Das Taj Mahal in Agra ist das Wahrzeichen Indiens.

Das zweitgrößte islamische Land der Erde

In Südasien leben etwa 500 Millionen Muslime, über ein Drittel davon in Indien


7.4.2014
Indien wird seit Jahrhunderten auch vom Islam geprägt. Zeitweise beherrschten die Mogul-Kaiser fast den gesamten Subkontinent. Mehrere einflussreiche islamische Schulen haben hier ihren Ursprung. Heute sind die mehr als 160 Millionen indischen Muslime die größte religiöse Minderheit im Land.

Gebet zu Eid al-Adha in Neu-DelhiGebet zu Eid al-Adha in Neu-Delhi (© picture-alliance/AP)

Wenn man von Indien spricht, denkt man sicher auch heute noch in Bezug auf die Religion in erster Linie an die Hindus. Sie bestimmen mit ihren Traditionen und Riten in der deutschen Öffentlichkeit weitgehend die Vorstellung über das Land. Dabei wird vergessen, dass Indien und der gesamte südasiatische Subkontinent zu den Regionen gehören, in denen die meisten Muslime in der Welt leben. Nach Indonesien weist Indien die zweitgrößte Zahl von Muslimen auf – etwa 160 bis 180 Millionen, die einem Bevölkerungsanteil von 13,4 Prozent entsprechen (Stand Volkszählung 2001).[1] Damit liegt Indien etwa gleichauf mit Pakistan und Bangladesch. Zusammen leben hier rund 500 Millionen Muslime – etwa zwei bis drei Mal mehr als in der arabischsprachigen Welt.

Einflüsse des Islam sind nicht nur unter den verschiedenen muslimischen Gemeinschaften Indiens zu finden, die ungleich über das ganze Land verteilt leben – vor allem in Kaschmir, Uttar Pradesh, Bihar, Westbengalen, Assam, Andhra Pradesh, an der West- und Ostküste des Landes in den Staaten Kerala und Tamil Nadu, sowie auf dem Archipel Lakshadweep. Der Islam prägte auch viele Bereiche der Kultur wie Literatur und Sprachen oder Architektur, selbst die Kino-Industrie in Mumbai (Bombay). Bis heute spielt die mit Hindi eng verwandte nordindische Sprache Urdu eine zentrale Rolle in der Kommunikation unter den Muslimen Indiens und Südasiens. Muslime gelten jedoch im Durchschnitt sozialökonomisch als benachteiligt und sind in den Wachstumsbranchen der Wirtschaft unterrepräsentiert. Trotz einheitlicher Rechtsverhältnisse in Indien haben Muslime die Möglichkeit, Personenstandsfragen nach dem Scharia-Zivilrechtsgesetz von 1937 gesondert zu regeln.

Muslimische Minderheit als innenpolitischer Faktor



Taj Mahal in Agra
Foto: Stefan MentschelTaj Mahal in Agra
Foto: Stefan Mentschel
Die muslimische Minderheit ist ein Faktor in der Innenpolitik wie auch in den internationalen Beziehungen Indiens geblieben. Zwar gibt es in Indien keine gesamtnationale muslimische Partei, aber auf lokaler und regionaler Ebene haben sich in Kaschmir, Kerala, Andhra Pradesh, Uttar Pradesh, Karnataka, Maharashtra, Bihar, Tamil Nadu, Assam und Westbengalen kleinere, oft lokale Parteien etabliert, die zum Teil auch als Koalitionspartner in den Bundesstaaten regiert haben. Bei gesamtnationalen Wahlen bemühen sich die großen Parteien um die Stimmen der Muslime, die in zehn Wahlkreisen die Mehrheit bilden und in weiteren zehn Wahlkreisen mit 30 bis 40 Prozent Stimmenanteil als wahlentscheidend gelten können. Zwar haben viele Muslime traditionell die Kongresspartei gewählt, doch ist die sich langsam bildende muslimische Mittelklasse auch für die Entwicklungsrhetorik der hindunationalistischen Indischen Volkspartei BJP offen, auch wenn die sich häufig durch anti-muslimische Parolen zu profilieren sucht.

Neben dem Unionsterritorium Lakshadweep im Arabischen Meer ist der Himalaya-Bundesstaat Jammu und Kaschmir der einzige mit einer Muslim-Mehrheit. Seit den Kriegen mit Pakistan von 1948/49 kontrollieren Pakistan ein und Indien zwei Drittel von Kaschmir. In dem Konflikt spielen auch separatistische Muslim-Gruppen eine Rolle, darunter die örtliche Islamische Partei (Jama'at-i Islami). Die aktivsten militanten Gruppen wie Lashkar-e Taiba (Heilige Armee) und Jaish-e Muhammadi (Armee Muhammads) erhalten offenbar auch aus Pakistan Unterstützung. Mehrere Gruppen haben sich 1993 in Kaschmir in dem oppositionellen Parteienbündnis der All Parties Hurriyat Conference zusammengeschlossen, von denen einige eine pro-pakistanische Position vertreten.

