US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

Sicherheitspolitische Presseschau

Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"


Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2011 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet z.B. nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu sicherheitspolitischen Fragen, den Folgen des Terrorismus und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 18.10.2018

2.1. Deutschland / Europa

Die Welt vom 18.10.2018

"Wut auf der Wohlfühl-Demo"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article182221792/Unteilbar-in-Berlin-Wut-auf-der-Wohlfuehl-Demo.h
tml

Martin Niewendick berichtet in der Welt über Vorkommnisse auf der #unteilbar-Demonstration in Berlin vor einer Woche, die nicht so recht ins Bild der friedlich, demokratisch und toleranten Demonstrierenden passen möchten. Auf der Veranstaltung gab es offenbar antisemitische Wortbeiträge wie auch gewalttätige Auseinandersetzungen mit Teilnehmern, die eine Deutschlandfahne bei sich trugen.

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Jüdische Allgemeine vom 18.10.2018

"Demo? Ein Jud gehört ins Kaffeehaus!"

https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32995

In der Jüdischen Allgemeine erklärt Michael Wuliger, warum er nicht bei der Berliner #unteilbar-Demonstration dabei sein wollte. "Demonstrationen sind politische Veranstaltungen. Von Politik erwarte ich, dass sie etwas bewirkt. Es muss ja nicht gleich ein Sturm auf die Bastille sein. Aber mehr als narzisstische Selbstbeweihräucherung sollte dabei schon als Ergebnis vorzuweisen sein. Bis dahin müssen Demos ohne mich auskommen. Massenaufmärsche überlasse ich anderen. Ein Jud gehört ins Kaffeehaus."

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Wired.com vom 17.10.2018

"Stunning Photos of Ordinary Life in Ukraine's Conflict Zone"

https://www.wired.com/story/ukraine-conflict-photo-gallery/

Die österreichischen Journalisten Florian Rainer und Jutta Sommerbauer haben im vergangenen Jahr den Osten der Ukraine bereist und ihre Eindrücke in ihrem Buch "Grauzone: Eine Reise zwischen den Fronten im Donbass" veröffentlicht. Wired.com hat eine Bilderserie aus dem Buch zusammengestellt. "Life in Donbass proceeds against a background of conflict — distant gunfire is almost constant, growing heavier at night, when the warring sides send out scouting parties; locals, who have become accustomed to the racket, refer to it as 'barking dogs' or 'the fireworks.' Neither side intentionally targets civilians, but mistakes are inevitable. 'If a drunk soldier shoots a grenade in the wrong way, he might hit a school,' Rainer explains. 'That's something that happens on a weekly basis.' Rainer and Sommerbauer took their book title from the name locals give to this battle-scarred landscape, which is gray both visually and morally. 'It's hard to tell who exactly is fighting,' Rainer says. 'You have a lot of Russian soldiers fighting, obviously — we met a few. But Russia isn't officially fighting, so who are the separatists? Who are the government supporters?'"

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2.2. USA

Deutschlandfunk vom 18.10.2018

"Innenpolitisches Klima belastet Trump zunehmend"

https://www.deutschlandfunk.de/fall-khashoggi-und-trump-innenpolitisches-klima-belastet.694.de.html?dram:
article_id=430817

Der Fall Khashoggi wird für US-Präsident Donald Trump zu einer innenpolitischen Belastung kurz vor den Midterm-Wahlen, erläutert Bastian Hermisson von der Heinrich-Böll-Stiftung im Gespräch mit Sandra Schulz. "Aufgrund der starken Medienberichterstattung ist der öffentliche Druck doch gewachsen und auch auf den Kongress übergesprungen. Das haben wir in den letzten Tagen deutlich gesehen hier. Und zwar nicht nur von Seiten der Demokraten, sondern auch von Seiten der Republikaner gibt es zunehmend Kritik an der engen Bindung an Saudi-Arabien, aber vor allem am Umgang mit diesem Fall durch das saudische Königshaus und laxem Umgang der Trump-Regierung in dieser Frage."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Zeit Online vom 17.10.2018

