Teofila Silberring: Damit die Erinnerung nicht stirbt

von: Centropa - Wolfgang Els und Julie Land

Teofila Silberring berichtet von ihrer Kindheit in Krakau, von ihrem Leidensweg über verschiedene Konzentrationslager bis hin zum Todesmarsch nach Ravensbrück und der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen.

Inhalt

Der Film über Teofila Silberring entstand im Rahmen des Projekts "The Library of Rescued Memories" - die Bibliothek der geretteten Erinnerungen - der Wiener Organisation CENTROPA. In diesem Oral-History-Projekt werden Lebensgeschichten europäischer Juden dokumentiert sowie deren Familienfotos archiviert. Aus manchen dieser Geschichten und Bilder werden Filme entwickelt, die mit Hilfe von animierten Fotos und Karten sowie autobiographischen Erzählungen die Lebenswege europäischer Juden nachzeichnen. In diesem Film erzählt Teofila Silberring aus ihrem Leben. Teofila wuchs in Krakau auf. Nach der Besetzung Polens wurde ihre Mutter von deutschen Soldaten erschossen. Teofila, ihr Bruder Henryk und ihr Vater wurden in das Ghetto Podgorze deportiert. Von dort aus wurde sie in das KZ Plaszow geschickt und von ihrer Familie getrennt. Während dieser Zeit arbeitete sie für Oskar Schindler, der sich mehrmals für ihr Überleben einsetzte. Dennoch wurde sie nach Auschwitz deportiert. Von Auschwitz aus schickte man sie auf einen Todesmarsch über Leipzig nach Ravensbrück, wo sie die Befreiung durch sowjetische Truppen miterlebte. Nach dem Krieg kehrte Teofila nach Krakau zurück. Dort lernte sie auch ihren späteren Mann kennen. Ihren Vater und ihren Bruder sah sie nach dem Krieg nie wieder.

Weitere Informationen

  • Drehbuch: Edward Serotta

  • Sprecher: Anna Polony

  • Musik: Rezy Nafjar

  • Sound: Wolfgang Els

  • Interview: Malgorzata Bizon

  • Animationen: Kuba Garscia, Premek Branas, Julie Land, Wolfgang Els

  • Produktion: 09.2012

  • Spieldauer: 00:18:30

  • hrsg. von: Centropa und Bundeszentrale für politische Bildung

 
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Autor: Centropa - Wolfgang Els und Julie Land für bpb.de

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