Muslime als Opfer inter-religiöser Gewalt



Indiens Muslime werden immer wieder Opfer inter-religiöser Gewalt, zuletzt im Jahr 2013 in Muzaffarnagar in Uttar Pradesh sowie in besonders großem Ausmaß Anfang 2002 bei den Pogromen im westlichen Bundesstaat Gujarat, denen nach offiziellen Angaben 800 Muslime und 250 Hindus zum Opfer fielen. Nichtregierungsorganisationen sprechen sogar von mehr als 2000 Toten. Obwohl Muslime häufig von radikalen Hindu-Nationalisten zu "Feinden der Nation" deklariert werden, verläuft das Zusammenleben zwischen den Religionsgruppen auf ganz Indien bezogen überwiegend friedlich.

In der Vergangenheit musste sich Indien auch mit den Ansprüchen einzelner politischer Kräfte in Pakistan gegenüber den indischen Muslimen auseinandersetzen. Abgeleitet aus der gemeinsamen Geschichte verlangten sie eine Mitsprache beim Umgang mit den Muslimen in Indien. Seit den neunziger Jahren versuchen jedoch auch pakistanische Regierungen, Lösungen für die alten Probleme in den Beziehungen zu finden, vor allem zuletzt über den Ausbau des Handels, obwohl inzwischen das gegenseitige Misstrauen tief verwurzelt ist. Dazu trugen nicht zuletzt die Terroranschläge auf das indische Parlament in Delhi 2001 und in Mumbai 2008 bei, für die Kräfte in Pakistan verantwortlich gemacht werden. Als Gegengewicht unterhält Indien seinerseits enge Beziehungen zu einer Reihe islamischer Länder wie Iran, Saudi-Arabien und Indonesien. Im Nahost-Konflikt steht Indien traditionell auf der Seite der Palästinenser, obwohl es seit einigen Jahren auch seine Beziehungen zu Israel entwickeln.

Um die Rolle des Islam in Indien und Südasien richtig zu verstehen, muss man das Land auch im Zusammenhang mit seinen Nachbarn Pakistan und Bangladesch sehen. Alle drei waren bis 1947 Teil der Kolonie Britisch-Indien. Damals hatten sich die mehrheitlich von Muslimen bewohnten Gebiete als selbständiger Staat Pakistan abgespalten. Dessen Ostteil wiederum erlangte 1971 als eigener Staat Bangladesch die Unabhängigkeit. In diesem Teilungsprozess verblieb allerdings eine erhebliche Zahl von Muslimen in Indien.

Islamische Einflüsse prägen Indien sein Jahrhunderten



Muslime in einer Moschee in Bhopal (Madhya Pradesh).Muslime in einer Moschee in Bhopal (Madhya Pradesh). (© Rainer Hörig)
Die Mehrheit der indischen Muslime ist stark säkularisiert. Dennoch haben die religiösen Institutionen eine große Ausdifferenzierung erfahren und in den letzten Jahrzehnten wieder stärkeren Zuspruch erhalten. Der Islam kam schon zu Lebzeiten des Propheten nach Indien, offenbar durch arabische Händler, vor allem an der Westküste Indiens und später durch muslimische Truppen aus Richtung Afghanistan im Gebiet der heutigen Provinz Sindh in Pakistan (711) und im Punjab (10./11. Jahrhundert). Auch Missionare in der Tradition des Sufismus trugen erheblich zur Ausbreitung des Islam bei. Nicht selten traten ganze Bevölkerungsgruppen unter der Führung ihres Kasten-, Klan- oder Stammeschefs geschlossen über. So bildeten sich Gebiete heraus, in denen der Islam dominierte. In anderen Gebieten vertraten Muslime bestimmte Berufsstände, wie die Textilarbeiter und einige Händlergruppen in Gujarat, sowie Bauern oder auch Grundbesitzer in anderen Gegenden.

Mehr als 600 Jahre lang regierten muslimische Dynastien Indien, zunächst als Herrscher des Sultanats von Delhi (1211-1315), später als Kaiser des Mogul-Reiches (ab 1526). Mit dem Beginn der britischen Vorherrschaft (1756) wurde der letzte Mogul-Kaiser Bahadur Schah II. verdrängt. Er wurde formal nach dem indischen Aufstand 1857/58 abgesetzt, bevor die britische Königin Viktoria 1877 auch zur Kaiserin von Indien proklamiert wurde. Während zeitweilig die muslimische Herrschaft neben Hindu-Reichen bestand, vereinte sie in den Zeiten ihrer größten Ausdehnung fast den gesamten Subkontinent. Besonders die Regierungszeit der Mogul-Kaiser Akbar (1556-1605) und Aurangzeb (1658-1707) wird als Höhepunkt angesehen. Vor allem unter Akbar erreichten auch die Künste eine Blütezeit, für die unter anderem die bekannte Miniaturmalerei steht. Berühmte Architekturdenkmäler wie das Taj Mahal in Agra, ein Grabmal für eine Mogul-Prinzessin, sind islamisch geprägt.

