US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

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Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"



Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2011 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es vielmehr, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu den Folgen des 11.9. und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 24.04.2017

2.1. Deutschland / Europa

Zeit Online vom 23.04.2017

"Die erste französische Präsidentin"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/marine-le-pen-praesidentin-frankreich-dystopie

Zeit Online veröffentlicht Auszüge aus einer Graphic Novel von François Durpaire und Farid Boudjellal, in der das Szenario einer Präsidentschaft Marine Le Pens ausgemalt wird. "Am 7. Mai 2017 wird Marine Le Pen mit einer knappen Mehrheit zur ersten Präsidentin der Republik Frankreich gewählt. Eine Rekordzahl von Franzosen hat sich bei der Wahl enthalten – und so alle Prognosen zunichte gemacht. Traditionell verreisen die Franzosen während der Brückentage um den 8. Mai herum, sie besuchen ihre Familien in der Heimat. Ein Drittel der Wählerschaft ist dieses Jahr nicht verreist. Diejenigen, die für Marine gestimmt haben. Sie waren am Ende zahlreicher als jene, die sich gezwungen haben, gegen sie zu stimmen. Denn eine besondere Begeisterung für ihren Gegenkandidaten gab es nicht. Ähnlich wie beim Brexit oder beim Erfolg von Donald Trump ist erneut ein Damm gebrochen." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung vom 24.04.2017

"Erleichtert über die Wahl im gespaltenen Land"

https://www.nzz.ch/international/aktuelle-themen/presseschau-zu-der-wahl-in-frankreich-erleichtert-ueber-
die-wahl-im-gespaltenen-land-ld.1288463?reduced=true

Die internationale Presse hat den Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen im Großen und Ganzen mit Erleichterung aufgenommen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung in ihrer Presseschau zur Wahl. "Viele sehen darin das Abbild einer deutlichen Spaltung der französischen Gesellschaft und der Fieberkurve des europäischen Projekts." Weiter...


Politico vom 21.04.2017

"Macron’s plan to win over … Germany"

http://www.politico.eu/article/emmanuel-macron-plan-win-germany-france-election-2017/

Nicholas Vinocur und Florian Eder schreiben, dass Emmanuel Macron, der am Sonntag die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen für sich entschieden hat, als gewählter Präsident besonderen Wert auf die Beziehungen zu Deutschland legen würde. "(...) if he succeeds, Macron will have written the first page in a new chapter of EU history. It’s one in which Paris and Berlin will have no choice but to work more closely together, now that Britain will no longer be around to act as a buffer between the bloc’s twin pillars. 'Emmanuel is convinced that the French electorate is profoundly pro-European, despite what the populists would like us to believe,' said Sylvie Goulard, an MEP who advises Macron on EU affairs. 'Marine Le Pen and Jean-Luc Mélenchon want a confrontation with Germany, but they are not living in reality … Ours is the responsible choice.'" Weiter...


2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Al Jazeera English vom 24.04.2017

"Iran's election: It's not about moderates or hardliners"

http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2017/04/iran-election-moderates-hardliners-170421070907270.html

Im Mai wird auch im Iran ein neuer Präsident gewählt. Am Ergebnis wird sich nach Ansicht von Saeid Golkar ablesen lassen, ob der Kurs der Normalisierung anhalten oder ob sich der Iran wieder in eine theokratische oder militaristische Richtung bewegen wird. Die gängige analytische Unterscheidung zwischen "Moderaten" und "Hardlinern" sei beim Verständnis der iranischen Machtblöcke nicht mehr ausreichend. "The binary of moderates and hardliners is no longer a useful paradigm with which to understand Iranian politics. It cannot explain the difference among hardliner candidates; nor can it predict Iran's political future. To better understand Iran's politics, it helps to examine which power bloc each candidate belonged to before running for office: the clergy, the technocrats, or the military/security forces." Weiter...


3. Bündnisse und internationale Diplomatie

CNN vom 20.04.2017

"Unraveling Iran deal would be Trump's biggest mistake"

http://edition.cnn.com/2017/04/20/opinions/tillerson-iran-deal-statement-kirby-opinion/

US-Außenminister Tillerson hat Iran vor kurzem bescheinigt, sich an die Abmachungen des Atomabkommens zu halten, das Abkommen selbst aber zugleich erneut in Frage gestellt. Der frühere Sprecher des US-Verteidigungsministeriums John Kirby warnt angesichts dieser unklaren Signale, dass sich die USA mit der Verhängung neuer Sanktionen oder einer einseitigen Aufkündigung des Abkommens international isolieren könnten. "(...) it was those very sanctions that brought Iran to the table in the first place. Having them lifted was Tehran's incentive for dismantling its nuclear program. So, if we snap them back in place without cause, we - and not Iran - would be in noncompliance. We - not Iran - would be the ones sending a clear message that we are neither a credible nor trustworthy negotiating partner. And we - not Iran - would be on the outside of international convention. Even our allies would not support us. We should remember that unified international effort solved this problem. Going it alone will likely only resurrect it." Weiter...


