Internationale Beziehungen I

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Nachdem im zweiten Weltkrieg das europäisch dominierte Staatensystem zusammengebrochen war, wurde das entstandene Vakuum von den beiden "Randmächten" USA und Sowjetunion gefüllt, die sich nach einer Phase der Isolation und der Konzentration auf innere Probleme seit Anfang der dreißiger Jahre intensiver in die internationalen Beziehungen zu mischen begannen. Beim Ost-West-Konflikt handelte es sich nicht nur um eine der bis dahin bekannten machtpolitischen Rivalitäten zweier Großmächte, sondern auch um einen fundamentalen Gegensatz zweier politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ideologischer Ordnungsvorstellungen.

Internationale Beziehungen I

Informationen zur politischen Bildung (Heft 245)

Zu diesem Heft

Die internationalen Beziehungen nach 1945 wurden weitgehend vom Ost-West-Konflikt beherrscht. Nachdem im Zweiten Weltkrieg das europäisch dominierte Staatensystem zusammengebrochen war, wurde das entstandene Vakuum von den beiden "Randmächten" USA und Sowjetunion gefüllt. Weiter...

Nach Abschluss der Konferenz von Jalta im Februar 1945 lassen sich die alliierten Staatschefs Winston Churchill (Großbritannien), Franklin D. Roosevelt (USA) und Josef Stalin (UdSSR) fotografieren.

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Der Beginn der Bipolarität

Bereits während des gemeinsamen Kampfes gegen das nationalsozialistische Deutschland zeigten sich die macht- und weltanschaulichen Gegensätze der Anti-Hitler-Koalition. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges zerbrach sie. Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto (undatiert!): Douglas C-54 Transportmaschine von US-Pilot Gail Halvorsen beim Anflug auf Berlin ("Luftbrücke"), im Vordergrund eine dem Flugzeug zugewandte Gruppe Kinder. Der Pilot, der bei seinen Flügen an kleine Taschentuch-Fallschirme gebundene Süßigkeiten abwarf, wurde auch der 'Candyman' genannt.

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Ursachen und Entstehung des Kalten Krieges

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges grenzten sich die Interessensphären der beiden Großmächte USA und Sowjetunion immer stärker von einander ab. Feindbilder und Konfrontation auf nahezu allen Gebieten bestimmten das Verhältnis zueinander. Weiter...

West-Berliner auf der rechten Seite sehen ostdeutsche Bauarbeiter eine Mauer in West-Berlin im August 1961 errichten. Die Berliner Mauer, gebaut mit Stacheldraht und Beton, war ein Symbol des Kalten Krieges, die Ost-und Westberlin trennte und verhinderte, dass Menschen den Osten von Deutschland verlassen konnten. Sie stand 28 Jahre lang als eine Trennungmauer zwischen den Sowjets und den Alliierten. Die Mauer wurde nach dem Zusammenbruch des Kommunismus im Jahr 1989 abgerissen.

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Zwang zur Koexistenz in den fünfziger Jahren

Nach Stalins Tod erkannte die Politik der beiden Blöcke zunehmend die gemeinsame Verantwortung für den Frieden in der Welt und den Nutzen einer "friedlichen Koexistenz" der Staaten beider Seiten. Weiter...

Das vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichte Schwarz-Weiß-Foto zeigt, wie sowjetische Raketen und zugehöriges Equipment am Marinehafen "Mariel" auf Kuba am 5. November 1962 eingeschifft werden.

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Vom Kalten Krieg zur Ära der Entspannung

Die Kuba-Krise 1962 schärfte das Bewusstsein für die Notwenigkeit einer umfassenden Entspannungspolitik zwischen Ost und West. Eine neue Ära in den internationalen Beziehungen wurde eingeleitet. Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Der west-deutsche Bundeskanzler Willy Brandt bei seinem berühmten Kniefall vor dem Denkmal für die Helden des Aufstandes im Warschauer Ghetto am 7. Dezember 1970. Der Geste, die in Westdeutschland für Kontroversen sorgte, wird von der Forschung mittlerweile eine wichtige Rolle bei der Entspannung zwischen den Blöcken zuerkannt.

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Entspannung und Neue Ostpolitik 1969-1975

Die SALT-Verhandlungen zwischen der USA und der Sowjetunion, die Neue Ostpolitik der Regierung Brandt sowie die KSZE charakterisieren die Entspannungspolitik der ersten Hälfte der siebziger Jahre. Weiter...

US-Präsident Ronald Reagan und der Generalsekräter der kommunistischen Partei der Sowjetunion Michail Gorbatschow bei einem Treffen in Genf, 1985.

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Krise und Neubeginn der Ost-West-Kooperation

Die Führungskrise der USA führte zu einer außenpolitischen Offensive der Sowjetunion. Washington beantwortete dies mit einer starken militärischen Aufrüstung. Mit Gorbatschows Machtantritt eröffneten sich neue Chancen für die Entspannungspolitik. Weiter...

Der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow (links) und US-Präsident George H. Bush (rechts) reichen sich auf dem Kreuzfahrtschiff Maxim Gorki vor Malta die Hände. Im Hintergrund Fotografen.

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Die demokratische Revolution in Osteuropa

Die neue sowjetische Osteuropa-Politik unter Gorbatschow ermutigte die demokratischen Reformbewegungen in Osteuropa. Dies führte letztendlich zum Zerfall des Sowjetimperiums und zur Einigung Deutschlands. Weiter...

Von links nach rechts, der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der kanadische Premierminister Stephen Harper, der russische Premierminister Dimitri Medwedew, US-Präsident George W. Bush, der japanische Ministerpräsident Yasuo Fukuda, der französische Präsident Nicolas Sarkozy, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister Gordon Brown, Präsident der Europäischen Union Jose Manuel Barroso, bei einem offiziellen Foto des G8-Gipfels am Badesee von Toyako auf der japanischen Nordinsel Hokkaido.

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Herausforderungen im 21. Jahrhundert

Der rapide Wandel der Weltpolitik zu Ende des letzten Jahrhunderts erfordert ihre Neugestaltung. Die Einbeziehung Russlands ist dabei eine zentrale Aufgabe der internationalen Beziehungen im 21. Jahrhundert. Weiter...

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Literaturhinweise

Sie wollen noch mehr wissen zum Thema Internationale Beziehungen? Hier finden Sie weiterführende Literaturhinweise. Weiter...

 
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