Zahlen und Fakten: Globalisierung

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. Die einen verbinden mit ihr die Annährung der Kulturen, wirtschaftliches Wachstum weltweit und ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten. Andere hingegen fürchten die Dominanz der Ökonomie, den Verlust regionaler Vielfalt, ökologischen Raubbau sowie eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich.

"Zahlen und Fakten: Globalisierung" fasst das Zahlenmaterial zu den zentralen Themen der Globalisierungsdebatte übersichtlich und verständlich kommentiert zusammen. Ein Großteil der Grafiken und Materialien kann unter Angabe der Quelle verwendet werden. Die genauen Nutzungsbedingungen finden Sie hier.

Energiekosten

Voraussetzungen

Energiekosten

Die Phase real sinkender Rohölpreise von 1980 bis 1998 hat den Prozess der Globalisierung stark beschleunigt. Denn niedrige Energie- und Transportkosten sorgen für steigende Wachstumsraten und begünstigen den Warenhandel. Weiter...

Tourismusverkehr.

Tourismusverkehr

Im Jahr 2015 reisten 1,2 Milliarden Personen als Touristen in ein anderes Land – davon vier Fünftel innerhalb der eigenen Region. Die fünf wichtigsten internationalen Reiseziele im Jahr 2014 waren Frankreich, die USA, Spanien, China und Italien. Von den zehn Ländern, die 2014 am meisten für den grenzüberschreitenden Tourismus ausgaben, waren die Ausgaben pro Kopf bei den Touristen aus Deutschland am höchsten. Weiter...

Verbreitung der englischen Sprache.

Weltsprache

Die Zahl der Menschen, die mindestens zwei Sprachen sprechen, hat sich durch die Globalisierung deutlich erhöht. Parallel zur Sprache für den Alltag wird immer häufiger Englisch als Weltsprache für Handel, Politik, Kultur und Fernverkehr genutzt. In 57 Staaten ist Englisch Amts- und/oder Landessprache und in mindestens 25 weiteren Staaten Bildungs-, Geschäfts- und/oder Verkehrssprache. Weiter...

Hilfsorganisationen.

Hilfsorganisationen

Entsprechend der Idee, dass für globale soziale und ökologische Probleme letztlich nur auf globaler Ebene angemessene Lösungen gefunden werden können, haben auch zahlreiche Hilfs- und Umweltorganisationen internationale oder globale Strategien umgesetzt. Einzelne Organisationen – wie zum Beispiel die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung – haben ein Netzwerk aufgebaut, das fast alle Staaten der Welt umfasst. Weiter...

Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenhandels

Handel und Investitionen

Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenhandels

Kaum etwas veranschaulicht die Globalisierung so deutlich wie die steigende ökonomische Bedeutung des Außenhandels bzw. die Veränderung des Verhältnisses von Warenhandel und Weltwarenproduktion in den letzten Jahrzehnten. Von den weltweit produzierten Waren ist ein immer größer werdender Teil für den Export bestimmt. Weiter...

Haupthandelsströme – Erdöl und Erdgas

Vernetzung

Haupthandelsströme – Erdöl und Erdgas

Im Jahr 2014 wurde mehr als die Hälfte des weltweiten Primärenergie-Verbrauchs mit Öl und Gas gedeckt (56,3 Prozent). Durch die ungleiche Verteilung der natürlichen Rohstoffaufkommen wurden zwei Drittel des Öls vor dem Verbrauch grenzüberschreitend transportiert (66,2 Prozent). Beim Gas war es knapp ein Drittel (29,3 Prozent). Weiter...

Primärenergie-Versorgung

Energie

Primärenergie-Versorgung

Die Produktion von immer mehr Gütern und die enorme Steigerung des weltweiten Güterhandels haben zu einem starken Anstieg des Energieverbrauchs geführt. Allein in den letzten vier Jahrzehnten hat sich dieser deutlich mehr als verdoppelt. Parallel veränderte sich auch der Energiemix, der absolute Verbrauch erhöhte sich jedoch bei allen Energieträgern. Weiter...

Anzahl Transnationaler Unternehmen.

Transnationale Unternehmen

Anzahl Transnationaler Unternehmen

Zwischen 1990 und 2008 stieg die Gesamtzahl der Transnationalen Unternehmen von rund 35.000 auf 82.000. Parallel stieg die Zahl der Tochterunternehmen der TNU von 150.000 (1990) auf mehr als 800.000 (2008). Weiter...

