US-Soldaten in Afghanistan

Sicherheitspolitische Presseschau

Sicherheitspolitische Presseschau

Linkliste "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors"



Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die Welt verunsichert. Weltweit wird über die Ursachen und Folgen diskutiert. Woher kommt der Terrorismus? Wer sind seine Akteure? Gibt es einen Kampf der Kulturen? Wie kann eine internationale Sicherheitspolitik gestaltet werden? Und wie verhalten sich Freiheit und Sicherheit in Zeiten terroristischer Bedrohungen zueinander?

Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2011 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet z.B. nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu sicherheitspolitischen Fragen, den Folgen des Terrorismus und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau

Links vom 22.01.2018

2.3. Israel / Palästina

Deutschlandfunk vom 22.01.2018

"Junge Juden und Jerusalem"

http://www.deutschlandfunk.de/hauptstadt-debatte-junge-juden-und-jerusalem.886.de.html?dram:article_id=40
8582

Was denken junge Juden in Berlin über die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, fragt Carsten Dippel und hat sich mit jüdischen Bewohnern Berlins im Deutschlandfunk unterhalten. "'Jerusalem ist ein Gemütszustand. Aber ich liebe diese Stadt nicht als jüdischer Israeli, ich liebe diese Stadt nicht, weil ich den israelischen Pass in der Tasche habe. Ich liebe diese Stadt, weil ich dort geboren wurde, weil man dort viele Räume hat, um Mensch zu sein, um wirklich Mensch zu sein, in dieser sonst doch so schwierigen Situation in Israel und Palästina.' Die Entscheidung des US-Präsidenten betrachtet Waldman mit großer Sorge: 'Die erste Frage soll lauten: Wer zahlt den Preis für solche Entscheidungen? Und den Preis zahlen die Menschen vor Ort, Juden, also jüdische Israelis wie Palästinenser. Die sind diejenigen, die dann den Preis der Gewalt zahlen. Und tatsächlich haben wir auf beiden Seiten Tote zu beklagen, seitdem Trump diese Entscheidung veröffentlicht hat.'" Weiter...


2.2. USA

The Atlantic vom 21.01.2018

"Trust Is Collapsing in America"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/01/trust-trump-america-world/550964/?utm_source=fe
ed

Uri Friedman stellt fest, dass das öffentliche Vertrauen in Regierung, Medien und Wirtschaft in den USA einer neuen Umfrage zufolge einen neuen Tiefpunkt erreicht habe. Dies gelte auch für die sogenannte "informierte Öffentlichkeit" mit guter Ausbildung, relativ hohem Einkommen und regelmäßigem Medienkonsum. "America is now home to the least-trusting informed public of the 28 countries that the firm surveyed, right below South Africa. Distrust is growing most among younger, high-income Americans. (...) What’s changed, according to the Edelman report, is that it’s gotten much harder to discern what is and isn’t true — where the boundaries are between fact, opinion, and misinformation. 'The lifeblood of democracy is a common understanding of the facts and information that we can then use as a basis for negotiation and for compromise,' said Bersoff. 'When that goes away, the whole foundation of democracy gets shaken.' 'This is a global, not an American issue,' Edelman told me. 'And it’s undermining confidence in all the other institutions because if you don’t have an agreed set of facts, then it’s really hard to judge whether the prime minister is good or bad, or a company is good or bad.'" Weiter...


2.3. Israel / Palästina

The Atlantic vom 21.01.2018

"The Tragedy of Mahmoud Abbas"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2018/01/mahmoud-abbas-palestine-israel-speech/551072/?u
tm_source=feed

Grant Rumley schreibt, dass der 82-jährige Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in den letzten Jahren seiner Amtszeit dabei sei, die Fehler des 2004 verstorbenen PLO-Chefs Yasser Arafat zu wiederholen. "Frustration, it seems, has led Abbas to reveal his true colors. In recent years, he’s accused Israeli rabbis of supporting the poisoning of Palestinian water wells, claimed Jews had 'fabricated' history, and insisted he would 'never recognize the Jewishness of the state of Israel.' This dalliance with anti-Semitism brings to mind his controversial PhD thesis, which downplayed the number of victims of the Holocaust and suggested a link between Zionism and Nazism. Though he later backtracked on the claims in his thesis, his recent diatribes call into question his sincerity. Abbas — the man who became president on the pledge to finally make a deal with the Israelis through public diplomacy and nonviolence — has morphed into Arafat, the very figure he pledged not to become. It’s a remarkable fall from grace for a leader who started with such potential." Weiter...


