Wahlen in Deutschland (Zahlen und Fakten)

Bundestagswahlen

Am 22. September 2013 wurde der 18. Deutsche Bundestag gewählt. Knapp 62 Millionen Wahlberechtigte durften sich an der Wahl beteiligen, 30 Parteien traten mit einer Landesliste zur Wahl an.

Die meisten Zweitstimmen konnte die CDU für sich verbuchen, gefolgt von der SPD, der Partei DIE LINKE, den GRÜNEN und der CSU. 25 weitere Parteien scheiterten an der Fünfprozenthürde und zogen nicht in den Bundestag ein. Fast drei von zehn Wahlberechtigten machten von ihrer Stimme keinen Gebrauch.

In "Zahlen und Fakten: Bundestagswahlen" finden Sie diese und viele weitere Daten zur vertieften Analyse des Wahlergebnisses, der gewählten Abgeordneten und der Wahlberechtigten. In 19 Infografiken werden die wichtigsten Informationen aufbereitet.

Verteilung der Zweitstimmen (2013)

Bundestagswahl 2013

Verteilung der Zweitstimmen

Bei einer Wahlbeteiligung von 72,4 Prozent wählten 41,5 Prozent der Wähler die CDU/CSU und 25,7 Prozent die SPD. DIE LINKE kam auf 8,6 und die GRÜNEN auf 8,4 Prozent aller Zweitstimmen. Weiter...

Gewinne und Verluste der Stimmanteile

Bundestagswahl 2013

Gewinne und Verluste der Stimmanteile

Im Vergleich zum Ergebnis von 2009 gewann die CDU/CSU 6,9 Prozentpunkte hinzu, die SPD erhielt 2,7 Prozentpunkte mehr als vier Jahre zuvor. Die Linke verlor hingegen 3,3 Prozentpunkte - ähnlich wie die Grünen, die 2,3 Prozentpunkte zu 2009 einbüßten. Weiter...

Zweitstimmenergebnisse von 1949 bis 2013

Zweitstimmenergebnisse

Bis auf zwei Ausnahmen hat die CDU/CSU bei Bundestagswahlen stets die meisten Stimmen auf sich vereint. Lediglich 1972 und 1998 konnte die SPD besser abschneiden als die Union. Weiter...

Anteil Stimmensplitting Erst- und Zweitstimme

"Stimmensplitting" Erst- und Zweitstimme

CSU-Wähler haben ihre Stimmen am seltensten gesplittet, Anhänger der FDP hingegen am häufigsten. Weiter...

Ungültige Stimmen

Ungültige Stimmen

Bei der Bundestagswahl 2013 waren von den Erststimmen 1,5 Prozent (684.883) und von den Zweitstimmen 1,3 Prozent (583.069) ungültig. Damit war der Anteil ungültiger Stimmen niedriger als bei der Wahl 2009. Weiter...

Verteilung der Zweitstimmen

Verteilung der Zweitstimmen

Insgesamt entfielen bei der Bundestagswahl 15,7 Prozent der Stimmen auf Parteien, die nicht im Bundestag vertreten sind. Darunter auch die FDP mit 4,8 Prozent der Zweitstimmen und die AfD mit 4,7 Prozent.

Sitzverteilung im 18. Deutschen Bundestag

Bundestagswahl 2013

Sitzverteilung im 18. Deutschen Bundestag

Die stärkste Partei, die im 18. Deutschen Bundestag eingezogen ist, ist die CDU mit 255 Sitzen. Ihre Schwesterpartei, die CSU, kam auf 56 Sitze. Die SPD als zweitstärkste Partei konnte 193 Sitze auf sich vereinen. Die absolute Mehrheit lag bei 316 von insgesamt 631 Sitzen. Weiter...

Abgeordnete nach Geschlecht und Ländern

Abgeordnete im 18. Deutschen Bundestag

Der Frauenanteil bei den Bundestagsabgeordneten schwankt in 14 der 16 Bundesländer zwischen rund 30 und knapp 50 Prozent, nur in Hamburg liegt die Quote darunter. Weiter...