Das Nebeneinander des Islam mit anderen Religionen in einer Mischung aus Herrschaftsform und persönlichem Minderheitenbekenntnis brachte schon früh unterschiedliche Strömungen hervor. Während Akbar für die Aussöhnung mit und weitreichende Toleranz gegenüber den anderen Religionen stand, markierte Aurangzeb die Rückkehr zu einer konservativen, buchgetreuen Auslegung des Islam. Mit der Ausdehnung der britischen Herrschaft über Indien im Verlaufe des 19. Jahrhunderts organisierte sich der indische Islam in verschiedenen Gruppen und Bewegungen, die bis heute weitgehend Bestand haben. Angesichts des westlichen und christlichen Einflusses machten Muslime wie auch die Hindus oder Sikhs auf diese Weise ihren Anspruch deutlich, ihre eigene Identität zu wahren. Sie legten gemeinsam die Grundlagen für eine moderne indische Nation und den Kampf um deren Unabhängigkeit.

Deoband, Lucknow, Bareli – einflussreiche Schulen des Islam



Ihre Bewegungen organisierten sich häufig um bestimmte Schulen, die mehrere Hundert Ableger im ganzen Land und auch über die Grenzen hinaus hervorbrachten. Das Religionsseminar von Deoband in Nordindien wurde 1867 gegründet und steht seither für eine orthodoxe, puristische Interpretation des Islam, der es um die strikte Auslegung der Schriften und die strenge Einhaltung der religiösen Vorschriften geht. Den danach benannten Deobandis geht es auch um die Beseitigung fremder kultureller Einflüsse auf die Glaubenspraxis.

Gesonderte Erwähnung verdient die Nadwa, das islamische Religionsseminar aus Lucknow (1893). Obwohl es viele Deobandi-Grundsätze teilt, erlangte es relative Eigenständigkeit mit seiner Betonung moderner Sprachkenntnisse. Sein Rektor spielt traditionell eine herausgehobene öffentliche Rolle im Muslimischen Rat für Personenstandsrecht (All India Muslim Personal Law Board), der verschiedene islamische Gruppen zusammenführt, um das islamische Recht für die indischen Verhältnisse auszulegen.

Wachsenden Einfluss verzeichnet die ebenfalls der Deobandi-Tradition folgende Missionsbewegung der Tablighi Jama'at, die eher pietistischen Charakter hat. Sie entstand 1926 im Zuge der Auseinandersetzung mit Hindu-Reformern um die Bekehrung muslimischer Stammesgruppen. Heute agiert sie weltweit von ihrem Zentrum in Neu Delhi und wendet sich vor allem an Muslime, die sie zu einer religiösen Lebensführung veranlassen will. Politische Aufmerksamkeit hat vor allem die Berufung der afghanischen Taliban auf die Deobandi-Tradition erregt, obwohl keine direkte Verbindung zum Leitseminar in Deoband besteht.

In dem Nachbarort Bareli entstand die danach benannte Bewegung der Barelwis, die 1900 von Ahmad Raza Khan (1856-1921) begründet wurde. Sie verteidigt die für Südasien typischen, dem Sufismus nahestehenden Glaubenspraktiken. Diese schließen auch die Verehrung von Schreinen und die besondere Hervorhebung des Propheten ein, woran die Deobandis Anstoß nehmen. Während beide Gruppen, Deobandis und Barelwis, trotz ihrer Rivalität als Anhänger der sunnitischen Hanafi-Rechtsschule im Islam viele theologische Gemeinsamkeiten aufweisen, grenzen sich andere Gruppen stärker ab.

Die ebenfalls sunnitische Sekte der Ahl-i Hadith (Volk der Tradition) lehnt alle vier anerkannten Rechtsschulen ab und verlangt die direkte Berufung auf den Koran und die Prophetentraditionen (Hadith). Sie entstand um 1864 in Bhopal. Ihre religiösen Schulen konzentrieren sich in Indien in den nördlichen und zentralen Bundesstaaten Uttar Pradesh, Bihar und Madhya Pradesh. Seit den 70er Jahren unterhält sie zunehmend enge theologische und politische Verbindungen zu Saudi Arabien, wofür sie von anderen Gruppen häufig kritisiert wird.

