Herausforderung Salafismus

Ausstiegspraxis & Rückkehrer

Provisorische Flüchtlingsunterkünfte in einem Lager im Norden Syriens (Symbolfoto).

Zurück aus dem "Kalifat"

Wie gefährlich sind Männer und Frauen, die aus dem "Islamischen Staat" zurückkehren? Geht auch von ihren Kindern Gefahr aus? Unter welchen Umständen könnte bei einer salafistischen Erziehung Kindeswohlgefährdung vorliegen? Und was ist wichtig im Umgang mit zurückkehrenden Familien? Zu diesen Themen hat das Journal EXIT-Deutschland Ende 2018 eine Sonderausgabe veröffentlicht. Der Infodienst hat mit den Koautorinnen Claudia Dantschke und Julia Berczyk von der Beratungsstelle HAYAT gesprochen.

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RAN Returning FTFs

RAN-Handbuch gibt Empfehlungen für den Umgang mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern

Das Radicalisation Awareness Network (RAN) hat ein umfangreiches Handbuch zum Umgang mit zurückkehrenden ausländischen Kämpfern und ihren Familien veröffentlicht. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme von Fachleuten aus der Präventionspraxis.

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Thomas Mücke

Pädagogische Ansätze zur Deradikalisierung im Bereich des religiös begründeten Extremismus

Wie kann die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen gelingen, die extremistische Tendenzen aufweisen? Thomas Mücke ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Violence Prevention Network, das seit 2001 in der Prävention und Deradikalisierungsarbeit tätig ist. Ein Arbeitsfeld ist der gewaltorientierte Salafismus. Mücke schildert anhand von Fallbeispielen und Praxiserfahrungen die Grundsätze der Arbeit von Violence Prevention Network.

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Rückkehrer Kreshnik B. vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt

Gerwin Moldenhauer

Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus der Perspektive der Strafjustiz

Hunderte mutmaßliche IS-Unterstützerinnen und -unterstützer kehren zurück nach Deutschland. Haben sich diese mit ihrer Ausreise nach Syrien oder in den Irak strafbar gemacht? Wie laufen Strafverfahren ab, und welche Sanktionen haben Rückkehrer und Rückkehrerinnen zu erwarten? Diese Fragen klärt der Beitrag von Gerwin Moldenhauer, Staatsanwalt in der Abteilung Terrorismus des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof.

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Infodienst Radikalisierungsprävention Teaserbild

Studie: Warum desertieren IS-Kämpfer – und was bedeutet das für die Prävention?

Der Terrorismusexperte Peter R. Neumann vom Londoner King’s College hat 58 Fälle von Anhängern des IS ausgewertet, die desertiert sind. Die Fälle könnten Hinweise darauf liefern, mit welchen Mitteln der IS wirkungsvoll bekämpft werden könnte, so Neumann.

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Beiträge zum Thema aus anderen Rubriken

Dominic Musa Schmitz war einige Jahre lang in der salafistischen Szene in Deutschland aktiv.

Claudia Dantschke, Redaktion Journal Exit Deutschland

"Ich möchte ich sein": Ein Aussteiger berichtet

Dominic Musa Schmitz war einige Jahre lang in der salafistischen Szene in Deutschland aktiv. Nach und nach begann er, an den Argumenten von Predigern wie Pierre Vogel und Sven Lau zu zweifeln und stieg aus. Im Gespräch mit der Extremismusexpertin Claudia Dantschke berichtet Schmitz, wie er sich der Szene anschloss, was ihn zum Ausstieg bewegte und wie er heute versucht, jugendliche Anhänger des Salafismus zum Nachdenken anzuregen.

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Thomas de Maizière beim Besuch des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) im November 2017. Das GTAZ dient 40 nationalen Behörden aus dem Bereich der Inneren Sicherheit als Kommunikations- und Kooperationsplattform.

Holger Münch

Rückkehrer und "Homegrown Terrorists": Umgang mit dem Sicherheitsrisiko

Nach den militärischen Niederlagen des "IS" wird die Sicherheitslage in Deutschland komplexer. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus um? Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, beschreibt die Lage und erläutert Maßnahmen der Terrorismusabwehr in Deutschland und Europa.

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Thumbnail des Videos "Umma" zum YouTube-Projekt "Bildwelten Islam"
Webvideoformate

Begriffswelten Islam

Im Rahmen von Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

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Material für die Verlinkung des Infodienstes Radikalisierungsprävention

Sie möchten den Infodienst Radikalisierungsprävention verlinken? Diese Textbausteine und Grafiken können Sie dafür verwenden.

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Der Islamist Metin Kaplan in Bonn, 7. Februar 1999. Kaplan wurde nach seiner Inhaftierung in Deutschland in die Türkei abgeschoben. Dort wurde er am 20. Juni 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Dossier

Islamismus

Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.

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