Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Debatten

Afghanistan

Dr. Hans-Georg Ehrhart

Hans-Georg Ehrhart

Meinung: Staatsaufbau in Afghanistan. Das Ende der Illusionen?

In Afghanistan ist die westliche Politik des militärisch gestützten Staatsaufbaus gescheitert, die Taliban sind auf dem Vormarsch, so Hans-Georg Ehrhart. Mit einer erneuten Verstärkung seines Engagements versuche der Westen, das Kräfteverhältnis zugunsten der Regierung zu beeinflussen und so eine Verhandlungslösung mit den Aufständischen zu fördern. Weiter...

Dr. Jochen Hippler

Jochen Hippler

Meinung: Die NATO in Afghanistan. Erst politisch gescheitert, dann militärisch verloren

Jochen Hippler meint: Die stärkste Militärmacht der Welt hat den Krieg gegen vielleicht 35.000 schlecht bewaffnete Kämpfer politisch verloren. Die Ursachen lägen in den komplexen Machtverhältnissen in der afghanischen Gesellschaft und dem mangelnden Verständnis der NATO für den Charakter des Krieges am Hindukusch. Weiter...

Syrien

Petra Becker

Petra Becker

Meinung: Reden allein bringt Syrien nicht weiter. Die Passivität des Westens lässt Syrien explodieren

Der Westen trägt eine Mitschuld am Syrien-Krieg. Eine frühe und substanzielle – auch militärische – Unterstützung hätte der Revolutionsbewegung gegen Assad zum Erfolg verhelfen können. Auch heute ist eine tragfähige Verhandlungslösung nur möglich, wenn der Westen Russland und dem Assad-Regime entschlossen die Stirn bietet. Weiter...

Stephan Rosiny

Stephan Rosiny

Meinung: Eine politische Lösung in Syrien ist in Sicht – aber keine Selbstverständlichkeit

Dem Zerfall Syriens steht der Staatsbildungsprozess der Terrorgruppe IS gegenüber. Hätten Regime und Opposition und ihre externen Unterstützer nicht jahrelang auf einem Sieg beharrt, wäre vielleicht schon 2012 eine Verhandlungslösung möglich gewesen – und es hätte keinen "Islamischen Staat" und nicht über 200.000 Tote gegeben. Weiter...

Mali

Julia Leininger

Julia Leininger

Meinung: Der Mali-Konflikt - nicht nur ein Sicherheitsproblem im Norden!

Die malische Krise hat vor allem sozio-ökonomische Wurzeln. Friedensstrategien müssen daher primär politisch sein und die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in den Blick nehmen. Vergangene Konfliktlösungs- und Präventionsstrategien wirkten zwar kurzfristig, versagten aber langfristig. Wie könnte eine erfolgreiche politische Strategie für Mali aussehen? Weiter...

Winrich Kühne

Winrich Kühne

Meinung: Möglichkeiten und Grenzen der Krisenprävention – das Beispiel Mali

Die Mali-Krise hätte durch präventive Maßnahmen nicht verhindert werden können. Denn bislang gibt es keine Entwicklungspolitik, die eine Verdopplung der Bevölkerung innerhalb von nur 25 Jahren kompensieren könnte. Und die internationale Gemeinschaft hatte nicht die Mittel, um das Vordringen der lateinamerikanischen Drogenmafia und des islamistischen Terrorismus zu verhindern. Weiter...

Schwellenländer

Andreas Heinemann-Grüder

Andreas Heinemann-Grüder

Meinung: "Schwellenländer" – Wachstum als Konfliktursache?

Die hohen Wachstumsraten der sogenannten Schwellenländer sind in vielen dieser Länder um die Hälfte eingebrochen. Investoren ziehen ihr Geld ab. Nun gerät auch eine Tatsache stärker in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit: Viele Schwellenländer weisen ein hohes Niveau an internen Gewaltkonflikten auf. Weiter...