2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Frankfurter Rundschau vom 21.01.2018

"Ankaras gefährlicher Olivenzweig"

http://www.fr.de/politik/tuerkei-ankaras-gefaehrlicher-olivenzweig-a-1430919

Mit dem Ziel eine 30 Kilometer breite "Sicherheitszone an der Grenze zur Türkei zu schaffen, hat die Türkei ihre "Operation Olivenzweig" gestartet, berichtet die Frankfurter Rundschau. Noch sei unklar, ob auch türkische Bodentruppen an der Operation beteiligt waren, so die Zeitung. "Während die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu gegen Sonntagmittag entsprechende Bilder vom Einmarsch publizierte, widersprachen Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Meldung. Die mit den USA verbündete YPG-Miliz ist das Ziel der Türken, die die YPG als 'Terrorarmee' bezeichnet, weil sie ein Ableger der kurdischen Arbeiterpartei PKK ist." Weiter...


Spiegel Online vom 22.01.2018

"US-Regierung irritiert über türkische Syrien-Operation"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-besorgt-ueber-tuerkische-angriffe-auf-kurdenmilz-a-11890
96.html

Die Operation Olivenzweig schaffe einen Interessenkonflikt zwischen zwei Nato-Staaten, konstatiert Spiegel Online. "Die Türkei geht gegen Kurden vor, die von den USA unterstützt werden. Nach dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien warnt Washington: Haltet euch zurück." Weiter...


Süddeutsche Zeitung vom 22.01.2018

"Mike Pence auf Mission Schadensbegrenzung"

http://www.sueddeutsche.de/politik/nahost-mission-schadensbegrenzung-1.3834767

Alexandra Föderl-Schmid und Paul-Anton Krüger berichten über die Nahost-Reise von US-Vizepräsident Michael Pence, der sich für die Jerusalem-Entscheidung Donald Trumps vor den Arabischen Staaten rechtfertigen müsse. "US-Vizepräsident Michael Pence hätte schon Anfang Dezember in den Nahen Osten reisen sollen, doch dann machte sein Chef mit einer Ankündigung die Pläne zunichte: Donald Trump sagte, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Die Palästinenser wollen Pence, einen maßgeblichen Verfechter der Entscheidung, bis heute nicht sehen. Aber auch für Amerikas arabische Verbündete wäre der Besuch heikel geworden. Nun holt Pence die Reise nach, in abgespeckter Form und um Schadensbegrenzung bemüht. Doch ob das ausreicht, um Friedensgespräche zu initiieren und dem 'ultimativen Deal' zwischen Israel und den Palästinensern näher zu kommen, von dem Trump zu reden pflegt, ist fraglich." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung vom 11.01.2018

"Proteste in Iran"

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/262759/proteste-in-iran

Hintergrund Aktuell berichtet über die Proteste im Iran und ordnet sie ein. "Seit Ende Dezember protestieren Menschen in Iran. Zunächst gingen sie vor allem gegen Armut, Arbeitslosigkeit und die schlechte Versorgungslage auf die Straße. Doch längst richtet sich die Unzufriedenheit gegen das politische System und seine religiöse Ordnung." Weiter...


3. Bündnisse und internationale Diplomatie

NBC News vom 18.01.2018

"Russia, Iran open their arms as Turkey loses patience with U.S."

https://www.nbcnews.com/news/world/russia-iran-open-their-arms-turkey-loses-patience-u-s-n838686

Das Verhältnis zwischen den beiden NATO-Partnern Türkei und USA sei durch die türkische Offensive gegen kurdische Milizen in Syrien auf einem neuen Tiefpunkt angelangt, schreibt F. Brinley Bruton. Einigen Experten zufolge fühle sich die Türkei zunehmend verraten. "Fadi Hakura, a Turkey specialist at Chatham House, a London-based think tank, said that there was still a 'serious cognitive dissonance' between Turkish and American officials. He compared the situation with the Kurds in Syria and southern Turkey to a hypothetical 'violent separatist Mexican movement' on America's southern border gaining traction among Hispanics in the United States. (...) The only way to bring Ankara back into the U.S. and NATO orbit was for Washington to fully understand why the Kurds are seen to pose an existential threat to Turkey and understand the impact the Syrian war was having on the country, according to Hakura. 'The United States is thousands of miles away from Syria whereas Turkey is on the border,' he said. 'Syria is not a foreign policy for Turkey — it constitutes domestic policy.'” Weiter...