War on the Rocks vom 24.04.2017

"Evacuation is America’s Moral and Strategic Imperative in Idlib"

https://warontherocks.com/2017/04/evacuation-is-americas-moral-and-strategic-imperative-in-idlib/

Sam Heller ist der Überzeugung, dass der Westen kein Recht und kein Interesse daran habe, sich im Kampf zwischen den syrischen Regierungstruppen und den von Dschihadisten dominierten Rebellengruppen in der Idlib-Provinz auf eine Seite zu stellen. Stattdessen sollte der Schutz der dort festsitzenden geschätzten 2,3 Millionen Zivilisten im Vordergrund stehen. "Threatening the regime with a section of Syria’s insurgency spearheaded by al-Qaeda-style jihadists will not somehow convince the regime to negotiate a compromise. And Idlib’s rebellion is distinct from smaller enclaves in east Aleppo or north of the Jordanian border, areas whose rebels are more attractive to the West but, for various reasons, incapable of making a run at Damascus. As monstrous as the Assad regime is, the West does not and should not want to see Idlib’s rebels overrun the regime and win the country. (...) For rebels, the northwest may be their defiant last stand. But for millions of civilians, it’s a cage. (...) I am not arguing that the United States and its allies should force the displacement of the northwest’s residents, which would amount to a war crime. But if a cataclysm is coming — and I’m convinced one is — the West needs to ensure these civilians are able to flee to safety." Weiter...


4. Militär und bewaffnete Konflikte

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.04.2017

"Amerika first — mit Abstand"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ruestungsausgaben-2016-amerika-first-14985021.html

Das internationale Friedensforschungsinstitut Sipri hat am Montag in Stockholm die jüngsten Zahlen (2016) der weltweiten Rüstungsausgaben bekanntgegeben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Laut den Sipri-Daten wuchsen die Rüstungsausgaben erstmals seit 2011 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Nach Weltregionen aufgeschlüsselt, zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede: Wachstum bei den Militärausgaben verzeichnen Asien, Ozeanien, Mittel- und Osteuropa sowie Nordafrika. Zum Teil klar rückläufig waren die Ausgaben in Mittel- und Südamerika, im Karibikraum sowie in Nahost und in der Subsahara-Region." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik vom 30.11.2016

"Die deutsche Militärbeteiligung am Kampf gegen den 'Islamischen Staat' (IS)"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2016A72_hhn.pdf

Rayk Hähnlein fordert dazu auf, die deutsche Beteiligung im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" "auf den Prüfstand" zu stellen. "Seit gut zwei Jahren unterstützt die Bundeswehr die Peshmergakämpferinnen und -kämpfer im Nordirak im Rahmen eines Bundestagsmandats mit Ausbildung und Ausrüstung. Seit einem Jahr beteiligt sie sich auf Grundlage eines zweiten Mandates mit einem Einsatzgeschwader auch aktiv an Operationen gegen den 'Islamischen Staat' (IS) in Syrien und im Irak. Die am 10. November 2016 erfolgte Verlängerung und Erweiterung des zweiten Mandats fällt ebenso wie die im Januar 2017 anstehende Verlängerung des ersten Mandats in eine Phase großer politischer Dynamik in einer ohnehin komplexen Konfliktregion. Insofern ist das Engagement der Bundeswehr militärisch zwar weitgehend risikolos, politisch aber keineswegs. Um der Sicherheit und Stabilität in der Region auch weiterhin dienen zu können, müssen beide Mandate auf den Prüfstand." Weiter...


New York Times vom 24.04.2017

"America’s Dangerous Love for Special Ops"

https://www.nytimes.com/2017/04/24/opinion/donald-trump-americas-dangerous-love-for-special-forces-ops.ht
ml?_r=0

Mark Moyar vom Center for Military and Diplomatic History schreibt, dass die US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg sich immer wieder auf die Spezialeinheiten des US-Militärs verlassen hätten, um schwierige Aufgaben zu erfüllen. Seit 2001 sei die Zahl der Elitesoldaten von 38.000 auf 70.000 gestiegen. Die Geschichte ihrer Einsätze zeige allerdings auch, dass die Spezialeinheiten vor allem ein taktisches Werkzeug und keine strategische Option der Außenpolitik seien. "When special operations forces have succeeded tactically — as they so frequently and impressively have — they rarely have produced strategic success on their own. Presidents Bush and Obama hoped that precision strikes by special operators would decapitate the insurgencies in Iraq and Afghanistan, but the insurgents endured so long as they controlled territory and population. The killing of Osama Bin Laden did not cripple Al Qaeda, and it produced a strategically damaging backlash in Pakistan. With the notable exception of the defeat of the Taliban in 2001, strategic victory has required the integration of special operations forces with both conventional forces and civilian national security agencies. (...) If the military continues to shift talent from conventional to special units through expansion of the latter, the conventional forces required in a large war will suffer." Weiter...