Jörn Dosch

Jörn Dosch

Meinung: Mexiko, Nigeria, Pakistan – Staatszerfall ganz neuen Ausmaßes?

Zwar gibt es in Mexiko, Nigeria und Pakistan schwerwiegende und zum Teil außer Kontrolle geratene innere Konflikten. Insgesamt steht jedoch keines der drei Länder vor dem Staatszerfall auf ganzer Linie. Weiter...

Libyen

Prof. Dr. iur. Reinhard Merkel

Reinhard Merkel

Meinung: Die NATO-Intervention gegen das Gaddafi-Regime war illegitim

Für Reinhard Merkel war der Libyen-Einsatz illegitim. Mehr noch: Der Sicherheitsrat habe seine Pflicht als Treuhänder des Gewaltmonopols der Welt grob verletzt. Er habe ein Mitglied der UN zum internationalen outlaw erklärt – und damit der Gewalteinwirkung durch jeden anderen "willigen" Staat preisgegeben. Weiter...

Prof. Dr. iur. Hans-Joachim Heintze

Hans-Joachim Heintze

Meinung: Militärische Intervention in Libyen ist grundsätzlich zu begrüßen

War die Libyen Intervention richtig? Hans-Joachim Heintze ist davon überzeugt, dass es ein Fortschritt ist, wenn die Staatengemeinschaft ihre Augen nicht verschließt vor massiven Menschenrechtsverletzungen. Und zum Schutz der Bevölkerung auch Gewalt anwendet. Weiter...

 

Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

Trauernde Eltern in Syrieneuro|topics-Debatte

Eskalation im syrischen Bürgerkrieg

Nach Berichten über einen Giftgasangriff in der Nähe von Damaskus erwägen die USA einen Militäreinsatz gegen das Regime von Baschar al-Assad. Was kann eine Intervention der internationalen Gemeinschaft im syrischen Bürgerkrieg bewirken? Weiter... 

Ägyptische Sicherheitskräfte in der Nähe der al-Fateh Moschee am Ramses Platz in Kairoeuro|topics-Debatte

Ägypten in der Hand der Militärs

Ägyptens Generäle verteidigen nach dem Putsch gegen den gewählten Präsidenten Mursi ihre Macht mit aller Härte. Die Sicherheitskräfte gehen unnachgiebig gegen Muslimbrüder vor. Bereitet das Militär den Weg für Neuwahlen oder ist der Arabische Frühling in Kairo am Ende? Weiter... 

Koalition gegen den IS: v. l. n. r. der ägyptische Außenminister Sameh Shukri, der kuwaitische Außenminister Sabah Al-Khalid al-Sabah, der saudische Außenminister Prince Saud al-Faisal, der amerikanische Außenminister John Kerry, der Außenminister Omans, Yussef bin Alawi bin Abdullah, der Außenminister Bahrains, Sheikh Khaled bin Ahmed al-Khalifa und der libanesische Außenminister Gebran Bassil am 11.09.2014 in Jiddah, Saudi Arabien.euro|topics-Debatte

Breites Bündnis gegen IS

Rund 40 Staaten haben sich unter US-Führung zusammengeschlossen, um die Terrormiliz IS zu bekämpfen. Sie soll unter anderem mit Luftschlägen und der Unterstützung gemäßigter syrischer Rebellen gestoppt werden. Steht ein neuer Anti-Terror-Krieg bevor? Weiter... 

Der syrische Präsident Assad während eines Interviews mit der BBC, 08.02.2015.euro|topics-Debatte

Kein Frieden ohne Assad?

Angesichts der Flüchtlingskrise rückt der Krieg in Syrien wieder stärker in den Fokus. Einige Länder erwägen Luftschläge gegen IS-Stellungen, andere eine Zusammenarbeit mit dem Assad-Regime. Wie können die Ursachen der Flucht von Millionen Syrern bekämpft werden? Weiter... 

Dossier

Sicherheitspolitische Presseschau

Die Anschläge vom 11. September haben die Welt verunsichert. Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Weiter...