Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Nördliches Afrika

Der französische Staatspräsident Alexandre Millerand nimmt im April 1922 in Sidi-Bel-Abbès (Algerien) eine Parade der Fremdenlegion ab.

Nadine Ansorg

Regionale Zusammenhänge und Wechselwirkungen aus historischer Perspektive

Die Menschen im nördlichen Afrika leiden unter gewaltsamen Konflikten sowie sozialen Spannungen und wirtschaftlicher Schwäche. Die Ursachen der aktuellen Probleme finden sich in der Vergangenheit, in der muslimisch-arabischen Expansion, in der Kolonialzeit sowie in den Jahren nach der Unabhängigkeit.

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19.05.2017: Ein Soldat der "Operation Barkhane", Frankreichs größter militärischer Überseeoperation, in Gao, Mali.

Benjamin Zeibig

Nördliches Afrika: Regionale Ansätze für eine konstruktive Konfliktbearbeitung und -lösung

Unmittelbar nach dem Sturz des libyschen Diktators Gaddafi im Sommer 2011 begannen Bemühungen westlicher Staaten und der UNO, in Libyen die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit zu unterstützen und die Destabilisierung der Sahelzone einzudämmen. Trotzdem hat sich die Lage eher verschlechtert.

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Januar 2013 in Kairo: Ägyptische Islamisten beten bei einer Demonsttration gegen die französische Intervention in Mali.

Christian Ederer

Einfluss und Rolle des Islamismus und dschihadistischen Terrorismus

Die Frontstellung zwischen säkularen und islamistischen Kräften prägt spätestens seit dem "Arabischen Frühling" die regionalen Konflikte im nördlichen Afrika. Die Verquickung zwischen lokalen Milizen, kriminellen Netzwerken und externen Terrororganisationen trägt maßgeblich zur weiteren Verankerung fundamentalistischer Akteure und Ideen in der Region bei.

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Salafisten demonstrieren in Kairo im Mai 2013 mit einem Bild von Osama bin Laden.

Jan Claudius Völkel

Geostrategische, politische und sozio-ökonomische Interessen und Strategien regionaler Akteure

Noch in den 1950er Jahren lebten in Nordafrika nur 85 Millionen Menschen. Mittlerweile sind es rund 440 Millionen Menschen auf einer Fläche, die zwar etwas größer ist als die EU, aber zu vier Fünftel mit Wüste bedeckt ist – ein wichtiger Grund für die hohe Konfliktanfälligkeit in der Region.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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