1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6

Benin

Das Land in Daten



Fläche
112.622 km2 (Weltrang: 100)

Einwohner
9.100.000 = 81 je km2 (Stand 2011, Weltrang: 91)

Hauptstadt
Porto Novo; Regierungssitz: Cotonou

Amtssprachen
Franzosisch

Bruttoinlandsprodukt
7,295 Mrd. US-$; realer Zuwachs: 3,1%

Bruttosozialprodukt (BSP, pro Einwohner und Jahr)
780 US-$

Währung
CFA-Franc

Botschaft
Englerallee 23, 14195 Berlin
Telefon 030 23631470,
Fax 030 236314740www.botschaft-benin.de

Regierung
Staatsoberhaupt: Yayi Boni, Regierungschef: Pascal Koukpaki, Äußeres: Nassirou Bako-Arifari

Nationalfeiertag
1.8.

Verwaltungsgliederung
12 Regionen

Staats- und Regierungsform
Verfassung von 1990
Präsidialrepublik
Parlament: Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 83 Mitgl., Wahl alle 4 J.
Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. (einmalige Wiederwahl, Kandidat darf nicht älter als 70 J. sein)
Wahlrecht ab 18 J.

Bevölkerung
Beniner
letzte Zählung 2002: 6.769.914 Einw.
rd. 60 Ethnien: 39,2% Fon, 15,2% Adja, 12,3% Yoruba, 9,2% Bariba, 6,9% Peul (Fulbe), 6,1% Otamari, 4,5% Yoa Lokpa, 2,5% Dendi u.a.

Städte (mit Einwohnerzahl)
(Stand 2002) Cotonou 665.100 Einw., Porto Novo 223.552, Godomey 153.447

Religionen
43% Christen, 24% Muslime, 23% Anhänger indigener Religionen (17% Voodoo/Vodoun) (Stand: 2006)

Sprachen
Franzosisch; Sprachen der Ethnien

Erwerbstätige nach Wirtschaftssektor
keine Angaben

Arbeitslosigkeit (in % aller Erwerbspersonen)
keine Angaben

Inflationsrate (in %)
Ø 2011: 2,7%

Wichtigste Importgüter (Anteil am Gesamtimport in %)
v.a. Maschinen/Investitionsgüter, Energie, chem. u. pharmaz. Produkte, Nahrungsmittel

Wichtigste Exportgüter (Anteil am Gesamtexport in %)
v.a. Rohbaumwolle, Erdnüsse, Palmol

Jahresrückblick



Nach wochenlangen Streiks der Beamten des öffentlichen Dienstes sowie der Mitarbeiter des Finanz- und Wirtschaftsministeriums für höhere Löhne einigten sich die Regierung von Ministerpräsident Pascal Koukpaki und die Gewerkschaften Ende Juli 2011 auf den Kompromiss einer stufenweisen Gehaltserhöhung für den öffentlichen Dienst über die kommenden drei Jahre sowie eine sofortige Lohnerhöhung für die Bediensteten des Ministeriums.

Beim Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurde Präsident Yayi Boni (Biografie) am 29.1.2012 für ein Jahr zum Vorsitzenden gewählt.

Auslandsbeziehungen



Am 29.7.2011 folgte Yayi Boni einer Einladung des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ins Weiße Haus in Washington D.C. Die Einladung, die auch an die Präsidenten von Guinea, Niger und der Elfenbeinküste, Alpha Condé, Mahamadou Issoufou und Alassane Ouattara erging, galt als Geste der Anerkennung der USA für die jüngsten demokratisch verlaufenen Wahlen in den vier Ländern.

Offizielle Staatsbesuche führten Boni am 14.9.2011 in die VR China, wo er mit dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao eine verstärkte Kooperation in den Bereichen Infrastruktur, Landwirtschaft und Gesundheitswesen vereinbarte, und am 8.11. nach Frankreich, wo es im Gespräch mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy u.a. um die Bekämpfung der Piraterie vor Benins Küste ging. Bei einem weiteren Staatsbesuch in Südafrika am 24.11. unterzeichneten Boni und sein Amtskollege Jacob Zuma ein Memorandum über die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit, letztere im militärischen und wissenschaftlichen Bereich.