Die zehn größten TNU (ohne Finanzbranche).

Transnationale Unternehmen

Die zehn größten TNU (ohne Finanzbranche)

In der Gruppe der 82.000 Transnationalen Unternehmen ist die ökonomische Bedeutung stark konzentriert: Bei den zehn größten TNU beliefen sich die Vermögenswerte (Aktiva) im Jahr 2008 auf 2,85 Billionen US-Dollar. Weiter...

Welt-Bruttoinlandsprodukt

Welt-Bruttoinlandsprodukt

Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist weltweit sehr ungleich verteilt. Allein die fünf Staaten mit dem höchsten BIP im Jahr 2014 – USA, China, Japan, Deutschland und das Vereinigte Königreich – hatten mit einem summierten BIP von 39,3 Billionen US-Dollar einen Anteil von 50,8 Prozent am Welt-Bruttoinlandsprodukt. Weiter...

Rohstoffpreise

Rohstoffpreise

Die realen Preise für die Rohstoffe Nahrungs- und Genussmittel sowie für Industrierohstoffe sind seit Mitte der 1970er-Jahre insgesamt gesunken. Ihren historischen Tiefststand erreichten die Preise in den Jahren 2001/2002. Weiter...

Handelsanteile

Handelsanteile

Insgesamt konnten die ökonomisch sich entwickelnden Staaten ihren Anteil am Weltwarenhandel seit den 1970er-Jahren deutlich erhöhen. Jedoch gilt dies nicht für alle Staaten dieser Gruppe. So hat sich der Exportanteil der ökonomisch sich entwickelnden Staaten mit niedrigem Einkommen in den letzten 45 Jahren mehr als halbiert. Weiter...

Armut

Soziale Probleme

Armut

Menschen sind von extremer Armut betroffen, wenn sie in Haushalten mit Einkommen von weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag und Kopf leben. 1981 galt dies noch für 44 Prozent der Weltbevölkerung bzw. knapp zwei Milliarden Menschen. Ende 2015 war weltweit weniger als jeder Zehnte von extremer Armut betroffen – rund 700 Millionen Menschen. Weiter...

Kinderarbeit

Soziale Probleme

Kinderarbeit

Weltweit war 2012 mehr als jedes zehnte 5- bis 17-jährige Kind von Kinderarbeit betroffen (10,6 Prozent). Von den insgesamt 168 Millionen Kinderarbeitern waren 73 Millionen unter 12 Jahre alt und 85 Millionen gingen einer gefährlichen Arbeit nach. 58,6 Prozent der Kinderarbeiter arbeiteten 2012 im Agrarsektor. Weiter...

Unterernährung

Soziale Probleme

Unterernährung

Im Zeitraum 2014-2016 lag die Zahl der unterernährten Menschen weltweit bei 795 Millionen. Etwa zwei Drittel der Hungernden lebte dabei in Asien, knapp ein Drittel im subsaharischen Afrika. Mehr als die Hälfte Unterernährten lebte in nur vier Staaten: Indien, China, Pakistan und Äthiopien. Die Hauptursache von Hunger ist nicht die mangelnde Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, sondern vor allem Armut. Weiter...

Flucht und Vertreibung

Soziale Probleme

Flucht und Vertreibung

Die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen erreichte im Jahr 2015 mit 63,9 Mio. ein Rekordniveau. Darunter waren 37,5 Mio. Menschen, die innerhalb ihres Landes vertrieben wurden, 16,1 Mio. Flüchtlinge sowie 3,2 Mio. Asylsuchende. Jeder 115. Mensch war 2015 entweder asylsuchend, binnenvertrieben oder Flüchtling – ein noch nie dagewesener Höchststand. Weiter...

Erderwärmung.

Ökologische Probleme

Erderwärmung

Wenn die Emissionen von Treibhausgasen unvermindert ansteigen, könnte sich die globale Mitteltemperatur bis Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 2,5 bis 4,1°C erhöhen. Das zeigen Klimasimulationen. Weiter...

Globale Finanz- und Wirtschaftskrise.

Finanzmärkte

Globale Finanz- und Wirtschaftskrise

Die globale Finanzkrise, die 2007 als Immobilienkrise auf dem Subprime-Markt in den USA begann, hat fast überall auf der Welt zu einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum oder zur Rezession geführt. Weiter...

