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Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

Die Gründung des Staates Israel

14. Mai 1948: Ben Gurion verliest die Unabhängigkeitserklärung Israels im Stadtmuseum von Tel Aviv. Damit ging für Juden ein Traum in Erfüllung. Noch in der Nacht griffen Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien den neuen Staat an, um seine Proklamation rückgängig zu machen. Die Geschichte des Staates begann mit einem Krieg, der auf israelischer Seite als Unabhängigkeitskrieg, auf arabischer Seite als "Nakba", die Katastrophe, in das Geschichtsbewusstsein einging.

14. Mai 1948: Kabinettsmitglieder des neuen Staates Israel singen die Nationalhymne.

Angelika Timm

Die Gründung des Staates Israel

Am 14. Mai 1948 endete das britische Mandat über Palästina. Am gleichen Nachmittag proklamierte Ben Gurion den Staat Israel. Damit ging ein jüdischer Traum in Erfüllung. Für die Araber ging der Tag als "Nakba" - Katastrophe - in die Geschichte ein. Weiter...

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Zeitleiste

Chronologie des Staates Israel

Im Februar 1947 kündigte der britische Außenminister an, die Palästinafrage an die UN abzugeben. Damit wurde das Ende der britischen Mandatszeit eingeläutet und der Weg zum Staat Israel frei. Weiter...

Benny Morris.

Interview mit Benny Morris

Der erste arabisch-israelische Krieg

Warum funktionierte der UN-Teilungsplan nicht? Wie konnte Israel den Krieg gegen die arabische Invasion gewinnen? Benny Morris spricht im Interview über die Rolle der UN, über israelische Kampfstrategien und über Motive der arabischen Armeen Israel anzugreifen. Weiter...

Sari Nusseibeh.

Interview mit Sari Nusseibeh

"Menschliche Werte einen, religiöse trennen!"

Der bekannte palästinensische Philosophieprofessor und Träger des Lew-Kopelew-Preises, Sari Nusseibeh, plädiert im Interview für eine pragmatische Lösung des Nahostkonflikts, insbesondere in der Flüchtlingsfrage – und erklärt, warum die Militarisierung der zweiten Intifada den Interessen der Palästinenser schadet. Weiter...

Nationalflaggen von Deutschland und Israel

Rudolf Dreßler

Kein gewöhnliches Jubiläum

60 Jahre Israel und seit über 40 Jahren diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Der deutsche Botschafter a.D. in Israel Rudolf Dreßler gratuliert und blickt auf die deutsch-israelischen Beziehungen zurück. Weiter...

Erstmals trafen sich Ben Gurion und Adenauer im Waldorf Astoria in New York am 14. März 1960.

Shimon Stein

Die israelische Perspektive

Die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1965 zwischen Deutschland und Israel war in beiden Ländern umstritten. In den vergangenen 33 Jahren haben sich die Beziehungen eindrucksvoll entwickelt, sagt Shimon Stein, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland. Shimon Stein über das besondere Verhältnis und über die Herausforderungen der Zukunft. Weiter...

Herzlich begrüßte Erich Honecker im Haus des ZK den PLO-Vorsitzenden, Yasser Arafat, am zweiten Tag seines offiziellen Freundschaftsbesuchs in der DDR im März 1982. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1982-0310-027, Fotograf: Mittelstädt.

Sebastian Voigt

Das Verhältnis der DDR zu Israel

Die staatliche Politik der DDR war zurzeit der Verfolgungen in den Jahren 1952/53 durchaus antisemitisch. Danach kam es immer wieder zu antiisraelischen Kampagnen, die auch offen antisemitischer Stereotype bedienten. Wie hat sich die Haltung gegenüber Israel entwickelt? Sebastian Voigt mit einem historischem Rückblick. Weiter...

 

Arabischer Frühling

Der Arabische Frühling und der israelisch-arabische Konflikt

Mit den Umbrüchen in der Region hat Israel nicht nur geopolitische Partner verloren. Die innenpolitische Zuspitzung in Staaten der Region, insbesondere in Syrien, könnte den Nahostkonflikt sogar weiter verschärfen. Muriel Asseburg erklärt, warum. Weiter... 

Ausstellungstafeln der Amadeu Antonio Stiftung im Bundespresseamt über verschwiegenen Antisemitismus.Antisemitismus

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine Gesellschaftstheorie, die so viel Anreiz bietet, weil sie für alles Schlechte dieser Welt einen Schuldigen benennt. Hat es also gar keinen Sinn, etwas dagegen zu tun? Anetta Kahane meint: nein. Ein Plädoyer für den entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus. Weiter... 

TafelDer Feindschaft begegnen

Antisemitismus als Gegenstand des Schulunterrichts

Holocaust-Erziehung kann Jugendliche zwar sensibel machen für die Gefahren des Antisemitismus, aber nicht immunisieren. Die Maßnahmen der Aufklärung müssen umfassender sein. Weiter...