US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

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Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"



Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2011 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es vielmehr, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu den Folgen des 11.9. und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 21.06.2017

2.1. Deutschland / Europa

Spiegel Online vom 20.06.2017

"Polizei richtet G20-Gefängnis ein"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-gipfel-in-hamburg-gefaengnis-fuer-bis-zu-400-menschen-eingerich
tet-a-1153152.html

Die Hamburger Polizei hat für mehrere Millionen Euro eine Gefangenensammelstelle zum G-20-Gipfel eingerichtet. "70 Sammel- und 50 Einzelzellen stehen zur Verfügung, darüber hinaus gibt es Container für Rechtsanwälte sowie Räume, in denen die Polizei die Festgenommenen fotografieren und ihnen Fingerabdrücke abnehmen kann. Die Kosten für den Umbau waren bei Baubeginn mit drei Millionen Euro beziffert worden. Ob es bei der Summe bleibe, sei noch offen, sagte Polizeisprecher Zill." Weiter...


ipg-journal vom 16.06.2017

"Tanz auf dem Balkan"

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/tanz-auf-dem-balkan-2109/

Auf dem Balkan sei wieder die Rede von Krieg, berichtet Filip Milacic. Hierfür seien mehrere Faktoren verantwortlich. "Der innenpolitische Faktor ist die nicht abgeschlossene Nationalstaatsbildung beziehungsweise die ungelöste Identitätsfrage. (...) Als außenpolitische Faktoren wirken auf den Westbalkan das beispiellose Erstarken der Rechtspopulisten in den USA und in einigen Ländern der EU, die unsichere EU-Beitrittsperspektive und die zunehmende Einmischung Russlands." Weiter...


VoxEurop vom 21.06.2017

"Bullerbü war gestern"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/schweden-nach-dem-terror-stockholm-5121083

Der in Wien lebende Autor und Übersetzer Carl Henrik Fredriksson hat sich mit den Auswirkungen des Terroranschlags vom 7. April 2017 in Stockholm auf die offene schwedische Gesellschaft beschäftigt. Entgegen des Eindrucks vieler "eingeflogener Korrespondenten" habe das Land eine "lange Geschichte im Umgang mit Terrorismus und politischer Gewalt". "Im kommenden Herbst werden die Schweden ihr nächstes Parlament wählen, aber schon jetzt ist der Einfluss der Schwedendemokraten auf die Politik deutlich spürbar – ähnlich wie der Einfluss verwandter Parteien in anderen Ländern. Die übrigen Parteien neigen dazu, Teile ihres Programms zu übernehmen, in der Hoffnung, einige ihrer ehemaligen Wähler zurückzugewinnen. Vor nicht allzu langer Zeit hat Schweden mehr Flüchtlinge aufgenommen als jedes andere EU-Mitgliedsland – mit Abstand. Heute dagegen zählen Schwedens Asyl- und Einwanderungsgesetze zu den schärfsten in ganz Europa. Verabschiedet wurden sie von einer rot-grünen Regierung. Wird der Angriff auf der Drottninggatan in Stockholm Schweden verändern? Ja, wahrscheinlich. Aber nicht so stark wie viele zu glauben scheinen. Denn die Verschiebung, die sie im Sinn haben, hat schon längst stattgefunden. Wird sich das Image Schwedens verändern? Vielleicht. Es wäre allerhöchste Zeit." Weiter...


