Dossierbild: USA (Freiheitsstatue)

Geschichte

Undatiertes Gemälde des ersten Präsidentens der USA, George Washington. Das Bild wurde irrtümlich dem Künstler Rembrandt Peale zugeschrieben.

Philipp Gassert

Eine Nation entsteht

Nach gut zwei Jahrhunderten der Besiedlung Nordamerikas durch Europäer schlug im Jahre 1776 die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika. Die neuen Kolonien in Nordamerika erklärten ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone und kämpften für eine eigene Republik, die 1789 mit einer Verfassung und dem ersten Präsidenten George Washington unbestrittene Realität wurde. Weiter...

Nordstaatentruppen belagern während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges das Ufer des North Anna River, Mai 1864.

Christof Mauch

Bürgerkrieg und Sklaverei

Er war die große Bewährungsprobe der noch recht jungen Republik: Der Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten 1861-65. Im Zentrum des Konfliktes stand der Streit um die Abschaffung der Sklaverei. Weiter...

Der enorme Zuzug von Migranten trug maßgeblich zur wachsenden Stärke der USA bei, hier Immigranten bei der Einreise in die USA, Ellis Island, New York 1902.

Udo Sautter

Die USA betreten die Weltbühne

Die ersten 150 Jahre ihrer Geschichte beschäftigte sich die damals noch junge Nation ausschließlich mit sich selbst. Gestärkt durch den zunehmenden inneren Zusammenhalt und den enormen wirtschaftlichen Aufschwung durch die industrielle Revolution strebten die Vereinigten Staaten um die Jahrhundertwende zunehmend über die eigenen Grenzen hinaus. Weiter...

Ein unbeschädigter amerikanischer leichter Kreuzer fährt während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor an der brennenden USS Arizona vorbei und nimmt Kurs auf das offene Meer. 
Der japanische Angriff am 7. Dezember 1941 war Grund für den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg.

Stephan Bierling

Der Zweite Weltkrieg

Der japanische Überraschungsangriff auf die US-Flotte vor Pearl Harbor auf Hawaii hatte im Dezember 1941 den Kriegseintritt der USA zur Folge. Nach den Kriegserklärungen Deutschlands und Italiens kämpften amerikanische Truppen auch in Europa. Aus dem gewonnenen Krieg gingen die Vereinigten Staaten als Supermacht hervor. Weiter...

Der frühere amerikanische Präsident John F. Kennedy bei seiner berühmten Rede am 26. Juni 1963 in Berlin. Der amerikanische Präsident George W. Bush kommt für drei Tage nach Deutschland. Vom 12. bis 14. Juli 2006 besucht er Mecklenburg-Vorpommern.

Andreas Etges

Hoffnungsträger einer neuen Zeit: John F. Kennedy

Mit Jugendlichkeit und Charme begeisterte er die Massen: Mit 43 Jahren zog John F. Kennedy ins Weiße Haus ein. Nur rund 1.000 Tage blieben ihm, die in ihn gesetzten Hoffnungen zu erfüllen. 1963 kam er bei einem Attentat ums Leben. Der Aufstieg John F. Kennedys zum Mythos begann. Weiter...

Eine Titan II Interkontinentalrakete, die damals zerstörerischste Waffe der westlichen Welt, in einem Silo in der Nähe von Wichita, Kansas am 21.6.1964.

Bernd Stöver

Der Kalte Krieg und das Wettrüsten

Zwei Weltanschauungen und auf beiden Seiten bedrohliche Waffenarsenale. Der Kalten Krieg prägte die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Die Sowjetunion und die USA spalteten die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg in zwei sich feindlich gegenüberstehende Blöcke und lieferten sich über Jahrzehnte ein beispielloses Wettrüsten. Weiter...

Nach der Landung in der Mitte eines Viet Cong Landungs Gebiets, ein Fallschirmjäger der 173. Fallschirmjägereinheit schwingt sein M-16 Gewehr, um die Evakuierung eines verletzten Fallschirmjägers unter Beschuss von Schwarfschützen zu sichern.

Rolf Steininger

Der Vietnamkrieg

In der Mitte des Kalten Krieges ließen sich die USA 1964 auf ein militärisches Abenteuer in Vietnam ein, sie wollten so den vermuteten Vormarsch des Kommunismus stoppen. Nach 11 Jahren und fast 60.000 toten US-Soldaten sowie Millionen toter Vietnamesen fand der Vietnamkrieg ein Ende. Die Bilanz: eine von ihrem Präsidenten zutiefst enttäuschte Nation – und ein verlorener Krieg. Weiter...

US-Präsident Ronald Reagan mit seiner Frau und First Lady Nancy bei der Parade anlässlich seiner Amtseinführung als 40. Präsident der USA am 20. Januar 1981 in Washington.

Ursula Lehmkuhl

Die Reagan-Jahre: Zurück zum "alten Glanz"

Ronald Reagan galt als Sinnbild des "American Dream": Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, wechselte der Schauspieler in die Politik und übernahm 1981 das Präsidentenamt. Nach zwei Amtszeiten hinterließ er, bedingt vor allem durch enorme Rüstungsausgaben, einen riesigen Schuldenberg. In seine Amtszeit fielen aber auch bedeutende Ereignisse wie der Zusammenbruch der Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer. Weiter...

Mauer und Kalter Krieg machten eine ungehinderte kulturelle Verständigung zwischen DDR und USA unmöglich.

Heinrich Bortfeldt

Ostdeutsche Sichtweisen auf die USA

Quasi über Nacht, mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990, war nicht nur die staatliche Einheit vollzogen worden, sondern die Hauptmacht des Westens, die USA, hatten im Rahmen der NATO 16 Millionen Verbündete hinzubekommen. Aber was wusste man überhaupt voneinander? Auf beiden Seiten dominierte eine negative Wahrnehmung, die durch den Kalten Krieg geprägt war. Gleichwohl ergab sich bei näherem Hinschauen ein differenzierteres Bild. Weiter...

Amerikanische Soldaten durchkämmen am 07. Juli 2008 Häuser nördlich von Bagdad in dem Ort Sa'ada (Provinz Diyala) auf der Suche nach Waffen und verdächtigen Personen. Seit dem offiziell erklärten Ende größerer Kampfhandlungen am 1. Mai 2003 ist der Irak von US-Streitkräften besetzt.

Christian Hacke

Auf der Suche nach einer neuen Rolle in der Welt: Die Supermacht USA

Das Ansehen der amerikanischen Weltmacht hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert - im Ausland wie in den Vereinigten Staaten selbst. Unter Georg W. Bush hat sich die USA in einen Krieg verstrickt, den sie nach falscher Lageanalyse und problematischen Schlussfolgerungen kaum gewinnen kann. Weiter...