Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Hiroshima - Erinnern und Verdrängen

"Hiroshima - Erinnern und Verdrängen" knüpft an den ersten Film von Erwin Leiser "Wähle das Leben" aus dem Jahre 1962 an und ist damit eine Langzeitbeobachtung, die beschreibt, was zwischen 1962 und 1985 aus den Menschen geworden ist, die als Überlebende des Atombombenabwurfs ein Schicksal erfuhren, das unvergleichbar bleiben wird. Der Alltag der Überlebenden mit all ihren Problemen in Altenheimen und im Spezialkrankenhaus wird auf differenzierte und ergreifende Art dargebracht. Unaufdringlich und ohne belehrenden Unterton werden immer wieder farbige Bilder aus dem fröhlichen Leben der modernen Millionenstadt Hiroshima in Kontrast zur Dokumentation des Grauens gebracht. Neben Hinweisen auf Zukunftweisendes, auf mitmenschliche Hilfe, Friedenserziehung und Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Welt stehen sehr kritische Anmerkungen zur Schuld der Japaner und dem Verhalten der amerikanischen Politiker im Sommer 1945.

Regie u. Buch: Erwin Leiser
Produktion: Erwin Leiser Filmproduktion, Bundesrepublik Deutschland 1962/1985
Format: 58 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Geschichte - Weltkrieg II
FSK: 12Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm

Inhalt: "Hiroshima - Erinnern und Verdrängen" knüpft an den ersten Film von Erwin Leiser "Wähle das Leben" aus dem Jahre 1962 an und ist damit eine Langzeitbeobachtung, die beschreibt, was zwischen 1962 und 1985 aus den Menschen geworden ist, die als Überlebende des Atombombenabwurfs ein Schicksal erfuhren, das unvergleichbar bleiben wird. Der Alltag der Überlebenden mit all ihren Problemen in Altenheimen und im Spezialkrankenhaus wird auf differenzierte und ergreifende Art dargebracht. Unaufdringlich und ohne belehrenden Unterton werden immer wieder farbige Bilder aus dem fröhlichen Leben der modernen Millionenstadt Hiroshima in Kontrast zur Dokumentation des Grauens gebracht. Neben Hinweisen auf Zukunftweisendes, auf mitmenschliche Hilfe, Friedenserziehung und Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Welt stehen sehr kritische Anmerkungen zur Schuld der Japaner und dem Verhalten der amerikanischen Politiker im Sommer 1945.


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