Deutschland

Nach gegenwärtigen Schätzungen leben in D. derzeit 3,8 – 4,3 Mio. Muslime. Die weitaus größte Gruppe ist türkischer Herkunft (mindestens 2,6 Mio.), gefolgt von Muslimen aus dem Balkan, den arabischen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas (bes. Marokko), von Süd- und Südostasien, Iran, Afrika und Zentralasien. Von ihnen sind 45 – 50 % mittlerweile deutsche Staatsbürger (z. T. mit doppelter Staatsangehörigkeit). Dazu kommt eine zahlenmäßig schwer erfassbare, in letzter Zeit jedoch offenbar besonders im Zuge von Eheschließungen und im Bereich der Jugendkultur anwachsende Zahl deutschstämmiger Konvertiten zum Islam. Die große Mehrheit (ca. 75 %) gehört zu den Sunniten, von denen sich unter den türkischsprachigen Muslimen die Gruppe der Aleviten zunehmend abgegrenzt und als eigene Religionsgemeinschaft organisiert hat. Schiiten iranischer, irakischer und libanesischer Herkunft bilden ebenfalls größere Gruppen. Eine aktive Rolle, auch unter den deutschstämmigen Muslimen, spielen die beiden Zweige der Aḥmadīya-­Bewegung indo-­pakistan. Herkunft, die von den übrigen Muslimen meist als nicht-­islam. angesehen werden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass wohl keine andere Religionsgruppe in D. sprachlich, kulturell und religiös eine mit den Muslimen vergleichbare Vielfalt aufweist, was sich nicht zuletzt daraus ergibt, dass die Deutschstämmigen unter ihnen nur eine kleine Minderheit darstellen. – Wie in anderen Ländern Europas geht die Präsenz großer muslim. Gruppen auf die Arbeitsmigration seit den 1960 er Jahren zurück, auch wenn eine kleine muslim. Diaspora von Migranten, Flüchtlingen und Konvertiten bereits seit längerem bestand (so die Aḥmadīya, die bereits seit den 1920 er Jahren eine erhebliche Anzahl dt. Konvertiten anzog). Daneben traten, in geringerem Umfang, aber dennoch sehr bedeutsam, die Bildungsmigration muslimischer Studenten aus unterschied­lichen Regionen, von denen sich viele dauerhaft in Deutschland niederließen, sowie die verschiedenen Wellen von Flüchtlingen der Kriege und Bürgerkriege im Nahen und Mittleren Osten, die in D. Asyl erhielten. – Mit der Familienzusammenführung, die seit den 1970 er Jahren in großem Stil erfolgte, bildeten sich große ­muslimische Gemeinschaften von Arbeitsmigranten, deren Lebens­schwer­punkt sich zunehmend nach D. verlagerte, auch wenn sie ihre Nationalität und die sozialen Bindungen an die Heimat nach Kräften aufrechterhielten. Dies betraf insbesondere die türkischen und auch die marokkanischen Arbeitsmigranten, bei denen sich vielfach transnationale Lebensformen zwischen Herkunfts- und Zielregionen stabilisierten. In vielen deutschen Städten entwickelten sich kommunale Schwerpunktgebiete türk. Bevölkerung mit ­einer eigenen Infrastruktur an Geschäften, Unternehmen und Vereinen. Hierzu gehörten bereits sehr früh die Einrichtung von Moscheen und die Gründung religiöser Vereinigungen. Wie bei Mi­gran­ten allgemein verstärkte sich das religiöse Leben in der Diaspora, und auch bei denjenigen, die ihre Religion nicht oder kaum praktizierten, blieb der Islam meist ein wichtiger Bestandteil ihrer sozialen und kulturellen Identität. Für viele Muslime ließ sich seit den 1980 er Jahren eine wachsende Orientierung an den religiösen Normen von Gebet, Kleidung und Alltagsleben feststellen, was mit erheblichen Spannungen und Konflikten innerhalb der muslim. Gemeinschaften einherging. Bei der Migration hatten etwaige religiöse Bedenken, etwa gegen einen dauerhaften Aufenthalt in nichtislam. Staaten, noch keine erkennbare Rolle gespielt. In D. selbst gewann gerade die religiöse Gemeindebildung für die Muslime zunehmend an Bedeutung. Neben der Rückwirkung der religiös-­polit. Entwicklungen im Nahen Osten (Iran, Türkei, arab. Länder) waren es die Bedürfnisse der sozialen Selbstbehauptung, Anerkennung und zugleich Abgrenzung, die zur verstärkten Betonung religiöser Normen bei Älteren wie Jüngeren, Männern wie Frauen beitrugen. Gerade die muslim. Frauen und Mädchen wurden seitdem häufig als Träger und Symbole einer eigenständigen islam. Existenz heraus­gestellt, die islam. Normen der Kleidung und des