2.2. USA

The Atlantic vom 20.06.2017

"Donald Trump No Longer Wants to 'Stay Out' of Syria"

https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/06/donald-trump-risks-quagmire-and-catastrophe-in-syria
/530841/?utm_source=feed

Mit dem Abschuss eines syrischen Kampfflugzeuges habe US-Präsident Trump deutlich gemacht, dass er sich entgegen seiner Wahlversprechen nicht aus dem Konflikt in Syrien heraushalten wolle, schreibt Conor Friedersdorf. Im Wahlkampf habe Trump seiner Gegnerin Hillary Clinton noch vorgeworfen, in Syrien einen Krieg mit Russland riskieren zu wollen. "(...) the push for escalation is a particular betrayal for Trump voters who supported the candidate based on rhetoric about quickly defeating ISIS and otherwise eschewing war. (...) Today, escalation in Syria risks those 'very bad things,' along with American lives and treasure, but Trump’s current rhetoric suggests he is more focused on his ongoing feud with the news media, Hillary Clinton, and whether he is under investigation. His approach carries all the risks of Washington establishment hawkery with none of the steadiness, experience or discipline that helps to mitigate them." Weiter...


Buzzfeed vom 19.06.2017

"The Trump Administration Has A New Plan For Dealing With Russia"

https://www.buzzfeed.com/johnhudson/this-is-the-trump-administrations-plan-for-dealing-with?utm_term=.tmO
V5wY1ba#.byGq3PxLrj

John Hudson berichtet über ein vertrauliches Dokument des US-Außenministeriums, in dem die Grundpfeiler einer neuen Russland-Strategie dargelegt werden. Außenminister Tillerson will die Beziehungen zu Moskau demnach nach drei Grundsätzen neu ausrichten. "The first pillar of the framework, a US official said, is to convey to Moscow that aggressive actions against the United States are a losing proposition that will be counterproductive for both sides. When Russia takes bold actions against American interests, such as sending arms to the Taliban in Afghanistan or harassing US diplomats in Moscow, Washington will push back. The second pillar is to engage on issues that are of strategic interest to the United States, including the long-running civil war in Syria, North Korea's rapidly developing nuclear weapons program, and cybersecurity and cyberespionage, a US official said. (...) The third pillar of Tillerson’s framework emphasizes the importance of 'strategic stability' with Russia, an ambiguous umbrella term that encompasses a range of long-term mutual geopolitical goals. 'It's a mixture of pushing back and also engaging on issues where there might be convergence,' said Steven Pifer, a former US ambassador to Ukraine and a scholar at the Brookings Institution, after reviewing a framework summary." Weiter...


NBC News vom 20.06.2017

"Will Otto Warmbier’s Death Force Trump to Act on North Korea?"

http://www.nbcnews.com/news/north-korea/will-otto-warmbier-s-death-force-trump-act-north-korea-n774636

Viele Experten glauben NBC News zufolge, dass der Tod des aus nordkoreanischer Haft entlassenen US-Studenten Otto Warmbier von der US-Regierung nicht so einfach hingenommen werden könne. "One immediate move would be an outright travel ban, which was suggested last week when the House Foreign Affairs Committee questioned Secretary of State Rex Tillerson about supporting such a measure. (...) Another option, Chang said, is tightening economic sanctions further. That would put Kim in a bind as he continues to struggle with a financially depressed nation and his own failures to build up a nuclear and missiles program, he added. (...) Jonathan Pollack, a senior analyst on North Korea at the Brookings Institution think tank, called Warmbier's death a 'sobering moment.' Nonetheless, as compared to the chemical weapons attack that killed more than 100 people and led Trump to launch missiles on a Syrian base in April, the complexities surrounding how to handle North Korea don't call for an immediate strike, he added. 'The problem is you cannot address North Korea in a strategic sense if you simply react to one event,' Pollack said. 'It will take a level of coherence, discipline and motivation that is frankly rarely achieved in government.'" Weiter...


