Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. Die einen verbinden mit ihr die Annährung der Kulturen, wirtschaftliches Wachstum weltweit und ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten. Andere hingegen fürchten die Dominanz der Ökonomie, den Verlust regionaler Vielfalt, ökologischen Raubbau sowie eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich.
"Zahlen und Fakten: Globalisierung" fasst das Zahlenmaterial zu den zentralen Themen der Globalisierungsdebatte übersichtlich und verständlich kommentiert zusammen. Ein Großteil der Grafiken und Materialien kann unter Angabe der Quelle verwendet werden. Die genauen Nutzungsbedingungen finden Sie hier.
Voraussetzungen
Transport- und Kommunikationskosten
Erst die relativ sinkenden Kosten für Transport- und Kommunikation ermöglichen neue Produktions-, Vermarktungs- und Absatzstrategien. Weiter...

Tourismusverkehr
Im Jahr 1950 belief sich die Zahl der weltweit einreisenden Touristen auf lediglich 25 Millionen. Im Jahr 2008 wurde mit 922 Millionen sogenannten Personen-Ankünften ein neuer Rekord erreicht. Weiter...
Weltsprache
Gegenwärtig ist keine Sprache so verbreitet wie Englisch. Englisch wird heute von etwa 330 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Werden die Zweitsprachler noch hinzugezählt, sind es etwa 500 Millionen Sprecher. Weiter...
Hilfsorganisationen
Die Globalisierung führt nicht nur zu einer Vernetzung im Bereich der Ökonomie, sondern auch zu einer Ausweitung und Verdichtung von sozialen Netzwerken sowie zu einer globalen Verbreitung von Ideen. Weiter...
Handel und Investitionen
Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenhandels
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat zum stärksten Rückgang des Warenexports seit 1950 geführt. 2011 lag der Warenexport nicht nur höher als vor der Krise, er erreichte auch seinen bisherigen Höchstwert. Weiter...
Finanzmärkte
Globale Finanz- und Wirtschaftskrise
Die globale Finanzkrise, die 2007 als Immobilienkrise auf dem Subprime-Markt in den USA begann, hat fast überall auf der Welt zu einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum oder zur Rezession geführt. Weiter...
Finanzmärkte
Aktienbestand und Aktienhandel
Seit Beginn der 1980er-Jahre sind der Aktienbestand und der Handel mit Aktien stark gestiegen. Aktienhandel und -bestand entwickelten sich allerdings mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Weiter...
Transnationale Unternehmen
Anzahl Transnationaler Unternehmen
Zwischen 1990 und 2008 stieg die Gesamtzahl der Transnationalen Unternehmen von rund 35.000 auf 82.000. Parallel stieg die Zahl der Tochterunternehmen der TNU von 150.000 (1990) auf mehr als 800.000 (2008). Weiter...
Transnationale Unternehmen
Die zehn größten TNU (ohne Finanzbranche)
In der Gruppe der 82.000 Transnationalen Unternehmen ist die ökonomische Bedeutung stark konzentriert: Bei den zehn größten TNU beliefen sich die Vermögenswerte (Aktiva) im Jahr 2008 auf 2,85 Billionen US-Dollar. Weiter...

Welt-Bruttoinlandsprodukt
Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2007 bei 54.300 Mrd. US-Dollar. Davon entfielen mit 38.400 Mrd. US-Dollar knapp 71 Prozent auf die ökonomisch entwickelten Staaten. Weiter...
Rohstoffpreise
Die realen Preise für Nahrungs- und Genussmittel-Rohstoffe sowie für Industrierohstoffe sind seit Mitte der 1970er Jahre langfristig gesunken. Ihren historischen Tiefststand erreichten die Preise in den Jahren 2001/2002. Weiter...
Veränderung des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf
In den Jahren 2000 bis 2007 war das Wachstum des BIP pro Kopf in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten fast dreimal so hoch wie das Wachstum in den ökonomisch entwickelten Staaten. Weiter...
Soziale Probleme
Kinderarbeit
Der Rückgang der Kinderarbeit in den Jahren 2004 bis 2008 ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Mädchen unter den 5- bis 17-jährigen Kinderarbeitern von 102,7 auf 87,5 Mio. sank. Weiter...
Soziale Probleme
Unterernährung
Von den globalen Problemen ist das größte soziale Problem die Unterernährung. Laut BMZ stirbt etwa alle 3,5 Sekunden ein Mensch an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Weiter...
Soziale Probleme
Flüchtlinge
Ende 2008 lag die Zahl der gewaltsam vertriebenen Personen bei etwa 42 Millionen. Davon waren 15,2 Millionen Flüchtlinge, 827.000 Asylsuchende und 26 Millionen Binnenvertriebene. Weiter...
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Ökologische Probleme
Erderwärmung
Wenn die Emissionen von Treibhausgasen unvermindert ansteigen, könnte sich die globale Mitteltemperatur bis Ende des 21. Jahrhunderts um weitere 2,5 bis 4,1°C erhöhen. Das zeigen Klimasimulationen. Weiter...
Energie
Primärenergie-Versorgung
Die weltweite Versorgung mit Primärenergie nahm zwischen 1973 und 2010 von 6.115 auf 12.717 Millionen Tonnen Öläquivalent zu. Das entspricht einer Steigerung von insgesamt 108,0 Prozent bzw. 2,0 Prozent pro Jahr. Weiter...
Energie
Energiemix
Regional fällt die Nutzung der verschiedenen Energieträger sehr unterschiedlich aus. Sehr auffällig ist der Mittlere Osten, wo nahezu die komplette Primärenergie-Versorgung auf nur zwei Energieträgern beruht: Öl und Gas. Weiter...

Fast Food
Das erste McDonald's Restaurant wurde 1940 in Kalifornien eröffnet. Heute steht McDonald's sowohl für westliche Dominanz als auch für kulturelle Konvergenz. Weiter...
Fernsehunterhaltung
Es ist leicht zu konsumieren und in allen Bevölkerungsgruppen sehr beliebt: Das Fernsehen spielt eine zentrale Rolle bei der Meinungs- und Stilbildung. Weiter...
Global Governance
UN – United Nations
Den Vereinten Nationen (UN) gehören 192 Staaten und damit fast alle Staaten der Welt an. Sie sind damit die einzige Organisation, die eine universelle Akzeptanz für sich in Anspruch nehmen kann. Weiter...
Global Governance
Internationale Gerichtsbarkeit
Die völkerrechtspolitische Errungenschaft besteht beim IStGH darin, dass sich Individuen vor einer unabhängigen richterlichen Institution der Staatengemeinschaft verantworten müssen. Weiter...

Außenhandel
Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße exportorientiert und damit auch exportabhängig. Mehr als jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Export ab. Weiter...
Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner für Deutschland sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Mehr als 61 Prozent des deutschen Außenhandelsumsatzes wurden im Jahr 2008 mit den Ländern der EU erzielt. Weiter...
Verlagerungsziele
63 Prozent aller verlagernden Industrieunternehmen verlagern Teile ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten in die zwölf neuen Mitgliedstaaten der EU. Mit Abstand folgen China und die EU15-Staaten. Weiter...


















