Zahlen und Fakten: Globalisierung

Soziale Probleme

Zahlen und Fakten: Globalisierung - Flucht und Vertreibung

Binnenvertriebene, Flüchtlinge, Asylbewerber

Weltweit hat sich die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Ende 2016 waren fast 68 Millionen Menschen betroffen. Der Film zeigt die wichtigsten Zahlen zu Flucht und Vertreibung aus dem Angebot "Zahlen und Fakten: Globalisierung".

Flucht und Vertreibung

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Themengrafik: Flucht und Vertreibung

Bezogen auf die Weltbevölkerung war im Jahr 2016 jeder 110. Mensch von Flucht und Vertreibung betroffen – ein noch nie dagewesener Höchststand. Von den rund 68 Millionen Menschen, die 2016 von Flucht und Vertreibung betroffen waren, wurden 36,6 Millionen innerhalb ihres Landes vertrieben, 17,2 Millionen waren Flüchtlinge und 2,8 Millionen Asylbewerber.

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Armut

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Armut

Menschen sind von extremer Armut betroffen, wenn sie in Haushalten mit Einkommen von weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag und Kopf leben. 1981 galt dies noch für 44 Prozent der Weltbevölkerung bzw. knapp zwei Milliarden Menschen. Ende 2015 war weltweit weniger als jeder Zehnte von extremer Armut betroffen – rund 700 Millionen Menschen.

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Armut trotz Arbeit

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Armut trotz Arbeit

Viele Menschen sind trotz Erwerbstätigkeit arm. Im Jahr 2013 lebten in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten 803 Millionen arbeitende Personen in Haushalten mit einem Einkommen von unter 3,10 US-Dollar pro Tag und Kopf – im Jahr 2000 waren es noch mehr als 1,2 Milliarden. In den ökonomisch sich entwickelnden Staaten ist immer noch knapp jede dritte beschäftigte Person trotz Arbeit arm.

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Migration

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Themengrafik: Migration

Mitte 2017 lebten weltweit 258 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren wurden. Davon lebte mehr als die Hälfte in nur zehn Staaten. Allein in den USA lebte fast ein Fünftel aller Migranten (19,3 Prozent) und in Saudi-Arabien und Deutschland jeweils knapp ein Zwanzigstel (4,7 Prozent). 6,4 Prozent aller Migranten stammten aus Indien. Darauf folgten Mexiko, Russland und China.

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Kinderarbeit

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Kinderarbeit

Weltweit war 2012 mehr als jedes zehnte 5- bis 17-jährige Kind von Kinderarbeit betroffen (10,6 Prozent). Von den insgesamt 168 Millionen Kinderarbeitern waren 73 Millionen unter 12 Jahre alt und 85 Millionen gingen einer gefährlichen Arbeit nach. 58,6 Prozent der Kinderarbeiter arbeiteten 2012 im Agrarsektor.

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Erwerbslosenquoten

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Erwerbslosenquoten

Im Jahr 2015 waren weltweit 197 Millionen Personen erwerbslos (5,8 Prozent). In Nordafrika (12,1 Prozent) und den arabischen Staaten (10,1 Prozent) waren die Erwerbslosenquoten am höchsten. Insbesondere die Jugenderwerbslosenquoten lagen mit Abstand über den Quoten der anderen Regionen.

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Unterernährung

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Unterernährung

Im Zeitraum 2014-2016 lag die Zahl der unterernährten Menschen weltweit bei 795 Millionen. Etwa zwei Drittel der Hungernden lebte dabei in Asien, knapp ein Drittel im subsaharischen Afrika. Mehr als die Hälfte Unterernährten lebte in nur vier Staaten: Indien, China, Pakistan und Äthiopien. Die Hauptursache von Hunger ist nicht die mangelnde Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, sondern vor allem Armut.

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Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen

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Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen

Im Jahr 2015 hatten knapp 2,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen und 660 Millionen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser (32 bzw. 9 Prozent der Weltbevölkerung). Am stärksten sind dabei die Menschen in Südasien, in Subsahara-Afrika sowie in Ostasien betroffen.

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Digital Devide

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Digital Divide

Der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in allen Regionen der Welt verbessert. Dies gilt sowohl für die Bereiche Festnetz und Mobilfunk als auch für das Internet. Trotzdem bestehen zum Teil noch große Unterschiede zwischen den Staatengruppen ('Digital Divide').

