Herausforderung Salafismus
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Was ist übertragbar, was ist spezifisch?

Rechtsextremismus und islamistischer Extremismus im Jugendalter und Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit

20.12.2016

II. Übertragbare Elemente und Praxiserfahrungen aus der Distanzierungsarbeit zu Rechtsextremismus

[10]

Distanzierungsarbeit im Handlungsfeld "Rechtsextremismus" ist zum einen durch bestimmte Grundprinzipien und Perspektiven charakterisiert. In ihren Grundzügen wurden diese erstmals von Franz Josef Krafeld (1992) programmatisch formuliert. Diese Grundprinzipien lauten in Kürze:

Trennung von Einstellung und Person: Professionelle pädagogische Arbeit mit diesen Zielgruppen muss zwischen Einstellung und Person differenzieren. Das bedeutet, dass abwertende, ausgrenzende und gewalthaltige Orientierungen und Verhaltensweisen der Jugendlichen klar zurückgewiesen werden, die Jugendlichen selbst jedoch als Personen anzuerkennen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen sind.

Verstehensperspektive: Professionelle pädagogische Arbeit in diesem Handlungsfeld fragt nach den Gründen für das problematische, selbst- und fremdschädigende Verhalten der Jugendlichen, versucht die subjektive Bedeutung und den (vermeintlichen) Nutzen ihres Verhaltens gemeinsam mit den Jugendlichen zu ergründen und nimmt die Erkenntnisse als Ausgangspunkt der Arbeit.

Vertrauensbeziehung als Basis: Es bedarf einer belastbaren Arbeitsbeziehung, um mit den Jugendlichen an problematischen Haltungen arbeiten zu können. Der pädagogische Raum sollte deshalb ein geschützter Raum sein, in dem "heikle" Themen sanktionsfrei thematisierbar sind. Diese Vertraulichkeit hat ihre rechtlichen Grenzen dort, wo Pädagoginnen und Pädagogen von konkreten Gefahren für Andere oder für die Jugendlichen selbst Kenntnis erhalten. Als wesentlich gilt deshalb auch, diese Grenzen transparent zu kommunizieren.

Neben diesen Grundannahmen zeigen sich weitere formatübergreifende Elemente bei den konkreten Vorgehensweisen pädagogischer Arbeit:

Mehrebenenansatz: Um der Vielfältigkeit und Mehrdimensionalität von Hintergrundkonstellationen und Motivlagen Rechnung zu tragen, arbeiten die Angebote in der Regel auf mehreren Ebenen mit den Jugendlichen, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Bestandteil dieser Arbeit ist stets eine inhaltliche Auseinandersetzung mit weltanschaulich-politischen Positionen. Als bedeutsam gilt aber ebenso die Bearbeitung aktueller Problemlagen wie Sucht- und Gewaltproblematiken sowie von Belastungen, die aus früheren Lebensphasen resultieren. Einen zentralen Stellenwert hat zudem die Unterstützung beim Aufbau sozialer Bezüge und Anerkennungssysteme außerhalb rechtsextremer Szenen. Dies geschieht durch Hilfestellungen bei der Integration in Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt sowie durch das Erschließen anderer Freundes- und Bekanntenkreise und alternativer Freizeitaktivitäten.

Fallbezogene Differenzierung: Schwerpunkte und konkrete Inhalte der Betreuung werden jeweils mit Blick auf den Einzelfall und sich hier zeigende Bedarfe individuell festgelegt. Zu diesem Zweck steht am Beginn der Arbeit eine Analyse der relevanten Ursachen- und Problemdimensionen, die sogenannte "Fallanamnese". Bestandteil dieser Analyse ist auch das Herausarbeiten der spezifischen Funktionalität, die rechtsextreme Orientierungen und Gruppenzugehörigkeiten im Einzelfall besitzen. Sie bildet den Ausgangspunkt, um gemeinsam mit den Jugendlichen nach "funktionalen Äquivalenten" (vgl. Böhnisch 2012) zu suchen, die der Anziehungskraft rechtsextremer Angebote entgegenzuwirken vermögen.

