Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

12.12.2017 | Von:
Thorsten Wojczewski

Indien

Seit der Machtübernahme der hindu-nationalistischen BJP verzeichnet Indien einen Anstieg der Gewalt zwischen den religiösen Gemeinschaften. Die ethno-politischen Konflikte halten indes bei niedriger Intensität an, vor allem der maoistische "Volksbefreiungskrieg" sowie die Autonomie- und Sezessionsbestrebungen im abgelegenen Nordosten.

Graffiti der Communist Party of India in Kolkata, Indien.Graffiti der Communist Party of India (CPI) in Kolkata, Indien. (© picture-alliance/AP)

Aktuelle Situation

In Indien haben Spannungen und gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen religiösen Gemeinschaften in den letzten Jahren zugenommen. Seit der Amtsübernahme der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) unter Premierminister Narendra Modi im Mai 2014 verspüren militante hindu-nationalistische Gruppierungen Auftrieb. Übergriffe auf die muslimische und christliche Minderheit sowie Angehörige niedriger Kasten häufen sich. Am stärksten betroffen waren zuletzt die Bundesstaaten Westbengalen und Uttar Pradesh. Allein in Uttar Pradesh kam es 2016 zu mehr als 160 gewaltsamen Zusammenstößen, bei denen rund 30 Menschen getötet und fast 500 verletzt wurden. Hierzu hat auch die seit 2014 verstärkt zu beobachtende Bildung hindu-nationalistischer Bürgerwehren zum Schutz von Kühen, die im Hinduismus als heilig gelten, beigetragen. Diese Bürgerwehren machen in Lynchjustiz-Manier vornehmlich Jagd auf Muslime, denen das Schlachten oder Verspeisen von Kühen vorgeworfen wird.

Darüber hinaus steht Indien im Fadenkreuz islamistischer Fundamentalisten. Vor allem in dem von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs verüben Islamisten regelmäßig Terroranschläge. Aber auch im Rest des Landes gab es Terroranschläge mit islamistischem Hintergrund. Im März 2017 platzierte eine Zelle des "Islamischen Staates" (IS) in der Hauptstadt des Bundesstaates Madhya Pradesh eine Bombe in einem Passagierzug. Die Terrorzelle soll laut Polizeiangaben auch einen Anschlag auf eine Kundgebung von Premierminister Modi geplant haben.

Indiens schwerster innerstaatlicher Konflikt ist trotz nachlassender Intensität jedoch immer noch der maoistische "Volksbefreiungskrieg". Die als Naxaliten bezeichneten maoistischen Rebellen kontrollieren kleine Teile des indischen Territoriums und verüben regelmäßig Anschläge auf Sicherheitskräfte, politische Gegner und die öffentliche Infrastruktur. Betroffen sind vor allem die Bundestaaten im Osten des Landes. In den letzten zwei Jahren sind dem Konflikt über 700 Menschen zum Opfer gefallen. Obwohl die Zahl der Rebellen und ihrer Unterstützer rückläufig ist, kommt es in den betroffenen Regionen regelmäßig zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Im April 2017 wurden im Bundestaat Chhattisgarh bei einem Angriff auf eine paramilitärische Polizeieinheit 24 Polizisten getötet und sieben entführt.

Der dritte Konfliktherd befindet sich in den nordöstlichen Bundesstaaten, vor allem in Assam, Manipur und Nagaland. Hier schwelen seit Jahrzehnten Konflikte sowohl zwischen der Zentralregierung und militanten Unabhängigkeits-/Sezessions-Bewegungen als auch zwischen den in der Region lebenden Ethnien und Stämmen. Obwohl viele dieser Konflikte weiterhin ungelöst bleiben und es noch regelmäßig zu Kampfhandlungen kommt, ist das Gewaltniveau insgesamt rückläufig, da der indische Staat mit vielen militanten Gruppierungen Waffenstillstands- oder Friedensabkommen schließen konnte. So verständigte sich die indische Regierung mit der für ein unabhängiges Nagaland eintretenden Gruppierung im August 2015 auf ein Rahmenabkommen, das dem Bundesstaat mehr Autonomie einräumen soll. Eine Umstrukturierung der Verwaltungsbezirke im benachbarten Manipur, durch die sich die dort lebenden Nagas benachteiligt fühlen, überschattet diesen Erfolg jedoch und hat seit Oktober 2016 zu einer Verschlechterung der Sicherheitssituation beigetragen.