Verhaltens spe­ziell für Frauen besonders betont. Dies wurde und wird von der übrigen Bevölkerung wie von den deutschen Behörden vielfach als Herausforderung empfunden und unterwirft die Musliminnen besonderen Spannungen im öffentlichen wie privaten Leben. – Die verbreiteten Einstellungen zum Islam und zu den Muslimen sind in D. immer noch zum guten Teil von älteren Stereotypen geprägt, in denen der Islam als exotische Chiffre für Mystik, Macht und Leidenschaft, aber auch als Bedrohung für Religion und Gesellschaft in Erscheinung tritt. Die polit. Krisen und Konflikte in den Ländern des Nahen Ostens mit ihren vielfachen Rückwirkungen auf die Muslime in D. haben diese Stereotypen überlagert und immer wieder aktualisiert. Der Islam wurde hier nicht selten zum Kon­trastbild der eigenen polit. und kulturellen Wertvorstellungen. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die gewandelte Einstellung zum ­Islam, die sich in den christlichen Kirchen in D. seit den 1960 er ­Jahren entwickelte und die über den interreligiösen Dialog die insti­tutionelle Integration der Muslime ins öffentliche Leben stark gefördert hat. Mit dem Anwachsen esoter. Strömungen fand auch die islam. Mystik wachsende Beachtung, und nicht wenige deutsche Konvertiten sind mit Sufi-­Bewegungen verbunden. Der öffentliche intellektuelle Diskurs über den Islam wurde jedoch seit der Iran. Revolution und der Rushdie-­Affäre weithin von Diskussionen um Meinungsfreiheit, Menschenrechte und wiederum besonders um die Stellung der Frau bestimmt. Die Anschläge vom 11. September 2001, an denen arabische islamistische Aktivisten aus Deutschland maßgeblich beteiligt waren, ließen erstmals die transnationale Verflechtung militanter islamischer Bewegungen auch in D. erkennen. Auf durchaus bemerkenswerte Weise führten sie dabei in Staat und Gesellschaft zu verstärkten Bemühungen um eine differenzierte Wahrnehmung des Islams und der Vielfalt der wachsenden islam. Gemeinschaften in D. Daneben entwickelte sich jedoch in verschiedenen dt. Milieus eine dezidierte Ablehnung des Islams und der Muslime, die in den letzten Jahren von rechts-­natio­nalis­tischen Kreisen gezielt politisch genutzt wurde. – Die Bemühungen der Muslime zielten bereits seit den 1980 er Jahren insbesondere auf die rechtliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Der Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechtes, den die christlichen Kirchen und die jüd. Gemeinden in D. genießen, scheiterte für den Islam lange an der Vielzahl der islam. Or­ganisationen und Verbände und an offiziellen Bedenken gegenüber ihrer Verfassungstreue. Diese Bedenken wurden insbesondere durch die militante Kalifatsbewegung des türk. Hoca Cemalettin Kaplan (gest. 1995) genährt, der von Deutschland aus die Errichtung eines islam. Staates in der Türkei anstrebte und sich 1992 zum Kalifen ausrief. Mit der Verhaftung und Verurteilung seines Sohnes und Nachfolgers Metin Kaplan wegen öffentlichen Aufrufs zur Ermordung eines Dissidenten und seiner späteren Abschiebung in die Türkei, wo er wegen Hochverrates bis 2016 im Gefängnis saß, verlor die Bewegung ihre Bedeutung. Sie hatte zeitweilig viele türk. ­Jugendliche in der türk. Gemeinschaft angezogen, hatte sich aber durch ihre ri­giden Ansprüche und ihren wachsenden exklusiven Charakter zunehmend isoliert. Gerade bei den religiös Engagierten markierte sie damit eine wichtige Wasserscheide zwischen islamist. Abgrenzung und dem Streben nach einer wirksamen Organisation muslim. Inter­essen innerhalb der dt. Strukturen. – Die organisatorischen Bemühungen fanden seit den 1980 er Jahren ihren Ausdruck in der Gründung zweier Dachverbände, die bis heute bestehen: der Zentralrat der Muslime in D. (gegr. 1986, unter dem angegebenen Namen seit 1994) und der Islamrat der Bundesrepublik Deutschland (gegr. 1986). In beiden sind eine Vielzahl von islam. Vereinigungen unterschiedlicher Herkunft zusammengeschlossen. Als Reaktion auf die Kaplan-­Bewegung gründete die türk. Regierung 1984 eine eigene Organisation für die Angelegenheiten der türkischen islamischen Gemeinden in D. (DİTİB, Diyanet İŞleri Türk-­İslam Birliği), der mittlerweile