Guardian vom 21.01.2018

"Recep Tayyip Erdoğan's risky gamble could quickly turn sour"

https://www.theguardian.com/world/2018/jan/21/recep-tayyip-erdogan-kurds-syria-risky-gamble-could-quickly
-turn-sour

Simon Tisdall macht darauf aufmerksam, dass sich die Türkei mit ihrer Syrienoffensive auch über die Einwände Russlands hinweggesetzt habe. Präsident Erdogan habe sich für ein hochriskantes Manöver entschieden, bei dem er von keiner einzigen Großmacht unterstützt werde. "Russia has pulled back its ground forces to prevent accidental clashes. But it still controls the airspace over Afrin and could step in at any time. Assad is furious with Erdoğan, and so too, presumably, are his puppet-masters in Iran. Damascus has threatened to hit back militarily – especially if Erdoğan pursues his threat to advance east towards Manbij, another Kurdish stronghold. All three – Iran, Assad and Russia – would rather have the Kurds controlling swaths of northern Syria than Isis, similar Salafist groups or US-backed, anti-regime rebels such as the FSA. They are meanwhile promoting their own self-serving plans for a post-war settlement. Erdoğan’s maverick behaviour could jeopardise that." Weiter...


The Moscow Times vom 22.01.2018

"Russia Denies it Violates the INF Treaty. OK, Show It"

https://themoscowtimes.com/articles/russia-denies-it-violates-the-inf-treaty-ok-show-it-op-ed-60200

Steven Pifer schreibt, dass der aktuelle Streit um den INF-Vertrag zwischen den USA und Russland durch die Entwicklung des russischen Marschflugkörpers 9M729 ausgelöst worden sei. Nach Ansicht der USA verletze diese Rakete durch ihre Reichweite den Vertrag, was Russland vehement abstreite. Pifer empfiehlt, die Frage durch eine Inspektion zu klären. "Russian and U.S. officials could use the Special Verification Commission established by the INF Treaty to work out procedures for Russia to exhibit a 9M729 to U.S. technical experts. The relevant question is how far the missile can fly. One key factor, for example, would be the size of the missile’s fuel tank(s). The experts could design ways to protect sensitive information unrelated to the missile’s range. (...) An exhibition of the 9M729 missile offers a possible way out of the current compliance impasse. If the missile has a range of less than 500 kilometers, an exhibit could allow the Russians to show that and make their case. Of course, if its range exceeds 500 kilometers, all 9M729s would have to be destroyed if Russia wished to return to full compliance with the INF Treaty. Something similar to an exhibit could also help resolve the most serious Russian charge of U.S. non-compliance with the INF Treaty." Weiter...


4. Militär und bewaffnete Konflikte

The Washington Post vom 21.01.2018

"Up to 1,000 more U.S. troops could be headed to Afghanistan this spring"

https://www.washingtonpost.com/world/national-security/up-to-1000-more-us-troops-could-be-headed-to-afgha
nistan-this-spring/2018/01/21/153930b6-fd1b-11e7-a46b-a3614530bd87_story.html?utm_term=.2bbfe306559f

Das US-Militär plant der Washington Post zufolge die Entsendung von bis zu tausend zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan. "The U.S. Army is readying plans that could increase the total force in Afghanistan by as many as 1,000 U.S. troops this spring beyond the 14,000 already in the country, senior military officials said. Defense Secretary Jim Mattis has not signed off on the proposals for the new forces, which are part of a broader strategy to bolster Afghan forces so that they can pound the Taliban during the upcoming fighting season. The possible increases have the support of the Army’s senior leadership, which has been working to determine the mix of troops required to execute a strategy centered on a new combat formation. The discussions at the Pentagon underscore the complex task the U.S. military faces as it prepares to deploy newly created combat advisory teams to some of the most violent, remote and heavily contested areas of Afghanistan." Weiter...


