US-Soldaten in Afghanistan

8. Fundamentalismus und Extremismus

Süddeutsche Zeitung (27.09.2014)

http://www.sueddeutsche.de/bayern/salafisten-szene-terror-aus-bay
ern-1.2148163

"Terror aus Bayern"
Sarah Kanning und Wolfgang Wittl über den Vormarsch der salafistischen Bewegung in Bayern. "Keine andere islamistische Bewegung in Bayern wächst so stark wie der Salafismus - und keine ist schwerer zu greifen. 80 Kämpfer könnten in den vergangenen Monaten nach Syrien gereist sein. Mit dem Verfassungsschutz spielen die Aktivisten Katz und Maus." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung (08.09.2014)

http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/191096/lin
ksextremismus-analytische-kategorie-oder-politisches-schlagwort

"Linksextremismus – analytische Kategorie oder politisches Schlagwort?"
"Dient der Extremismusbegriff der 'Definitionsherrschaft über die zentralen Standards einer Gesellschaftsordnung'" , fragt Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber im Dossier Linksextremismus der Bundeszentrale für politische Bildung. "In den 1980er Jahren bildete sich ein systematisch entwickeltes Verständnis von Extremismus in den Politikwissenschaften heraus, das bis heute umstritten ist. Dient der Extremismusbegriff der 'Definitionsherrschaft über die zentralen Standards einer Gesellschaftsordnung'?" Weiter...


New York Times (25.09.2014)

http://www.nytimes.com/2014/09/25/world/middleeast/isis-abu-bakr-
baghdadi-caliph-wahhabi.html?emc=edit_th_20140925&nl=todaysheadli
nes&nlid=20179534

"ISIS’ Harsh Brand of Islam Is Rooted in Austere Saudi Creed"
Die Wurzeln der extremistischen Überzeugungen der Anhänger des Islamischen Staats seien in Saudi-Arabien zu finden, schreibt David D. Kirkpatrick. "Caliph Ibrahim, the leader of the Islamic State, appeared to come out of nowhere when he matter-of-factly proclaimed himself the ruler of all Muslims in the middle of an otherwise typical Ramadan sermon. (...) His ruthless creed, though, has clear roots in the 18th-century Arabian Peninsula. It was there that the Saud clan formed an alliance with the puritanical scholar Muhammed ibn Abd al-Wahhab. And as they conquered the warring tribes of the desert, his austere interpretation of Islam became the foundation of the Saudi state. Much to Saudi Arabia’s embarrassment, the same thought has now been revived by the caliph, better known as Abu Bakr al-Baghdadi, as the foundation of the Islamic State. 'It is a kind of untamed Wahhabism,' said Bernard Haykel, a scholar at Princeton. 'Wahhabism is the closest religious cognate.'" Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung (11.09.2014)

http://www.bpb.de/dialog/191274/von-der-schwierigkeit-parteien-re
chts-der-mitte-einzuordnen

"Von der Schwierigkeit, Parteien rechts der Mitte einzuordnen"
"In den Medien werden zur Beschreibung rechter Parteien deutlich mehr Adjektive verwendet als in der Wissenschaft", stellt die Politikwissenschaftlerin Tanja Wolf im Interview mit Matthias Klein fest. "Auch in der Wissenschaft ist die exakte Bedeutung und Abgrenzung dieser Begriffe umstritten. Allerdings bemühen sich Wissenschaftler in der Regel um eine klare Abgrenzung der Begriffe. Und sie verwenden üblicherweise lediglich zwei – maximal drei – verschiedene Bezeichnungen für rechte Parteien. Leider sind dies nicht immer dieselben. Ein Beispiel: Richard Stöss unterscheidet zwischen Rechtskonservatismus, Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus, während Lars Rensmann nur zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus differenziert. Das heißt: Sowohl Wissenschaftler als auch Journalisten haben offenbar Probleme, Parteien rechts der Mitte differenziert einzuordnen." Weiter...


Profil (17.09.2014)

http://www.profil.at/articles/1438/980/377972/pop-dschihadisten-w
ie-jugendliche-is-terror

"Pop-Dschihadisten: Wie radikalisierte Jugendliche dem IS-Terror verfallen"
In Deutschland und Österreich wird die Rekrutierung neuer Anhänger für den Islamischen Staat nicht zuletzt mit Hilfe sozialer Netzwerke wie Facebook betrieben. Christa Zöchling stellt zwei Dschihadisten vor, die bereits eine Art "Kultstatus" erworben hätten. "Auf Facebook & Co gerät eine radikalisierte Jugend außer Rand und Band. Ein Österreicher und ein deutscher Gangsta-Rapper haben sich zu Chefpropagandisten für den IS-Terror aufgeschwungen." Weiter...


