30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Arabischer Raum

11. Februar 2014, Sanaa, Jemen: Bei einer Feier tausender Anhänger und Mitglieder der Islah-Vereinigung und anderer Gruppen zeigt eine Frau das islamistische "R4BIA"-Zeichen.

Julius Dihstelhoff und Alexander Lohse

Arabischer Raum: Einfluss und Rolle des Islamismus und dschihadistischen Terrorismus

Im arabischen Raum hat der Einfluss islamistischer politischer Strömungen und Parteien im Zuge des "Arabischen Frühlings" zugenommen. Dies wird besonders an dem Aufschwung der Muslimbruderschaft und ihr nahestehender Organisationen sichtbar. Die etablierten politischen Eliten reagieren darauf mit ganz unterschiedlichen Strategien.

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11. Dezember 2017: Russlands Präsident Putin beim Besuch in Syrien.

Muriel Asseburg

Der Syrien-Konflikt und die Regionalmächte

Das massive Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt hat zur Zurückdrängung des IS und zur Konsolidierung des Assad-Regimes beigetragen. Doch eine politische Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht. Ein wichtiger Grund liegt in den unvereinbaren Interessen der Regionalmächte.

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Anti-Kriegs-Graffiti in Sanaa, Jemen, Oktober 2016. Durch die Blockade Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate ist die Einfuhr von Lebensmitteln und Medikamenten massiv eingeschränkt. Das UNHCR sprach bereits im April 2017 von der größten humanitären Katastrophe der Welt, da 17 MIllionen Jemeniten keinen Zugang zu Lebensmitteln hätten und von der größten Cholera-Epidemie der Neuzeit betroffen seien.

Matthias Sailer

Geostrategische, politische und sozio-ökonomische Interessen und Strategien regionaler Akteure

Die regionale Ordnung im arabischen Raum ist nach den Protesten und Aufständen von 2010/11 zusammengebrochen. Seitdem versuchen mehrere Regionalmächte, eine neue Ordnung nach ihren Interessen zu installieren. Die geopolitische Rivalität wirkt sich auch auf die zahlreichen Konflikte in der Region aus.

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18. Januar 2018 in Kairo: Ein Ägypter feiert den 100. Geburtstag des früheren Staatschefs Nasser (15.01.1918).

Sebastian Sons

Regionale Konflikte aus historischer Perspektive

Spätestens seit dem Ende des Osmanischen Reiches und der Kolonialisierung ist der arabische Raum auf der Suche nach Stabilität. Insbesondere im 20. Jahrhundert erlebte die Region gravierende soziale, politische und wirtschaftliche Umbrüche.

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Ältere Beiträge

Die enge Verbindung zu Militär und Sicherheitsapparaten sichert die Macht der autoritären Herrscher: Ägyptischer Soldat mit Plakat von General al Sisi am 13. Oktober 2013 in Kairo.

Kressen Thyen

Ursachen und Hintergründe der Krisen und Umbrüche in der arabischen Welt

Die Wurzeln der gegenwärtigen Krisen in der arabischen Welt reichen bis weit vor den "Arabischen Frühling" zurück. Besonders die katastrophale Regierungsführung hat zu schwerwiegenden sozialen Verwerfungen geführt. Bis heute hindern autoritäre Machtstrukturen die Bevölkerungen daran, ihren politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen.

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"Polizisten" des Islamischen Staats (IS) in Ninive, Irak (19.09.2014).

Moritz A. Mihatsch

Die sicherheitspolitischen Folgen und Implikationen der Krisen und Umbrüche im arabischen Raum

Der "Arabische Frühling" hat zur Ausbreitung des Islamismus geführt. Die Folge sind massive politische und militärische Auseinandersetzungen zwischen dem sunnitischen und schiitischen Lager. Die zweite Konfliktlinie verläuft zwischen Islamisten und säkularen Kräften, die um ihre Macht und ihre Pfründe fürchten.

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Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

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Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

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In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

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US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

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Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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