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Polen-Analysen

Gemeinsam herausgegeben werden die Polen-Analysen von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz- Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH. Die bpb veröffentlicht sie als Lizenzausgabe.

Feierlichkeiten zum 61. Jubiläum der Römischen Verträge auf dem Hauptmarkt in Krakau.

Polen-Analysen Nr. 217 (02.05.2018)

Zivilgesellschaft und Demokratie in Polen und den anderen Visegrád-Ländern

Die polnische Bevölkerung beurteilt den Zustand der Demokratie in Polen als tendenziell negativ. Inwiefern könnten mehr zivilgesellschaftliches Engagement und ein aktives Staatsbürgerschaftkonzept zu einer Verbesserung der Situation führen? Hier lohnt ein Blick auf die übrigen Visegrád-Länder.

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Der Verfassungsgerichtshof (Trybunał Konstytucyjny) der Republik Polen mit Sitz in Warschau

Polen-Analysen Nr. 216 (17.04.2018)

Die Justizreform - Folgen für Polen und Europa

Nicht nur in Polen sorgt die umstrittene Justizreform von Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość - PiS) für hitzige Diskussionen, sie hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit in Europa. Die Analyse wirft einen Blick auf die möglichen Folgen der Justizreform. Außerdem beleuchtet der Lesetipp die Geschichtspolitik in Polen und der Ukraine.

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Das Jahr 1918 ist und bleibt ein Bezugspunkt für polnische Generationen. Doch wie heute und früher der Unabhängigkeit gedacht wird, ist unterschiedlich.

Polen-Analysen Nr. 215 (20.03.2018)

Polen 1918-2018

Das Jahr 2018 ist in Polen das Jahr der 100-jährigen Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit. Diese Analyse widmet sich den Ereignissen des Jahres 1918 selbst, aber auch dem Gedenken an diese und der Bedeutung für die nachfolgenden Generationen.

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Die Machtfülle des PiS-Vorsitzenden Jarosław Kaczyński ist verfassungsrechtlich nicht abgesichert.

Polen-Analysen Nr. 214 (06.03.2018)

Die PiS und die Volksrepublik

Verstöße gegen die Verfassung, erste Entlassungen im Gerichtswesen, die Einschüchterung eines unabhängigen Fernsehsenders: Die Machtausübung der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS) sorgt in Polen für kontroverse Diskussionen. Die ersten Stimmen werden laut, die sich an das sozialistische System der Volksrepublik vor 1989 erinnert fühlen.

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Pater Ludwik Wiśniewski prangert den Zustand der katholischen Kirche in Polen an und fordert polnische Bischöfe auf, eine "Entchristianisierung Polens" zu verhindern.

Polen-Analysen Nr. 213 (20.02.2018)

Das Verhältnis zwischen Kirche und Staat unter der PiS-Regierung

2015 noch hatten die katholischen Geistlichen den Regierungswechsel in Polen fast geschlossen begrüßt. Insbesondere ein Dissens in der Flüchtlingsfrage führt jedoch aktuell zu einer gefährlichen Spaltung innerhalb des polnischen Klerus. Warum ist das Verhältnis zwischen Kirche und Staat heute so kompliziert?

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Am 17. Januar 2018 - dem "Schwarzen Mittwoch" - gingen in ganz Polen Frauen und Männer auf die Straße, um gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts zu protestieren.

Polen-Analysen Nr. 212 (06.02.2018)

Frauenrechte

Die aktuellen Maßnahmen in der Familien- und Frauenpolitik zeigen deutlich, dass Polens Regierung Frauen vor allem als Mütter und Ehefrauen betrachtet. Doch die Entscheidungen der Politik stoßen zunehmend auf Widerstand. Die "Schwarzen Proteste" der vergangenen Jahre sind nicht nur Ausdruck einer wachsenden Frauenbewegung, sondern eines einsetzenden gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandels.

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Führende Mitglieder der regierenden Partei PiS während der ersten Regierungserklärung des neuen polnischen Premierministers Mateusz Morawiecki.

Polen-Analysen Nr. 211 (23.01.2018)

Zwei Jahre Regierungstätigkeit der PiS

Innere Konflikte fordern aktuell nicht nur die polnischen Oppositionsparteien heraus, auch die regierende PiS-Partei hat seit ihrem Regierungsantritt immer wieder mit internen Spannungen zu kämpfen. Werden die diesjährigen Lokal- und Regionalwahlen entscheidende Richtungsentscheidungen in den unterschiedlichen politischen Lagern herbeiführen?

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Die Überzeugung, die Solidarność-Bewegung hätte in den 1980er Jahren den Kommunismus bezwungen, ist auch heute noch entscheidendes Element des Gründungsmythos des Landes.

Polen-Analysen Nr. 210 (12.12.2017)

Mythen in der Politik

Die Bedeutung von Mythen spielen in der polnischen Politik eine große Rolle. Was sie für das Selbstverständnis der Nation bedeuten und welches Potential in ihnen steckt, zeigt diese Analyse.

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Die polnische Premierministerin Beata Szydlo. Das neu gegründete "Nationale Freiheitsinstitut" ist an die Kanzlei der Ministerpräsidentin angegliedert.

