Ein Vocho am Zocalo von Mexiko Stadt

Bolivien

A picture dated 21 June 2010 shows Aymara people holding hands up waiting for the first rays of the sun in El Alto, Bolivia. Aymara people celebrates on 21 June 2010 the Aymara New Year 5518. PATRICIO CROOKER/dpaDie bolivianischen Aymaras feiern am Neujahrstag (21.06.2010) den ersten Sonnenaufgang des Jahres. (© picture-alliance/dpa)

Als Evo Morales zum ersten indigenen Präsidenten Boliviens gewählt wurde, setzte er eine Verstaatlichungswelle in Gang, von der bis heute auch die Erdöl- und Gaswirtschaft des kleinen Staates betroffen ist. Zugleich brachte er mit seinem Sieg die althergebrachte Parteienlandschaft ins Wanken. Nun wartet eine noch größere Hürde: die Umsetzung einer neuen Magna Charta, die kürzlich von der Verfassunggebenden Versammlung verabschiedet wurde. Damit soll der Andenstaat, der früher für seine chronische Instabilität bekannt war, auf die politische Zukunft vorbereitet werden.

Evo Morales und Hugo Chavez feiern die Eröffnung eines Wärmekraftwerks in Entre Rios, Bolivien im August 2007.

Peter Birle

Von der vergessenen Revolution zum neuen Gesellschaftsvertrag?

Im Januar 2006 wurde Evo Morales als Präsident Boliviens vereidigt. Damit ist zum ersten Mal ein Repräsentant der indigenen Bevölkerung zum Staatsoberhaupt gewählt worden. Weiter...

Koka-Bäuerinnen protestieren in Chimore, Bolivien, gegen das Koka-Anbauverbot.

Robert Lessmann

Bolivien: Vom Zusammenstoß zum Dialog der Kulturen?

In Bolivien wird über die Zukunft des Landes so breit und intensiv gestritten wie niemals zuvor. Zum ersten Mal sind an diesen Gesprächen alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt - auch Soziale Bewegungen. Weiter...

"Verstaatlicht, Eigentum der Bolivianer" steht auf einem Banner am San-Alberto-Gasfeld in Bolivien.

Timo Berger

Verstaatlichungspolitik in Bolivien

Am 1. Mai 2006 verkündete Präsident Evo Morales, dass die "Plünderung der natürlichen Ressourcen durch die transnationalen Konzerne" vorbei sei. Es setzte eine Welle der "Nationalisierung" ein, der sich selbst die mächtigsten Mineralölfirmen unterordnen mussten. Weiter...

La Paz, Bolivien: Ein 11-jähriger Junge verstaut seine Werkzeuge, mit denen er Passanten die Schuhe putzt. Nach Schätzungen von UNICEF arbeiten in Bolivien circa 800.000 Kinder.

Karen Naundorf

Lasst uns doch in Ruhe arbeiten!

Kinderarbeit gehört abgeschafft. Wirklich? In Bolivien kämpfen Kinder für ihr Recht auf Arbeit, um ihre Eltern zu unterstützen. Sie fordern eine Krankenversicherung, fairen Lohn, schulkompatible Arbeitszeiten. Ein Besuch. Weiter...

Inhaltliche Daten
Caption
Supporters of Bolivia's President Evo Morales shout slogans as they march in a demonstration against striking workers, in La Paz, Bolivia, Monday, May 20, 2013. Workers from the union Central Obrera Boliviana (COB), that include teachers and miners, began an indefinite strike on May 6 to demand the government improve the country's pension law. (AP Photo/Juan Karita)
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Schlagworte
Wirtschaft , Arbeit , rot , Frauen , Soziales , Fahnen , Menschenmenge , Flaggen , Demonstrationen , Politik , Gesellschaft
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Überschrift 
Bolivien - Demonstrat...  
Personen
 
Kontinent
-
Land
Bolivien  
Provinz
-
Ort
La Paz
Aufnahmedatum
20130520
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Rechtliche Daten
Bildrechte
 Verwendung nur in Deutschland und Österreich, Bitte Einschränkungen der Handelsrechte beachten!
Besondere Hinweise
-
Rechtevermerk
picture alliance / AP Photo
Notiz zur Verwendung
picture alliance / AP Photo
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