Afrika

5.12.2005 | Von:
Pierrette Herzberger-Fofana

Die afrikanische Familie

Einleitung

Die afrikanische Familie, die traditionell eine stabile Institution war, ist über die vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte zahlreichen Einflüssen und Außenwirkungen ausgesetzt worden, die zu ihrer Zersplitterung führten. Zu diesen Einflüssen zählten unter anderem die neu in Afrika eingeführten Religionen wie der Islam und das Christentum und nicht zuletzt der Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert sowie die Migration heute. Der gesellschaftliche Wandel betrifft auch nicht nur die afrikanischen Gesellschaften. Es zeichnet sich ab, dass sich die Familienstrukturen in allen Regionen der Welt mit der Zeit verändern.


Afrika ist ein Kontinent mit einer enormen Vielfalt und es wäre wohl anmaßend, für 53 Länder ein einziges Familienmuster zu entwerfen. Insofern beschränkt sich der Beitrag auf die Gesellschaften Westafrikas, die eine gemeinsame Geschichte teilen, und er thematisiert zudem Strukturen und Veränderungen, die stark verallgemeinert, alle Länder dieser Region betreffen.


Die Geschichte des Kolonialismus und seiner Folgen wird immer wieder neu ausgehandelt. Welche Gegenerzählungen zur westlichen Kolonialgeschichte gibt es, die im Kampf um "historische Wahrheiten" häufig an den Rand gedrängt wurden? Wie wirkt das koloniale Zeitalter in ehemaligen Kolonialstaaten und anderen Gesellschaften nach?

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