2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Haaretz vom 21.06.2017

"Major Shakeup in Saudi Arabia: King Salman Replaces Crown Prince With Son"

http://www.haaretz.com/middle-east-news/1.796934

Der saudi-arabische König Salman bin Abdulaziz Al Saud hat die Thronfolge geändert und den 31-jährigen Mohammed bin Salman als neuen Nachfolger bestimmt. "The newly announced Crown Prince Mohammed bin Salman already oversees a vast portfolio as defense minister and heads an economic council tasked with overhauling the country’s economy. He had previously been the second-in-line to the throne as deputy crown prince, though royal watchers had long suspected his rise to power under his father’s reign might also accelerate his ascension to the throne. (...) Despite his ambitions, which include overhauling the kingdom’s economy away from its reliance on oil, the prince has faced failures and strong criticism for the Saudi-led war in Yemen, which he oversees as defense minister. (...) The newly-minted crown prince also raised eyebrows when he ruled out any chance of dialogue with Iran. In remarks aired on Saudi TV in May, Mohammed bin Salman framed the tensions with Iran in sectarian terms, and said it is Iran’s goal 'to control the Islamic world' and to spread its Shiite doctrine. He also vowed to take 'the battle' to Iran." Weiter...


Spiegel Online vom 21.06.2017

"Der Kriegerprinz"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-kronprinz-mohammed-bin-salman-der-kriegerprinz-a-1153
245.html

Dominik Peters stellt den neuen saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman vor, dessen "Machthunger" bereits 2015 in einem Dossier des deutschen Geheimdiensts thematisiert worden sei. "Die Machtfülle des Sohns von König Salman 'birgt latent die Gefahr, dass er bei dem Versuch, sich zu Lebzeiten seines Vaters in der Thronfolge zu etablieren, überreizt', hieß es in einem Dossier. Die Arabisten und Analysten in Pullach kamen außerdem zu dem Schluss, dass er für eine 'impulsive Interventionspolitik' stehe und versuche, den eigenen Einflussraum auch militärisch auszudehnen. Dadurch würden 'die Beziehungen zu befreundeten und vor allem alliierten Staaten der Region überstrapaziert'. Die Bundesregierung distanzierte sich damals rasch von dieser Einschätzung - zumindest öffentlich." Weiter...


2.7. Subsahara-Afrika

Deutschlandradio Kultur vom 20.06.2017

"Von der Regenbogen-Nation zum Mafia-Staat"

http://www.deutschlandfunkkultur.de/suedafrika-unter-praesident-zuma-von-der-regenbogen-nation.979.de.htm
l?dram:article_id=389064

Jan-Philippe Schlüter zeichnet ein dunkles Bild von Südafrika unter Präsident Zuma. "Seit Monaten verfällt die Landeswährung Rand, Staatsanleihen sind auf Ramschstatus herabgestuft und mehr als 800 Ermittlungsverfahren laufen gegen Jacob Zuma und dessen Familie wegen Korruption. In einem Land, das durch Nelson Mandela die Apartheid überwand. Wie konnte es soweit kommen?" Weiter...


4. Militär und bewaffnete Konflikte

National Review vom 19.06.2017

"America’s War against ISIS Is Evolving into an Invasion of Syria"

http://www.nationalreview.com/article/448768/syrian-conflict-isis-fight-pits-us-against-assad

Mit dem Abschuss des syrischen Kampfflugzeuges und dem Niedergang des "Islamischen Staates" sei das Risiko einer offenen Konfrontation zwischen den USA und Syrien deutlich angestiegen, stellt David French fest. Die erneute Invasion eines Landes im Nahen Osten dürfe nicht ohne Zustimmung des Kongresses stattfinden, so seine Forderung. "(...) rather than staring peace in the face, we’re not only raising the risk of direct and sustained confrontation with Syria (and its chief ally, Russia), we’re inching toward an outright invasion and extended occupation of northern Syria. All without congressional approval. All without meaningful public debate. (...) Let’s put this in plain English. American forces and American allies are not only taking territory from ISIS, they’re holding that territory against regime forces. There’s a word for what happens when a foreign power takes and holds territory without the consent of the sovereign state — that word is 'invasion.'" Weiter...