5. NSA / Überwachung / Big Data

Bundeszentrale für politische Bildung vom 15.01.2018

"Vor 20 Jahren: Grundgesetzänderung für den 'großen Lauschangriff'"

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/262861/lauschangriff

Die Bundeszentrale für politische Bildung erinnert an die am 16. Januar 1998 beschlossene Änderung des Grundgesetzes durch den deutschen Bundestag. "Die Debatten waren hitzig: Mit der akustischen Wohnraumüberwachung – dem sogenannten großen Lauschangriff – könne die Polizei effektiver gegen organisiertes Verbrechen vorgehen, hofften Innenpolitiker. Gegner fürchteten, Grundrechte würden dadurch beschnitten. Am 16. Januar 1998 beschloss der Bundestag eine Änderung des Grundgesetzes." Weiter...


6. Wissenschaft und Forschung

The National Interest vom 21.01.2018

"Wanna Conquer Some Territory? This New Study Can Show You How to Do It."

http://nationalinterest.org/blog/the-buzz/wanna-conquer-some-territory-new-study-can-show-you-how-do-2414
8

Eine neue Oxford Studie unter der Leitung von Daniel Altman hat untersucht, auf welche Weise Staaten in den letzten hundert Jahren erfolgreich neues Territorium erobert haben. Zachary Keck schreibt in seinem Kommentar, dass dies weniger durch offene Gewalt, sondern am häufigsten durch die schnelle Schaffung von Tatsachen ("fait accompli") gelungen sei. "'From 1918 to 2016, 112 land grabs seized territory by fait accompli, with Crimea being the most recent. In that same span, only thirteen publicly declared coercive threats elicited cessions of territory,' Altman writes. These numbers are slightly misleading, however. For starters, there were only eighty-four distinct cases of a fait accompli during this time. Altman reports 112 of them because in twenty-eight cases the target of the attack tried to immediately retake the land, which he counts as twenty-eight separate land grabs. Moreover, his database does not include times when states conquered others through brute force — such as when Iraq invaded Kuwait in 1990. Still, the results point to a definitive trend as coercion has becoming an increasingly uncommon strategy for conquering new land, while instances of fait accompli are on the rise. 'From 1945 onward, coercive threats have only resulted in territorial acquisition twice, as compared to eighty-two land grabs in this period,' Altman writes." Weiter...


9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Tageszeitung vom 22.01.2018

"Arisches Blut.mp3"

http://www.taz.de/Reservistenverband-und-rechte-Umtriebe/!5475898/

Warum wird ein Mitarbeiter des Reservistenverbands der Bundeswehr nicht entlassen, nachdem auf seiner Festplatte rechtsextreme Musik gefunden wurde, fragt Martin Kaul in der Tageszeitung. "Warum darf einer, der mutmaßlich Hunderte rechtsextremer Dateien besaß, weiter für den Reservistenverband arbeiten, neue Mitglieder anwerben, mit Waffen trainieren? Einem Verband, dessen Personal- und Verwaltungsaufgaben zu 100 Prozent vom Bund finanziert werden?" Weiter...


10. Ökonomie

Augen Geradeaus! vom 19.01.2018

"Keine Rüstungsexporte an Jemen-Kriegsparteien"

http://augengeradeaus.net/2018/01/regierungshandeln-exportstopp-fuer-saudis-und-andere-oder-einzelfallpru
efung/#more-29273

Thomas Wiegold dokumentiert die Aussagen von Regierungssprecher Seibert zur Handhabung von Rüstungsexportgenehmigungen durch die geschäftsführende Regierung. "Zur Präzisierung: Die Bundesregierung trifft bei Rüstungsexportgenehmigungen derzeit keine Entscheidung, die nicht mit dem Sondierungsergebnis in Einklang steht." Weiter...