über 930 Ortsgemeinden in 14 Landes- und Regionalverbänden angeschlossen sind. Die DİTİB entsendet eigene Imame aus der Türkei in die deutschen Gemeinden, die dafür mittlerweile eine eigene Ausbildung erhalten. Die Anbindung der Organisation an die türkische Religionsbehörde (Diyanet) ist nach wie vor sehr eng. Größte Organisation innerhalb des Islamrates ist die Islam. Gemeinschaft Milli GürüŞ (IGMG, gegr. 1975), mit 15 Regionalverbänden und 323 Moscheegemeinden, damit der zweitgrößte türkische Verband, der sehr intensive soziale und kulturelle Aktivitäten entfaltet hat und dabei die Rolle der deutschen Sprache besonders betont. Die IGMG war ursprünglich im Umfeld des türk. Politikers Necmettin Erbakan beheimatet und wurde lange Zeit wg. ihrer islam. politischen Orientierung vom Verfassungsschutz beobachtet. Mit der Regierungsübernahme der AKP, die ihre Wurzeln in der Türkei ebenfalls in der Partei von Erbakan besitzt, ist auch in D. eine Annäherung zwischen IGMG und ­DİTİB festzustellen. Zwei weitere türkische islam. Organisationen, die Nurcu Cemaatı (dt. «Nurcus», in D. bereits seit den 1950 er ­Jahren), aus der auch die Hizmet-­Bewegung des Predigers Fethullah Gülen hervorging, und der Verband der Islam. Kulturzentren (VIKZ, in D. bereits seit den 1960 er Jahren), stammen ursprünglich aus dem sufischen Milieu der Türkei und entfalteten bereits früh islamische Bildungsaktivitäten im deutschen Exil. Während die VIKZ sich als eigener türkischer Verband mit eigenen islamischen Schulen in Deutschland etablierte, waren die Nurcus und die Anhänger ­Gülens europaweit mit eigenen Schul- und Hochschulgründungen und Nachhilfe-­Einrichtungen im modernen Bildungswesen aktiv. Nach den heftigen Verfolgungen der Gülen-­Anhänger durch die türkische Regierung, die Gülen beschuldigt, hinter dem gescheiterten Militärputsch vom 15.7.​2016 zu stecken, bleibt die Stellung der Hizmet-­Gemeinschaft und ihrer Bildungseinrichtungen auch in Deutschland ungewiss. – Neben den türkischen islam. Organisatio­nen bestehen weitere landsmannschaftliche islamische Verbände der Bosniaken (Verband Islamischer Gemeinden der Bosniaken in Deutschland, VIGB, mit 62 Moscheegemeinden, gegr. 1994) und der Marokkaner (Zentralrat der Marokkaner in Deutschland, mit 47 Mitgliedsgemeinden, gegr. 2008). Bedeutende islamische Zen­tren, begründet von syrischen bzw. ägyptischen Exilanten der Muslimbruderschaft, existieren in Aachen und München, ein angesehenes schiit. Zentrum in Hamburg, das seit seiner Gründung (1955) von einigen der prominentesten Gelehrten des Iran (u. a. dem ehemaligen Staatspräsidenten Khatami) geleitet wurde. Nicht zu unterschätzen ist jedoch nicht nur im Fall der Türkei das Gewicht der Botschaften und Konsulate islam. Länder, die intensiv darum bemüht sind, ihren Einfluss auf die religiösen Angelegenheiten ihrer Landsleute in D. zu erhalten, ihre politische Loyalität und bei Wahlen auch ihre Stimmen zu sichern und sie ggf. auf oppositionelle ­religiöse Tendenzen und Aktivitäten hin zu überwachen. Angesichts der verfestigten transnationalen Lebenswelten der unterschiedlichen muslimischen Gruppen in D. scheint hier die Orga­nisation des Islams im Rahmen nationaler Minderheitengruppen bislang zu dominieren. – Allerdings sind auch Entwicklungen erkennbar, die dieser durchaus starken Tendenz entgegenwirken. Hierzu gehört das verstärkte Engagement von Bund und Ländern im Bereich des Islam-­Unterrichtes und der islamischen religiösen Bildung in Schulen und Hochschulen. Seit 1999 entwickelten verschiedene Bundesländer Curricula und Unterrichtsmodelle für den Islam-­Unterricht in deutscher Sprache, mit unterschiedlichen Formen der Beteiligung und Konsultation islamischer Partner und Verbände. Mit der Einführung von Beirats-­Modellen und mit der offiziellen Anerkennung von DİTİB und Aḥmadīya als Religionsgemeinschaften in Hessen (2013) wurde die Basis für die Einführung eines verfassungsgemäßen islamischen Religionsunterrichtes nach GG § 7 Abs. 3 geschaffen, der mittlerweile in verschiedenen Bundesländern angeboten wird. Initiativen zur Verankerung einer islamischen Lehrer-­Ausbildung und zur Einführung einer