Partizipation vor Ort

Partizipation vor Ort

TeilhabeTeilhabe (© Gerd Altmann / AllSilhouettes.com / pixelio.de )
Das politische Engagement Jugendlicher beginnt im Kleinen und stellt den Grundstein zukünftiger Verhaltensmuster als aktive Bürgerinnen und Bürger dar. Daher ist die Gesamtkonzeption der Unterrichtsreihen darauf ausgerichtet, Lerngruppen schrittweise auf die Durchführung und Auswertung einer erfolgversprechenden und sinnstiftenden Aktion hinzuführen. Das Projekt "Partizipation vor Ort" bietet Lehrenden sowie Schülerinnen und Schülern Anregungen, Hilfestellungen und Informationen zur Initiierung und Durchführung einer eigenen Aktion in der Schule, der Gemeinde oder dem Stadtteil.

Wolfgang Sander

Sachanalyse

Generelles Ziel dieses Beteiligungsprojektes ist es, die Schülerinnen und Schüler als Akteure zu stärken und das System Schule für die Beteiligung der Jugendlichen zu öffnen. Die Jugendlichen können so am Beispiel Schule Erfahrungen sammeln, wie Selbst- und Mitbestimmung funktionieren können, wo Probleme auftauchen, wie sie solidarisch bearbeitet und wie die Erfolge und Ergebnisse auf andere Bereiche und Systeme übertragen werden können.

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Die Bausteine des Unterrichtsprojektes

Junge Menschen engagieren sich bei einer Aktion anlässlich des Weltjugendtags

Baustein 1

"Bist du dabei?" - Eigene Befragung

"Bist du dabei?" – Wie sieht es aus mit der Bereitschaft Jugendlicher, sich an (kommunal-) politischen Prozessen und Entscheidungen zu beteiligen? In diesem Eingangsbaustein können die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Befragung ihr eigenes Partizipationsverhalten sowie ihre Einstellungen und Vorstellungen zum Thema "Partizipation" untersuchen und anschließend mithilfe von Vergleichsdaten einordnen.

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Jugendliche setzen sich für ihre Rechte ein

Baustein 2

Kinderrechte für uns!

Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sind weltweit von großer Bedeutung und haben durch die UN-Kinderrechtskonvention eine offizielle Gültigkeit erlangt. In diesem Baustein erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Auswirkungen die Kinderrechtskonvention auch für ihr eigenes Leben – insbesondere im Hinblick auf die politische Teilhabe – hat.

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Wir machen mit

Baustein 3

Mitmachen! Aber wie?

Dieser Baustein veranlasst die Schülerinnen und Schüler dazu, Möglichkeiten unterschiedlicher Formen politischer Beteiligung junger Menschen miteinander zu vergleichen. Sie untersuchen, auf welche Art und Weise die für die interessanten Themen und Problemfelder angegangen werden können. Hierzu diskutieren sie anhand der jeweiligen Vor- und Nachteile konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

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Die eigene Aktion vor Ort

Baustein 4

Aktion vor Ort

Hier finden Lehrerinnen und Lehrer passende Informationsmaterialien zur Planung, Entwicklung und Umsetzung sowohl eines umfassenden (Stadtteil-) Projektes als auch einer punktuellen Beteiligungsaktion. In diesem Baustein können die Hilfestellungen und Praxisbeispiele bereits bei der Vorbereitung zur Orientierung herangezogen werden. Die Schülermaterialien dienen dazu, die Planung, Durchführung, Präsentation und Evaluation einer Aktion zu strukturieren.

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Konzeption

Partizipation vor Ort

Didaktische Konzeption

Dieses Unterrichtsangebot bietet praxisnahe Anregungen für die Entwicklung eines eigenen Projektes in der Schule, der Gemeinde oder dem Stadtteil. Planungshinweise, Verlaufspläne der Unterrichtsstunden, Arbeitsblätter, Checklisten und Praxisbeispiele erleichtern und strukturieren die Planung, Durchführung, Präsentation und Evaluation der Aktion. Die Schülerinnen und Schüler können Hintergrundinformationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Mitwirkung, Teilhabe und Mitbestimmung sowie zu ihren Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort erarbeiten, die sie bei der Durchführung direkt verwenden können.

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Unterrichtsmaterialien

Partizipation vor Ort

Unterrichtsmaterialien

Hier finden Sie die Arbeitsmaterialien für die Schülerinnen und Schüler. Karikaturen, Texte, Grafiken und Tabellen zu den jeweiligen Unterrichtsbausteinen stehen direkt zum Ausdruck zur Verfügung.

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Grafstat

Meinungsforschung mit Jugendlichen

GrafStat im Unterricht

Mit GrafStat, dem Programm zur Erstellung und Auswertung von selbst erstellten Umfragen, werden Schülerinnen und Schüler selbst zu Sozialforschern. Im Rahmen von aktuellen Themen wie Wahlen, Mobbing, Rechtsextremismus oder Fußball und Nationalbewusstsein können die Lernenden selbst Hypothesen bilden, Daten ihrer eigenen Umfrage erheben und Ergebnisse selbstständig auswerten und interpretieren: ein spannender Einblick in die Meinungsforschung mit überraschende Analysen des eigenen Umfelds.

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Methoden

Methoden

Auf diesen Seiten finden sich eine Reihe von Methodenmodulen. Sie bestehen in der Regel aus Hinweisen für die Lehrenden und einem Arbeitsblatt für die Schülerhand. Weiterhin erhalten Sie hier hilfreiche Informationen zur Dokumentation des Befragungsprojektes.

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Literaturtipps

Literaturtipps

Im Literaturbereich finden sich hilfreiche Literaturtipps zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten "politisches Engagement von Jugendlichen", "Kinderrechten" und "Partizipationsformen".

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Links

Linksammlung

Links zu den Themen "politisches Engagement von Jugendlichen", "Kinderrechten" sowie "Partizipationsformen" sind in diesem Bereich zusammengestellt.

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Warum engagieren sich heutzutage Jugendliche? Und wo? Welchen eigenen Nutzen hat gesellschaftliches Engagement. Während der 'Pfingstakademie Jugendbeteiligung' 2013 berichteten Jugendliche von ihrem Engagement.

Mehr lesen auf werkstatt.bpb.de

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Wenn's Fragen gibt...

Grafstat Service

Für alle Fragen, die bei der Durchführung Ihres Projektes auftauchen, versucht das Team der Universität Münster eine Antwort zu finden - ganz gleich, ob Sie Fragen zur Software, zur Methodik oder zur Organisation Ihres Projektes haben.

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Grafstat Logo Methoden
Meinungsforschung im Unterricht

Grafstat Methoden

Die Attraktivität des Unterrichtsfaches Politik/Sozialkunde kann in erheblichem Maße dadurch gesteigert werden, dass den Jugendlichen motivierende Aufgaben gestellt und Raum für Eigenaktivitäten geschaffen wird. Die unterrichtsmethodischen Vorschläge haben das Ziel, die methodischen Handlungsmöglichkeiten der Lehrperson deutlich zu erhöhen.

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