US-Soldaten in Afghanistan

4.4 Aghanistan

The Diplomat (20.04.2014)

http://thediplomat.com/2014/04/why-a-regional-security-force-will
-not-work-in-afghanistan/

"Why a Regional Security Force Will Not Work in Afghanistan"
Arwin Rahi glaubt nicht, dass sich der Vorschlag des Einsatzes einer neuen regional besetzten multinationalen Einsatztruppe zur Stabilisierung Afghanistans umsetzen ließe. China würde keine Soldaten entsenden, der Einsatz indischer, pakistanischer oder iranischer Truppen sei aus unterschiedlichen politischen Gründen ebenso undenkbar, so Rahi. "Other countries in the region that could conceivably contribute troops are the Muslim countries from the Middle East: Saudi Arabia, the U.A.E. and Egypt, for instance. Yet these countries are very unlikely to join any MN-RSF in Afghanistan because their public sympathizes with the Afghan insurgents. Middle Eastern countries would not want to gamble on sending troops to Afghanistan. Particularly at a time when they still trying to get past the Arab Spring, fighting insurgents with whom their publics sympathize would be tremendously unappetizing. (...) With the infeasibility of an MN-RSF, Afghanistan should ink the BSA with the U.S. with haste sufficient to allow the U.S. to maintain a presence beyond the end of this year." Weiter...


Global Post (19.04.2014)

http://www.globalpost.com/dispatch/news/war/afghanistan-war/14041
6/afghanistan-troop-withdrawal-retrograde-operation

"This is what it takes to pack up the US war in Afghanistan"
Sarah Dougherty mit einem Überblick über die enorme logistische Dimension des bevorstehenden Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan. "For size and complexity, think of something in between D-Day and the moon landing." Weiter...


Zenith (14.04.2014)

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik//artikel/warten-auf-de
n-sieger-004078/

"Warten auf den Sieger"
In seinem "Wahltagebuch Afghanistan" berichtet Martin Gerner über die laufende Auszählung der afghanischen Präsidentschaftswahlen und erste sich abzeichnende Trends. "Es ist interessant zu beobachten, dass sich die drei am weitesten mediatisierten Kandidaten alle bereits für eine weitere 'wichtige Rolle' des scheidenden Präsidenten an einer neuen Regierung ausgesprochen haben. Nichts beweist deutlicher, dass Hamid Karzai lange Zeit und gerne von westlichen Medien als 'lame duck', also lahme Ente, im Kabuler Präsidentenpalast beschrieben, tatsächlich noch über viel Einfluss verfügt. Wenn seine möglichen Nachfolger ihm nun bescheinigen, ihn auch künftig in Fragen der Innen- wie Außenpolitik zu konsultieren – und so lesen sich ihre Aussagen – dann wirft dies die Frage auf, wie viel Neuanfang es wirklich geben wird am Hindukusch." Weiter...


Global Post (13.04.2014)

http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/asia-pacific/afgh
anistan/140413/afghan-election-runoff-possible-votes-counted

"Afghan election love fest is officially over"
Eine Woche nach den afghanischen Präsidentschaftswahlen zeichne sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kandidaten Abdullah Abdullah und Ashraf Ghani Ahmadzai ab, berichtet Jean MacKenzie. Die Wahlen seien keineswegs so friedlich gewesen, wie zunächst angenommen. "The elections were held on April 5, in what was hailed as a great victory for Afghan democracy. (...) But within days cracks were starting to appear in the joyful narrative. The Independent Electoral Complaints Commission (IECC) said that it had received more than 3,000 allegations of fraud, which could lead to the invalidation of thousands of votes. Violence on election day was far greater than had previously been reported. Given Afghanistan’s lack of infrastructure and the remote location of many polling centers, it took days for news to trickle in. While initial assessments pegged the level of violence as low, by week’s end analysts were saying that the 2014 ballot was, in fact, more violent than previous ballots." Weiter...


Washington Post (09.04.2014)

http://www.washingtonpost.com/world/a-rising-number-of-children-a
re-dying-from-us-explosives-littering-afghan-land/2014/04/09/dea7
09ae-b900-11e3-9a05-c739f29ccb08_story.html

"A rising number of children are dying from U.S. explosives littering Afghan land"
Das US-Militär werde nach seinem Abzug aus Afghanistan ein "tödliches Erbe" aus nicht explodierten Granaten, Raketen und Mörsergeschossen hinterlassen, schreibt Kevin Sieff. Dutzende Kinder seien auf den oft nur schlecht markierten Schießplätzen der US-Truppen bereits heute getötet worden. "Casualties are likely to increase sharply; the U.S. military has removed the munitions from only 3 percent of the territory covered by its sprawling ranges, officials said. Clearing the rest of the contaminated land — which in total is twice as big as New York City — could take two to five years. U.S. military officials say they intend to clean up the ranges. But because of a lack of planning, officials say, funding has not yet been approved for the monumental effort, which is expected to cost $250 million." Weiter...


Zenith (06.04.2014)

http://www.zenithonline.de/deutsch/politik//artikel/das-glas-ist-
halb-voll-004067/

"Das Glas ist halb voll"
Martin Gerner sieht in seinem "Wahltagebuch Afghanistan" in den Präsidentschaftswahlen eine "auf beeindruckende Weise friedliche Botschaft der afghanischen Wähler an ihre Führer". "Das afghanische Volk hat seine Aufgabe erst einmal erfüllt. Es hat auf beeindruckende Weise eine friedliche Botschaft gesendet an ihre Führer und an die Welt. Eine Absage auch an die Taliban, die vielleicht die eigentlichen Verlierer des Tages sind. Eine Garantie, dass ein möglicher zweiter Wahlgang und die spätere Regierungsbildung friedlich verlaufen, ist dies wohlgemerkt noch nicht. Das Glas ist halb voll. Viel wird nun davon abhängen, inwiefern die möglichen Wahlverlierer ihre Niederlage akzeptieren und dem Machtwechsel tatsächlich das Attribut demokratisch verleihen." Weiter...