Bloomberg vom 22.01.2018

"Why Markets Shrug Off Political Turmoil"

https://www.bloomberg.com/view/articles/2018-01-22/why-markets-shrug-off-political-turmoil

Die internationalen Märkte hätten in den vergangenen Jahren immer wieder erstaunlich ruhig auf politische Krisen und geopolitische Konflikte reagiert, schreibt Mohamed A. El-Erian. Dabei hätten sie regelmäßig die Warnungen politischer Experten vor einem Einbruch des globalen Wachstums o.ä. Konsequenzen ignoriert und damit recht behalten. "Some may be tempted to argue that pure luck could have played a role in the good market outcome. But there are too many incidents for this to be a compelling explanation. (...) Political scientists can rest easier in the knowledge that markets don’t necessarily know their business better, but -- rather -- benefit from a combination of a narrower focus, a favorable context and a deep belief in a strong backstop. Political scientists should take these factors more into account when seeking to translate their political/geopolitical insights into market calls. Meanwhile, rather than completely dismiss what these experts have to say, investors should realize that it’s a question of a balance, which could evolve over time." Weiter...


Middle East Online vom 19.01.2018

"US to overtake Saudi as world’s second crude oil producer"

http://www.middle-east-online.com/english/?id=86851

Die USA werden aufgrund ihres Schiefergas-Booms bald zum weltweit zweitgrößten Ölproduzenten aufsteigen, so die Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA). "The United States are set to overtake Saudi Arabia as the world's number two oil producer after Russia this year, as shale companies, attracted by rising prices, ramp up drilling, the International Energy Agency said on Friday. (...) A global supply glut pushed oil prices as low as $30 per barrel at the start of 2016. But producing nations -- both inside and outside the OPEC oil cartel -- struck a deal at the end of 2016 to cut back production and drive prices higher. (...) And since the United States is not a party to the deal, its shale production can continue uninhibited. 'US growth in 2017 beat all expectations ... as the shale industry bounced back, profiting from cost cuts, (and) stepped up drilling activity,' the IEA said." Weiter...


2.2. USA

RAND Corporation vom 21.01.2018

"Truth Decay"

https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR2314.html

Die RAND Corporation hat sich in einer neuen Studie mit dem Bedeutungsverlust von Fakten und Analysen im öffentlichen Diskurs in den USA beschäftigt. Die untersuchte Entwicklung hat demnach keineswegs erst mit Trump begonnen, sondern ist bereits seit 20 Jahren zu beobachten. "Over the past two decades, national political and civil discourse in the United States has been characterized by 'Truth Decay,' defined as a set of four interrelated trends: an increasing disagreement about facts and analytical interpretations of facts and data; a blurring of the line between opinion and fact; an increase in the relative volume, and resulting influence, of opinion and personal experience over fact; and lowered trust in formerly respected sources of factual information. These trends have many causes, but this report focuses on four: characteristics of human cognitive processing, such as cognitive bias; changes in the information system, including social media and the 24-hour news cycle; competing demands on the education system that diminish time spent on media literacy and critical thinking; and polarization, both political and demographic. The most damaging consequences of Truth Decay include the erosion of civil discourse, political paralysis, alienation and disengagement of individuals from political and civic institutions, and uncertainty over national policy." Weiter...



Diese Liste wird an jedem Tag unter der Woche ergänzt. Wenn Sie weitere Texte im Internet finden, auf die wir in unseren verschiedenen Rubriken noch nicht hingewiesen haben und die für andere Nutzer interessant sein könnten, bitten wir um einen Hinweis entweder an: schilling@bpb.de oder an presseschau@buero-fuer-neues-denken.de

Im Archiv finden Sie alle Texte, die seit 2001 gesammelt wurden. Das Archiv enthält auch Links, die nicht mehr funktionieren oder auf Texte verweisen, die nicht mehr frei erreichbar sind. Wir haben uns der Vollständigkeit wegen entschlossen, alle Links im Archiv zu halten.

Diese Linksammlung stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar, d.h. die Aufnahme in die Liste bedeutet nicht, dass die bpb mit den Meinungen auf den jeweiligen Websites übereinstimmt. Ziel dieser täglichen Übersicht ist es vielmehr, eine Orientierung über die Bandbreite der internationalen Diskussionen und Positionen zu den Folgen des 11.9. und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft mit zu ermöglichen.


Redaktion

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau. Weiter... 

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen. Weiter... 

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter... 

Publikationen zum Thema

Coverbild Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert

Die internationale Sicherheit ist fragil und bedroht. Wie können und müssen demokratische Systeme ...

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

WeiterZurück

Zum Shop