Bolivianer protestieren für die Rechte indigener Menschen.

Zahlen und Fakten

Dominikanische Republik im Überblick

26.3.2010
Die Dominikanische Republik im statistischen Überblick, alle wichtigen Zahlen und Fakten zu Demografe, Politik und Wirtschaft auf einen Blick.

Fläche
48.671 km2 (Weltrang: 127)

Einwohner
9.726.000 = 200 je km2 (F 2007, Weltrang: 82)

Hauptstadt
Santo Domingo

Amtssprachen
Spanisch

Bruttoinlandsprodukt
36,686 Mrd. US-$
realer Zuwachs: 8,5%

Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
3560 US-$

Währung
1 Dom. Peso (dom$) = 100 Centavos

Botschaft
Botschaft der Dominikanischen Republik
Dessauer Str. 28
29, 10963 Berlin
Telefon 030 25757760, Fax 030 25757761
www.embajadadominicana.de

Regierung
Staats- u. Regierungschef: Leonel Fernández Reyna, Äußeres: Carlos Morales Troncoso

Nationalfeiertag
27.2.

Verwaltungsgliederung
9 Regionen

Staats- und Regierungsform
Verfassung von 1966
Präsidialrepublik
Parlament (Congreso Nacional): Abgeordnetenhaus (Cámara de Diputados) mit 178 Mitgl.
Senat (Senado) mit 32 Mitgl.
Wahl jeweils alle 4 J.
Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 4 J.
Wahlpflicht ab 18 J.

Bevölkerung
Dominikaner
Nat. Statistik F 2008: 9.625.207 Einw.
letzte Zählung 2002: 8.562.541 Einw.
73% Mulatten, 16% Weiße, 11% Schwarze

Städte (mit Einwohnerzahl)
(Stand 2002) Santo Domingo 1.887.586 Einw., Santiago de los Caballeros 507.418, San Pedro de Macorís 193.713, La Romana 191.303, Los Alcarrizos 166.930, San Cristóbal 137.422, San Francisco de Macorís 122.036, Puerto Plata 112.036, Higüey 103.502

Religionen
87% Katholiken (Stand: 2004)

Sprachen
Spanisch

Erwerbstätige nach Wirtschaftssektor
Landwirtsch. 15%, Industrie 22%, Dienstl. 63% (2005)

Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
Ø 2007: 15,6%

Inflationsrate (in %)
Ø 2008: 12,3% (S)

Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
52% Konsumgüter, 32% Rohstoffe u. Zwischenprodukte, 16% Kapitalgüter

Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
16% Nickel, 2% Rohrzucker, 1% Kakao


Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2010.


 

Publikationen zum Thema

Lateinamerika

Kulturelle Vielfalt, extreme gesellschaftliche Ungleichheit, Rohstoffreichtum, bedrückende Armut un...

Lateinamerika

Lateinamerika erlebte 2006 einen Wahlmarathon. In zehn Staaten wurde gewählt, bei den meisten Wahle...

Lateinamerika verstehen lernen

Lateinamerika verstehen lernen bietet eine Sammlung von Bausteinen zur Auseinandersetzung mit aktuel...

Die politischen Systeme in Nord- und Lateinamerika

Bei den Staaten Nord- und Südamerikas handelt es sich um heterogene, politisch stark untergliederte...

Revolutionen in Lateinamerika

In diesem Jahr wird auf dem latein-
amerikanischen Subkontinent das Bicentenario gefeiert: der An...

Kleine Geschichte Lateinamerikas

Von der Kolonialisierung über den Kampf um Unabhängigkeit bis hin zur Ausbildung von Staaten und N...

Wirtschaftsmacht Brasilien

Kaum ein Land wird gegenwärtig so unterschätzt wie Brasilien, dabei setzt die weltweit neuntgröß...

Brasilien und Argentinien

Die beiden größten Länder Südamerikas haben sich in den vergangenen Jahren unterschiedlich entwi...

WeiterZurück

Zum Shop

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41-42/2010)

Boliviens Präsident Evo Morales, links, und Venezuelas Präsident Hugo Chavez tragen Kokablätter als Halsketten während sie das Gebäude eines thermoelektrischen Kraftwerk einweihen in der Stadt Entre Rios, Bolivien.


Die Linke in Lateinamerika

Bisherige Versuche, auf dem Subkontinent sozialistische Politik umzusetzen, sind am Widerstand der USA und an gravierenden Fehlern der reformistischen und revolutionären Regime gescheitert. Weiter...