Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

AV-Medienkatalog

Das Film- und Videoangebot der Bundeszentrale für politische Bildung bietet die Möglichkeit zur Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Für den didaktischen Einsatz empfiehlt sich eine ergänzende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema des Films, unter anderem mit Hintergrundtexten, Spielen und weiteren Formaten, die Sie etwa mit unserer Suchfunktion recherchieren können.

Das alphabetisch sortierte Titelregister enthält neben einer kurzen Inhaltsbeschreibung der Filme auch Stichworte zur thematischen Einordnung sowie Hinweise auf Format, Stab, Produktionsjahr usw. Zudem sind mögliche Lizenzbeschränkungen vermerkt. Da der Katalog seit 2000 nicht mehr ergänzt wird, können Bezüge zu aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Fragestellungen und Debatten nicht mehr gewährleistet werden.

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterhält keinen eigenen Filmverleih. Der Verleih von Filmen und Videos für die nichtgewerbliche Sichtung erfolgt ausschließlich über die Verleihstellen.

 

Kultur

Film und Politik

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden. Weiter... 

Film des Monats: Victoriakinofenster.de

Film des Monats: Victoria

Nach einer durchtanzten Nacht wird Victoria vor dem Club von vier angetrunkenen Freunden angesprochen. Sie versprechen, ihr das wahre Berlin zu zeigen. Nicht ahnend, dass sich ihr Leben durch diese Begegnung für immer verändern wird, schließt sich die junge Spanierin der Gruppe an. Regisseur Sebastian Schipper und sein Kameramann Sturla Brandth Grøvlen haben "Victoria" in einer fortlaufenden 140-minütigen Einstellung gedreht. Kinofenster.de hat zum Film Unterrichtsmaterialien erstellt. Hauptdarstellerin Laia Costa erzählt im Interview, welche Herausforderung der One-Take-Dreh für die Schauspieler bedeutete. Die Hintergrundtexte beleuchten die Wirkung der Sprache und der dargestellten Themen auf Jugendliche und zeichnen den Wandel der Darstellung von Jugendkulturen im Film nach. Weiter...