelesen oder instrumentalisiert werden.

Die Tagung bringt daher Expertinnen bzw. Experten aus Wissenschaft, Medien und Politik sowie Verantwortliche aus Universitäten, Stiftungen und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.

Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen, die das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Freiheit, gesellschaftlicher Verantwortung und öffentlicher Wirkungskraft beleuchten.

Für die Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier. Für mehr Informationen zur Veranstaltung klicken Sie Externer Link: hier.

Termin: 8. und 9. Mai 2026, ab 13:30 Uhr
Ort: Zentrum für Islamische Theologie Münster, Hammer Str. 95
Veranstalter: Forschungsstelle „Islam und Politik" am Zentrum für Islamische Theologie Münster

Workshop: „Islamistische Ansprachen in den Sozialen Medien“

In diesem Vortrag wird die Präsenz von Islamistinnen bzw. Islamisten in den sozialen Medien wie Youtube, Instagram und Tiktok beleuchtet.

Der Workshop informiert darüber, wie Social Media Kanäle von Islamisten genutzt werden, um mit islamistischen Ansprachen an Jugendliche heranzutreten. Der Workshop vermittelt medienpädagogische Anregungen, um Jugendliche diesbezüglich zu stärken und ihre eigene Mediennutzung kritisch zu rreflektieren. Außerdem wird auf antimuslimischen Rassismus und die Instrumentalisierung dessen von Islamistinnen bzw. Islamisten eingegangen.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 28. Mai 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Wegweiser Beratungsstelle

Juni

Seminar: „TikTok-Terrorismus – Radikalisierung über Social Media Extremismus im Netz: Strategien, Gefahren und Präventionsansätze“

Von islamistischen Terrororganisationen über Rechtsextreme bis hin zu Verschwörungsideologen – alle nutzen heute TikTok, Instagram und Telegram, um ihre Botschaften zu verbreiten und neue Anhänger zu gewinnen. Besonders Jugendliche sind gefährdet, sich über soziale Medien zu radikalisieren. Doch wie setzen extremistische Gruppen soziale Medien für Propaganda und Rekrutierung genau ein und welche Gegenstrategien gibt es?

Das Seminar analysiert die Strategien extremistischer Gruppen in sozialen Medien, erklärt die psychologischen Mechanismen der Online-Radikalisierung und stellt Präventionsprogramme vor. Mit Fallstudien aus der Präventionsarbeit, Expertengesprächen und praktischen Tipps für den Umgang mit extremistischen Inhalten im Netz.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 1. Juni, ab 14:00 Uhr, bis 3. Juni 2026, bis 14:00 Uhr
Ort: Johannes-Albers-Bildungsforum, Johannes-Albers-Allee 3, Königswinter
Veranstalter: Johannes-Albers-Bildungsforum gGmbH

Fachtag: „Staat und Zivilgesellschaft in der Extremismusprävention – Neue Wege der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Justiz“

Während des Fachtags diskutieren Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen den aktuellen Stand und die Zukunft der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Extremismusprävention. In Workshops tauschen sich die Teilnehmenden aus verschiedenen Blickwinkeln über zentrale Herausforderungen in der Strafverfolgung, im Justizvollzug und in der Resozialisierung aus, widmen sich einem multiperspektivischen Fallverstehen und vernetzen sich.

Für das Programm des Fachtags, weitere Informationen sowie zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Zielgruppe:
Der Fachtag richtet sich an die zivilgesellschaftliche Praxis und Jugendhilfe, Fachkräfte in Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzug und Bewährungshilfe, Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Mitarbeitende in Polizei und Sicherheitsbehörden, Ministerien und Landesdemokratiezentren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Politikerinnen und Politiker.

Der Veranstaltungsort ist auf 100 Plätze begrenzt. Der Fachtag wird auch im Livestream im Internet übertragen; hier ist die Teilnehmendenzahl unbegrenzt.
Es sollen möglichst viele Organisationen und Berufsgruppen berücksichtigt werden. Sie werden daher für die Teilnahme in Präsenz erst einmal auf einer Interessentenliste vermerkt. Sie erhalten später eine Bestätigung Ihrer lokalen Teilnahme.

Die Teilnahme an der Fachtagung ist für Sie kostenfrei. Reise-/Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Der Veranstalter bittet Sie, Ihre Teilnahme unter E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de abzusagen, wenn Sie verhindert sind - so ermöglichen Sie Nachrückerinnen und Nachrücker einen Platz.

Bei Rückfragen zum Fachtag wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de

Termin: 15. Juni 2026
Ort: Berlin/Online
Veranstalter: AG Strafvollzug und Bewährungshilfe

September

Fachtag: „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“

Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und dem fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.

Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteigerinnen- bzw. Aussteigerprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato im Rahmen des Verbundprojekts dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.

Termin: 23. bis 24. September 2026
Ort: Universität Bielefeld, Universitätsstraße, Bielefeld
Veranstalter: Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato

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