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Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

Von der Idee zum Staat

Die Idee einer Rückkehr der Juden nach Eretz Israel ist so alt wie das Exil seit der Tempelzerstörung (70 n. Chr.). Bis zur Gründung des Staates Israel war es jedoch ein langer Weg. Der Zionismus, die jüdische Nationalbewegung, entstand Ende des 19. Jahrhunderts – beeinflusst vom Aufkommen der Nationalbewegungen in Europa und als Antwort auf den wachsenden Antisemitismus und den Assimilationstrend.

Im Nahen Osten waren die Bedingungen für eine Masseneinwanderung aber weder politisch noch wirtschaftlich ideal. Das Osmanische Reich stand der Einwanderung kritisch gegenüber, die arabische Bevölkerung beäugte die europäischen Zuwanderer skeptisch. Die Voraussetzungen für die landwirtschaftliche Arbeit unterschieden sich grundsätzlich von denen in Europa; Städte gab es kaum, und sie waren klein und provinziell. Vor allem als Reaktion auf die Pogrome wanderten immer mehr osteuropäische Juden nach Palästina aus. Hinzu kamen Zuwanderer aus anderen von wirtschaftlicher Not und Verfolgungen geplagten jüdischen Gemeinden, so etwa aus dem Jemen.

Tempelberg in Jerusalem: Seit der Zerstörung des zweiten Tempels 70 n. Chr. beteten die Juden für eine Rückkehr nach Jerusalem.

Michael Brenner

Was ist Zionismus?

Israel feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Die Idee eines jüdischen Staates geht aber weit in das 19. Jahrhundert zurück. Was ist der Ursprung der zionistischen Idee und wie hat sie sich entwickelt? Weiter...

"Der Judenstaat" erschien 1896.

Michael Brenner

Politischer Zionismus und Kulturzionismus

Wenn man dem Zionismus als politische Bewegung eine Geburtsstunde zuschreiben will, so war dies das Erscheinen von Theodor Herzls Schrift mit dem Titel "Der Judenstaat" im Jahr 1896. Weiter...

Herzls Grab in Jerusalem.

Michael Brenner

Die Entwicklung des politischen Zionismus nach Herzl

Mit dem Tod Herzls 1904 verlor die zionistische Bewegung ihren Führer. Die Bewegung spaltete sich in verschiedene Lager, ideologische Richtungskämpfe traten offen zu Tage. Weiter...

Theodor Herzl.

Von der Idee zum Staat

Theodor Herzl

Theodor Herzl war ein Visionär. Er hatte den jüdischen Staat bereits auf dem ersten Zionisten-Kongress vorausgesehen. 1897 notierte er in sein Tagebuch: "In Basel gründete ich den Jüdischen Staat." Wer war Theodor Herzl? Weiter...

Ein bulgarischer Jude und ein Araber in Jaffa.

Anja Siegemund

Der Zionismus und die arabische Frage

Übersahen Zionisten die "arabische Frage"? Wie war die Haltung in der zionistischen Bewegung gegenüber den Arabern in Palästina? Anja Siegemund über die Positionen in den zionistischen Lagern. Weiter...

Altstadt von Jerusalem während des Osmanischen Reiches.

Thomas Philipp

Die Palästinensische Gesellschaft zu Zeiten des Britischen Mandats

Nach Ende des Ersten Weltkrieges war Palästina noch ein Teil des Osmanischen Reiches. Mit dem Sieg der Briten über die türkischen Truppen 1917 fiel Palästina unter britische Herrschaft. Aber welche Politik verfolgten die Briten und welche Rolle spielte die arabische Bevölkerung in ihrer Politik? Weiter...

Bildergalerie Jüdische Einwanderung und praktischer Zionismus

Der britische General Allenby zieht 1917 mit seinen Truppen in Jerusalem ein.

Michael Wolffsohn

Die Briten im Heiligen Land

Zwischen London und Neu-Delhi liegt das Heilige Land. Für das britische Empire war es deshalb von strategischer Bedeutung. Weiter...

Martin Buber.

Biografien

Die Gründerväter des Zionismus

Der Zionismus hat viele Ausprägungen. Neben dem politischen Zionismus gibt es auch einen kulturellen und einen sozialistischen Zionismus. Hier werden die wichtigsten zionistischen Vordenker und ihre Ideen vorgestellt. Weiter...

Das Flüchtlingsschiff "Jewish State" der Untergrundarmee Hagana am Hafen
von Haifa im Oktober 1947.

Tuvia Friling

Shoah und Einwanderung

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beschränkte die britische Mandatsmacht die jüdische Einwanderung nach Palästina. Mit den Konferenzen von Evian (1938) und Bermuda (1943) schloss die internationale Gemeinschaft ihre Grenzen für jüdische Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland. Der Jischuv setzte deshalb auf "illegale" Einwanderung. Weiter...

 

Arabischer Frühling

Der Arabische Frühling und der israelisch-arabische Konflikt

Mit den Umbrüchen in der Region hat Israel nicht nur geopolitische Partner verloren. Die innenpolitische Zuspitzung in Staaten der Region, insbesondere in Syrien, könnte den Nahostkonflikt sogar weiter verschärfen. Muriel Asseburg erklärt, warum. Weiter... 

Ausstellungstafeln der Amadeu Antonio Stiftung im Bundespresseamt über verschwiegenen Antisemitismus.Antisemitismus

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine Gesellschaftstheorie, die so viel Anreiz bietet, weil sie für alles Schlechte dieser Welt einen Schuldigen benennt. Hat es also gar keinen Sinn, etwas dagegen zu tun? Anetta Kahane meint: nein. Ein Plädoyer für den entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus. Weiter... 

TafelDer Feindschaft begegnen

Antisemitismus als Gegenstand des Schulunterrichts

Holocaust-Erziehung kann Jugendliche zwar sensibel machen für die Gefahren des Antisemitismus, aber nicht immunisieren. Die Maßnahmen der Aufklärung müssen umfassender sein. Weiter...