"Die schon wieder!"

https://www.zeit.de/2018/43/saudi-arabien-jamal-khashoggi-tod-reaktion-bundesregierung/komplettansicht

Jörg Lau, Michael Thumann und Özlem Topçu fassen die Erkenntnisse im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi zusammen und debattieren mögliche Reaktionen der Bundesregierung. "Die deutsche Regierung hätte eine einfache Möglichkeit, Haltung zu zeigen. Sie brauchte dazu nicht einmal einen demonstrativen neuen Beschluss. Sie müsste sich nur an den eigenen Koalitionsvertrag halten, in dem Waffenlieferungen an alle Staaten der saudisch geführten Koalition im Jemenkrieg explizit ausgeschlossen sind. Allerdings hat der Bundessicherheitsrat erst vor wenigen Wochen gegen diese Vereinbarung entschieden, Waffensysteme an Saudi-Arabien zu liefern. Die Affäre Khashoggi bietet eine Gelegenheit, diese Entscheidung zu überdenken."

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Foreign Policy vom 17.10.2018

"Khashoggi’s Death Is Highlighting the Ottoman-Saudi Islamic Rift"

https://foreignpolicy.com/2018/10/17/khashoggi-was-the-victim-of-an-ottoman-saudi-islamist-war/

Der türkische Kolumnist Mustafa Akyol betrachtet den mutmaßlichen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Kontext der dreihundert Jahre andauernden theologischen und politischen Rivalität zwischen der Türkei und Saudi-Arabien. "The foundation of the rift lies in the countries’ distinct versions of Sunni Islam — versions that have evolved within very different historical trajectories and that have produced contrasting visions about the contemporary Middle East. If the present crisis forces the non-Muslim world to choose sides between these religious models, the decision should be easy. Both are flawed, but based on their past actions and ideas for the future, only one of them deserves international support. (...) Erdogan and his fellow Islamists are still Turkey’s Islamists — that is, compared with Saudi Arabia’s elites, they are still operating within a more modern framework that reflects a milder interpretation of Sunni Islam. And this sheds light on the two major political disputes that have emerged between Ankara and Riyadh. The first of these concerns Iran. (...) The second dispute between Ankara and Riyadh is over the Muslim Brotherhood, the main Islamist political party in Egypt with franchises all over the region."

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Al-Monitor vom 17.10.2018

"Is Erdogan aiming to end Turkey’s dream of EU membership?"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2018/10/turkey-is-erdogan-aiming-to-end-eu-membership-bid.html

Semih Idiz hält es für möglich, dass Präsident Erdogan ein Referendum durchführen lassen könnte, um einem türkischen EU-Beitritt eine endgültige Absage zu erteilen. "This has in fact been a hobby horse for Erdogan for some time now. He even called on Russian President Vladimir Putin in 2013 to help Turkey join the Shanghai Cooperation Organization so that Ankara could end its bid to join the EU. Although Erdogan has called for an EU referendum in the past, he has not acted on this to date, leading many to assume that he is only engaging in political rhetoric. Given the right alignment of factors in Turkey and Europe, though, Erdogan’s repeated calls for a referendum could turn into a self-fulfilling prophecy, especially since he has been courting nationalist quarters as much as religious ones to shore up his domestic support base."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

Defense One vom 17.10.2018

"US Military Leaders Keep Quiet on Saudi Arabia Amid Khashoggi Outrage"

https://www.defenseone.com/politics/2018/10/us-military-leaders-keep-quiet-saudi-arabia-amid-khashoggi-ou
trage/152082/?oref=d-river

Kevin Baron bezweifelt, dass das Pentagon seine engen Beziehungen zu Saudi-Arabien aufgrund der Affäre um den verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi in Frage stellen wird. Das US-Militär habe bisher in seinen Äußerungen immer wieder die strategische Bedeutung des Bündnispartners hervorgehoben. "Is the Saudi partnership still a matter of necessity? Should it be? That’s not likely the question Mattis and Dunford are asking for the near term. For them, the answer is yes. But for the long term, it’s also question for Pompeo and Trump. It’s a question of whether 'Saudi interests' under bin Salman still align with American interests, or just with American military and intelligence interests. (...) This week, national security press has been inundated with commentaries asking if the U.S.-Saudi relationship has been worth the cost. At the Pentagon, no matter the outcome of the Pompeo fact-finding trip or the Khashoggi investigation, the answer is most likely going to be a resounding yes."

