US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

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Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"



Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2001 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind. Wir haben uns der Vollständigkeit wegen entschlossen, alle Links im Archiv zu halten.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es vielmehr, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu den Folgen des 11.9. und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 22.10.2014



4. Länderstudien



"Kriegsverbrechen in der Ukraine: 'Gestorben für Putins Lügen'"
Benjamin Bidder berichtet über die Arbeit verschiedener Menschenrechtsorganisationen, die Beweise für Kriegsverbrechen in der Ukraine sammeln. "Exekutionen von Gefangenen, Angriffe mit Streubomben: In der Ostukraine haben beide Konfliktparteien Kriegsverbrechen begangen. Die Beweise dafür tragen Menschenrechtler zusammen - ihre Arbeit entlarvt die Propaganda aus Moskau und Kiew."
»Spiegel Online vom 21.10.2014«

"Ukrainian Troops Sprinkled Deadly Cluster Munitions All Over the Place"
Human Rights Watch hat Hinweise auf den Einsatz von Streubomben durch Regierungstruppen im Osten der Ukraine gefunden. Streumunition ist völkerrechtlich geächtet, Russland, die Ukraine und die USA gehören allerdings nicht zu den Unterzeichnern des Vertrages. "'While it was not possible to conclusively determine responsibility for many of the attacks, the evidence points to Ukrainian government forces’ responsibility for several cluster munition attacks on Donetsk,' Human Rights Watch continued. (...) 'It is shocking to see a weapon that most countries have banned used so extensively in eastern Ukraine,' said Mark Hiznay, a researcher at Human Rights Watch. 'Ukrainian authorities should make an immediate commitment not to use cluster munitions and join the treaty to ban them.'"
»War is Boring vom 21.10.2014«

"Ukraine’s Euromaidan Reforms Reveal Deep Divisions"
Abseits der Kämpfe im Osten der Ukraine hätten sich auch im Westen des Landes neue politische Gräben aufgetan, schreibt Mark Snowiss. Die kommenden Parlamentswahlen könnten diese Gräben weiter vertiefen. "Parliamentary elections scheduled for October 26 are likely to produce a more polarized legislature, wrote Balazs Jarabik, a visiting scholar with the Carnegie Endowment for International Peace. He listed a plethora of candidates with 'no appetite for dialogue,' including dozens of fighters and other 'military populists' such as captured female pilot Nadiya Savchenko, who, though held in a Russian prison, is number one on former prime minister Yulia Tymoshenko’s Batkivshchyna (Fatherland) party list. Ukraine also faces further looming disruption as calls mount to overhaul the country’s barely altered Soviet-style bureaucracy. 'Western-educated reformers are very much in a position to push,' Jarabik said. 'These people are fantastic, but they’re still a tiny minority and extremely impatient. For many in the bureaucracy they are alien.' 'Unless there’s a plan to integrate these people into society, it will spark resistance,' he said. 'You need to convince, to engage in dialogue.'"
»Voice of America vom 20.10.2014«

4.2 US-Außenpolitik



"The Tourniquet: A Strategy for Defeating the Islamic State and Saving Syria and Iraq"
Marc Lynch entwickelt in diesem Papier für das Center for a New American Security eine langfristige Strategie zur besseren regionalen Koordinierung des Kampfes gegen den Islamischen Staat. "For Syria, the report argues for a 'strategic pause' to allow the building of viable alternative governance in rebel-controlled parts of Syria, while rejecting the idea of partnering with the Asad regime against ISIS as both unrealistic and undesirable and acknowledging the constraints imposed by the absence of a viable Syrian opposition with which to work. For Iraq, it argues for close support conditioned upon a commitment by Iraqi leaders to implement long-needed political reforms and by Kurdish leaders to remain within the Iraqi state. Regionally, it shows the importance of pulling back from debilitating proxy wars and warns against subordinating human rights and political reforms to the exigencies of a new war on terror."
»Center for a New American Security vom 16.10.2014«