Piraterie



Nachdem Benin bisher von Piraterie weitestgehend verschont geblieben war, kam es seit Anfang 2011 zunehmend zu Angriffen auf Tankschiffe. Bei einem Treffen mit dem nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan am 11.8.2011 in Abuja vereinbarten beide Staatschefs den Aufbau einer bilateralen Patrouille im Golf von Guinea. Bis Januar 2012 ging der Warenverkehr über den Hafen von Cotonou nach Angaben des UN-Sicherheitsrates um 70% zurück.

Abschaffung der Todesstrafe



Mit der Zustimmung des Parlaments zur Abschaffung der Todesstrafe am 18.8.2011 trat Benin dem UN-Zivilpakt von 1976 (International Covenant on Civil and Political Rights/ ICCPR) bei.

Wirtschaft



Trotz der globalen Wirtschaftskrise bezifferte Finanz- und Wirtschaftsministerin Adidjatou Mathys im Dezember 2011 das Wirtschaftswachstum des laufenden Jahres auf 3,1% gegenüber 3,0% im Vorjahr und erwartete für 2012 eine Steigerung auf 4,1%. Ende Dezember 2011 verabschiedete das Parlament das Haushaltsbudget in Höhe von umgerechnet 1,55 Mrd. Euro . Schwerpunkt der Investitionen war der Ausbau der Infrastruktur.


Quelle: Der Fischer Weltalmanach. © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2012.


1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Alles auf einer Seite lesen


 

Lexika-Suche

Länderprofile

Länderprofile Migration: Daten - Geschichte - Politik

Ein Länderprofil enthält Informationen über Zuwanderung, Flucht und Asyl sowie Integration in einem bestimmten Land. Diese Informationen bestehen aus: Daten und Statistiken, Geschichtlichen Entwicklungen, Rechtlichen und politischen Maßnahmen, Aktuellen Debatten in den Ländern. Weiter... 

Infografiken

Die Vereinten Nationen

Warum wurden die Vereinten Nationen gegründet? Welche Ziele und Aufgaben haben sie? Was ist der Sicherheitsrat und welche Rolle spielt Deutschland? Die 11 Infografiken geben Antworten und zeigen anschaulich, wie die UN aufgebaut sind. Weiter... 

Dossier

Welternährung

Jeder neunte Mensch weltweit hungert. Die unterschiedlichen Ausprägungen von Unter-, Mangel-, Fehl-, Überernährung hat nicht nur Auswirkung auf den einzelnen Menschen, sondern auf die gesamte Gesellschaft. Wo leben die Menschen, die unter Ernährungsunsicherheiten leiden? Was für eine Rolle spielt die Welternährung in der Weltpolitik, welche Organisationen sind zuständig? Und was bedeutet das Menschenrecht auf Nahrung? Weiter... 

zum Fragebogen >

Ihre Meinung ist uns wichtig


Vielen Dank für Ihren Besuch von bpb.de!

Wir wollen unseren Internetauftritt verbessern - und zwar mit Ihrer Hilfe. Dazu laden wir Sie herzlich zu einer kurzen Befragung ein. Sie dauert etwa 10-12 Minuten. Die Befragung führt das unabhängige Marktforschungsinstitut SKOPOS für uns durch.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

Ihre Bundeszentrale für politische Bildung

Information zum Datenschutz und zur Datensicherheit


Als unabhängiges Marktforschungsinstitut führt SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung diese Befragung durch.

Zur Durchführung der Befragung erhebt SKOPOS Ihre IP-Adresse. Diese wird umgehend anonymisiert und getrennt von den Befragungsdaten verarbeitet, deshalb ist eine Identifizierung von Personen nicht möglich. Weitere personenbeziehbare oder personenbezogene Daten werden nicht erhoben.

Die Befragung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. sowie der Europäischen Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.