Polen-Analysen Nr. 209 (21.11.2017)

Die polnische Regierung und die Nichtregierungsorganisationen

Bereits im Wahlkampf hat die amtierende Regierungspartei PiS in Polen mit der Neuordnung der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen geworben. Nach gut zwei Jahren scheint die Durchsetzung dieser Forderung verwirklicht worden zu sein. Gerade zivilgesellschaftliche Akteure äußern sich allerdings kritisch zu den damit verbundenen Maßnahmen.

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Mitglieder des Gesamtpolnischen Gewerkschaftsverbands (OPZZ) bei einer Demonstration in Warschau. Der Gewerkschaftsverband zählt zu den größten Dachverbänden in Polen.

Polen-Analysen Nr. 208 (07.11.2017)

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände

Polen zeichnet sich durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Gewerkschaften aus. Die bekannteste, Solidarność, erlangte aufgrund ihrer historischen Bedeutung sogar über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit. Aber wie steht es heutzutage um die polnischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände?

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Der Kultur- und Wissenschaftspalast in Warschau erstrahlt in den Farben der britischen Flagge. Vor dem Brexit-Referendum wollten die Polen damit für den Verbleib der Briten in der EU werben.

Polen-Analysen Nr. 207 (17.10.2017)

Polen und der Brexit

Knapp eine Millionen Menschen polnischer Herkunft leben in Großbritannien. Nach dem Brexit bleiben für diese polnische Minderheit viele Fragen offen. Aber auch für den polnischen Staat, für den das Vereinigte Königreich in vielerlei Hinsicht ein wichtiger Partner ist, bedeutet der Austritt Großbritanniens aus der EU einen Umbruch.

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Interessenkonflikte und der Ent-Europäisierungskurs der PiS-Regierung führen zu einer tiefgreifenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen Polen und der Europäischen Union.

Polen-Analysen Nr. 206 (04.10.2017)

Polen im Konflikt mit der EU

Die Stellung Polens innerhalb der Europäischen Union wird von Regierung und Bevölkerung zunehmend kritisch gesehen. Wünsche nach mehr Einflussnahme oder größerer Unabhängigkeit verfestigen sich und doch scheint ein "Polexit" derzeit noch sehr unwahrscheinlich. Welche Ursachen hat der tiefgreifende Konflikt zwischen Polen und den Institutionen der Europäischen Union?

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Polens Jugend zeigt gegenwärtig wenig Interesse an politischen Angelegenheiten oder lehnt das politische System sogar grundsätzlich ab.

Polen-Analysen Nr. 205 (19.09.2017)

Die Jugend und die Politik

Prof. Dr. Tomasz Szlendak nennt es die Haltung des "schwer zu sagens". Damit beschreibt er die Unentschlossenheit polnischer Jugendlicher, wenn es um ihre politischen Ansichten geht. Wie sich diese Einstellung in der Wahlbeteiligung widerspiegelt und wie die Jugend zum politischen Aktivismus zu finden scheint, erfahren Sie in der aktuellen Polen-Analyse.

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Andrzej Duda, polnischer Staatspräsident und Mitglied der regierenden PiS-Partei, in Warschau. Duda legte gegen die geplante Justizreform sein Veto ein und überraschte damit viele Beobachter.

Polen-Analysen Nr. 204 (05.09.2017)

Die PiS und der demokratische Rechtsstaat

Kein anderes Thema wird in Polen innenpolitisch so heiß diskutiert wie die aktuelle Justizreform. Auch außerhalb der Staatsgrenzen werden die Maßnahmen der nationalkonservativen Regierungspartei PiS mit Sorge beobachtet. Die aktuelle Polen-Analyse bietet einen Überblick über die Initiatoren, Widerstandskräfte und den allgemeinen Verlauf der Debatte.

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Die Regierungschefs der Mitgliedsländer der Visegrád-Gruppe bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Polen-Analysen Nr. 203 (04.07.2017)

Die Visegrád-Gruppe

Polen, Ungarn, die Slowakei und Tschechien – diese vier Staaten bilden zusammen die sogennante Visegrád-Gruppe. Ziel des Zusammenschlusses ist der Austausch von Informationen und die Koordination von Positionen. In letzter Zeit fällt es den Mitgliedsländern im europäischen Kontext jedoch immer schwerer, eine gemeinsame Linie zu finden.

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Eine ältere Frau hält in der einen Hand ein Kreuz und in der anderen eine polnische Flagge bei einer Demonstration in Warschau im Jahre 2007.

Polen-Analysen Nr. 202 (27.06.2017)

Kirche und Politik – Blick "von innen" und "von außen"

In Polen nimmt die katholische Kirche traditionell eine wichtige Stellung in der Gesellschaft ein – auch in politischer Hinsicht. Aber wo lässt sich die Institution Kirche aktuell verorten? Die zwei Beiträge dieser Analyse widmen sich ebenjener Fragestellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

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Dossier

Deutsch-polnische Beziehungen

Deutsche und Polen verbindet eine schwierige Beziehung, die noch immer überschattet wird von den deutschen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs. Wie stehen die beiden Staaten heute zueinander?

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