"Will the War on Terror Be the Template for the Ebola Crisis?"
Karen J. Greenberg vom Center on National Security wäre nicht überrascht, wenn die US-Regierung den Kampf gegen den Ebola-Virus nach dem Vorbild des "Krieges gegen den Terror" militarisieren würde. Das US-Militär habe bereits entsprechende Operationen in Westafrika gestartet, auch der Einsatz der neuen Überwachungsmöglichkeiten innerhalb der USA sei denkbar. Greenberg empfiehlt stattdessen, vier Lektionen der vergangenen Jahre zu bedenken: "Lesson One: Don’t turn the 'war' on Ebola into another set of programs that reflect the national security establishment’s well-developed reliance on intelligence, surveillance, and the military. (...) Lesson Two: Keep public health professionals in charge of what needs to be done. All too often in the war on terror, professionals with areas of expertise were cast aside by the security establishment. (...) Lesson Three: Don’t cloak the response to Ebola in secrecy. (...) Lesson Four: Don’t apply the 'black site' approach to Ebola. (...) The fears a threat of massive quarantines can raise will only make things harder for health officials."
»TomDispatch vom 21.10.2014«

4.3 Islamische Staaten



"In der Krise liegt die Chance"
Oliver Meier mit einer SWP-Analyse des Atomkonflikts zwischen dem Westen und Iran und dessen Auswirkungen auf das nukleare Nichtverbreitungsregime. "Der Konflikt um das iranische Atomprogramm ist die größte Herausforderung für internationale Bemühungen, die Proliferation von Nuklearwaffen zu verhindern. Iran hat über Jahrzehnte Verpflichtungen nach seinen Sicherungsabkommen mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) verletzt, um die Fähigkeit zu erlangen, Nuklearwaffen herzustellen. Wie aber wirkt sich der Konflikt um Teherans Atomprogramm auf das nukleare Nichtverbreitungsregime aus? Große Überschneidungen zwischen den Anstrengungen, zu einer Einigung mit Iran zu kommen, und den allgemeinen Diskussionen über eine Stärkung nichtverbreitungspolitischer Normen, Regeln und Prozeduren gibt es auf vier Feldern: Verifikation von zivilen Atomprogrammen; Begrenzung der Fähigkeiten zur Produktion von waffenfähigen Spaltstoffen; Liefergarantien für Nuklearbrennstoff; Verfahren mit dem Ziel, Regelverletzer zur Einhaltung ihrer Pflichten anzuleiten. Der Atomstreit mit Teheran dürfte sich in diesen Bereichen unterschiedlich auf die im Nichtverbreitungsregime verankerten Normen, Regeln und Prozeduren auswirken."
»Stiftung Wissenschaft und Politik vom 21.10.2014«

"Kein Kavaliersdelikt mehr"
Das Tabu sexueller Gewalt gegen Frauen in Ägypten sei in Auflösung begriffen, schreibt Susanne El Khafif im Deutschlandfunk. "Sexuelle Gewalt an Frauen war in Ägypten lange ein totgeschwiegenes Thema. Doch das Tabu löst sich auf: Immer mehr Aktivisten sprechen über einen Missstand, den Präsident Sisi unlängst als 'Schande' bezeichnete. Harte Gesetze und landesweite Aufklärung sollen nun dafür sorgen, dass Frauen sich sicherer fühlen können."
»Deutschlandfunk vom 21.10.2014«

