Das zerstörte Nürnberg

23.3.2005

M 06.01 Methode: Stummes Schreibgespräch

Es werden Flip-Chart-Bögen und Stifte benötigt. Ein erster Bogen erhält nun bspw. die Überschrift "das hat mir am Projekt gut gefallen / das sollte eine andere Klasse/Gruppe auch machen ..." und der zweite Bogen erhält die Überschrift "das hat mir gar nicht gefallen / das sollte eine andere Klasse / Gruppe nicht machen müssen ...". Es können noch weitere Bögen angefertigt werden. Die Plakate werden auf Tischen so ausgelegt, daß die Lernenden darum herumgehen und schreiben können. Die Lernenden haben 20 - 30 Minuten Zeit, ihre Kommentare stumm auf die jeweiligen Plakate zu schreiben. Die Lernenden gehen um die Plakate herum und nehmen schriftlich Stellung. Aufgeschriebene Antworten können kommentiert und ergänzt werden. Gespräche sind nicht erlaubt.

Eine Besprechung der Statements sollte sich auf jeden Fall anschließen. Möglicherweise ist es sinnvoll, dass die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der aufgestellten Kommentare vornehmen, indem jeder Lernende insgesamt fünf Punkte auf die niedergeschriebenen Aussagen verteilen kann; dazu nimmt er mit einem Stift eine Markierung hinter der Aussage vor. Somit kann die Bedeutung einzelner Aussagen hervorgehoben werden und weitere Anknüpfungspunkte für das Reflexionsgespräch bieten. Daran anknüpfend erfolgt dann die vertiefende Erörterung weiterer Einzelfragen im Unterrichtsgespräch.


Dossier

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Vor 70 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Als nationalsozialistischer, rasseideologischer Vernichtungskrieg hatte er Millionen Menschen das Leben gekostet.

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Wenn's Fragen gibt...

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Für alle Fragen, die bei der Durchführung Ihres Projektes auftauchen, versucht das Team der Universität Münster eine Antwort zu finden - ganz gleich, ob Sie Fragen zur Software, zur Methodik oder zur Organisation Ihres Projektes haben.

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Meinungsforschung im Unterricht

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Die Attraktivität des Unterrichtsfaches Politik/Sozialkunde kann in erheblichem Maße dadurch gesteigert werden, dass den Jugendlichen motivierende Aufgaben gestellt und Raum für Eigenaktivitäten geschaffen wird. Die unterrichtsmethodischen Vorschläge haben das Ziel, die methodischen Handlungsmöglichkeiten der Lehrperson deutlich zu erhöhen.

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