Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Aktuelle Analysen: Türkei

Der iranische Präsident Rohani, Russlands Präsident Putin und der türkische Präsident Erdogan bei einem Treffen in Sotschi am 22. November 2017.

Burak Çopur

Die Türkei im Nahen Osten – mit dem Eurasismus ins nächste Abenteuer?

Die türkische Politik im Nahen Osten hat seit dem "Arabischen Frühling" zweimal einen Wandel durchlaufen. Erst wurde der Europäismus durch einen waghalsigen Neo-Osmanismus abgelöst, nun zeichnet sich ein antiwestlicher Eurasismus ab. Dies kann Ankara kurzfristig außenpolitischen Gewinn bringen, doch langfristig überwiegen die Risiken.

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Der türkische Präsident Erdoğan am 18.03.2018 in Çanakkale.

Yaşar Aydın

"Neue Türkei" – neue Außenpolitik und Nahost-Politik?

Sicherheitsorientierung und Demokratieabbau haben die Kluft zwischen der Türkei und dem Westen vergrößert. Der Annäherung an Moskau und der Orientierung auf den Nahen und Mittleren Osten liegen langfristige Erwägungen und Interessen zugrunde. Eine Abkehr vom Westen bleibt trotzdem unwahrscheinlich, meint Yaşar Aydın.

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25.09.2017: Ein Kurde zeigt nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan seinen gefärbten Finger, mit dem er abgestimmt hat.

Gülistan Gürbey

Der regionale Aufstieg der Kurden: Wie (re-)agiert die Türkei?

Die Türkei sieht den regionalen Aufstieg der Kurden als massive Sicherheitsbedrohung. Nach einer Phase der Einbindung und Verhandlung hat Ankara 2015 erneut einen Kurs der militärischen Eindämmung kurdischer Emanzipations- und Autonomiebestrebungen innerhalb der Türkei, im Nordirak und im Norden Syriens eingeschlagen.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionalen Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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