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Ursachen und Hintergründe

Die religiösen Konflikte haben ihren Ursprung vor allem im Unabhängigkeitskampf. Damals setzte sich die 1906 gegründete Muslimliga unter Führung von Mohammed Ali Jinnah (1876-1948) für die Schaffung eines unabhängigen Staates der Muslime ein. Grundlage für diese Forderung war die "Zwei-Nationen-Theorie", wonach Hindus und Muslime nicht friedlich und gleichberechtigt in einem von Hindus dominierten Staat zusammenleben können. Mit der gewaltsamen Teilung Britisch-Indiens und der Gründung Pakistans im Jahr 1947 ist hieraus ein zwischenstaatlicher, militärischer Konflikt erwachsen, der bis heute fortwirkt und sich primär um die Zugehörigkeit Kaschmirs dreht.

In Indien bleibt das zentrale Ziel islamistischer Fundamentalisten die Abspaltung Kaschmirs. Im Einklang mit der Dschihad-Ideologie sehen sich viele islamistische Gruppierungen zudem im Krieg gegen alle Ungläubigen und streben die gewaltsame Islamisierung des gesamten Subkontinents an. Befördert wird der Konflikt durch die anhaltende wirtschaftliche Benachteiligung und Diskriminierung vieler Muslime.

Die Radikalisierung der Islamisten hängt auch mit dem machtpolitischen Aufstieg der Hindu-Nationalisten zusammen, für die der Hinduismus das kulturelle und identitätsstiftende Fundament der indischen Nation bildet. Religiöse Minderheiten, wie Muslime und Christen, deren Religionen ihren Ursprung außerhalb des Indischen Subkontinents haben, stellen danach eine potenzielle Gefahr für die Nation dar und werden mit der "Unterdrückung" Indiens durch muslimische Sultanate im Mittelalter und der britischen Kolonialmacht assoziiert. Der Hindu-Nationalismus, der sich als Gegenentwurf zum säkularen Nationalismus des indischen Staatsgründers Jawaharlal Nehru (1889-1964) versteht, hat das Ziel, Indien zu einer hinduistischen Nation zu machen.

Die maoistischen Naxaliten streben die gewaltsame Errichtung einer kommunistischen Gesellschaftsordnung an. Ihre Guerillastrategie zielt auf die Kontrolle über die ländliche Bevölkerung und die Zerstörung der zentralen Institutionen des Staates. Die Maoisten behaupten, im Namen der von Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung betroffenen Teile der indischen Bevölkerung zu kämpfen. Der Konflikt hat mithin eine starke sozio-ökonomische Komponente und ist eng verknüpft mit der Parallelität von Modernisierungsprozessen und dem Fortbestehen patriarchal-feudaler Strukturen, welche sich vor allem in der ungleichen Verteilung von Ackerland manifestieren.

Diese Probleme bestehen bereits seit der britischen Kolonialherrschaft und sind bis heute kaum gelöst. Noch immer hat ein Großteil der Bewohner in den betroffenen Gebieten, die zu den ärmsten und rückständigsten Indiens zählen, keine Landnutzungsrechte und damit keinen direkten Zugang zur Haupteinnahmequelle. Gleichzeitig bedrohen Modernisierungsprozesse die traditionelle Lebensweise der Stammes- und Landbevölkerung. Durch den Abbau von Rohstoffen, die Ansiedelung von Industrien und die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen sind diese Bevölkerungsgruppen vielerorts gezwungen, ihre Siedlungsgebiete zu verlassen. Im Widerstand gegen die soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und Ausgrenzung haben die Naxaliten viele Unterstützer unter den Unterkastigen (Dalits), verarmten Bauern und indischen Ureinwohnern (Adivasi).