"This is the simple but effective Islamic State strategy to win hearts and minds"
Tracey Shelton schreibt, dass der Islamische Staat die Bevölkerung in den eroberten irakischen Gebieten mit einer effektiven Mischung aus Lügen und Gewalt unter Kontrolle bringe. In Mosul seien die IS-Kämpfer nach der Einnahme der Stadt zunächst freundlich aufgetreten, Wochen später habe das Terrorregime begonnen. "'I want to tell you this is how IS operate(s): They make traps,' said Dr. Salim Hassan, a geologist and professor at the University of Sulaymaniyeh. Hassan is from the village of Kocho in Niniveh province, where authorities estimate the Islamic State executed 600 men on Aug. 11. The professor now heads the Committee for Yazidi IDPs (internally displaced people) in Sulimaniyeh, where he is documenting the stories of those who’ve survived IS violence. 'Always when they first control they say 'We don't kill anyone, you are all our brothers,' like when they controlled Mosul. But after they win trust they begin to enforce their laws and commit their atrocities. This is their way,' he said."
»Global Post vom 20.10.2014«

"New Freedoms in Tunisia Drive Support for ISIS"
Angesichts der politischen Unruhen in vielen Ländern des Arabischen Frühlings gilt Tunesien heute als Erfolgsmodell. Die politischen Freiheiten und die verbreitete Enttäuschung hoher Erwartungen vieler Tunesier würden allerdings auch vom Islamischen Staat genutzt, berichtet David D. Kirkpatrick. "(...) instead of sapping the appeal of militant extremism, the new freedom that came with the Arab Spring revolt has allowed militants to preach and recruit more openly than ever before. At the same time, many young Tunisians say that the new freedoms and elections have done little to improve their daily lives, create jobs or rein in a brutal police force that many here still refer to as 'the ruler,' or, among ultraconservative Islamists, 'the tyrant.' Although Tunisia’s steps toward democracy have enabled young people to express their dissident views, impatience and skepticism have evidently led a disgruntled minority to embrace the Islamic State’s radically theocratic alternative."
»New York Times vom 22.10.2014«

5. Bündnisse und Militärschlag



"Hilfe für Syriens Zivilgesellschaft – ineffektiv und fehlgeleitet"
Ohne militärische Schritte bleibe die internationale Unterstützung für die syrische Zivilgesellschaft wirkungslos konstatiert Petra Becker in ihrer Analyse für die Stiftung Wissenschaft und Politik. "Dreieinhalb Jahre nach Beginn der friedlichen Protestbewegung in Syrien sind die zivilen Akteure marginalisiert. Das Bild wird beherrscht von Milizen unterschiedlichster Couleur. Nur wenige von ihnen haben eine Vision für ein territorial, ethnisch und konfessionell geeintes und pluralistisches Syrien. Die Hälfte der Bevölkerung ist entweder ins Ausland geflohen oder wurde im Landesinnern vertrieben. Millionen von Binnenflüchtlingen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Angesichts der internationalen Militärkampagne gegen den sogenannten Islamischen Staat ist es höchste Zeit für die westlichen Unterstützer der Opposition, dass sie ihre ursprüngliche Strategie – fast nur auf die Förderung ziviler Strukturen zu setzen – ernsthaft auf den Prüfstand stellen."
»Stiftung Wissenschaft und Politik vom 21.10.2014«

"Kobane will Waffen, keine Peschmerga-Kämpfer"
"Ist die Zusage der Türkei, Peschmerga-Kämpfer aus dem Nordirak zur Unterstützung von Kobane durchreisen zu lassen, ein perfides taktisches Spiel", fragt Florian Rötzer auf Telepolis. "Trotz der Waffenlieferungen an die Kurden und der fortgesetzten Luftangriffe auf Stellungen des IS in und um Kobane haben die IS-Kämpfer nach kurzzeitigem Rückzug die Angriffe auf die Stadt von allen Seiten wieder aufgenommen. Die türkische Regierung, die von Washington unter Druck gesetzt wurde, die Waffenlieferungen und den Transit von Peschmerga-Kämpfern aus dem Nordirak nach Kobane zuzulassen, scheint aber weiterhin nicht bereit zu sein, unter den von den USA gestellten Bedingungen in den Krieg gegen den IS einzusteigen und seine Stützpunkte dafür zu öffnen."
»Telepolis vom 22.10.2014«

