Checkpoint bpb – die Montagsgespräche: 1968 im Plural: Das ambivalente Vermächtnis des Prager Frühlings und der Studentenproteste in Europa

Im Fokus der Veranstaltung stand das Erbe der Studentenproteste im westlichen Europa und des Prager Frühlings. Es wurde diskutiert, was die einzelnen Ereignisse verbindet und welche Beziehungen zwischen ihnen bestehen.

Inhalt

Das Geschehen in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 in Prag sprach sich weltweit wie ein Lauffeuer herum. Friedlich demonstrierten in den Folgetagen vielerorts aufgebrachte Bürger, in der DDR hatte dies allerdings für Beteiligte harte Konsequenzen.

Im Fokus der Veranstaltung stand das Erbe der Studentenproteste im westlichen Europa und des Prager Frühlings. Während das Jahr 1968 in Westeuropa ein Symbol der Befreiung und der Rebellion gegen starre Machtstrukturen darstellt, dreht sich in Mittel- und Osteuropa die Erinnerung um den Prager Frühling und die sowjetische Invasion in der Tschechoslowakei. Damit werden politische und kulturelle Trennlinien in Europa sichtbar. Die Distanz von einem halben Jahrhundert erlaubt es, besser zu verstehen, inwiefern die unterschiedlichen Ereignisse des Jahres ‘68 Wahrnehmungen und Einstellungen zu Europa als einem grenzüberschreitenden Projekt beeinflusst haben.

Weitere Informationen

  • Produktion: 2018

  • Spieldauer: 01:42:09

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
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