Aktienbestand und Aktienhandel

Finanzmärkte

Aktienbestand und Aktienhandel

Im Jahr 1980 hielten die Käufer von Aktien diese rund zehn Jahre in ihrem Besitz. Mit dem Kauf einer Aktie verband sich ein langfristiges Investitionsinteresse. 2016 wurden Aktien im Durchschnitt nach rund sieben Monaten verkauft. Gerade beim computergestützten, automatisierten Handel stehen kurzfristige Kursveränderungen im Mittelpunkt. Weiter...

Fast Food.

Fast Food

Das erste McDonald's Restaurant wurde 1940 in Kalifornien eröffnet. Heute steht McDonald's sowohl für westliche Dominanz als auch für kulturelle Konvergenz. Weiter...

Fernsehunterhaltung.

Fernsehunterhaltung

Es ist leicht zu konsumieren und in allen Bevölkerungsgruppen sehr beliebt: Das Fernsehen spielt eine zentrale Rolle bei der Meinungs- und Stilbildung. Weiter...

Gegebene und geplante Konzerte der Band Metallica.

Musik

Die Unterhaltungsindustrie gilt als Vermittler von Lebensweisen und -welten und ist damit besonders für Jugendliche eine wichtige Orientierungsgrundlage. Weiter...

UN – United Nations.

Global Governance

UN – United Nations

Den Vereinten Nationen (UN) gehören 192 Staaten und damit fast alle Staaten der Welt an. Sie sind damit die einzige Organisation, die eine universelle Akzeptanz für sich in Anspruch nehmen kann. Weiter...

Internationale Gerichtsbarkeit.

Global Governance

Internationale Gerichtsbarkeit

Die völkerrechtspolitische Errungenschaft besteht beim IStGH darin, dass sich Individuen vor einer unabhängigen richterlichen Institution der Staatengemeinschaft verantworten müssen. Weiter...

Entwicklung des deutschen Außenhandels

Entwicklung des deutschen Außenhandels

Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße exportorientiert und damit auch exportabhängig. Fast jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Export ab. Gleichzeitig ist Deutschland als rohstoffarmes Land auch auf Importe angewiesen. Trotz dieser Import-Abhängigkeit liegen in Deutschland die Warenausfuhren seit Jahrzehnten über den Wareneinfuhren. Weiter...

Handelspartner

Handelspartner

Im Jahr 2015 wurden mehr als zwei Drittel des deutschen Außenhandels (Ausfuhren und Einfuhren) innerhalb Europas abgewickelt. Allein der Anteil der EU-Staaten am Außenhandelsumsatz von Deutschland lag bei 57,7 Prozent. Bezogen auf die einzelnen Staaten waren die USA im Jahr 2015 der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Weiter...

Weltmarktanteile

Weltmarktanteile

Deutschland gehört zu wichtigsten Export- und Importnationen der Welt. Obwohl in Deutschland im Jahr 2015 nur 1,1 Prozent der Weltbevölkerung lebten, lag der Anteil Deutschlands am weltweiten Warenexport im selben Jahr bei 8,0 Prozent und beim Warenimport bei 6,3 Prozent. Zwischen 1986 und 2008 war Deutschland zehnmal "Exportweltmeister". Weiter...

 

Zahlen und Fakten

Zahlen und Fakten 3D

Das interaktive Angebot "Zahlen und Fakten 3D" bietet die Möglichkeit, zu verschiedenen Themen auf Entdeckungsreise zu gehen. Ob Energie, CO2, Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerung, Migration, Import oder Export: Vergleichen Sie die Regionen und Staaten der Welt miteinander und verfolgen Sie die Entwicklung über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Mit "Zahlen und Fakten 3D" können Sie sich Infografiken nach Ihren eigenen Vorgaben erstellen. Weiter... 

Zahlen und Fakten: Globalisierung

Die Regionen und ihre Staaten

Die Frage, welcher Staat zu welcher Region gehört, kann unterschiedlich beantwortet werden. Und auch die Anzahl der Regionen fällt je nach Quelle verschieden aus. Hier finden Sie eine Übersicht, wie die Zuordnung innerhalb des Online-Angebots "Zahlen und Fakten: Globalisierung" erfolgt. Weiter... 

Zahlen und Fakten

Die soziale Situation in Deutschland

Wie sind die sozialen Aufgaben in Deutschland verteilt? Und für welche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft müssen Lösungen gefunden werden? Das Online-Angebot hilft dabei, die soziale Situation in Deutschland besser einschätzen und beurteilen zu können. Weiter...