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Al-Monitor vom 17.10.2018

"Can Russia make a positive change in Libya?"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2018/10/russia-libya-haftar-peace-settlement.html

Der russische Politikwissenschaftler Grigory Lukyanov erläutert den Umfang des russischen Engagements in Libyen und besteht darauf, dass es für die angebliche Errichtung eines russischen Militärstützpunkts keine Belege gebe. "The rumors about the Russian military base in Libya have been circulating for two years and have not been factually proven. These rumors create conditions for journalists and experts to make far-fetched hypotheses about Russian military facilities appearing not only in Tobruk but also in Benghazi. Given the size of the city and the way information flows there, it is hard to keep events of such scale clandestine. Had Russia deployed troops there, locals would have noticed and reported it a long time ago. (...) Military presence does not fall under the scope of interests and principles of Russian policy in North Africa and particularly in Libya. (...) The Libyan resolution currently needs innovative, alternative approaches, and Russia can be helpful in this regard. As a country that has stayed outside the conflict during the last few years, it is thus able to become an appealing agent of change providing benefits for anyone interested in the actual reconciliation in Libya."

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The Intercept vom 17.10.2018

"Why Israel's — and America's — Legal Justifications for Assassinations Don't Add Up"

https://theintercept.com/2018/10/17/israel-targeted-killings-noura-erakat-palestine-gabriella-blum/

Die Menschenrechtsanwältin Noura Erakat hinterfragt in diesem Interview die juristischen Argumente, die von Israel und auch von den USA hervorgebracht werden, um gezielte Tötungen vermeintlicher Terroristen und anderer Personen, die als Gefahr eingestuft werden, zu rechtfertigen. "There is a synergy, in the sense that U.S. and Israeli arguments to expand the use of lethal force have been building off each other. As per the U.N. Charter, the use of force is generally prohibited, with a few exceptions, including individual and collective self-defense or when specifically authorized by a Security Council resolution under its Chapter VII authority. After 9/11, there was a shift under the Bush administration toward the use of preventive force, as opposed to pre-emptive self-defense, under customary law, or a response to an armed attack under treaty law. This shift becomes the basis of legal justification for extrajudicial assassinations, or targeted killings, outside of hot battlefields."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Spiegel Online vom 18.10.2018

"Strafanzeige gegen Ursula von der Leyen"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berater-affaere-bei-der-bundeswehr-strafanzeige-gegen-ursula-vo
n-der-leyen-a-1233811.html

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, externe Experten als Scheinselbstständige im Verteidigungsministerium eingesetzt zu haben, berichtet Spiegel Online. "Justizsprecher Martin Steltner sagte, die Staatsanwaltschaft prüfe, ob es einen Anfangsverdacht gebe. Die Ermittlungen der Justiz wurden durch eine Anzeige gegen die Ministerin vom 30. September ausgelöst, die offenbar von einem Insider aus dem Umfeld ihres Hauses stammt."

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Middle East Online vom 17.10.2018

"US-backed forces’ defeat of IS in east Syria to take longer"

https://middle-east-online.com/en/us-backed-forces’-defeat-east-syria-take-longer

Die Vertreibung des "Islamischen Staates" aus den Wüstengebieten im Osten Syriens könnte nach Angaben der mit den USA verbündeten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) länger als erwartet dauern. "The reassessment came as the United Nations warned that the fight for Hajin in Syria's eastern province of Deir Ezzor was having a 'devastating' effect on thousands of civilians. The Syrian Democratic Forces has been locked in clashes for just over a month with IS holdouts in Hajin and surrounding villages, but they have been slowed down by harsh weather conditions and a ferocious jihadist fightback 'The military operations in Hajin will take much longer than expected,' said Redur Khalil, a top SDF commander. 'Daesh is benefiting a lot from weather factors, including sandstorms. They've helped it take cover from reconnaissance aircraft and other monitoring mechanisms,' he said, using an Arabic acronym for IS. Khalil said the landscape around Hajin was vast and arid, 'larger than just a pocket'. The SDF estimates some 3,000 jihadists are defending the area."