NBC News (07.04.2014)

http://www.nbcnews.com/storyline/afghanistan-election/afghanistan
s-new-middle-class-could-be-key-stability-n73876

"Afghanistan's New Middle Class Could Be Key to Stability"
Carlo Angerer macht nach den afghanischen Präsidentschaftswahlen darauf aufmerksam, dass in Afghanistan eine bisher noch recht kleine Mittelschicht entstanden sei, die in den kommenden Jahren entscheidend zur Stabilisierung des Landes beitragen könnte. "It is still a small slice of the population, and concentrated in the country's major cities. But once foreign troops and foreign aid leave the country, this middle class could become the force of stability in the troubled country, the force to reject the extremists. Many challenges exist, from terrorism to corruption, but these young people are optimistic. 'I really don't see that the youth who have seen the benefits of education, of ethnic diversity, globalization, traveled around the world, are willing to put an AK47 or an RPG on their shoulder and fight for the warlords,' said Lotfullah Najafizada, news director of Tolo." Weiter...


Zeit Online (05.04.2014)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-04/fs-afghanistan-wahlen

"Mit den Wahlzetteln durch die Berge"
Zeit Online mit einer Bilderserie zu den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan. Weiter...


New York Times (03.04.2014)

http://www.nytimes.com/2014/04/04/world/asia/karzais-intent-to-ke
ep-his-sway-after-term-ends.html?emc=edit_th_20140404&nl=todayshe
adlines&nlid=20179534&_r=0

"Karzai Is Trying to Keep His Sway After Term Ends"
Der scheidende afghanische Präsident Hamid Karzai habe offenbar nicht vor, sich nach den Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Samstag aus dem politischen Leben zurückzuziehen, berichtet Matthew Rosenberg aus Kabul. "It may be well into June before that second vote can be held, and Mr. Karzai will remain president in the meantime. Few who know Mr. Karzai personally, including some of his critics, see a naked power grab in the president’s maneuvering. They say Mr. Karzai is driven by a deep-seated belief that he is Afghanistan’s indispensable man, uniquely suited to guide the country through the tumultuous years of transition ahead. That starts with the election, but Mr. Karzai’s ultimate aim, the officials say, is to retain influence with the new Afghan administration." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (05.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/wahl-in-afghanis
tan-waehler-trotzen-den-taliban-12881533.html

"Wir haben nicht so viele Menschen erwartet"
Die hohe Wahlbeteiligung bei den afghanischen Präsidentschaftswahlen nähre den Verdacht, dass es sich abermals um eine Manipulation handeln könnte, berichtet Friederike Böge in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Die hohe Wahlbeteiligung hat die Behörden offenbar überrascht. An vielen Orten gingen im Laufe des Tages die Stimmzettel aus, wie der Chef der Wahlkommission (IEC), Ahmad Yousaf Nuristani, bestätigte. 'Wir haben nicht so viele Menschen erwartet', sagte er. Sprecher mehrerer Kandidaten äußerten aber den Verdacht, dass durch den Mangel an Stimmzetteln in ihren Hochburgen das Abstimmungsergebnis zu ihren Ungunsten manipuliert werden sollte." Weiter...


Standard (03.04.2014)

http://derstandard.at/1395364074998/Die-Afghanen-waehlen-unter-Le
bensgefahr

"Die Afghanen wählen unter Lebensgefahr"
Christine Möllhoff über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Afghanistan. "Millionen 'Geisterwähler', blutige Anschläge und schmutzige Deals hinter den Kulissen: Entscheidung um Nachfolge von Präsident Karsai geht in erste Runde" Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung (18.03.2014)

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konfli
kte/155323/afghanistan

"Dossier Innerstaatliche Konflikte - Afghanistan"
Die Bundeszentrale für politische Bildung verweist aus aktuellem Anlass auf ihr Konfliktporträt Afghanistan. "Bis Ende 2014 will die internationale Gemeinschaft alle ausländischen Kampftruppen aus Afghanistan abziehen. Der Konflikt im Land hält aber an, mit hoher Intensität. Politische Lösungsversuche stagnieren seit 2012. Soziale Probleme haben sich weiter verschärft." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (01.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wahl-in-afghanistan-kr
iegsfuersten-auf-stimmenfang-12872924.html

"Kriegsfürsten auf Stimmenfang"
Wird die afghanische Präsidentenwahl zu mehr Stabilität oder zum Absturz ins Chaos führen, fragt Friederike Böke. "Der Tod eines der Kandidaten ist das 'worst case scenario' westlicher Diplomaten in Kabul. Verschwörungstheorien würden die Massen auf die Straße treiben, die Wahlen müssten verschoben werden, und die Unterzeichnung der Sicherheitsabkommen mit den Vereinigten Staaten und der Nato wäre dann zeitlich nicht mehr möglich. Der Grat, auf dem sich Afghanistan in diesen Tagen bewegt, ist so schmal wie die Straße auf dem Salang-Pass. Zwischen historischer Wende und Absturz ins Chaos ist alles denkbar." Weiter...


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