Sektion 10: Cool bleiben und Grenzen ziehen? – Wie reagiert politische Bildung auf emotionalisierte Verhältnisse?

Wie kann politische Bildungsarbeit aus fachlicher und pädagogischer Sicht auf solch "emotionalisierte Verhältnisse" reagieren? "Darf" oder "muss" sogar Teilnehmenden politischer Bildungsangebote in bestimmten Situationen die Meinungsäußerung verboten werden? Gibt es hierbei Unterschiede zwischen schulischer, außerschulischer und staatlicher politischen Bildung?

Inhalt

Die "neue Emotionalität" ist längst auch im Klassenzimmer und in der Bildungsstätte angekommen. Wut, Angst und Hass äußern sich häufig in emotional aufgeladenen Wortgefechten, Verweigerungshaltungen und Aggressionen von Teilnehmenden. Dies stellt Akteure der politischen Bildung vor fachliche und persönliche Herausforderungen, die oftmals, so zeigen Untersuchungen, individuell "gelöst" werden.

Wie kann politische Bildungsarbeit aus fachlicher und pädagogischer Sicht auf solch "emotionalisierte Verhältnisse" reagieren? Was bedeutet das für die Professionsentwicklung der politischen Bildner_innen? "Darf" oder "muss" sogar Teilnehmenden politischer Bildungsangebote in bestimmten Situationen die Meinungsäußerung verboten werden? Sollten sich politische Bildner_innen möglichst neutral verhalten oder Stellung beziehen? Gibt es hierbei Unterschiede zwischen schulischer, außerschulischer und staatlicher politischen Bildung?

Weitere Informationen

  • Referent_innen: Prof. Dr. Anja Besand, Technische Universität Dresden

  • Prof. Dr. Rico Behrens, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

  • Prof. Dr. Ingo Juchler, Universität Potsdam

  • Moderatorin: Ingrid Brodnig, Autorin & Journalistin

  • Produktion: 13.03.2019

  • Spieldauer: 01:28:59

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
© 2019 Bundeszentrale für politische Bildung