Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Hitlers Überfall auf Europa

Mit Ausschnitten aus zeitgenössischen Wochenschauen und eingestreuten Kartendiagrammen zeichnet der Film die Zeit von 1937 bis zum Winterfeldzug gegen die Sowjetunion 1941/42 nach. Dokumentiert werden diverse Ereignisse. Der letzte Teil des Films zeigt den Angriff gegen die Sowjetunion und die sich mit dem Winterkrieg 1941/42 abzeichnende militärische Wende, die die deutsche Niederlage einleitet.

Regie: Wolfgang Kiepenheuer
Produktion: Ikaros-Film Wolfgang Kiepenheuer, Bundesrepublik Deutschland 1962
Format: 17 Min. - VHS-Video - s/w
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Geschichte - Nationalsozialismus - Weltkrieg II
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Mit Ausschnitten aus zeitgenössischen Wochenschauen und eingestreuten Kartendiagrammen zeichnet der Film die Zeit von 1937 bis zum Winterfeldzug gegen die Sowjetunion 1941/42 nach. Dokumentiert werden folgende Ereignisse: Polen-Feldzug - Besetzung Danzigs - Überfall auf Dänemark, Norwegen, die Benelux-Länder und Frankreich - britische Evakuierung von Dünkirchen - Zusammenbruch Frankreichs - Unterzeichnung der Kapitulation im Wald von Compiègne - Luftschlacht über England - "Blitzkriege" gegen Jugoslawien und Griechenland. Der letzte Teil des Films zeigt den Angriff gegen die Sowjetunion und die sich mit dem Winterkrieg 1941/42 abzeichnende militärische Wende, die die deutsche Niederlage einleitet.


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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