The National Interest vom 20.06.2017

"How Do America and Russia Avoid a War over Syria?"

http://nationalinterest.org/feature/how-do-america-russia-avoid-war-over-syria-21236

Nikolas K. Gvosdev rät der US-Regierung, ihre nächsten Schritte in Syrien sorgsam abzuwägen. Auch Russland habe auf den Abschuss des syrischen Kampfflugzeuges vorsichtig reagiert und die Proklamierung "roter Linien" vermieden. Moskau wolle bislang eine direkte Konfrontation mit dem US-Militär vermeiden, könnte den USA das Leben in der Region aber auf andere Weise erschweren. "It is apparent that the early goals of the Trump administration to explore some sort of grand bargain with the Kremlin are now completely off the table. It may be that the divergence between Russian and American values and interests is too great to be bridged by any set of compromises. If that is the case, then the United States needs to think soberly about its next steps — and not stumble into a clash with Russia that it neither foresees nor desires over the skies of Syria." Weiter...


Defense One vom 20.06.2017

"As ISIS Shrinks in Syria, the US and Iran Draw Closer to Conflict"

http://www.defenseone.com/threats/2017/06/isis-shrinks-syria-us-and-Iran-draw-closer-conflict/138828/?ore
f=d-river

In Syrien steht aktuell nicht nur eine Konfrontation der USA mit Russland im Raum, es droht auch eine Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Mohamad Bazzi schreibt: "Nowhere is Iran projecting its regional power more extensively than Syria. Since the war started, Tehran has sent billions of dollars in aid and thousands of troops and Shiite volunteers to support Assad’s men. (...) What worries the Trump administration: that with these gains, Iran and its allies will carve out a 'Shiite crescent' extending from Iran, through Iraq and Syria, and into Lebanon, where Hezbollah is the most powerful political and military force. Such a prospect looms large not only for the Trump administration, but also its allies in the Arab world, especially the Saudis. (...) by flexing their military reach in Syria with Sunday’s missile launch, Iran’s Revolutionary Guards and other regime hardliners risk inflaming more tension with the Trump administration — tension that could boil over in the coming war for dominance of southern Syria. One danger, among many, is that Assad and Tehran, which both have a history of testing their adversaries’ boundaries, could overreach and provoke a confrontation that spirals out of control." Weiter...


Augen Geradeaus! vom 20.06.2017

"Neue Probleme bei Beschaffung bewaffneter Drohnen: Gericht & Polit-Streit"

http://augengeradeaus.net/2017/06/streit-um-bewaffnete-drohnen-noch-nicht-ausgestanden-spaetere-entscheid
ung/

Der 28. Juni sei die letzte Möglichkeit für die Bundesregierung, vor der Bundestagswahl über die Anschaffung von Drohnen des israelischen Typs Heron TP zu entscheiden, berichtet Thomas Wiegold. "Die geplante Entscheidung über die Beschaffung der ersten Bundeswehr-Drohnen, die auch bewaffnet eingesetzt werden können, verzögert sich aufgrund rechtlicher Schwierigkeiten und politischen Streits. (...) Zunächst sollen für die fünf Drohnensysteme Waffen wie gelenkte Raketen ausschließlich für Tests und für die Ausbildung beschafft werden, nicht für mögliche Einsätze der Bundeswehr. Waffen für einen Einsatz müssten dann erneut gesondert vom Parlament beschlossen werden." Weiter...


9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Zeit Online vom 20.06.2017

"Ermittler stufen Explosion in Brüsseler Bahnhof als Terroranschlag ein"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/explosion-in-bruesseler-bahnhof-verdaechtiger-erschossen

Zeit Online berichtet, dass die belgischen Ermittler nach der Explosion auf dem Brüsseler Bahnhof von einem Terroranschlag ausgingen. "Sicherheitskräfte schossen am Dienstagabend im Zentralbahnhof einen Verdächtigen nieder, der kurz zuvor eine kleinere Explosion ausgelöst haben soll. Die Staatsanwaltschaft teilte später mit, dass es sich bei dem Mann nach ersten Erkenntnissen um einen Terroristen gehandelt habe. Er starb an seinen Verletzungen. Weitere Opfer gab es nicht." Weiter...


