Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

Unversöhnliche Erinnerungen

29.5.2002
Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1938) standen sich auf beiden Seiten der Barrikaden Deutsche gegenüber. Der Maurer Ludwig Stillger und der Bundeswehrgeneral a.D. Henning Strümpell erinnern sich: Es sind unversöhnliche Erinnerungen an die Weimarer Republik, an den Bürgerkrieg in Spanien, an die Nazi-Zeit und an die Wiederaufrüstung in der Bundesrepublik.

Regie: K.G. Volkenborn
Buch: Klaus G. Volkenborn/Johann Feindt/Karl Siebig
Produktion: Journal-Film Klaus Volkenborn, Bundesrepublik Deutschland 1979
Format: 92 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Deutschland nach 1945 - Faschismus - Geschichte - Nationalsozialismus - Spanien - Weltkrieg II - Widerstand
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1938) standen sich auf beiden Seiten der Barrikaden Deutsche gegenüber: Die einen kämpften in den internationalen Brigaden, die anderen in der "Legion Condor". Die einen kamen, um die Republik gegen den Militärputsch zu verteidigen, die anderen schickte Hitler zur Unterstützung Francos. - Diese Konstellation ist der Ausgangspunkt für den Film: Der Maurer Ludwig Stillger und der Bundeswehrgeneral a.D. Henning Strümpell erinnern sich: Es sind unversöhnliche Erinnerungen an die Weimarer Republik, an den Bürgerkrieg in Spanien, an die Nazi-Zeit und an die Wiederaufrüstung in der Bundesrepublik.

Ludwig Stillger lebt heute von einer bescheidenen Rente in Remscheid. Henning Strümpell wurde 1968 als General aus der Bundeswehr entlassen und lebt jetzt in einem Villenvorort von Frankfurt.



 
Filmszene aus dem Film Amelie rennt.

Film des Monats: Amelie rennt

Der Jugendfilm handelt von der abenteuerlichen Bergtour zweier Teenager und thematisiert den schwierigen Umgang mit einer chronischen Krankheit. Kinofenster.de sprach mit Drehbuchautorin Natja Brunckhorst und erklärt die Dramaturgie des Films per Video-Analyse. Zum Film des Monats gibt es Arbeitsblätter für den Unterricht ab Klasse 4. Weiter... 

Kultur

Film und Politik

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden. Weiter...