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Sowjetunion I: 1917-1953
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Der Sieg der Bolschewiki


5.8.2014
Mit der Oktoberrevolution 1917 beendeten die Bolschewiki das demokratische Experiment, um im nachfolgenden Bürgerkrieg ihre Macht zu behaupten. Sie wollten das russische Vielvölkerreich von seiner Rückständigkeit befreien und in eine moderne Industrienation verwandeln. Dabei galt ihnen die Arbeiterklasse als Trägerin des Fortschritts, während Adel, Bauern, Bourgeoisie und Kirche ein rücksichtsloser Kampf angesagt wurde.

Extreme Standesunterschiede, hier dargestellt in einem zeitgenössischen Holzschnitt (19. Jh.), und eine nahezu ausschließlich agrarisch orientierte Wirtschaft prägen das Zarenreich. Junge russische Intellektuelle kritisieren die Zustände und sympathisieren mit der Bauernschaft.Extreme Standesunterschiede, hier dargestellt in einem zeitgenössischen Holzschnitt (19. Jh.), und eine nahezu ausschließlich agrarisch orientierte Wirtschaft prägen das Zarenreich. Junge russische Intellektuelle kritisieren die Zustände und sympathisieren mit der Bauernschaft. (© akg/North Wind Picture Archives)

Zerfall eines europäischen Imperiums



Es gibt drei konkurrierende Meistererzählungen, also grundlegende Erzählstrukturen, zum Zusammenbruch des Zarenreichs: Erstens, dass es so rückständig war, dass es untergehen musste, zweitens, dass die Großen Reformen der 1860er-Jahre so radikal an den Idealen einer kleinen, westlich geprägten Elite ausgerichtet waren, dass das bäuerliche Russland daran unweigerlich zerbrach, und drittens, dass sich Russland seit Einführung der Duma, des russischen Parlaments, und der Verfassung 1905 sowie weiteren Agrarreformen zwar auf dem richtigen Weg befand, jedoch der Erste Weltkrieg den Reformprozess beendete.

Sozialstruktur

Ganz gleich ob die Geschichte des zarischen Russlands als zwangsläufiger Niedergang, als kultureller Zusammenprall von Elite und Bauernschaft oder als Erfolgsgeschichte mit abruptem Ende erzählt wird, ist man sich einig, dass das Zarenreich viele Gegensätze in sich vereinte: Es war ein agrarisch geprägtes Land, dessen Bevölkerung um 1900 zu rund 80 Prozent aus Bauern bestand. Sie waren im Zuge der Großen Reformen 1861 aus der Leibeigenschaft entlassen worden, waren damit aber nicht "frei", weil das Ackerland, das der Bauer über 49 Jahre hinweg abbezahlen sollte, kollektiv der Gemeinde gehörte und der Bauer seine Steuern in der Gemeinde zahlen musste.

Bevölkerungsentwicklung des Reiches bis 1914Bevölkerungsentwicklung des Reiches bis 1914 (© Hans-Heinrich Nolte, Kleine Geschichte Russlands, Philip Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 2003, S. 513)
Weil der Zar, wie alle europäischen Regierungen dieser Zeit, Angst vor einem entwurzelten "Lumpenproletariat" hatte, blieben die Bauern an die Scholle gebunden, bis 1906 Ministerpräsident Pjotr Stolypin (1862-1911) die Ablösezahlungen erließ und den Bauern das Recht gab, ihr Land zu verkaufen und in die Stadt zu ziehen. Die Industrialisierung Russlands war daher vor 1906 stark von Wanderarbeitern geprägt, die zur Feldarbeit in ihr Dorf pendelten und dessen derbe Kultur sie umgekehrt in die Städte trugen. Man geht davon aus, dass 1913 der Anteil der Industriearbeiter an der Gesamtbevölkerung von 181 Millionen 3,3 Prozent (6,1 Millionen) betrug.

Die Großen Reformen brachten nicht nur die "Bauernbefreiung", sondern mit der Justizreform 1864 auch die Gewaltenteilung nach Russland. Bauern hatten nun ebenfalls die Möglichkeit, ihre Interessen vor Gericht zu erstreiten. Allerdings ist bis heute in der Forschung heftig umstritten, ob die Mehrheit der Bauern davon Gebrauch machte und inwieweit sie das neue Rechtsverfahren überhaupt verstanden und ihr Gewohnheitsrecht dafür aufgaben.