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5. NSA / Überwachung / Big Data

netzpolitik.org vom 16.10.2018

"Überwachungstest am Südkreuz: Geschönte Ergebnisse und vage Zukunftspläne"

https://netzpolitik.org/2018/ueberwachungstest-am-suedkreuz-geschoente-ergebnisse-und-vage-zukunftsplaene
/?fbclid=IwAR3BMQqc9w5KQMAfj1VheDMrPFbujVQ1k6NMfm-kWVhtTzsLEPgaYHgkwrU

Ingo Dachwitz berichtet über massive Kritik am Abschlussbericht zum Überwachungstest am Berliner Südkreuz. "Während Innenminister Horst Seehofer die Leistungsfähigkeit der am Bahnhof Südkreuz getesteten biometrischen Überwachungstechnik preist, übt der Chaos Computer Club deftige Kritik an dem jüngst veröffentlichten Abschlussbericht. Die Liberalen im Bundestag bringen mit einer Kleinen Anfrage unterdessen irittierende Details zur zweiten Testphase ans Licht."

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Council on Foreign Relations vom 16.10.2018

"Disinformation on Steroids"

https://www.cfr.org/report/deep-fake-disinformation-steroids

Die beiden Rechtsexperten Robert Chesney und Danielle K. Citron erläutern in diesem "Cyber Brief" für den Council on Foreign Relations, warum sie Bildfälschungen durch sogenannte "Deep Fakes" für ein ernstes Problem für demokratische Regierungen und für die internationale Ordnung halten. Sie empfehlen einige konkrete Gegenmaßnahmen. "As this technology spreads, the ability to produce bogus yet credible video and audio content will come within the reach of an ever-larger array of governments, nonstate actors, and individuals. As a result, the ability to advance lies using hyperrealistic, fake evidence is poised for a great leap forward. (...) Enhancing current efforts by the National Science Foundation, Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), and Intelligence Advanced Research Projects Agency (IARPA) could spur breakthroughs that lead to scalable and robust detection capacities and digital provenance solutions. In the meantime, the current wave of interest in improving the extent to which social media companies seek to prevent or remove fraudulent content has pushed companies to take advantage of available detection technologies — flagging suspect content for further scrutiny, providing clear warnings to users, removing known deep fakes, and sharing such content in an effort to help prevent it from being reposted elsewhere (following a model used to limit the spread of child pornography). While by no means a complete solution, all of this would be a useful step forward."

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6. Wissenschaft und Forschung

The Conversation vom 15.10.2018

"Big Fail: The internet hasn’t helped democracy"

https://theconversation.com/big-fail-the-internet-hasnt-helped-democracy-104817

Robert Diab, Rechtsprofessor an der Thompson Rivers University, verweist auf Untersuchungen des Politikwissenschaftlers Matthew Hindman, denen zufolge das Internet und die sozialen Medien nicht zu der von vielen erhofften demokratischen Belebung des öffentlichen Raums geführt haben. "In the recently published 'The Internet Trap: How the Digital Economy Builds Monopolies and Undermines Democracy' author and professor Matthew Hindman suggests that as we enter the web’s third decade, market forces drive the vast majority of traffic and profit to an exceedingly small group of sites, with no change on the horizon. Hindman’s findings unsettle an earlier picture of the web as a tool for broader civic engagement and a healthier democracy (...) In The Internet Trap, Hindman extends the inquiry, finding that while the net does lower the basic cost of mass communication, the cost of building and keeping a large audience remains high. Studying the rise of sites like Google and Amazon, Hindman found that the net’s most popular sites built and maintained their audiences by harnessing 'a host of economies of scale' that go beyond network effects. (...) If our picture of the web as a tool for citizen empowerment is a mostly a mirage, it’s time we regulated the dominant sites more effectively in order to serve the public interest."

