Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Die Feuerprobe

Durch die Verbindung von historischen Aufnahmen und Texten mit der Schilderung persönlicher Erlebnisse durch die Zeitzeugen verliert das Novemberpogrom von 1938 seine Anonymität und wird dadurch für den Zuschauer besonders eindringlich und deutlich.

Regie u. Buch: Erwin Leiser
Produktion: E.M.L. Film- und Fernsehproduktion, Berlin 1988
Format: 47 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Geschichte - Judenverfolgung - Nationalsozialismus
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm


Inhalt: Am 9. 11. 1988 jährte sich zum fünfzigsten Mal der Novemberpogrom von 1938. Erwin Leiser, Filmautor und Regisseur (u.a. "Mein Kampf"), hat über die damaligen Geschehnisse für die Bundeszentrale einen Dokumentarfilm hergestellt.

Erwin Leiser beschränkt sich nicht auf die wenigen spärlichen Dokumentaraufnahmen aus der damaligen Zeit. In einer äußerst gründlichen Recherche ist es ihm gelungen, eine Reihe interessanter Zeitzeugen zu finden und zu interviewen. Durch die Verbindung von historischen Aufnahmen und Texten mit der Schilderung persönlicher Erlebnisse durch die Zeitzeugen verliert die Tragödie ihre Anonymität und wird dadurch für den Zuschauer besonders eindringlich und deutlich.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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