Weitere große Reformen waren die Einführung von Selbstverwaltungsinstitutionen für die Gouvernements (Verwaltungsbezirke) 1864 und für die Städte 1870. Die Entwicklung der russischen Städte war bis dahin anders als in West- und Mitteleuropa verlaufen. Zum einen gab es kein mittelalterliches Stadtrecht, das eine Selbstverwaltung der Bürgerschaft ermöglichte, zum anderen hatten die Moskauer Großfürsten mit der Unterwerfung der russischen Fürstentümer im 15. Jahrhundert dafür gesorgt, dass alle selbstständigen Strukturen zerstört wurden. Daher entwickelten sich neben den zwei Hauptstädten Moskau und St. Petersburg (Regierungssitz 1710-1918) alle anderen Städte nur in Abhängigkeit vom Hof als Verwaltungs-, Garnisons- oder Handelsplätze. Da es keine freien Städter gab und sich ein Bürgertum erst sehr spät und nur spärlich herausbildete, streiten Historikerinnen und Historiker bis heute, ob von einem "Bürgertum" als eigener, einflussreicher Gruppe überhaupt die Rede sein kann. Allerdings gab es um 1900 nicht nur in den beiden Metropolen Kaufleute, Unternehmer und Juristen, Ärzte, Professoren und Lehrer, kleinere Händler, Angestellte und Handwerker, die sich in Vereinen organisierten, sich um das Arbeiterwohl sorgten, als Mäzene auftraten, Theater und Kaffeehäuser besuchten, Zeitungen lasen und einen Lebensstil pflegten, der sich kaum von dem in London, Paris oder Berlin unterschied.

Anstelle der Bürgerinnen und Bürger trat in Russland eine andere Gruppe: die "Rasnotschinzen" (russ.; Verschiedenrangige) – meist Söhne von Geistlichen und verarmte Adelige, die in keinen Stand passten und die Grundlage der Intelligenzija bildeten. Die Intelligenzija zeichnete – mehr als ihr akademisches Studium – aus, dass sie den Zarismus ablehnte und bekämpfte. Es ist bezeichnend für Russland und das Verhältnis seiner gebildeten Schicht zum Staat, dass erst 1909 einige Intellektuelle mit "Vechi" (russ.; Meilensteine) ein Manifest verfassten, in dem sie die russische Intelligenz zur Kooperation mit der zarischen Regierung und zu patriotischer Aufbauarbeit aufriefen.

Eine politische Betätigung war jedoch allen versagt, bis der Zar in Reaktion auf die blutige Revolution von 1905 mit dem Oktobermanifest (30. Oktober 1905; alter Kalender 17. Oktober, s. a. Glossar) einige Grundrechte, darunter die Gründung von Parteien und die Wahl eines Parlaments, gewährte. Allerdings wurde ein Klassenwahlrecht eingeführt, das dafür sorgen sollte, dass die kleine Gruppe der Gutsbesitzer politisch den größten Einfluss behielt. Die Stimme eines Landbesitzers zählte so viel wie die von 3,5 Städtern, 15 Bauern oder 45 Arbeitern. Zweimal, 1906 und 1907, ließ der Zar die Duma auflösen, weil das Wahlergebnis dennoch zu vielen liberalen Kräften einen Abgeordnetensitz verschafft hatte. Daher wird die Zeit des russischen Parlamentarismus (1905-1917) mitunter auch als "Scheinkonstitutionalismus" bezeichnet. Auch wenn sich die politische Kultur und die städtische Gesellschaft durch die Staatsgrundgesetze von 1906 veränderten, blieb die zarische Macht doch nahezu unangetastet.

Mit ihrer Zulassung 1905 formierten sich folgende große Parteien: Die "Oktobristen", benannt nach dem Oktobermanifest, galten als liberal-konservativ und als Vertretung der zarentreuen Gutsbesitzer. Die "Kadetten", abgeleitet von der Abkürzung "KD" für "Konstitutionelle Demokraten", waren eine linksliberale Kraft, die Demokratie und eine republikanische Verfassung anstrebte. Sie ging aus der Selbstverwaltungs-Bewegung hervor und setzte sich größtenteils aus Akademikern und dem Bürgertum zusammen. Die 1898 im Untergrund gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR) konnte seit 1905 legal agieren und Deputierte in die Duma wählen lassen. Sie bestand zum Großteil aus Berufsrevolutionären, die sowohl die Autokratie als auch die Demokratie ablehnten und für eine Diktatur des Proletariats kämpften. Die "Sozialrevolutionäre" (SR) waren eine Wiederbelebung des "Narodnitschestwo", der "Freunde des einfachen Volks". Diese Bewegung hatte in den 1870er-Jahren Furore gemacht, als junge Adlige und Rasnotschinzen begannen, das bäuerliche Volk zu idealisieren und zu missionieren: Von westlichen Einflüssen unbeleckt, unverdorben und rein, sei es die Kraft, an der Russland genesen könne. Nachdem viele "Narodniki" als Volksaufwiegler verurteilt worden waren, hatte sich die Bewegung 1901 illegal als Partei der "Sozialrevolutionäre" neu gegründet. Im Unterschied zur SDAPR setzten sie nicht allein auf die "Arbeiteravantgarde", sondern auf die breiten Volksmassen. Als einzige Partei vertraten sie in ihrem Programm den Terror als legitimes politisches Mittel. Die Terroranschläge sollten helfen, die Massen wachzurütteln und das wahre Antlitz der Regierung zu enthüllen. Tatsächlich war die Zeit nach der Revolution von Repressionsmaßnahmen gegen (vermeintliche) Revolutionsteilnehmer, Arbeiter, Bauern und Studenten, geprägt, die für mehr Rechte protestiert, Blockaden errichtet und Gutshäuser geplündert hatten. Die Kampforganisation der Sozialrevolutionäre antwortete darauf mit Terror, dem bis 1907 rund 9000 Menschen zum Opfer fielen. Ihr prominentestes Opfer war 1911 Ministerpräsident Stolypin.