Beim dritten Konfliktschwerpunkt Indiens, dem Nordosten des Landes, sind die Auseinandersetzungen um den Zugang zu Land und die Verteilung der Erträge vor allem ethno-politischer Natur. Die Hauptursachen, die auf die britische Kolonialzeit zurückgehen, liegen zum einen in der wirtschaftlichen Abhängigkeit, Rückständigkeit und politischen Marginalisierung der Region und zum anderen in den Konflikten zwischen den kulturell und ethnisch sehr unterschiedlichen Stammes- und Bevölkerungsgruppen. Die Nordostregion unterscheidet sich kulturell und ethnisch erheblich vom restlichen Indien, mit dem sie nur durch den 23 km schmalen Shiliguri-Korridor verbunden ist.

Während der Kolonialherrschaft wurde die Region nicht vollständig in den Staats- und Verwaltungsapparat Britisch-Indiens integriert und damit von Entwicklungs- und Modernisierungsprozessen weitestgehend ausgeschlossen. Sie diente primär als Pufferzone gegen mögliche Invasionen sowie als wichtige Rohstoffquelle. Da die britische Kolonialmacht vielerorts nicht auf traditionelle Autoritäten und Verwaltungsstrukturen zurückgreifen konnte, übernahmen Beamte und Experten aus Bengalen, dem damaligen Herrschaftszentrum Britisch-Indiens, zentrale Positionen in der lokalen Kolonialadministration und Wirtschaft.

Bis heute fühlt sich die lokale Bevölkerung um ihre wirtschaftliche und politische Macht betrogen. Auch bei der Schaffung der indischen Bundesstaaten wurden die Interessen der lokalen Bevölkerung sowie die Siedlungsgebiete der unterschiedlichen Stämme und Ethnien nur unzureichend berücksichtigt. Die indische Regierung reagierte auf die Aufstände zunächst mit massiver Militärpräsenz. Vor diesem Hintergrund hat sich der Nordosten zum Nährboden für separatistische Bestrebungen und Konflikte entwickelt.

Bearbeitungs- und Lösungsansätze

Während traditionell vor allem Truppenkontingente zur Niederschlagung der Aufstände in die Konfliktgebiete entsandt wurden, wird seit den 1980er Jahren meist eine zweigleisige Strategie verfolgt. Sie besteht in der Kombination aus Maßnahmen der zivilen Konfliktbearbeitung und dem Einsatz (para-)militärischer Einheiten. So wurden mit zahlreichen militanten Gruppierungen Friedensverhandlungen begonnen. Durch die Schaffung neuer Bundesstaaten und die Gewährung größerer Autonomie konnten separatistische Bestrebungen abgeschwächt werden. Flankierend dazu sollen entwicklungspolitische Reformen und Rehabilitierungsmaßnahmen für ehemalige Kämpfer die Konflikte beruhigen und überwinden. Die aktuell regierende BJP hat diese Strategie weitgehend fortgesetzt und eine Verbesserung der lokalen Infrastruktur in Aussicht gestellt.

Trotz der Fortschritte in der Aufstandsbekämpfung und des Rückgangs der Gewalt bestehen erhebliche Defizite und Probleme fort:
  • mangelhafte Ausbildung und Ausstattung der paramilitärischen Einheiten,
  • unzureichende Koordination der Sicherheitskräfte,
  • Misshandlungen und willkürliche Erschießungen und Verhaftungen, die durch Sondergesetze für die betroffenen Regionen begünstigt werden, sowie
  • die Ineffektivität von Entwicklungsprogrammen.
Negativ ausgewirkt haben sich zuletzt die Rohingya-Krise in Myanmar und der mangelnde Wille der dortigen Regierung, entschieden gegen militante Gruppen vorzugehen, die Myanmar als Lager und Rückzugsgebiete nutzen. Die Verbesserung der Beziehungen zwischen Indien und Bangladesch, die im Sommer 2015 ihren langwierigen Grenzkonflikt beilegen konnten, hat hingegen dazu geführt, dass die Regierung in Dhaka Geheimdienstinformationen zu Aktivitäten militanter Gruppen mit den indischen Sicherheitsbehörden teilt. Das erklärte Ziel der BJP, einen Grenzzaun zwischen Indien und Bangladesch zu errichten, könnte zwar womöglich die illegale Migration eindämmen, aber auch die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit in der Aufstandsbekämpfung negativ belasten.