Überhangmandate

Überhang- und Ausgleichsmandate

2013 gab es zu Beginn der Legislaturperiode vier Überhangmandate im 18. Deutschen Bundestag, alle entfielen auf die CDU. Zudem gab es 29 Ausgleichsmandate. Weiter...

Abgeordnete nach Geschlecht

Abgeordnete im Deutschen Bundestag

2013 wurden 229 Frauen und 402 Männer in den Bundestag gewählt. Damit steigt der Anteil der Frauen im Parlament erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik über 33 Prozent aller Abgeordneten. Weiter...

Wahlberechtigte

Bundestagswahl 2013

Wahlberechtigte

Bei der Bundestagswahl 2013 waren in keiner Altersgruppe mehr Wahlberechtigte als bei den über 70-Jährigen: 7,5 Millionen Frauen und 5,3 Millionen Männer. Auch verzeichnete diese Altersgruppe den größten Frauenanteil an Wahlberechtigten. Weiter...

Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag

Bundestagswahl 2013

Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag

Die Anzahl der Wahlkreise eines Bundeslandes wird durch die Einwohnerzahl bestimmt. Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag lagen 64 der insgesamt 299 Wahlkreise in Nordrhein-Westfalen. Darauf folgte Bayern mit 45 Wahlkreisen. Weiter...

Wahlberechtigte und Bevölkerung

Bundestagswahl 2013

Wahlberechtigte und Bevölkerung

Die Anzahl der Wahlberechtigten in Deutschland stieg zwischen 1949 und 2013 von 31,2 auf 61,9 Millionen. Der Anteil der Wahlberechtigten an der Bevölkerung erhöhte sich parallel von 66,3 auf 75,5 Prozent. Weiter...

Wahlbeteiligung nach Geschlecht

Wahlbeteiligung nach Geschlecht

Auch wenn der Unterschied nicht sehr groß ist und sich tendenziell verringert: Bei jeder Bundestagswahl von 1953 bis 2013 war die Wahlbeteiligung der Männer höher als die der Frauen. Weiter...

Wahlbeteiligung nach Altersgruppen

Wahlbeteiligung nach Altersgruppen

Seit der Bundestagswahl 1953 ist die Wahlbeteiligung bei den Älteren höher als bei den Jüngeren. Am niedrigsten war die Wahlbeteiligung bei allen Wahlen zwischen 1953 und 2013 bei den 21- bis unter 25-Jährigen. Weiter...

Wahlbeteiligung nach Bundesländern

Wahlbeteiligung nach Bundesländern

Im Hinblick auf die Wahlbeteiligung bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Bei der Bundestagswahl 2013 lag sie zwischen 62,5 Prozent in Sachsen-Anhalt und 75,1 Prozent in Baden-Württemberg. Weiter...

Frühere Bundestagswahlen

Bundestagswahl 2009

Bundestagswahl 2009

Sechs Parteien gelang es bei der Bundestagswahl 2009, mit Abgeordneten in den Bundestag einzuziehen: CDU, SPD, FPD, DIE LINKE, GRÜNE und CSU. Insgesamt stellten sich 27 Parteien der Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 Prozent.

 

Parteien in Deutschland

Zahlen und Fakten

Wo liegen die Hochburgen der Parteien? Wer hat die meisten Senioren, Frauen oder junge Menschen als Mitglieder? Die Parteien sind in ihrer Mitgliedschaft und ihren Finanzen sehr unterschiedlich. 23 Infografiken zeigen, in welchen Punkten sich die Parteien unterscheiden. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Europawahl

Zwischen dem 22. und 25. Mai 2014 fand zum achten Mal die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Mehr als 500 Millionen Unionsbürger aus 28 Mitgliedsstaaten konnten in freien, geheimen und vor allem direkten Wahlen ihre parlamentarischen Vertreter bestimmen. Welche Fraktionen durften ins Parlament einziehen? Wie hoch war die Wahlbeteiligung? Und wie viele Bürger repräsentiert ein Abgeordneter? Weiter...