Einbeziehung Dritter: Um den unterschiedlichen Bedarfen der Jugendlichen professionell begegnen zu können, wird mit einem differenzierten Spektrum professioneller Akteure aus Jugend- und Sozialhilfe, Schul- und Berufsbildung, Sicherheitsbehörden, Freizeitvereinen et cetera kooperiert. Die Angebote fungieren als Schnittstelle, welche die erforderlichen Hilfen identifiziert, organisiert und koordiniert. Da der Aufbau und die Pflege dieser Kooperationsnetze sehr zeit- und arbeitsintensiv sind, werden sie im Idealfall als eigener Arbeitsschwerpunkt mit entsprechenden Ressourcen in der Arbeit verankert.

Arbeiten mit den sozialen Kontexten: Es hat sich als bedeutsam erwiesen, Bezugspersonen der Jugendlichen zu berücksichtigen – zum Beispiel Eltern, Geschwister oder frühere Freunde – und diese gegebenenfalls in die Arbeit einzubeziehen. Als relevant erweisen sich die Bezugspersonen zum einen, weil sie als unterstützende Ressource für Loslösungs- und Reintegrationsprozesse fungieren können. Zum anderen können sie aber auch "Teil des Problems" sein – was es entsprechend in der Betreuung mit zu berücksichtigen und zu bearbeiten gilt.

Darüber hinaus zeigen die Praxiserfahrungen aus dem Handlungsfeld Rechtsextremismus, dass Distanzierungsarbeit ein langwieriger und anfälliger Prozess ist, der eine hohe Professionalität, langfristige Formate, personelle Kontinuität sowie sozialräumliche Verankerung und Einbindung in fachliche Debatten erfordert.

Die hier vorgestellten bewährten Grundsätze und Vorgehensweisen der Arbeit mit rechtsaffinen und rechtsextremen Jugendlichen setzen an den diskutierten Erfahrungshintergründen und Motivlagen an, die phänomenübergreifend als relevante Dimensionen jugendlicher Hinwendungsprozesse erkennbar werden. Sie bieten sich deshalb für eine Übertragung in die Arbeit mit islamistischen bzw. entsprechend gefährdeten Jugendlichen an.

Neben diesen gemeinsamen Ansatzpunkten für distanzierungsfördernde Arbeit zeichnen sich allerdings auch Spezifika dieses neuen Handlungsfeldes ab, die Praktikerinnen und Praktiker vor besondere und zum Teil auch gänzlich neue Herausforderungen stellen. Einige dieser Spezifika, die sich in ersten vorliegenden Praxiserfahrungen zeigen (vgl. Glaser/Figlestahler 2016), sollen abschließend benannt werden.

III. Spezifika des Handlungsfeldes islamistischer Extremismus



Vor allem um Zugänge zu Jugendlichen und zu ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen, aber auch um inhaltliche Auseinandersetzungen fundiert zu gestalten, müssen bei Kooperationen in diesem Handlungsfeld zum Teil neue Wege beschritten werden. Besonderer Stellenwert kommt hier der Einbindung religiöser Akteure wie Moscheegemeinden oder Imamen zu. Welche inhaltlichen und fachlichen Kriterien bei der Auswahl religiöser Kooperationspartner anzulegen sind oder welche Zielstellungen religiös grundierte Arbeit in diesem Themenfeld verfolgen sollte, sind aktuell in diesem Zusammenhang diskutierte Fragen, zu denen es zukünftig noch weiterer fachlicher Verständigung bedarf.

Ein weiteres Spezifikum des Handlungsfeldes ist die territoriale Distanz der IS-Kampfgebiete. Denn zum einen erschwert die räumliche Entfernung, verbunden mit der starken Abschottung und Kontrolle der dorthin Ausgereisten, die IS-Propaganda zu hinterfragen und zu entkräften. So genießen in den sozialen Medien verbreitete positive und verklärende Berichte über das Leben unter IS-Herrschaft bei Jugendlichen häufig hohe Glaubwürdigkeit, zumal wenn sie von gleichaltrigen Ausreisenden verfasst wurden. Praktikerinnen und Praktikern fällt es dagegen schwer, diesen Aussagen etwas entgegenzusetzen, da ihnen keine vergleichbare Authentizität zugebilligt wird.

