Gleichheit

G. bezeichnet das demokratische Grundprinzip, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Die rechtliche Basis hierfür ist in D der Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG. Das G.-Prinzip entwickelte sich im Rahmen der Aufklärung und ist eines der drei Leitmotive der Französischen Revolution von 1789 (Égalité, Liberté, Fraternité); verfassungsrechtlichen Status erlangten diese Leitmotive mit der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776. Die rechtliche Gleichstellung von Frau und Mann wird als Gleichberechtigung bezeichnet und ist in Art. 3 Abs. 2 GG verankert.

Siehe auch:
Grundrechte
Gerechtigkeit

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 6., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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