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Monopol

Wirtschaftl.: M. bezeichnet eine ökonomische Situation (bzw. Marktform), bei der eine Person (ein Unternehmen, Hersteller, Händler) als alleiniger Anbieter auftritt und damit über eine besondere Marktmacht gegenüber den (vielen) Nachfragern bzw. Konsumenten verfügt (insb. freie Gestaltung der Menge bzw. des Preises).

Pol.: Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch im politischen und sozialen Bereich verwendet (z. B. M.-Partei als einzige Staats- und Regierungspartei). Die M.-Kommission ist in DEU ein gesetzlich vorgeschriebenes Gremium, das alle zwei Jahre einen Bericht zur Lage der Unternehmenskonzentration und des Wettbewerbs in der Wirtschaft vorlegt.

Siehe auch:
Unternehmen
Wettbewerbspolitik

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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