Zum anderen stellt die räumliche Distanz Praxisakteure vor die Frage, wie sie ausgereiste Jugendliche weiter erreichen können, um mögliche Distanzierungsimpulse zu unterstützen. Als spezifische Herausforderung und Distanzierungshemmnis erweist sich auch der Jenseitsbezug der Ideologie, da sich die in Aussicht gestellten Belohnungen beziehungsweise Bestrafungen in einem "Leben nach dem Tod" ebenfalls einer Überprüfung und damit möglichen Widerlegung entziehen.

Neue Anforderungen sind zudem mit der Zielgruppe der Rückkehrerinnen und Rückkehrer verbunden. Junge Menschen, die aus Kampfgebieten der IS-Milizen zurückkehren, dürften in vielen Fällen einen spezifischen Betreuungsbedarf haben, um eigene und erlebte Gewalttaten aufzuarbeiten und ihre gesellschaftliche Re-Integration zu begleiten. Gleichzeitig stellt sich – angesichts häufig unklarer Motivlagen von Rückkehrenden – die stets schwierige Frage der Zusammenarbeit pädagogischer und sicherheitsbehördlicher Professionen hier nochmals in neuer, verschärfter Form.

Insgesamt ist dieses Handlungsfeld zudem durch eine ausgeprägte und im Vergleich zum Rechtsextremismus deutlich höhere gesellschaftliche Gefährdungswahrnehmung geprägt. Diese speist sich zum einen aus der Ausreiseoption und den damit verbundenen Gefahren für die Jugendlichen selbst, zum anderen aus einer hohen gesamtgesellschaftlichen Bedrohungswahrnehmung infolge der jüngsten Terroranschläge. Diese hohe Gefährdungswahrnehmung schlägt sich in einem vergleichsweise höheren Beratungsinteresse und zum Teil auch ´"übersensibilisierten" Meldeverhalten des sozialen Umfelds von Jugendlichen nieder, die vermeintlich oder tatsächlich gefährdet sind. Sie bringt aber auch einen erhöhten Verantwortungs- und Handlungsdruck mit sich, der auf den Angeboten bzw. ihren Mitarbeitenden lastet [11].

Nicht zuletzt erweisen sich aktuell stark polarisierte gesellschaftliche Debatten über "Einwanderung" und "Islam" sowie in der Gesellschaft verbreitete muslimfeindliche Tendenzen als gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die in spezifischer Weise in dieses Feld hineinreichen. Diese Entwicklungen können auf der subjektiven Ebene mit zum Teil massiven Diskriminierungserfahrungen und -wahrnehmungen verknüpft sein. Zwar konnten Zusammenhänge mit Hinwendungs- und Radikalisierungsprozessen bisher wissenschaftlich nicht eindeutig belegt werden (s. o.). Festzuhalten ist jedoch, dass sie in jedem Fall Einfluss auf pädagogische Handlungsoptionen haben. So dürfte die Furcht vor (weiterer) Stigmatisierung einer der Gründe dafür sein, dass Familien mit muslimischem Hintergrund durch Beratungs- und Hilfsangebote zu dieser Thematik bisher deutlich schwerer erreicht werden als Angehörige ohne muslimischen Hintergrund (vgl. Glaser/Figlestahler 2016).

Vor dem Hintergrund dieser gesellschaftlichen Diskurse und Tendenzen bergen pädagogische Interventionen zudem eine erhöhte Gefahr, durch eine gezielte Adressierung bestimmter "Risikogruppen" zu Stigmatisierungen beizutragen. Oder anders formuliert: Pädagogische Praxis steht hier nochmals in besonderer Weise in der Verantwortung, mögliche stigmatisierende Effekte ihrer Arbeit mit zu reflektieren und entsprechend sensibel zu agieren.

Schlussbemerkung

Die vorliegenden Befunde aus der Forschung zu Rechtsextremismus und Islamismus verweisen darauf, dass sich jugendliche Hinwendungsprozesse auch als subjektiv plausible und funktionale Versuche der Bewältigung schwieriger Lebenslagen sowie von altersspezifischen Herausforderungen begreifen lassen – und dass dies übergreifend für beide Phänomenbereiche gilt.