Geschichte des Konflikts

Nach dem friedlichen Unabhängigkeitskampf gegen die britische Kolonialherrschaft zeigte bereits die blutige Teilung Britisch-Indiens, die mit einer Massenflucht, schweren Gewaltausbrüchen und Pogromen einherging, wie schwierig es sein wird, die ethnisch, religiös, sprachlich und sozioökonomisch extrem heterogene Gesellschaft in einem Nationalstaat zusammenzuhalten. Die interreligiöse Gewalt setzte sich auch nach der Teilung zwischen Indien und Pakistan fort. Zu besonders schweren, pogromartigen Zusammenstößen zwischen Hindus und Muslimen kam es 2002 im Bundestaat Gujarat.

In den 1950er Jahren starteten die Unabhängigkeitskämpfe in Nagaland, die sich in den folgenden Jahrzehnten auf den gesamten Nordosten Indiens ausbreiteten. Die zahlreichen Konfliktlinien und militanten Gruppierungen, die sich mitunter auch untereinander bekämpfen, in letzter Zeit jedoch auch vermehrt kooperieren, gestalten eine nachhaltige Konfliktbewältigung als schwierig.

Der Naxaliten-Konflikt begann in den späten 1960er Jahren als bewaffneter, von indischen Kommunisten unterstützter Bauernaufstand in den Unionstaaten Andhra Pradesh und Westbengalen. Die Bewegung hat sich nach dem Ort Naxalbari im Distrikt Darjeeling in Westbengalen benannt, wo 1967 ein Bauernaufstand von der Polizei niedergeschlagen wurde.

Zwar konnte die Naxaliten-Bewegung zwischen 1972 und 1977 von indischen Sicherheitskräften zerschlagen werden. Langfristig hat sich ihre Unterstützerbasis infolge des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte jedoch vergrößert. Mit dem Zusammenschluss unterschiedlicher militanter Gruppen setzte 1998 dann erneut eine Intensivierung und Militarisierung des Konflikts ein, die ihren Höhepunkt zwischen 2005 und 2009 erreichte. Daraufhin beschloss die indische Zentralregierung einen nationalen sicherheits- und entwicklungspolitischen Aktionsplan zur Eindämmung der Gewalt. Zwar wurden die Naxaliten vielerorts zurückgedrängt und durch die Verhaftung, Tötung oder Kapitulation führender Kader erheblich geschwächt. Die Ursachen des Konflikts wurden jedoch bislang nur unzureichend adressiert.

Literatur

Getzschmann, Lutz (2011): Indien und die Naxaliten: Agrarrevolution und kapitalistische Modernisierung, Köln: ISP-Verlag.

Goswami, Namrata (2015): Indian National Security and Counter-Insurgency: The Use of Force Vs. Non-Violent Response, London: Routledge.

Guha, Ramachandra (2008): India After Gandhi: The History of the World's Largest Democracy, New York: Harper.

Jaffrelot, Christophe (2011): Religion, Caste, and Politics in India, London: C. Hurst & Co.

Ogden, Chris (2017): Indian National Security, New Delhi: Oxford University Press.

Schoefield, Victoria (2010): Kashmir in Conflict: India, Pakistan and the Unending War, London: I.B. Tauris.

Upadhyay, Archana (2009): India’s Fragile Borderlands: The Dynamics of Terrorism in North East India, London: I.B. Tauris.

Links

Analysen und Berichte der International Crisis Group zu Kaschmir, Indien und Pakistan

South Asian Terrorism Portal: Hintergründe, Trends und Analysen zu den innerstaatlichen Konflikten in Südasien

Informationsportal zu Südasien

Website des Institute of Peace and Conflict Studies

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Autor: Thorsten Wojczewski für bpb.de
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