Aligarh – religiöses Bekenntnis und weltliche Bildung



Zahlreiche Kontroversen löst die Sekte der Ahmadiya aus, die um 1889 ebenfalls in Nordindien, in Punjab entstand. Ihr Begründer Ghulam Ahmad Khan (1839-1908) ist vor allem wegen seiner prophetischen Ansprüche bei den meisten Muslimen umstritten. Radikale Sunniten verfolgen die Sekte als "Abweichler" mit zum Teil militanten Methoden. Modernen politischen Grundsätzen folgte die islamische Partei der Jama'at-i Islami, die 1941 von Sayyid Abu'l 'Ala Maududi (1903-1979) begründet wurde. Theologisch zwar von der Deoband-Bewegung beeinflusst, trägt sie wegen ihres Modernisierungsanspruchs dennoch stark eigenständige Züge.

Während die erwähnten Gruppen religiöse Grundsätze in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten rücken, verfolgten die Anhänger der Aligarh-Bewegung eher weltliche Ansprüche. In der Stadt Aligarh, nicht weit von Deoband und Bareli gelegen, etablierte sich dank des energischen Engagements von Sayyid Ahmad Khan (1817-1898) nach dem Vorbild englischer Bildungseinrichtungen 1877 das erste Muslim College, das 1920 zur Muslim-Universität aufstieg, die bis heute besteht. Ihm ging es darum, religiöses Bekenntnis mit moderner weltlicher Bildung in Einklang zu bringen. Auf seine Vorstellungen von der besonderen Rolle der indischen Muslim-Gemeinschaft stützten sich später die Politiker der Muslim-Liga unter Mohammad Ali Jinnah (1876-1948) mit ihren Forderungen nach einem Separatstaat für die indischen Muslime, Pakistan. Zugleich berufen sich bis heute viele muslimische Modernisierer auf die Aligarh-Schule.

Einen festen Bestandteil des islamischen Spektrums in Indien bilden die verschiedenen Richtungen der Schiiten. Ihr Anteil wird auf 12 bis 15 Prozent der Muslime geschätzt. Ihre Zentren befinden sich ebenfalls in Uttar Pradesh sowie an der Westküste.

Zusammenfassung



Die 160 bis 180 Millionen Muslime sind nicht nur die größte religiöse Minderheit in Indien (13,4 Prozent), sondern auch im internationalen Vergleich ein bedeutender Faktor. Sie leben ungleich über das ganze Land verteilt, konzentrieren sich besonders im Norden und an den Küsten. Der durch den Konflikt mit Pakistan bekannte Bundesstaat Jammu und Kaschmir hat eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. Obwohl es keine nationale Muslimpartei gibt, spielen muslimische Politiker in vielen Parteien eine Rolle, vor allem auf regionaler und lokaler Ebene. In Bildung, Wirtschaft und Verwaltung gelten Muslime als benachteiligt. Religiöse Strömungen und Schulen des Islam (Deobandis, Tablighi Jama'at, Barelwis, Ahl-i Hadith) haben sich erheblichen Einfluss bewahrt und ihn auch auf andere islamische Länder ausgedehnt. Trotz gelegentlicher örtlicher Gewaltausbrüche bei Spannungen mit Vertretern anderer Religionen, verläuft das Zusammenleben in Indien überwiegend friedlich.


Fußnoten

1.
Der »Zensus 2011« liefert zur Verteilung der Religionen bislang keine Angaben.
Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/de/
Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/de/ Autor: Dr. Dietrich Reetz für bpb.de

 

Publikationen zum Thema

Indien. Ein Länderportrait.

Indien

Indien fasziniert. Zugleich fehlt es nicht an schockierenden Nachrichten von dort. Das Land gilt als...

Indien

Indien

Indien ist heute eine aufstrebende Wirtschaftsnation von immenser gesellschaftlicher Vielfalt. Doch ...

WeiterZurück

Zum Shop

Mediathek

Indien: Das Gleichgewicht der Gegensätze

Diese Sendung analysiert die Wirtschaft des Schwellenlandes Indien, das bis heute von großer Ungleichheit geprägt ist. Weiter... 

Konfliktporträts

Kaschmir

Nach einer Entspannung in den Jahren 2011-2014 hat sich die Lage in Kaschmir seit 2014 wieder verschlechtert. Die Eskalation resultiert insbesondere aus den Spannungen zwischen Indien und Pakistan. Aber auch auf lokaler Ebene erhalten Unruhen und Proteste immer wieder neue Nahrung. Weiter... 

Mediathek

Die Naxaliten

Die Naxaliten sind eine maoistische Gruppierung in Indien, die mittlerweile auf ca. 20-30 Prozent des Staatsgebietes aktiv ist. Weiter...