Zentrale Grundprinzipien und Kernelemente aus der Distanzierungsarbeit im Handlungsfeld Rechtsextremismus haben sich in der Auseinandersetzung mit diesen Hintergründen und Funktionen von Hinwendungen bewährt und können deshalb auch für die Arbeit mit islamistischen beziehungsweise entsprechend gefährdeten Jugendlichen als ertragreich erachtet werden.

In vielen Angeboten werden diese Ansätze oder zumindest einzelne ihrer Elemente auch bereits praktiziert. Weniger verbreitet ist dagegen der fachliche Austausch zwischen beiden Feldern. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass vor allem bei neu hinzugekommenen Praxisakteuren die Wahrnehmung von Differenzen zwischen den beiden Phänomenen häufig überwiegt. Angesichts dessen kann der Blick auf bestimmte Gemeinsamkeiten der Phänomenfelder dem fachlichen Brückenschlag dienen, um Erfahrungstransfer, fachliche Professionalisierung und konzeptionelle Weiterentwicklung in der pädagogischen Distanzierungsarbeit mit jungen Menschen zu fördern.

Es zeigt sich allerdings auch, dass die Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus im Jugendalter durch einige Spezifika gekennzeichnet ist, die die Entwicklung neuer, eigenständiger Antworten erfordern und auch spezifische Anforderungen an Fachkräfte bergen.

Nicht zuletzt ist unser Wissen zu den Erfahrungshintergründen und Motiven junger Menschen, die sich dem islamistischen Extremismus zuwenden, nach wie vor begrenzt. Das verweist einerseits darauf, dass wir zu diesen Zusammenhängen noch mehr Forschung benötigen. Zum anderen sind vor diesem Hintergrund auch ein differenzierender Blick und Zurückhaltung mit vorschnellen Gleichsetzungen angezeigt.[12]


Fußnoten

10.
Dieses Arbeitsfeld umfasst die aufsuchende Jugendarbeit mit rechtsorientierten und einstiegsgefährdeten Jugendlichen, durch Multiplikatoren vermittelte Einzelarbeit mit diesen Zielgruppen, Trainings mit rechtsextremen und fremdenfeindlichen Straftätern sowie Angebote der staatlichen und zivilgesellschaftlichen Ausstiegsarbeit. Zu den dort praktizierten Ansätzen und damit gesammelten Erfahrungen vgl. ausführlicher Glaser et. al. 2014 sowie Hohnstein/Greuel 2015. Weitere erfahrungsbasierte Empfehlungen zu dieser Arbeit sind in den Guidelines and Principles of good practise des RAN Netzwerkes (2012) dokumentiert.
11.
Dieser dürfte auch mit verantwortlich dafür sein, dass Praktikerinnen und Praktiker in diesem Handlungsfeld eine im Vergleich zum Rechtsextremismus deutlich größere Zurückhaltung zeigen, Personen als "nicht gefährdet" oder Fälle als "nicht mehr betreuungsrelevant" einzustufen.
12.
Ein Beispiel hierfür ist die Rolle familialer Erfahrungen. Zusammenhänge zwischen (frühen) familiären Einflüssen und Affinitäten zu extremistischen Strömungen, die sich im Lebensverlauf zeigen, konnten in Bezug auf Rechtsextremismus in einigen vertiefenden Studien gezeigt werden. Diese Einflüsse umfassen vorgelebte Orientierungen, soziale Vorbilder und vor allem auch emotionale Belastungen (vgl. Rieker 2007). Basierend auf Praxiserfahrungen sprechen manche Praktikerinnen und Praktiker solchen familiären Erfahrungen auch für den Islamistischen Extremismus eine zentrale Erklärungskraft zu. Allerdings ist die diesbezügliche Empirie bisher sehr schmal und nicht eindeutig, so dass fundierte Aussagen zu möglichen Zusammenhängen (oder Nicht-Zusammenhängen) nicht möglich sind.

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