6. Wissenschaft und Forschung

Foreign Affairs vom 17.04.2017

"The Liberal Order Is Rigged - Fix It Now or Watch It Wither"

https://www.foreignaffairs.com/articles/world/2017-04-17/liberal-order-rigged

Die beiden Politikwissenschaftler Jeff D. Colgan und Robert O. Keohane halten den Aufstieg populistischer Bewegungen im Westen für eine Reaktion auf die offensichtlich gewordenen Ungerechtigkeiten der liberalen Weltordnung. "Those of us who have not only analyzed globalization and the liberal order but also celebrated them share some responsibility for the rise of populism. We did not pay enough attention as capitalism hijacked globalization. Economic elites designed international institutions to serve their own interests and to create firmer links between themselves and governments. Ordinary people were left out. The time has come to acknowledge this reality and push for policies that can save the liberal order before it is too late." Weiter...


BBC vom 18.04.2017

"How Western civilisation could collapse"

http://www.bbc.com/future/story/20170418-how-western-civilisation-could-collapse

Rachel Nuwer stellt einige wissenschaftliche Analysen vor, die sich mit der Möglichkeit des Kollapses der heutigen westlichen Gesellschaften beschäftigt haben. Viele Untersuchungen heben demnach vor allem die ungenügende politische Reaktion auf den Klimawandel und die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit als Ursachen eines drohenden zivilisatorischen Niedergangs hervor. "Western civilisation is not a lost cause, however. Using reason and science to guide decisions, paired with extraordinary leadership and exceptional goodwill, human society can progress to higher and higher levels of well-being and development, [Thomas Homer-Dixon, chair of global systems at the Balsillie School of International Affairs in Waterloo, Canada,] says. Even as we weather the coming stresses of climate change, population growth and dropping energy returns, we can maintain our societies and better them. But that requires resisting the very natural urge, when confronted with such overwhelming pressures, to become less cooperative, less generous and less open to reason." Weiter...


Guardian vom 21.04.2017

"The 'peaceful' decade that set up our current turmoil"

https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/apr/21/peaceful-decade-turmoil-1990s-brexit-trump

Jonathan Freedland meint, dass die Grundlagen der heutigen politischen Turbulenzen im Westen in den vermeintlich friedlicheren 1990er Jahren gelegt worden sind. "(...) throughout this apparent lull there were shifts under way that we could barely see. We were quietly planting landmines that would only explode two decades later. (...) the 1990s saw the birth of the internet and, with it, globalisation in its contemporary form. Millions would benefit, but millions would also be left behind – including many of those who voted for Brexit and elected Trump. And this was the time when, amid all the jubilation about the end of the cold war, the headlines declared that Russia had ditched communism and joined the west. In fact, it was being quietly humiliated by a programme of economic shock therapy that was more shock than therapy, and by an expansion of Nato that bruised Russian pride. That sense of defeat would fester, ready to be exploited by one former KGB officer who watched as his beloved Soviet Union crumbled: Vladimir Putin. So the 1990s might have felt like a vacation at the time. But while we were sleeping, the world we inhabit today was slowly taking shape. And now it will give us no rest." Weiter...


8. Konflikt der Kulturen

Spiegel Online vom 23.04.2017

"Mit KZ-Besuchen gegen Antisemitismus bei Flüchtlingen"

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/zentralrat-der-juden-regt-kz-besuche-in-der-fluechtlingsbildu
ng-an-a-1144421.html

Mit Blick auf Ressentiments gegen Juden unter den in Deutschland lebenden Flüchtlingen sprach sich der Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, Josef Schuster, dafür aus, "antisemitische Einstellungen in den Integrationskursen zu einem zentralen Thema zu machen", berichtet Spiegel Online. "Viele islamische Flüchtlinge bringen ihre Ressentiments gegen Juden mit nach Deutschland, fürchtet Josef Schuster vom Zentralrat der Juden. Dem Antisemitismus könne man mit Bildungsarbeit entgegenwirken." Weiter...