islamischen Theologie im Hochschulbereich begannen in NRW (Univ. Münster, 2004) und wurden auf Empfehlung des Wissenschaftsrates (2010) mit der Schaffung von Instituten für Islamische Theo­logie (unter verschiedenen Bezeichnungen) an den Universitäten Osnabrück, Tübingen, Frankfurt, Gießen und Erlangen fortgesetzt. Auch ein Hochschulinstitut zur Ausbildung alevitischer Religionslehrer wurde 2011 an der PH Weingarten eingerichtet. Die Institute, deren Lehr­personal die ethnische Vielfalt des Islams in Deutschland reflektiert, verfolgen sehr unterschiedliche Konzepte akademischer Lehre und Forschung, und es bleibt abzuwarten, inwieweit sie sich als Zentren islamischer Reflexion in D. über den religiösen und kulturellen Rahmen der muslimischen «Landsmannschaften» hinaus etablieren können. – Unter den staatlichen Initiativen zur Förderung islamischer Institutionen und der sozio-­kulturellen Integration der Muslime ist neben der Einrichtung verschiedener konsultativer Gremien insbesondere die 2006 eingerichtete «Deutsche Islam Konferenz» (DIK) zu nennen, in der Vertreter der Muslime und der islamischen Organisationen mit Vertretern der Bundes- und Landesregierungen sowie mit anderen Vertretern des öffent­lichen Lebens zusammentraten, um Fragen der Kooperation zwischen Staat und Muslimen auf den verschiedenen religiösen, sozialen und kulturellen Feldern zu diskutieren und in verschiedenen Foren längerfristig zu bearbeiten. Trotz vielfältiger Krisen und Spannungen, die die Arbeit der DIK begleiteten, hat sie bis heute als Grundlage des Austauschs und der Förderung konkreter sozial- und kultur­politischer Initiativen auf verschiedenen Gebieten Bedeutung gewonnen. Der Zusammenschluss der großen islamischen Verbände (DİTİB, ZMD, Islamrat, VIKZ) zu einem Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) im Jahr 2007 sollte im Anschluss an die Einrichtung der DIK einen muslimischen Partner für Verhandlungen mit der deutschen Regierungsseite schaffen, ist aber bisher ein eher lockerer Verbund geblieben. Dennoch kann man insgesamt von einer wachsenden Integration muslimischer Organisationen in das öffentliche Leben in D. sprechen, wobei besonders der ZMD mit öffentlichen Stellungnahmen zu aktuellen Fragen regelmäßig in Erscheinung tritt. – Der neue islamische Salafismus, der sich in D. mit seinen quietistischen wie jihadistischen Strömungen in stark muslimisch geprägten Milieus der Jugend- und Subkultur seit ca. 15 Jahren verbreitet hat und darüber auch viele jugendliche deutschstämmige Konvertitinnen und Konvertiten für sich gewinnen konnte, stellt auf seine Weise ebenfalls die ethnisch-­nationalen Identitäten der in D. lebenden Muslime in Frage. Dies gilt für die jihadistischen Aktivisten und ihren Bruch mit ihren Herkunfts­milieus ebenso wie für die Mehrheit der Salafis, deren Prediger (wie etwa Pierre Vogel, geb. 1978, aber auch andere mit arabischem Familienhintergrund) den Islam auf neuartige Weise im deutschsprachigen Alltags-­Milieu und in der Internet-­Kommunikation verankern und damit für deutschstämmige Jugendliche wie auch für solche mit migrantischer Herkunft neue Identitätsangebote in D. schaffen. Der muslimische Identitätswandel, der hier in Ansätzen erkennbar wird, dürfte die deutsche Gesellschaft, insbesondere aber die muslimischen Gemeinschaften in D. noch länger beschäf­tigen.

Literatur:
.: Haug, S./Stichs, A.: Muslimisches Leben in Deutschland – Zahl der Muslime, Arbeitsmarktintegration, soziale Integration, in Rohe, M., u. a. (Hg.): Handbuch Christentum und Islam in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens, 2014, 72 – 128. – Schneiders, T. G. (Hg.): Salafismus in Deutschland. Ursprünge und Gefahren einer islamisch-­fundamentalistischen Bewegung, 2014. – Rohe, M.: Der Islam in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme, 2016.

Autor/Autorinnen:
Prof. Dr. Stefan Reichmuth, Universität Bochum, Islamwissenschaft


Quelle: Elger, Ralf/Friederike Stolleis (Hg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte - Alltag - Kultur. München: 6., aktualisierte und erweiterte Auflage 2018.



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