Herausforderung Salafismus

Alle neuen Beiträge

Hier finden Sie alle neuen Beiträge des Infodienstes.

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Newsletter

Newsletter Oktober 2019

Unter anderem in dieser Ausgabe: Zahl der islamistischen Gefährder geht zurück; Syrische Lager: Kurden warnen vor Rückkehr des „IS“ und vor Radikalisierung von Kindern; Islamunterricht in NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz

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Präventionsarbeit im Saarland

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Saarland: Akteure und Organisation der Präventionsarbeit

Insbesondere die Arbeit von "Yallah!", der Fach- und Vernetzungsstelle Salafismus im Saarland, nimmt eine wichtige Rolle in der saarländischen Präventionsarbeit ein. "Yallah!" verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Schulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Verbänden und Vereinen konkrete Präventionsmaßnahmen gegen die Radikalisierung von Jugendlichen zu entwickeln. Unterstützt wird das Projekt vom saarländischen Landes-Demokratiezentrum im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

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Strukturen der Präventionsarbeit in Brandenburg

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Brandenburg: Akteure und Organisation der Präventionsarbeit

In Brandenburg gibt es keine landeseigene Präventionsstrategie. Für die Vernetzung und Koordinierung der zivilgesellschaftlichen (Präventions-)Arbeit spielt die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" eine zentrale Rolle.

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Strukturen der Präventionsarbeit in Thüringen

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Thüringen: Akteure und Organisation der Präventionsarbeit

Besonders die Arbeit der "Beratungsstelle Thüringen", die durch das Violence Prevention Network umgesetzt wird, prägt die Präventionsarbeit in Thüringen. Die Beratungsstelle bietet Coachings und Fortbildungsveranstaltungen im Themenfeld Islam an sowie im Bereich der Prävention von religiös begründetem Extremismus. Die Angebote richten sich an Menschen oder Institutionen, die Beratung oder Unterstützung in der Auseinandersetzung mit Radikalisierung benötigen. Unterstützt wird die Beratungsstelle vom Thüringer Landes-Demokratiezentrum im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!"

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Präventionsarbeit in Sachsen

Redaktion Infodienst Radikalisierungsprävention

Sachsen: Akteure und Organisation der Präventionsarbeit

Seit März 2017 arbeiten Akteure der Präventionsarbeit in Sachsen gemeinsam in einem Netzwerk, das sich der primären Prävention sowie der Intervention/Deradikalisierung widmet. Beteiligt sind drei Ministerien in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Trägern. Die Leitung und Koordination liegt beim Demokratie-Zentrum Sachsen, angesiedelt im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

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Junge verschleierte Frau mit Sonnenbrille fotografiert mit einem Smartphone.

Dr. Josephine B. Schmitt

Antimuslimischer Rassismus als islamistisches Mobilisierungsthema

Islamistische Propaganda baut stark auf der Viktimisierung der Eigengruppe und der Dämonisierung der Fremdgruppe auf. Hassreden von rechtsextremer Seite sowie vielfältige alltägliche Diskriminierungserfahrungen von Musliminnen und Muslimen in Deutschland stützen die von Islamistinnen und Islamisten verbreiteten Opfernarrative und machen insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene empfänglich für islamistische Manipulationsversuche.

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Schülerin mit Kopftuch im Unterricht

Stefan E. Hößl

Diskriminierung und Radikalisierung: Zwei Seiten einer Medaille!?

Radikalisierungsprozesse sind dynamische Entwicklungen, bei denen viele Faktoren zusammenspielen. Erfahrungen von (rassistischer) Diskriminierung können Teil davon sein, da sie einen Rückzug zu defensiven Identitäten in Gemeinschaften oder Gruppierungen der Minderheiten bewirken können. Auch Angebote extremistischer Gruppierungen können in solchen Fällen attraktiv wirken. Stefan Hößl veranschaulicht diese These anhand des Beispiels der 18-jährigen Lina.

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Symbolbild: Im Vordergrund ist ein sich meldender Schüler, dahinter, unscharf, ein muslimisches Mädchen mit Kopftuch zu sehen.

Sindyan Qasem

Erfahrungen von Rassismus als Radikalisierungsfaktor: Ein (Gegen-)Beispiel

Dass Rassismus- und Ungerechtigkeitserfahrungen von Musliminnen und Muslimen als ein Faktor in Radikalisierungsprozessen gelten, kann in der Praxis unter Umständen zu folgenschweren Missverständnissen führen. Mit einem Beispiel aus der eigenen Bildungsarbeit unterstreicht Sindyan Qasem diese These.

