Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Ephraim, Oranienburger Straße

Ein junger Mann sucht, angeregt durch den Wiederaufbau des Ephraim-Palais in Berlin, nach Spuren des Mannes, der dem bedeutendsten Bürger-Palais Berlins seinen Namen gab. Aber weder von dem Wundarzt noch von den vielen tausend Berlinern jüdischen Glaubens gibt es noch Spuren.

Regie: Heinz Kaskeline
Buch: Dr. Sylvia Zacharias
Produktion: Kaskelin-Film, Berlin 1986
Format: 18 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Geschichte - Judenverfolgung
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm


Inhalt: Ein junger Mann sucht, angeregt durch den Wiederaufbau des Ephraim-Palais in Berlin, nach Spuren des Mannes, der dem bedeutendsten Bürger-Palais Berlins seinen Namen gab. Dabei findet er das Grab eines Nachkommen des Münzpächters Ephraim. Er war Wundarzt in der Oranienburger Straße, dem Zentrum jüdischen Lebens in Berlin.

Aber weder von dem Wundarzt noch von den vielen tausend Berlinern jüdischen Glaubens gibt es noch Spuren.

Zwar sind die Namen einiger weniger Juden aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft noch bekannt, die anderen etwa 170000 Juden, die hier lebten, sind ausgelöscht, als habe es sie nie gegeben. Zwischen 1933 und ihrer Verschleppung in die Vernichtungslager wurde eine Mauer des Schweigens um sie errichtet, wurden sie von denen vergessen, mit denen sie als Nachbarn, Freunde oder Kollegen zusammenlebten.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen