Dossierbild Haushalt – Markt – Konsum

Haushalt – Markt – Konsum

Zwischen dem "Zauber der Warenwelt" und rationaler Nutzenmaximierung – nach welchen Kriterien konsumieren private Haushalte? Welche Regeln bestimmen Angebot und Nachfrage? Welche Rolle spielen Staat und Markt für Güterverteilung und soziale Gerechtigkeit? Eine Einführung in Grundfragen unseres Wirtschaftssystems.

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Christine Hesse

Informationen zur politischen Bildung Nr. 308/2010

Editorial

Private Haushalte wirtschaften zwar in erster Linie für den Eigenbedarf, doch die unbezahlte Arbeit, die innerhalb der Haushalte geleistet wird, ist eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliches Wohlergehen und eine effiziente Erwerbsarbeit. Gleichzeitig ist der Konsum der privaten Haushalte ein wesentlicher Bestandteil der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Weiter...

Voller Kühlschrank in der Küche: Private Haushalte sind die kleinsten Wirtschaftseinheiten.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 308/2010

Private Haushalte - Quelle und Ziel wirtschaftlicher Aktivität

Ob sie über ein hohes oder ein niedriges Einkommen verfügen – private Haushalte müssen wirtschaften, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Ihre Entscheidungen treffen sie selbstständig, aber nicht unbeeinflusst. Weiter...

Alles aus eigenem Anbau? Eigenproduktion ist heute selten.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 308/2010

Von der Selbstversorgung zum Konsum - Entwicklung und Situation privater Haushalte

Erst im 19. Jahrhundert wurden die Grundlagen für die heutige Konsumgesellschaft geschaffen. Sie setzt sich zusammen aus einer Vielzahl privater Haushalte, deren Einkommen, Ausgaben und Wertschöpfung den Wirtschaftsprozess maßgeblich beeinflussen. Weiter...

Lesen oder faulenzen? Auch das ist eine ökonomische Entscheidung...

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"Gutes Leben" oder maximaler Nutzen - ökonomische Entscheidungen im Haushalt

Wie Entscheidungen getroffen werden, um Bedürfnisse zu befriedigen, ist Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Je nach Erkenntnisinteresse haben ökonomische Theorien unterschiedliche Erklärungsansätze. Weiter...

Mit ihrer Kaufentscheidung regeln die Menschen auf den Märkten Angebot und Nachfrage.

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Ökonomisierung versus Regulierung? Haushalte zwischen Markt und Staat

Der Markt koordiniert Angebot und Nachfrage durch Preise und Wettbewerb und soll über die Verfolgung des Eigennutzes dem Gemeinwohl dienen. Das ist aber nicht voraussetzungslos. Manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall. Weiter...

Die Qual der Wahl: Eine Frau shoppt im Schlussverkauf.

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Konsum in der sozialen Marktwirtschaft

Das Verhalten von Konsumenten unterliegt individuellen und gesellschaftlichen Einflüssen, Trends und Moden. Je nachdem, ob Verbraucher als souverän oder schutzbedürftig angesehen werden, sind andere Strategien und Instrumente der Verbraucherpolitik erforderlich. Weiter...

Die weltweite Öffnung der Märkte hat das Wirtschaftswachstum gefördert, aber auchh die Konkurrenz um Arbeitsplätze: In Callcentern in Indien werden US-amerikanische Kunden betreut.

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Herausforderungen und Gestaltungsoptionen für private Haushalte

Globalisierung, technologische Entwicklungen und Wirtschaftswachstum bergen Chancen und Risiken, Wohlstandsgewinn und Wohlstandsgefährdung. Was und wieviel ist nötig für das individuelle Glück, und welche Rolle spielen Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit? Weiter...

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Literaturhinweise und Internetadressen

Sie wollen noch mehr wissen zum Thema Haushalt - Markt - Konsum? Hier finden Sie weiterführende Literatur und Internetadressen. Weiter...

 

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Europa ist die Region mit dem höchsten Anteil am Welt-Bruttoinlandsprodukt – von den weltweit 25 Staaten mit dem höchsten BIP stammten 2009 zwölf aus Europa. Allein der Warenexport der 27 EU-Staaten lag 2010 bei 1.350 Milliarden Euro, parallel importierte die EU Waren im Wert von 1.500 Milliarden Euro. Weiter...