Zu den politischen Problemen gesellten sich wirtschaftliche: Das Fehlen einer breiten städtischen Schicht vor 1900, die mangelnde unternehmerische Tätigkeit des Adels und das lange Bestehen der Leibeigenschaft werden dafür verantwortlich gemacht, dass sich in Russland die Industrie erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts entwickelte. Erste Manufakturen wurden um 1800 von Leibeigenen gegründet, die sich und ihr Land vom Ertrag freikauften und wichtige Industriezweige aufbauten. Staatliche Investitionen unter anderem in den Eisenbahnbau sorgten ab 1890 für ein rasantes Wachstum, das bis 1917 anhielt. Da sich aber keine breite Unternehmerschicht herausbildete, befanden sich bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 50 Prozent der Bergwerke, Ölförderanlagen, Eisenhütten und Industriebetriebe in ausländischer Hand.

Die Volksvertretung nach der russischen Verfassung von 1907Die Volksvertretung nach der russischen Verfassung von 1907 (© Bergmoser + Höller Verlag AG, Zahlenbild 842 510)
Vielvölkerreich

Das Zarenreich war ein Vielvölkerreich, das sich durch Annexion und Kolonisierung vom 16. bis zum 19. Jahrhundert vom Baltikum bis zum Japanischen Meer und von Sibirien bis Zentralasien erstreckte. Teils aus Respekt vor älteren Kulturen, sei es im Baltikum oder an der Seidenstraße in Zentralasien, teils einem vormodernen Herrschaftsverständnis verhaftet, respektierten die zarischen Beamten lange Zeit Traditionen und Sozialstruktur der eroberten Gebiete (z. B. in Sibirien) und begnügten sich mit der Erhebung von Steuern und der Rekrutierung von gebildeten Männern.

Doch mit der Aufklärung erreichte auch Russland die Idee, eine fortschrittliche Zivilisation zu sein, deren Pflicht es sei, anderen Ethnien "Fortschritt und Vernunft" zu bringen. Die sogenannte Zivilisierungsmission sorgte im Kaukasus für einen blutigen Krieg gegen die Bergvölker, die erst nach rund 50 Jahren (1817-1864) "befriedet" wurden. Unter dem Einfluss der anderen europäischen Kolonialmächte sann die zarische Elite weiter darauf, sich als überlegene, westliche Zivilisation zu präsentieren, indem sie 1867 mit Turkestan eine Kolonie in Zentralasien schuf, deren Nomaden sie wie "Wilde" behandelte. Um deren Traditionen und Widerstand zu brechen, ließ die Regierung vor allem ab 1891 russische und ukrainische Bauern ansiedeln, die das fruchtbare Weideland okkupierten.

Für weitere Unruheherde in den Westprovinzen unter Ukrainern, Weißrussen, Polen, Finnen und Balten sorgte seit circa 1859 eine zunehmende, aber sehr unterschiedlich ausgestaltete Russifizierungspolitik. Dabei strebte die zarische Regierung weniger an, aus allen Untertanen Russen zu machen. Vielmehr wollte sie die Bevölkerung in den Grenzregionen durch Sprach- und Schriftpolitik von nationalistischen Einflüssen abschneiden, die aus Österreich-Ungarn, Deutschland oder Skandinavien kamen: Wer die lateinische Schrift nicht mehr lesen konnte und nur noch Russisch sprach, konnte auch keine aufwieglerischen Schriften verstehen. Doch die Nationalbewegungen, die die rigide Sprachpolitik hatte unterdrücken sollen, erfuhren dadurch noch mehr Zulauf.