Tageszeitung (15.09.2014)

http://www.taz.de/Prozess-gegen-deutschen-IS-Anhaenger/!145945/

"Der Islamist aus der B-Jugend"
Sabine am Orde berichtet über den Beginn des Prozesses gegen Kreshnik B. aus Bad Homburg, der der Anklage zufolge in Syrien für den Islamischen Staat kämpfen wollte. "Warum Kreshnik B. nach Deutschland zurückgekommen ist, ist bislang nicht bekannt. Die Sicherheitsbehörden befürchten, dass von Rückkehrern wie ihm eine große Gefahr ausgeht. Sie könnten Anschläge in Deutschland verüben. Konkrete Hinweise auf solche Terrorakte aber gibt es bislang nicht. Nach Einschätzung seines Anwalts passt dies nicht zu Kreshnik B. 'Er ist aus Syrien enttäuscht und traumatisiert zurückgekommen', sagte Günal der taz. 'Er hat dort viel schreckliches Leid gesehen und erlebt.'" Weiter...


Tagesspiegel (12.09.2014)

http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-neue-antisemitismus-in-euro
pa-aufstand-und-anstand-nie-wieder-judenhass/v_print/10688916.htm
l?p=

"Aufstand und Anstand: Nie wieder Judenhass!"
Peter von Becker warnt angesichts der vom Zentralrat der Juden in Deutschland organisierten großen Demonstration gegen Antisemitismus in Berlin vor einem unangebrachten "Alarmismus". "(...) zum obszönen Geschrei einiger weniger zumeist arabisch stämmiger Berliner Demonstranten, die etwas von 'feigen Judenschweinen' gegrölt und 'Hamas' auf 'Juden ins Gas' gereimt haben, ist schon alles gesagt worden. Von allen maßgeblichen Politikern, Publizisten und Polizisten. Mit aller Empörung. Warum aber glaubt der Zentralrat so sehr betonen zu müssen: 'Wir sind da! Und wir bleiben da!' Es klingt, als säßen (sonst) viele deutsche Juden schon wieder auf ihren gepackten Koffern. (...) Hitler ist tot und kein Wiedergänger, Berlin ist nicht Weimar, das Europa der EU ist nicht das Europa von 1914 oder 1938/39, auch Putin ist kein Stalin (ein Superantisemit), die Mentalitäten, die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen sind andere." Weiter...


Frankfurter Rundschau (10.09.2014)

http://www.fr-online.de/meinung/salafisten-propheten-der-angst,14
72602,28371794.html

"Propheten der Angst"
Wer im Kampf gegen die Fundamentalisten einfachen Angstreflexen folge, löse das Problem nicht, schreibt Nadja Erb angesichts der Wirkung, die gerade einmal 6.000 Salafisten (von vier Millionen Muslimen in Deutschland) auf die deutsche Gesellschaft hätten. "Es ist verlockend, diesen Angstreflexen nachzugeben. Doch eine aufgeklärte, demokratische Gesellschaft darf genau das nicht tun, sondern muss vielmehr die Ursachen der Angst bekämpfen. Das ist keine Kuschel-Pädagogik aus der Multi-Kulti-WG, die vor der Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten die Augen verschließt, weil sie nicht in ihr Weltbild passt. Es ist der einzige Weg, Fremdenhass und Intoleranz dauerhaft die Stirn zu bieten." Weiter...


Frankfurter Rundschau (08.09.2014)

http://www.fr-online.de/politik/interview--islam-ist-nicht-das-pr
oblem-,1472596,28352156.html

"Islam ist nicht das Problem"
Steven Geyer im Gespräch mit dem Islamismusexperten Jochen Müller über die Ursachen der Radikalisierung junger Muslime. "Die Religion ist in diesen Fällen nur das Vehikel, die Legitimation für provokantes Verhalten – wozu ich den Konsum salafistischer Propaganda-Videos erst mal zähle. Mit Religion oder Tradition, wie sie die Eltern vermitteln, hat das nichts zu tun. Die Provokation richtet sich gegen die eigenen Eltern wie gegen die ganze Gesellschaft. Denn natürlich erkennen die jungen Muslime, die Gewaltvideos verbreiten, das als ultimative Form von Protest, Rebellion und Aggression gegenüber der Welt, mit der sie unzufrieden sind." Weiter...


Zeit Online (08.09.2014)

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-09/salafisten-
scharia-polizei-wuppertal-islamisten

"Gefährliche Tugendwächter"
Frank Jansen mit Hintergrundinformationen zur salafistischen Szene in Deutschland, die derzeit mit der sogenannten "Scharia-Polizei" erneut die Aufmerksamkeit auf sich zieht. "Eine selbst ernannte 'Scharia-Polizei' in Wuppertal löst Empörung aus. Sie rekrutiert sich aus Salafisten. Doch wie groß ist das Problem mit dieser Gruppe von Islamisten?" Weiter...


Redaktion

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau. Weiter... 

Sicherheitspolitische Presseschau – die Ausgaben der letzten Tage

Ausgabe vom 01.10.2014
Ausgabe vom 30.09.2014
Ausgabe vom 29.09.2014
Ausgabe vom 28.09.2014
Ausgabe vom 25.09.2014
 

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen. Weiter... 

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2010 um 1,3 Prozent gestiegen - auf 1,6 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter...