Flüchtling

Flüchtlinge sind Menschen.
Menschen, die ihre Heimat verlassen,
weil sie Angst um ihr Leben haben.


Flüchtlinge haben keine Hoffnung mehr
auf ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat.

Das bedeutet:
  • Sie haben Angst, in ihrem Land nicht sicher leben zu können.
  • Sie sind dort nicht gut versorgt.
    Ihnen fehlen zum Beispiel Essen, Trinken und Medizin.
Flüchtlinge sind auch Mütter oder Väter,
Köche oder Lehrerinnen.
Die Flucht ist nur ein Teil ihres Lebens.
Manche sagen deshalb:
Es ist besser, Geflüchtete zu sagen als Flüchtlinge.

Flüchtlinge möchten ihre Heimat nicht verlassen.
Sie sehen aber keine andere Möglichkeit.

Die meisten Menschen fliehen,
  • weil in ihrer Heimat Krieg ist,
  • weil sie in ihrer Heimat verfolgt werden:
    wegen ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechtes,
    ihrer politischen Ansicht oder ihrer Religion.
Es gibt noch andere Gründe für Flucht:
  • Hunger und Armut,
  • Erdbeben oder Überschwemmungen.
Manche Menschen gehen auch freiwillig.
Diese Menschen nennt man nicht Flüchtlinge.
Sie heißen Migranten.

Auf der ganzen Welt waren im Jahr 2015
60 Millionen Menschen auf der Flucht.
Zum Vergleich:
Italien hat fast 60 Millionen Einwohner.

Die meisten Flüchtlinge bleiben in ihrem Heimatland.
Sie ziehen in ihrem Land an einen sicheren Ort.
Diese Flüchtlinge werden Binnenflüchtlinge genannt.

Die anderen Flüchtlinge verlassen ihr Heimatland.
Sie ziehen meistens in die Nachbarländer
von ihrem Heimatland.
Viele ziehen dort in ein Flüchtlingslager.
Nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge kommt
nach Europa oder nach Deutschland.
Anteil der Binnenflüchtlinge und Flüchtlinge, die gezwungen sind, ihr Land zu verlassen. Durch Klick auf das Bild wird das Bild vergrößert. (© bpb)



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