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Newsletter

Newsletter August 2019

Unter anderem in dieser Ausgabe: NRW-Verfassungsschutz: Muslimbrüder gefährlicher als Salafisten, Verwaltungsgericht: Deutschland muss „IS“-Angehörige zurückholen, 6,5 Millionen Euro für Kultur- und Medienprojekte gegen Extremismus.

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Cover Dschihadistinnen: Eine verschleierte Frau hält ein Sturmgewehr

Hazim Fouad

Rezension: Dschihadistinnen. Faszination Märtyrertod

Zwei jordanische Islamismus-Experten analysieren die Rolle von Frauen im gewaltorientierten Islamismus. Sie bieten eine historische Rückschau und präsentieren etwa 50 Fallbeispiele aus vielen Ländern. Eine Buchrezension von Hazim Fouad.

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Mehrere Personen stehen auf einem Schotterweg, nur die Beine sind zu sehen.

Winnie Plha, Prof. Dr. Rebecca Friedmann

"In der Gruppe bin ich wer …"

Extremistischen Gruppen ist gemeinsam, dass sie ihren Mitgliedern ermöglichen, Konflikte zu kompensieren – sowohl in ihnen selbst liegende (intrapsychische) als auch Konflikte in der Beziehung zu anderen (interpersonelle). Rebecca Friedmann und Winnie Plha schildern psychische und interpersonelle Phänomene, die sich in der pädagogischen Praxis häufig beobachten lassen und skizzieren, wie Distanzierungsarbeit diese berücksichtigen kann.

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Weiße Horn-Lautsprecher an einem grauen Metallmast.

Lena Frischlich

Extremistische Propaganda und die Diskussion um "Gegenerzählungen"

Sogenannte Counter Narratives ("Gegenerzählungen") sollen extremistischer Propaganda im Netz entgegentreten, zum Beispiel in Form von Videos – über diesen Ansatz der Prävention wird viel diskutiert. Studien belegen, dass Erzählungen eine große Überzeugungskraft besitzen, so Lena Frischlich. Doch als einfaches "Gegengift" funktionieren sie nicht. Trotzdem ist es wichtig, dem "Wir-gegen-die"-Denken extremistischer Gruppen demokratische Erzählungen entgegenzusetzen.

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Serie: Evaluation

Sarah Häseler-Bestmann

Partizipative Evaluationsforschung

In Ansätzen der partizipativen Evaluationsforschung sind die beteiligten oder betroffenen Personen aktiv an der Bewertung von Maßnahmen oder Interventionen beteiligt, und die Forschung ist an der Handlungspraxis der Akteure ausgerichtet. Der Beitrag stellt den Ansatz aus dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung vor.

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Newsletter

Newsletter Juni 2019

Unter anderem in dieser Ausgabe: Zweite Förderrunde bei "Demokratie leben!, Diskussion über die Rückholung von "IS"-Anhängern, Jugendämter prüfen, ob "IS"-Rückkehrern das Sorgerecht entzogen werden kann, Verfassungsschutzberichte der Länder erschienen.

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Serie: Evaluation

Andreas Armborst

Evidenzbasierte Prävention von Extremismus und Radikalisierung: Leerstellen und Handlungsbedarf

Eine Handlungsstrategie sollte auf nachweislich funktionierenden Mechanismen beruhen, das ist in vielen Bereichen selbstverständlich. Doch nicht alle derzeitigen Ansätze der Prävention im Phänomenbereich des islamistischen Extremismus können als evidenzbasiert bezeichnet werden. Evidenzbasierte Prävention ist kein Allheilmittel, aber sie hilft, die richtigen Gegenmaßnahmen zu finden. Bisher sind die nötigen Voraussetzungen jedoch noch nicht geschaffen.

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Teilnehmende der INACH-Jahreskonferenz 2018

Maren Hamelmann

Hass im Netz bekämpfen: Das International Network Against Cyber Hate (INACH)

Das International Network Against Cyber Hate (INACH) ist ein weltweites Netzwerk von Melde- und Beratungsstellen mit dem Ziel, menschenverachtende Inhalte im Netz zu bekämpfen. Maren Hamelmann, Referentin für INACH bei jugendschutz.net, beantwortet Fragen zur Arbeit des Netzwerks.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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