"Deutsche Waffen in der Hand der ISIS – Nicht von der Bundeswehr (Neufassung)"
Thomas Wiegold korrigiert einen Blogbeitrag, wonach Bundeswehrlieferungen an kurdische Kämpfer in die Hände von IS-Milizen geraten seien. "Den islamistischen ISIS-Terrormilizen sind offensichtlich deutsche Waffen in die Hände gefallen – die aber nicht von der Bundeswehr geliefert wurden. Nachdem die USA nahe der umkämpften kurdischen Stadt Kobane in Syrien Waffen für den Kampf der Kurden gegen die islamistische Terrormiliz ISIS abgeworfen hatten, fiel offensichtlich einer dieser Airdrops den ISIS-Kämpfern in die Hände. Und die packten vor laufender Kamera aus – unter anderem deutsche Handgranaten DM 41. Die Waffen wurden nach US-Angaben von Kurden im Irak zur Verfügung gestellt – deshalb lag die Vermutung nahe, dass es sich um von der Bundeswehr gelieferte Handgranaten handelte. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte jedoch am späten Dienstagabend auf Anfrage von Augen geradeaus!, die Bundeswehr habe nicht die DM 41, sondern das Nachfolgemodell Handgranate DM51 geliefert."
»Augen Geradeaus! vom 21.10.2014«

"Völkerrechtsbrecher im Weißen Haus"
Lutz Herden und Julian Heissle im Gespräch mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, über den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat und Wagenknechts ablehnende Haltung einer militärischen Intervention des Westens. "atürlich muss man helfen. Man muss sehr viel mehr für die Menschen tun, die vor den barbarischen Terrormilizen fliehen. Aber die Türkei setzt gegen Fliehende Tränengas ein, geht massiv gegen Unterstützungsdemos vor und beschießt jetzt auch noch die PKK. Hingegen lässt sie weiter Nachschub für den IS über die Grenze. Das ist nur noch zynisch. Es muss jetzt massiver Druck auf Erdogan ausgeübt werden, seine Politik zu ändern. Die Angriffe auf die PKK müssen sofort aufhören. Die Grenze muss für die Kurden offen und für den IS abgeriegelt sein. Das wäre echte Unterstützung für die Menschen, ohne Bomben zu werfen."
»Freitag vom 20.10.2014«

"An Islamic State stalemate"
Doyle McManus schreibt in seinem Zwischenfazit des Krieges gegen den Islamischen Staat, dass es der internationalen Koalition gelungen sei, den Vormarsch des IS zum Stillstand zu bringen. Angesichts der Situation vor wenigen Wochen und der bewussten Beschränkung auf gezielte Luftschläge könne dies als Erfolg gewertet werden. "Although we don't have Islamic State fighters on the run, neither are they continuing to grab new territory. But even that's an improvement from where we were in September, when Islamic State's legions were close to invading Baghdad. (...) The problem, of course, is that airstrikes alone can't seize territory. For that, you need ground forces, as Obama and his aides acknowledge. They want local forces — the Iraqi army and, eventually, moderate Syrian rebels — to do that work. But the Iraqi army isn't ready, and the Syrian moderates, as a practical matter, barely exist. As a result, Obama's goal to 'degrade and ultimately destroy' Islamic State is stuck, for now, in phase one: degrade."
»Los Angeles Times vom 21.10.2014«

