Risikogesellschaft

R. ist ein politisch-soziologischer Begriff, der behauptet, dass in hoch entwickelten Industriegesellschaften inzwischen mehr (soziale, ökologische, individuelle und politische) Risiken entstanden sind und laufend entstehen, als die bestehenden Sicherungsmechanismen und Kontrolleinrichtungen des Staates bewältigen können (z. B. Langzeit- und Dauerarbeitslosigkeit, Reaktorkatastrophen etc.).

Siehe auch:
Industriegesellschaft
Staat
Strukturwandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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