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Political Violence @ a Glance vom 17.10.2018

"Push-pull migration models have long dominated migration research. Here’s why that’s only half the story."

http://politicalviolenceataglance.org/2018/10/17/push-pull-migration-models-have-long-dominated-migration
-research-heres-why-thats-only-half-the-story/

Die internationale Migrationsforschung wird Justin Schon zufolge seit langem von sogenannten Push-Pull-Modellen dominiert. Seiner Ansicht nach werden dadurch wichtige Faktoren der Migration zu wenig beachtet. "Migration is often understood through a combination of 'push' and 'pull' factors. Reasons to leave are push factors. Reasons to select specific destinations are pull factors. This characterization of the migration process is about as far as migration research has come in developing an over-arching framework to explain migration behavior. This framework is very appealing for its simplicity in explaining a topic that can seem to hold dizzying complexity. Yet, it only tells half the story. Push-pull factors lead us to consider motivation. They do not intuitively lead us to consider opportunity. My forthcoming article highlights the necessity of considering motivation and opportunity to migrate for Syrian civilians. Violence in residential areas, mediated through social and psychological mechanisms, influences motivation. The ability to secure protection from violence along migration routes influences opportunity. Both are necessary to influence migration behavior."

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11. Sonstige Links

Deutschlandfunk Kultur vom 16.10.2018

"Stellt euch vor, die Nazis hätten unsere Computertechnik gehabt"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/andreas-eschbach-ueber-sein-buch-nsa-nationales.1270.de.html?dram:ar
ticle_id=430657

Frank Meyer im Gespräch mit dem Buchautor Andreas Eschbach über seinen Roman "NSA – Nationales Sicherheitsamt", in dem er der Fiktion nachgeht, was gewesen wäre, wenn es in der Zeit des Nationalsozialismus bereits Computer, Internet, eMails, Mobiltelefone und Soziale Medien gegeben hätte. "(...)Leute mit missliebiger Meinung, die irgendwann mal was gegen den Führer gesagt haben, und sei es vor zehn Jahren – das ist ja, was diese elektronischen Medien auszeichnet, alles, was Sie jemals gesagt haben, kann gegen Sie verwendet werden, wenn sich der Wind in der Regierung dreht. Und das wird auch getan. Und eigentlich ist es, muss man, glaube ich, sagen, es ist eigentlich nicht wirklich ein Roman über die Nazizeit, sondern man kann die Frage ja auch umgekehrt stellen: Was wäre, wenn unsere heutige Technik in die Hände einer totalitär gesinnten Regierung fiele. Und dass das mal wieder passiert, ist ja heute nicht so unvorstellbar."

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Arte.tv vom 17.10.2018

"Fremde Heimat Irak"

https://www.arte.tv/de/videos/RC-016527/fremde-heimat-irak/

In einer eindrucksvollen Animationsreihe erzählt der Franzose und Iraker Feurat Alani die Geschichte seiner Familie während und nach der Herrschaft Saddam Husseins. "Feurat Alani ist Franzose und Iraker. Seine Geschichte und die seiner Familie sind eng mit der Geschichte des Iraks verbunden. Er wuchs in Paris auf, verbrachte aber einige Sommer in dem Land unter der Diktatur Saddam Husseins. Als Journalist kehrte er während der amerikanischen Besatzung in das Herkunftsland seiner Eltern zurück und entdeckte so das Leben in einem Land, in dem Krieg herrscht."

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Diese Liste wird an jedem Tag unter der Woche ergänzt. Wenn Sie weitere Texte im Internet finden, auf die wir in unseren verschiedenen Rubriken noch nicht hingewiesen haben und die für andere Nutzer interessant sein könnten, bitten wir um einen Hinweis entweder an: schilling@bpb.de oder an presseschau@buero-fuer-neues-denken.de

Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2001 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind. Wir haben uns der Vollständigkeit wegen entschlossen, alle Links im Archiv zu halten.

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