Inflation

[lat.] I. bezeichnet eine wirtschaftliche Situation, in der ein Missverhältnis zwischen der volkswirtschaftlich vorhandenen Geldmenge (Überangebot) und dem Angebot an Waren und Dienstleistungen herrscht. Dies führt zur Steigerung des Preisniveaus und zur Senkung der Kaufkraft des Geldes. Zu unterscheiden sind

1. Nachfrage-I., die aus einer übersteigerten Nachfrage der privaten und öffentlichen Haushalte resultiert;

2. Angebots-I., die aus kostenbedingten Preiserhöhungen (Arbeits-, Materialkosten, Steuern, Nebenkosten) oder Preiserhöhungen resultiert, die den Gewinn erhöhen sollen;

3. importierte I., die ausländische I.-Entwicklungen ins Inland überträgt.

Siehe auch:
Deflation
Stagflation

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 6., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.




 

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