Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

28.3.2008

Biografien der Gründerväter des Zionismus

David Ben Gurion, Elieser Kaplan und Mosche Scharet (v.l.) bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 18. Mai 1948.David Ben Gurion, Elieser Kaplan und Mosche Scharet (v.l.) bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 18. Mai 1948. (© Israel National Photo Collection)

David Ben Gurion

David Ben Gurion (1886-1973) verkörperte die praktische Verwirklichung des Zionismus, schließlich in Form eines jüdischen Staates. Er prägte nicht nur die Arbeiter-, sondern die gesamte zionistische Bewegung und den jungen Staat Israel wie kaum ein anderer. Im polnisch-russischen Plonsk geboren, verband er schon seit 1904 Sozialismus und Zionismus und immigrierte 1906 nach Palästina. Bald führend innerhalb der zionistischen Arbeiterbewegung, gehörte er 1920 zu den Gründern der Gewerkschaft "Histadruth". Später führte er die vereinigte Arbeiterpartei "Mapai" an, die die zionistische Bewegung und später den Staat Israel bis in die 70er-Jahre dominierte. Von 1948 bis 1953 war er Israels erster Premier- und Verteidigungsminister, 1955 im Kabinett Scharett Verteidigungsminister, dann 1955 bis 1963 wieder Premier- und Verteidigungsminister.

Quelle: Auszug aus hagalil.com 17-04-08


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