Deutsche Welle vom 20.06.2017

"Angreifer von Champs-Élysées war IS-Anhänger"

http://www.dw.com/de/angreifer-von-champs-%C3%A9lys%C3%A9es-war-is-anh%C3%A4nger/a-39321740

Die Ermittler im Fall des Angriffs auf ein Polizeiauto auf der Champs-Élysées haben mittlerweile einen Abschiedsbrief des mutmaßlichen Täters gefunden. "In dem gefundenen Abschiedsbrief bekenne sich der Angreifer zum Chef des 'Islamischen Staates' (IS), Abu Bakr al-Baghdadi, teilten die Behörden mit. Er habe seinem Schwager einen Brief übergeben, in dem er seine Unterstützung für die Terrormiliz erklärt habe, ergänzte ein Insider. (...) Der bewaffnete Mann rammte am Montag mit seinem Auto ein Polizeifahrzeug. Der Fahrer des Autos starb, Beamte oder Passanten wurden dagegen nicht verletzt." Weiter...


Centrum für angewandte Politikforschung vom 19.06.2017

"Wie lässt sich der Radikalisierung Jugendlicher entgegenwirken?"

http://www.cap-lmu.de/aktuell/meldungen/2017/euromesco.php

Das Centrum für angewandte Politikforschung berichtet über eine Veranstaltung des EuroMeSCo Netzwerks in Barcelona, auf der "150 Vertreter_innen europäischer und mediterraner Institute und Think Tanks" über die Frage diskutierten, wie dem gewaltbereiten Extremismus entgegen getreten werden könnte. "Im Vorfeld der Konferenz wurde ein Jugendforum zur Frage 'Youth to Youth: How to Tackle Radicalisation of Young People?' abgehalten, in dem Nachwuchswissenschaftler_innen mit unterschiedlichstem Hintergrund Ansätze und Initiativen vorstellten, die sich zum Ziel setzen, gewaltbereitem Extremismus entgegenzutreten. (...) Auf der Konferenz wurden außerdem die vorläufigen Ergebnisse der Euromed Studie von 2017 vorgestellt, in der Expert_innen und Akteur_innen der euro-mediterranen Region zu verschiedenen Fragen zu gewaltbereitem Extremismus Stellung nehmen." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 20.06.2017

"Bundesanwaltschaft: Misstrauen gegen Zschäpe-Gutachter ist begründet"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-bundesanwaltschaft-misstrauen-gegen-zschaepe-gutachter-ist
-begruendet-1.3553632

Die Bundesanwaltschaft halte das Misstrauen der NSU-Opfer gegen Beate Zschäpes Gutachter Joachim Bauer für begründet, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der Psychiater sei in seinem Gutachten ergebnisorientiert und interessengeleitet vorgegangen, so die Einschätzung der Bundesanwaltschaft. "Es könnte eine Premiere werden. Seit mehr als vier Jahren läuft der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München. Wiederholt hat es Ablehnungsanträge wegen Besorgnis der Befangenheit gegeben. Die Angeklagten behaupteten immer mal wieder, dass die Richter ihnen nicht unvoreingenommen begegneten. Die Anträge scheiterten allesamt. Ein Befangenheitsantrag mehrerer NSU-Opfer gegen Psychiater Joachim Bauer könnte nun der erste sein, der Erfolg hat." Weiter...



Diese Liste wird an jedem Tag unter der Woche ergänzt. Wenn Sie weitere Texte im Internet finden, auf die wir in unseren verschiedenen Rubriken noch nicht hingewiesen haben und die für andere Nutzer interessant sein könnten, bitten wir um einen Hinweis entweder an: schilling@bpb.de oder an presseschau@buero-fuer-neues-denken.de

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