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Bevölkerungsentwicklung

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Bevölkerungsentwicklung

Den größten Teil der Menschheitsgeschichte hat sich die Bevölkerungszahl nur langsam verändert – noch vor 500 Jahren lebten lediglich 500 Millionen Menschen auf der Welt. Erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts hat ein massives Bevölkerungswachstum eingesetzt. Heute leben weit mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt.

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Bevölkerungsentwicklung nach Regionen

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Bevölkerungsentwicklung nach Regionen

Der Anstieg der Weltbevölkerungszahl von 2,5 Milliarden im Jahr 1950 auf 7,3 Milliarden 2015 und weiter auf knapp 10 Milliarden im Jahr 2050 ist sehr unterschiedlich auf die einzelnen Regionen verteilt. Laut UN findet dabei das weltweite Bevölkerungswachstum bis 2050 fast ausschließlich in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten statt.

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Demografischer Wandel

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Demografischer Wandel

Nach Berechnungen der UN wird sich der Anteil der 60-Jährigen und Älteren bis 2050 auf 21,5 Prozent erhöhen. 1950 lag der Anteil noch bei 8,0 Prozent. 2050 werden 2,1 Milliarden Menschen zur Gruppe der 60-Jährigen und Älteren gehören – etwas mehr als dann die Gruppe der unter 15-Jährigen umfasst.

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Verstädterung

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Verstädterung

1950 lebte nicht einmal ein Drittel der Weltbevölkerung in Städten, seit 2007 ist es mehr als die Hälfte. Nach Berechnungen der UN werden es 2050 zwei Drittel sein. Im Jahr 2015 lebten weltweit vier Milliarden Menschen in Städten, davon rund ein Fünftel in einer der 73 Städte mit mehr als fünf Millionen Einwohnern.

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Megacitys

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Megacitys

Im Jahr 2015 existierten weltweit 501 Städte mit mindestens einer Million Einwohnern, 1950 waren es noch 77. Allein in Asien erhöhte sich zwischen 1950 und 2015 die Zahl der Millionenstädte um 240. In der Region Lateinamerika und Karibik kamen 60 Millionenstädte hinzu, in Afrika 53. Die durchschnittliche Einwohnerzahl der 100 größten Städte lag im Jahr 2015 bei 9,0 Millionen.

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Migration

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Migration

Im Jahr 2015 lebten weltweit 244 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren wurden. Die USA sind mit Abstand das größte Einwanderungsland: 2015 lebte knapp ein Fünftel aller Migranten in den USA (19,1 Prozent). Darauf folgten Deutschland und Russland, wo 2015 jeweils rund jeder zwanzigste Migrant lebte (4,9 bzw. 4,8 Prozent).

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Zahlen und Fakten: Globalisierung - Migration

Herkunftsländer, Zielländer, Korridore

Im Jahr 2017 lebten weltweit 258 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren wurden. Davon lebte mehr als die Hälfte in nur zehn Staaten. Der Film zeigt die wichtigsten Zahlen zur weltweiten Migration aus dem Angebot "Zahlen und Fakten: Globalisierung".

Flucht und Vertreibung

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Flucht und Vertreibung

Die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen erreichte im Jahr 2015 mit 63,9 Mio. ein Rekordniveau. Darunter waren 37,5 Mio. Menschen, die innerhalb ihres Landes vertrieben wurden, 16,1 Mio. Flüchtlinge sowie 3,2 Mio. Asylsuchende. Jeder 115. Mensch war 2015 entweder asylsuchend, binnenvertrieben oder Flüchtling – ein noch nie dagewesener Höchststand.

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AIDS-Epidemie.

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AIDS-Epidemie

Seit 1981 sind weltweit mehr als 35 Millionen Menschen an AIDS gestorben – allein 2015 waren es mehr als eine Million. Die mit Abstand am stärksten von der AIDS-Epidemie betroffenen Regionen sind Ost- und Südafrika, wo 2015 mehr als die Hälfte aller HIV-Positiven lebte bzw. 7,1 Prozent der Erwachsenen mit dem HI-Virus infiziert waren.

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