Eine europäische Macht

Auch wenn das Zarenreich in seiner Wirtschafts- und Sozialstruktur immer wieder als "rückständig" dargestellt wird, war es eine europäische Macht. So sahen es die Zaren seit Peter I. (1689-1725), und so gestalteten sie auch die Kolonisierungs-, Außen- und Dynastiepolitik. Russland gehörte im 19. Jahrhundert neben Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich-Ungarn zum europäischen "Mächtekonzert" der fünf Großen. Die Kriege, die es im 19. Jahrhundert führte, waren typische bewaffnete Auseinandersetzungen einer Kolonialmacht um die Vorherrschaft über dritte Mächte und damit um eine dominante Rolle im Kreise der Fünf (Krimkrieg gegen das Osmanische Reich 1853-1856, dem England und Frankreich zur Hilfe eilten) oder um neue Kolonien (Russisch-Japanischer Krieg 1904/05 um Korea).
Die Zarenfamilie der Romanows war mit den europäischen Königshäusern eng verwandt: Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) und Zar Nikolaus II. (1868-1918) waren Enkel der britischen Königin Victoria (1819-1901) und pflegten ihre Korrespondenz auf Englisch mit der Anrede "dearest Nicky" und "dearest Willy", Zarin Alexandra Fjodorowna (1872-1918) war eine Prinzessin von Hessen-Darmstadt.

Aber die dynastischen Verbindungen änderten nichts daran, dass die politischen Bündnisse anders geschlossen wurden. Der verbreitete Militarismus, das ungebremste Aufrüsten in Europa, wurde verschärft durch den Imperialismus, die Konkurrenz um immer neue Kolonien bzw. den Streit um die Vorherrschaft in Asien und Afrika. Dazu gärte der Nationalismus: Nicht nur hatte jede europäische Großmacht ein übersteigertes Selbstbild; auch die kleinen Völker, die bislang Untertanen und Teil der Imperien waren, strebten mit teils terroristischer Gewalt ihren eigenen Staat an. Nach der Ermordung des österreich-ungarischen Thronfolgers durch einen serbischen Nationalisten stellte sich Deutschland auf die Seite Österreich-Ungarns und erklärte am 1. August 1914 Russland, das sich hinter Serbien gestellt hatte, den Krieg.

Erster Weltkrieg

Der anfängliche, auch in Russland durchaus vorhandene Kriegsenthusiasmus wich wie in anderen europäischen Ländern schnell der Ernüchterung und dem Protest gegen die Einberufungen. Entgegen den Erwartungen seiner Verbündeten, Großbritannien und Frankreich, konnte Russland nicht die "Dampfwalze" aktivieren und aus dem bevölkerungsreichen Land immer neue Rekruten an die Front werfen. Bereits 1916 gab es keine Reservisten mehr, sodass sich die zarische Regierung darauf verlegte, nun auch Muslime aus Zentralasien und dem Kaukasus zum Militärdienst heranzuziehen, was dort zu Aufständen führte, die mit Militärgewalt niedergeschlagen werden mussten und sich teils bis Anfang 1917 hinzogen.

Aber auch an der Westfront gingen russische Militärs mit Gewalt gegen die eigene Bevölkerung vor: 1914 waren zunächst alle der "Kollaboration" und "Spionage" "verdächtigen" Ethnien, also alle Deutschen, Juden und andere, aus der Kriegszone deportiert worden; Schätzungen gehen von 500.000 bis zu einer Millionen Menschen aus. Im Mai 1915 befahl die russische Armeeführung, die gesamte Bevölkerung aus dem Frontgebiet zu evakuieren, was zu unkontrollierten Plünderungen, Brandschatzungen und weiteren 3,3 Millionen sich selbst überlassenen Flüchtlingen führte.

Gleichzeitig verschlechterte sich die Versorgungslage sowohl der Armee als auch der Zivilbevölkerung dramatisch; in den Städten kam es zu neuen Arbeiterstreiks und -protesten oder die Fabriken standen still, weil sie keinen Nachschub mehr bekamen. Immer mehr Soldaten desertierten und zogen als marodierende Banden durchs Land. Der Zar hatte als Oberbefehlshaber der Armee seit 1916 die Hauptstadt verlassen; das politische Petersburg machte für die Kriegsmisere die aus Deutschland stammende Zarin und ihren "Berater", den Wandermönch Rasputin (1869-1916), verantwortlich, der sie als ihr Vertrauter politisch manipulierte. In einer Verzweiflungstat wurde er "zur Rettung Russlands" im Dezember 1916 ermordet.



 
Oktoberrevolution, Demonstration, Sevastopol, 2016, 1917Sammel-Dossier

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2017 jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Sie hatte zwei Phasen. Der Untergang des Zarenreichs im März 1917 im Zuge der "Februarrevolution". Und sieben Monate später die Machtübernahme der russischen kommunistischen Bolschewiki unter Lenin, die das Ende sozial-liberaler und demokratischer Strömungen besiegelte. Weiter...