Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

28.3.2008

Biografien der Gründerväter des Zionismus

Chaim Weizmann (sitzend, 2. v.l.) nahm 1933 an Verhandlungen zwischen Zionisten, Vertretern Transjordaniens und den britischen Völkerbund-Mandatsträgern in Jerusalem teil. Verhandelt wurden Bedingungen für jüdische Siedlungen in Palästina.Chaim Weizmann (sitzend, 2. v.l.) nahm 1933 an Verhandlungen zwischen Zionisten, Vertretern Transjordaniens und den britischen Völkerbund-Mandatsträgern in Jerusalem teil. Verhandelt wurden Bedingungen für jüdische Siedlungen in Palästina. (© Weizmann Archives, Rehovot)

Chaim Weizmann

Chaim Weizmann (1874-1952) verkörperte das Bemühen um die internationale Sicherung des Jüdischen Nationalheims und prägte den Zionismus vor allem in den 1920ern und in der ersten Hälfte der 1930er-Jahre. In der Nähe des russischen Pinsk geboren, studierte er an deutschen Universitäten Chemie und lebte seit 1904 in England. Früh an die Wichtigkeit der britischen Unterstützung für den Zionismus glaubend, betrat Weizmann die internationale zionistische Bühne erstmals, um eine entsprechende offizielle Erklärung zu erhalten – die er dann in Form der Balfour-Deklaration erhielt. Von 1920 bis 1931 und 1935 bis 1946 Präsident der Zionistischen Organisation, wurde er erster Staatspräsident Israels.

Quelle: Auszug aus hagalil.com 17-04-08


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