9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Neue Zürcher Zeitung vom 23.04.2017

"Wie kann über Terror berichtet werden, ohne ihn zu befeuern?"

https://www.nzz.ch/leserdebatte/leserdebatte-wie-kann-ueber-terror-berichtet-werden-ohne-ihn-zu-befeuern-
ld.1288379

Die Neue Zürcher Zeitung hat eine Leserdebatte über die Frage initiiert, wie über Terror in den Medien berichtet werden soll, ohne dass Journalisten sich im Sinne der Ziele der Terroristen instrumentalisieren lassen. "Wie sieht eine angemessene Berichterstattung über Terror Ihrer Meinung nach aus? Wie kann zurückhaltend berichtet werden, ohne die journalistische Pflicht, zu berichten, zu gewichten und einzuordnen, zu vernachlässigen? Die Diskussion ist eröffnet." Weiter...


Deutschlandfunk vom 23.04.2017

"Die Rechten bieten sich heute als Schutzmacht der kleinen Leute an"

http://www.deutschlandfunk.de/europa-und-usa-die-rechten-bieten-sich-heute-als.694.de.html?dram:article_i
d=384402

Britta Fecke im Gespräch mit dem Soziologen Sighard Neckel über Gründe des von ihm konstatierten Lagerwechsels der "kleinen Leute" von der Linken zur Rechten. "Auch US-Präsident Donald Trump habe kein anderes politisches Programm als die autoritäre Rechte in Europa, sagte Neckel. Dass Trump Milliardär ist, spiele für die amerikanischen Arbeiter keine Rolle. Sowohl Trump als auch den europäischen Rechten sei es gelungen, die Frage der sozialen Sicherheit in eine Frage der öffentlichen Sicherheit zu übersetzen, so Neckel. Sie hätten sich als Schutzmacht gegenüber potenziellen Gefährdungen von außen angeboten - wofür insgesamt die Globalisierung, Zuwanderung, die Flüchtlinge und der Islam stünden." Weiter...


The Independent vom 23.04.2017

"Terrorism for financial gain is a real threat – but it's also nothing we haven't seen before"

http://www.independent.co.uk/voices/dortmund-bus-attack-terrorism-financial-gain-stock-market-fear-a76980
01.html

Tom Smith macht nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund darauf aufmerksam, dass der moderne Terrorismus auch schon früher oft kommerzielle Züge aufgewiesen habe. "Not least in Germany, where from the 1970s the Red Army Faction robbed banks to service their anti-capitalist and anti-imperialist revolution. While political reform is the banner, financial gain has formed a regular undercurrent in terrorism. (...) Dortmund shows us that it is long past time to burst the terrorism fear bubble. By at least reducing the hot air from the fear mongering on terrorism, we reduce the scope for over reaction, and for political and financial profiteering." Weiter...


11. Sonstige Links

Tageszeitung vom 22.04.2017

"Er zielte auf die eigene Mutter"

http://www.taz.de/Kuenstler-ueber-bewaffnete-Kinder/!5402700/

Markus Lücker im Gespräch mit dem Foto-Künstler Uwe Schröder, dessen Thema bewaffnete Kinder weltweit sind und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Kindern eine andere Perspektive zu geben als die der Gewalt. Weiter...


War is boring vom 08.10.2015

"The Korean War Saved the World From Nuclear Annihilation"

https://warisboring.com/the-korean-war-saved-the-world-from-nuclear-annihilation/

Matthew Gault schreibt in diesem schon etwas älteren Beitrag unter Verweis auf ein lange geheimes NSA-Dokument des Historikers John Schindler, dass der Ausbruch des ersten Koreakrieges 1950 möglicherweise einen Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion verhindert haben könnte. Im Zentrum des damaligen Konflikts zwischen den Supermächten habe eine drohende sowjetische Invasion Jugoslawiens gestanden. "(...) the West lacked the conventional ground troops to resist such a force and those it did have were tied up in South Korea. To stave off a Soviet invasion of Yugoslavia, America would have to use nukes. 'Within weeks of the invasion of South Korea, Washington had accepted in principle that due to the dearth of conventional forces, atomic weapons would probably have to be used to defend Yugoslavia against Soviet attack,' Schindler explained. (...) Luckily, it never came to that. The rapid Western response to the invasion of South Korea startled Stalin. 'If America would commit two divisions at once,' Schindler wrote. 'And eventually more than a half-dozen, to save South Korea, what might it do to rescue the strategically vital Tito?'" Weiter...



Diese Liste wird an jedem Tag unter der Woche ergänzt. Wenn Sie weitere Texte im Internet finden, auf die wir in unseren verschiedenen Rubriken noch nicht hingewiesen haben und die für andere Nutzer interessant sein könnten, bitten wir um einen Hinweis entweder an: schilling@bpb.de oder an presseschau@buero-fuer-neues-denken.de

Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2001 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind. Wir haben uns der Vollständigkeit wegen entschlossen, alle Links im Archiv zu halten.

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