"Despite Swedes' Sub Panic, Russia's Baltic Fleet Is Far From Fearsome"
Das schwedische Militär ist gegenwärtig auf der Jagd nach einem unbekannten Objekt in schwedischen Gewässern. Spekulationen zufolge könnte es sich um ein russisches U-Boot handeln, viele halten eine russische Provokation wie zu Zeiten des Kalten Krieg für möglich. Matthew Bodner nimmt die Geschichte zum Anlass, um einen Blick auf die russische Ostseeflotte zu werfen, deren Kampfkraft nach Ansicht von Experten eher begrenzt sei. "Sweden, in fact, may have little to be worried about when it comes to Russia's Baltic presence. Although Russia's navy is one of the primary beneficiaries of Putin's ambitious 20 trillion ruble ($500 billion) rearmament program, little funding has gone to the Baltic Fleet, where the suspected submarine in Swedish waters would be based. (...) 'The number of submarines in the Baltic is close to zero, and obviously the submarines that can perform the type of mission alleged by the Swedes are stationed with the Northern and Pacific fleets,' Pukhov said. Harvard's Gorenburg underscored these points: 'It is pretty unlikely to talk about sea battles between the Russian and Swedish navies. If something like that were to happen, the Baltic Fleet itself wouldn't be much of a threat but it would be reinforced by the Northern Fleet.' 'As far as the Russian Baltic Fleet itself, well its not much of a fleet,' he added."
»The Moscow Times vom 21.10.2014«

10. Nachrichtendienste



"FBI wants Congress to mandate backdoors in tech devices to facilitate surveillance"
Das FBI hat den US-Kongress aufgefordert, IT-Unternehmen wie Google und Apple generell zu verpflichten, die Überwachung ihrer Geräte durch US-Behörden zu ermöglichen. "In response to announcements by Apple and Google that they would make the data customers store on their smartphones and computers more secure and safer from hacking by law enforcement, spies, and identity thieves, FBI director James Comey is asking Congress to order tech companies to build their devices with 'backdoors,' making them more accessible to law enforcement agencies. Speaking at the Brookings Institution last Thursday, Comey said that police need new legislation to help them apprehend criminals who use encryption to hide incriminating evidence."
»Homeland Security News Wire«

11. Ökonomie



"Don't Mistake Russia for Iran"
Der Westen versuche gegenwärtig, die im Fall Iran durchaus erfolgreiche Sanktionsstrategie auch gegen Russland einzusetzen, schreiben Eric Lorber und Elizabeth Rosenberg. Russlands Wirtschaft sei für die internationalen Märkte allerdings sehr viel wichtiger als die iranische, die Sanktionen könnten deshalb ungewollte Folgen haben. "In the case of Iran, the United States was able to tighten the screws by pressuring foreign firms to stop dealing with the country. That move created some angry blowback, but it generally worked. And partially as a result, Tehran is at the negotiating table. When it comes to Russia, though, the political pushback that would come from blacklisting dealings with the strategic Russian energy and banking sectors would be much more severe because Russia is a more important market. Further, more companies would likely be willing to forego access to U.S. markets in order to continue working with the Russians. And that would undermine the sanctions’ effectiveness. More generally, policymakers in the United States should be wary of continually relying on sanctions that penalize foreign firms by preventing their access to U.S. markets. Ultimately, such a strategy could backfire."
Foreign Affairs vom 20.10.2014http://www.foreignaffairs.com/articles/142278/eric-lorber-and-elizabeth-rosenberg/dont-mistake-russia-for-iran?cid=rss-rss_xml-dont_mistake_russia_for_iran-000000

14. Sonstige Links



"ARD.de-Spezial zum Beginn des Ersten Weltkriegs"
Die ARD haben ein umfangreiches multimediales Spezial zum Ausbruch des Ersten Weltkrieg eingerichtet. "Der Erste Weltkrieg war der erste industriell geführte Massenkrieg und der erste "totale" Krieg der Menschheitsgeschichte. Niemals zuvor kämpften Armeen in solch gigantischen Größenordnungen gegeneinander, und niemals zuvor war die Zivilbevölkerung derart direkt ins Kriegsgeschehen einbezogen. Am Ende befanden sich drei Viertel der Weltbevölkerung im Kriegszustand, mehr als 17 Millionen Menschen starben. Ein multimediales ARD.de-Spezial anlässlich des Kriegsbeginns vor 100 Jahren."
»ARD.de vom 21.10.2014«





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