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Bretton-Woods-System

Bezeichnung für das nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Kraft getretene internationale Währungssystem fester Wechselkurse, in dem sich die Vereinigten Staaten von Amerika verpflichteten, ihre Währung jederzeit in Gold einzutauschen. Die Vereinbarungen von Bretton-Woods (Ortschaft in den USA) beinhalteten auch die Einrichtung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank; sie bildeten die währungs- und finanzpolitische Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg. Dem B. schlossen sich mit Ausnahme des Ostblocks nach und nach fast alle Staaten der Welt an.

1973 wurde das B. außer Kraft gesetzt (die USA hatten die Goldeinlösepflicht aufgekündigt), die Wechselkurse wurden freigegeben.

Siehe auch:
Weltkrieg
Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
Bretton-Woods-System
Internationaler Währungsfonds (IWF)
Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
Ostblock/Ostblockstaaten
Staat
Euro

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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